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Eine Liebe zwischen den Fronten

Historischer Roman

Maria W. Peter

(59)
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Beschreibung

Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Überstürzt brechen Madeleine und ihr Vater in ihre Heimatstadt Metz auf. Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen, ist für Paul und Madeleine unerträglich. Kann ihre Liebe den Krieg überstehen?

Packender historischer Roman über das Schicksal dreier Familien, die der Deutsch-Französische Krieg auseinanderreißt.

Mit vielen Schauplätzen in Deutschland, Lothringen & dem Elsass.

Maria W. Peter studierte Sprachen, Literatur und Geschichte an der Universität des Saarlandes und der Université de Metz. Nach einem Fulbright-Stipendium an der School of Journalism in Columbia/Missouri begann sie, historische Romane und Theaterstücke zu schreiben. Mehrfach wurde sie mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Literaturpreis Homer für ihren Roman Die Festung am Rhein.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 620 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 29.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783732586141
Verlag Lübbe
Dateigröße 1994 KB
Verkaufsrang 31044

Buchhändler-Empfehlungen

Die Grausamkeit des Krieges und die Hoffnung auf Frieden ....

Marion Wittkop, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

.... bestimmen den neuen Roman von Maria W. Peter. Als 1870 der deutsch-französische Krieg ausbricht, stehen die Französin Madeleine und ihr angehender Verlobter Paul plötzlich auf verfeindeten Seiten. Während Paul als Militärarzt an die Front muss, versucht Madeleine in ihre Heimatstadt zu gelangen. Eine weitere wichtige Figur ist Madeleines Bruder Clèment, der sich den Revolutionären anschließt und innerlich zerrissen für eine bessere Welt kämpft. Anders als seine Schwester glaubt er nicht an eine friedliche Lösung des Konflikts.  Durch die anderen (Neben)-Figuren gelingt es der Autorin ein authentisches Gesamtbild zu erzeugen, das streckenweise sehr düster wirkt. Zum Glück erleben die Protagonisten aber auch immer wieder Lichtblicke und Hoffnung auf friedliche Zeiten.  Ein sehr umfangreiches informatives Nachwort, Glossar und Personenverzeichnis runden das Werk ab.

Kundenbewertungen

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Krieg und Liebe
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 27.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Krieg und Liebe Das Cover: Das Cover ist wunderbar abgestimmt. Gemeinsam mit dem Klappentext ist die Buchpräsentation in sich sehr stimmig und spricht mich an. Die Geschichte: Während die Französin Madeleine und der deutsche Militärarzt Paul gerade in Berlin ihre Verlobung feiern wollen kommt die Nachricht, dass zwische... Krieg und Liebe Das Cover: Das Cover ist wunderbar abgestimmt. Gemeinsam mit dem Klappentext ist die Buchpräsentation in sich sehr stimmig und spricht mich an. Die Geschichte: Während die Französin Madeleine und der deutsche Militärarzt Paul gerade in Berlin ihre Verlobung feiern wollen kommt die Nachricht, dass zwischen Preußen und dem Kaiserreich Frankreich der Krieg ausgebrochen ist. Paul muss zu seinem Regiment nach Coblenz und Madeleine versucht mit ihrem Vater schnell zurück nach Metz zu reisen. Da sich aber die beiden Länder der Liebenden als Feinde gegenüberstehen, werden sie getrennt und stehen jeweils an wechselnden kriegerischen Schauplätzen, die von den Menschen alles abverlangen. Es geht um das Schicksal von drei Familien unter den Geschehnissen des unsäglichen Krieges. Wird die Liebe das Schreckliche überstehen? Meine Meinung: Ich musste die Geschichte einige Tage nachwirken lassen, hat sie mich doch durch die Grausamkeit dieses Krieges sehr beschäftigt. Die Hauptfiguren sind alle in ihren Charakteren sehr glaubhaft und überzeugend. Madeleine und Paul allerdings habe ich wegen ihrer stark ausgeprägten, ja unerschütterlichen Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft bewundert, aber sie haben mich manchmal auch deswegen etwas erstaunt. Madeleines Bruder Clément, den der Krieg innerlich zerreißt, der voller Unruhe unterwegs ist und auch mit seinem Leben hadert, ist in seiner Widersprüchlichkeit für mich besonders ausdrucksstark. Auch die beiden Geschwister Djamila, die als algerisches Dienstmädchen für Madeleines Mutter arbeitet, sowie ihren Bruder Karim, der als Soldat mit den Franzosen in den Krieg ziehen muss, mochte ich sehr. Die Autorin schreibt in einer sehr flüssigen und leicht verständlichen Sprache, die mich in die Geschehnisse eintauchen lässt. Auch die Schauplätze sind bis ins kleinste Detail bildlich dargestellt und beschrieben, sodass ich, zumal ich viele davon kenne und liebe, sehr gut mitreisen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was dafür sorgt, dass der Spannungsbogen an keiner Stelle abflacht. Dadurch, dass die beiden Liebenden auseinandergerissen werden, tritt allerdings die Geschichte sehr lange Zeit in den Hintergrund, und der Krieg dominiert von verschiedenen Fronten die Geschehnisse. In diesem Buch finde ich daher, dass über eine große Strecke die Zeitgeschichte nicht in die Geschichte um die Protagonisten eingearbeitet ist, sondern eher umgekehrt, schleicht sich die Geschichte der beiden Menschen zurückhaltend in die Zeitgeschichte, was meines Erachtens dazu führt, dass der Krieg und die politischen Geschehnisse lange Zeit überwiegen. Der Krieg war brutal in seiner Abfolge und die Schicksale der Menschen gingen mir sehr nahe. Auch die Heftigkeit, sowie die Tiefe, der präzise beschriebenen Ereignisse in den Lazaretten, die ganz sicher so stattgefunden haben, fand ich einschneidend. Nach einem späteren Aufeinandertreffen der beiden Liebenden aber nimmt die Geschichte ihren Faden wieder auf und setzt sich spannend fort. Hervorzuheben ist noch die gefühlt und gut nachvollziehbare, sehr intensive Recherche, die dieses Buch zum 150. Gedenktag erst möglich gemacht hat. Ein großes Lob an Maria W. Peter für diese grandiose Vorarbeit. Mein Fazit: Ein beeindruckendes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle. Heidelinde von friederickes bücherblog

ein geschichtliches Meisterwerk mit brillanter Recherche
von SteffiFeffi am 12.10.2020

Berlin im Jahre 1870, es ist Sommer und die Liebe zwischen dem deutschen Arzt Paul und der Französin Madeleine soll durch eine Verlobung gekrönt werden. Doch es kommt anders, der Deutsch-Französische Krieg bricht aus und beide stehen auf einmal an verschiedenen Fronten. Paul muss sich auf den Weg zu seinem Regiment machen und Ma... Berlin im Jahre 1870, es ist Sommer und die Liebe zwischen dem deutschen Arzt Paul und der Französin Madeleine soll durch eine Verlobung gekrönt werden. Doch es kommt anders, der Deutsch-Französische Krieg bricht aus und beide stehen auf einmal an verschiedenen Fronten. Paul muss sich auf den Weg zu seinem Regiment machen und Madeleine kehrt mit ihrem Vater zurück nach Frankreich. Eine spannende Reise beginnt und die Frage, werden sich die beiden jemals wiedersehen? Bei dem Buch „Eine Liebe zwischen den Fronten“ von Maria W. Peter handelt sich um einen historischen Roman, der im 150. Gedenkjahr des Deutsch-Französischen Krieg erschienen ist. Der Einstieg ins Buch gelingt leicht, die Kapitel lesen sich sehr flüssig und der Schreibstil ist sehr bildgewaltig. Das Buch lässt einen nicht mehr los und man fiebert mit und möchte wissen, wie es weiter geht. Es gibt fünf verschiedene Hauptcharaktere im Buch, welche wunderbar dafür sorgen, dass die unterschiedlichsten Perspektiven in diesem Krieg dargestellt werden. Historisch ist das Buch 1A und sehr detailliert recherchiert, es fließen immer wieder geschichtlich reale Persönlichkeiten mit ein, was dafür sorgt, neue Dinge über diesen Krieg zu erfahren, die einem kein geschichtlicher Unterricht an der Schule bieten kann. Der Autorin ist es gelungen alle Seiten eines Krieges darzustellen ohne die Dinge zu schönen. Es verdient absoluten Respekt wie genau und geschichtlich korrekt die Autorin das Buch recherchiert und geschrieben hat. Dies wird am Ende des Buches mit einem sehr interessanten Nachwort und Glossar gekrönt, in dem die Rechercheprozesse und geschichtlichen Zusammenhänge genauestens beschrieben werden. Ich bin absolut begeistert und ziehe meinen Hut vor dieser professionellen Arbeit. Besser kann ein Roman nicht recherchiert werden.

Feinde auf Befehl?
von Lerchie am 28.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Berlin 1870. Zwei junge Menschen verschiedener Nationalität (französisch/deutsch) wollen sich gerade verloben, als eine schreckliche Nachricht eintrifft. Es ist zum Krieg gekommen zwischen den Preußen und Frankreich. Es gibt keine Feier mehr, denn Paul muss als preußischer Militärarzt zu seinem Regiment, das in Coblenz steht. Ma... Berlin 1870. Zwei junge Menschen verschiedener Nationalität (französisch/deutsch) wollen sich gerade verloben, als eine schreckliche Nachricht eintrifft. Es ist zum Krieg gekommen zwischen den Preußen und Frankreich. Es gibt keine Feier mehr, denn Paul muss als preußischer Militärarzt zu seinem Regiment, das in Coblenz steht. Madeleine bricht mit ihrem Vater nach Metz in Frankreich auf. Von nun an sollen sie Feinde sein, was für beide unerträglich ist. Ist ihre Liebe groß genug um den Krieg zu überstehen? Was wird nach dem Krieg sein? Meine Meinung Ich habe schon einige Bücher dieser Autorin gelesen und war jedes Mal begeistert. So auch von diesem Buch. Es ließ sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil sehr leicht und flüssig lesen. Auch wenn ich zwischendurch immer mal wieder aussetzen musste, woran mit Sicherheit nicht fehlende Spannung schuld war, sondern einfach das Lesen über einen Krieg. Ich musste zwischendurch immer mal was Lustiges oder eben einfach was anderes lesen. .Denn an Spannung hat es dem Buch nicht gefehlt. Was ich mal wieder super fand, was das Glossar und das Personenverzeichnis am Ende des Buches. In der Geschichte war ich schnell drinnen, hatte ich doch bereits in meinen jungen Jahren Bücher gelesen, in welchen dieser Krieg auch ein wichtiges Thema war. So war mir der Begriff Turcos für die Tirailleurs algériens und Franc-Tireurs für die Freischützen oder auch Freischärler schon bekannt. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Madeleine, die um zwei Männer Angst hatte (Bruder und Verlobter) sowie in Paul der sich fragte, ob er seine Verlobte je wiedersehen würde. Ich habe ihn bewundert, weil er wirklich ein Mann war, der alle gleich behandelt hat. (Oder es zumindest versuchte). Egal ob Freund oder Feind. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend und hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, auch wenn ich, wie gesagt, immer mal wieder zwischendurch zu etwas Anderem greifen musste. Ich war begeistert und habe es sehr gerne gelesen zumal es mich auch (obwohl von Krieg und unnötigem Tod die Rede) auch sehr gut unterhalten hat. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

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