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Beethoven

Der einsame Revolutionär

Jan Caeyers

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Beschreibung

Die Kompositionen Ludwig van Beethovens gehören zum unvergänglichen Erbe der Musikgeschichte. Doch wer war der Schöpfer dieser Musik, der uns mit unsterblichen Werken wie dem Fidelio, der
Missa solemnis, seinen Klaviersonaten, seinen Streichquartetten und der Neunten Sinfonie beschenkt hat? Jan Caeyers entwirft in dieser großen Biographie ein faszinierend lebendiges Portrait des Künstlers. Anläßlich des 250. Geburtstags des Komponisten wurde die Biographie in Zusammenarbeit mit dem Beethoven-Haus, Bonn, vollständig neu bearbeitet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 833
Erscheinungsdatum 22.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-74941-4
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,3/14,7/5 cm
Gewicht 1103 g
Originaltitel Beethoven. Een Biografie
Abbildungen mit 47 Abbildungen und 24 Notenbeispielen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Andreas Ecke
Verkaufsrang 49488

Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

2020 begehen wir den 250.Geburtstag von Ludwig van Beethoven.Hier haben wir eine Biographie über das Musikgenie vorliegen, die trotz des Umfangs flüssig und kurzweilig geschrieben ist. Man merkt, dass der Beethoven-Kenner Caeyers sehr gut recherchiert hat.

Jan Caeyers - Beethoven: die Neuausgabe zum Beethoven-Jahr

Simone Happe, Thalia-Buchhandlung Wesel

Zu Beethovens 250. Geburtstag hat Caeyers seine Biografie von 2012 noch einmal vollständig überarbeitet und aktualisiert. In fünf Teilen geht er durch Beethovens Leben und beschreibt dabei ausführlich seine Lebensumstände sowohl beruflich als auch privat. Dabei macht er deutlich, wie der Musiker durch die großen Veränderungen seiner Zeit (politisch und kulturell) geprägt wurde, aber gleichzeitig die kulturellen Veränderungen selber mitprägte. In Anekdoten, Briefen und Zeitzeugenberichten kommt auch der (manchmal schwierige) Mensch Beethoven dem Leser näher. Dies alles ergibt ein ausführliches und faszinierendes Portrait des Menschen und Genie Beethoven.

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Bemerkenswerte, umfangreiche, wohl gelungene Biografie!
von Wedma am 26.09.2020

Diese Beethoven Biografie aus der Feder von Jan Caeyers beeindruckt in vielerlei Hinsicht, v.a. aber durch die Fülle an relevanten Informationen, die Beethovens Leben betreffen, und den bildhaften, sehr zugänglichen Erzählstil, denn so eine beachtliche Menge an Stoff und das Wie des Erzählten, die so facettenreich und reif über ... Diese Beethoven Biografie aus der Feder von Jan Caeyers beeindruckt in vielerlei Hinsicht, v.a. aber durch die Fülle an relevanten Informationen, die Beethovens Leben betreffen, und den bildhaften, sehr zugänglichen Erzählstil, denn so eine beachtliche Menge an Stoff und das Wie des Erzählten, die so facettenreich und reif über Beethoven und seine Familie erzählen, sind äußerst selten. Es gibt 5 Teile. In jedem findet man seine Schwerpunkte. Mal fühlt man sich in die Zeiten der Hexenverbrennung entführt, mal in die modernen Zeiten, und immer bildet die Musik den roten Faden der Geschichte. In den ersten beiden bekommt man vermittelt, wie die Kindheit des Musikgenies aussah, wie er das Klavierspielen lernte, wer seine Lehrer und Gönner waren. Auch über seinen Werdegang als Komponist findet man reichhaltige Informationen, sodass man sich davon ein umfangreiches Bild machen kann. Über seine „unsterbliche Geliebte“ liest man zunächst im 3.ten Teil, was sich auch bis kurz vorm Schluss fortsetzt. Sehr bereichernd wirken die Ausführungen zu Besonderheiten der damaligen Zeit, i.e. die gesellschaftlichen Verhältnisse, die innenpolitischen Lage Österreichs, vor und nach der Eroberung durch Napoleon, was die Nachfrage nach der Musik, die Beethoven schrieb, erklärte. Der kulturgeschichtliche Aspekt tut dem Ganzen sehr gut, denn so kann man in diese Zeit eintauchen und die wegweisenden Entscheidungen Beethovens besser nachvollziehen. Dass man so viele bekannte Namen trifft, z.B. Clementi, Czerny (von ihm hört man hier oft und bis zum Schluss), Goethe (da gibt es ein extra Kapitel über die Begegnungen von Beethoven und Goethe), Haydn, Mozart, Salieri, der europäischen Könige und Fürsten, mit Bezug auf Beethoven kurz auch ihre Geschichten erzählt bekommt, macht das Gesamtbild runder und bereichert es ungemein. Über die Entstehung/ Aufführung seiner bekanntesten Stücke wie Opera Fidelio, Missa Solemnis, Ode an die Freude, 5.te Symphonie gibt es extra Kapitel. So manche ergänzenden Infos liest man in anderen Kapiteln, da diese unter anderen Blickwinkeln nochmals beleuchtet werden. Noch ein positiver Aspekt, der hier öfter aufgefallen ist: Dass der Autor die Musikstücke so griffig und verständlich, im Kontext des Zeitgeschehens und dem, wie es Beethoven um diese Zeit erging, zu beschreiben vermochte, i.e. was ihn bewegt, was ihn geärgert hatte. Man findet auch, insb. im letzten Teil, einige Seiten über seinen Charakter, sein typisches Verhalten, seine Gewohnheiten. Man bekommt also einen umfangreichen Eindruck, wie Beethoven als Mensch war, wie er mit anderen umging. Dem oft komplizierten Verhältnis zu seinem Neffen Karl und seinem späteren Schicksal ist viel Raum gegeben worden, aus dem man tiefere Einblicke in seinen Charakter gewinnt. Das gilt auch dem Verhältnis zu seiner großen Liebe. Die Buchgestaltung fiel hochwertig aus, wie so oft bei C.H. Beck: Festeinband mit dem Farbfoto Beethovens, passendes Lesebändchen. Für perfekte Orientierung wurde auch gesorgt: Auf jeder Seite sieht man oben, in welchen Teil man gerade liest und die Kapitelüberschrift. Die s/w Fotos der Noten oder auch der Ölgemälde, Zeichnungen, die Beethoven oder andere Personen, Landschaften usw. zeigen, bereichern das Leseerlebnis ebenfalls. Einige Notenabschnitte seiner Werke wurden direkt in den Text hineingearbeitet, was dem Buch auch besonderes Flair verleiht. Fazit: Eine bemerkenswerte, umfangreiche, wohl gelungene Biografie. Man liest nicht nur die Lebensgeschichte des Genies. Ein opulentes Gemälde der Zeit und der Geschehnisse um Beethoven sind genauso ein Teil des Ganzen. Man sieht, dass hier ein Musiker durch und durch an den Werken war. Und auch das verleiht der Biografie ihren unverwechselbaren Charakter. Dieses Werk kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich habe es genüsslich und extra langsam gelesen. Dies hat mir viele schöne Lesestunden bereitet, was ich Euch auch wünsche.

Sachliche + spannende Beethoven-Biographie
von Mag. Valentin Robert Lorenzi aus Tulln am 28.03.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die vor Kurzem auf Deutsch erschienene Biographie über Ludwig van Beethoven (1770-1827) von Jan Caeyers war in ihrer Originalsprache (Niederländisch) ein Bestseller, und das zu Recht! Absolut nicht beweihräuchernd und ganz besonders sachlich wird hier quellensicher Beethovens Leben und Werdegang entwickelt. Auch für den Kenner ... Die vor Kurzem auf Deutsch erschienene Biographie über Ludwig van Beethoven (1770-1827) von Jan Caeyers war in ihrer Originalsprache (Niederländisch) ein Bestseller, und das zu Recht! Absolut nicht beweihräuchernd und ganz besonders sachlich wird hier quellensicher Beethovens Leben und Werdegang entwickelt. Auch für den Kenner ist viel Neues zu erfahren, vor allem greift der Autor in den Anfangskapiteln immer wieder in die Vorgeschichte Beethovens Leben aus (Familie, Herkunft) und liefert so interessante neue Perspektiven für die Genese eines Ausnahmekünstlers. Wenn Sie ein Fan sind, ein repräsentatives Geschenk für einen Klassikfan suchen, liegen Sie mit dieser neuen Biographie goldrichtig!


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  • Inhalt

    VORWORT

    PROLOG

    ERSTER TEIL: Der Künstler als junger Mann (1770 – 1792)

    1. Das große Vorbild: Großvater Louis van Beethoven

    2. Vater Jean van Beethoven, der Versager?

    3. Die Kinderjahre

    4. Christian Gottlob Neefe, der Mentor

    5. Der junge Berufsmusiker

    6. Bonn orientiert sich an Wien

    7. Die erste Krise

    8. Ein zweites Zuhause und neue Horizonte

    9. Frischer Elan und erste bedeutende Kompositionen

    10. Abschied von Bonn

    ZWEITER TEIL: Zeit der Gärung (1792 – 1802)

    1. Wien anno 1792

    2. Karl von Lichnowsky, der erste Mäzen

    3. Kompositionsunterricht bei Haydn und Albrechtsberger

    4. Karriereplanung

    5. Verwandte, Freunde und Geliebte in Wien

    6. In Erwartung größerer Aufgaben

    7. Das «centre of excellence» des Franz Joseph Lobkowitz

    8. Die unsterbliche Geliebte, erste Episode

    9. Der Weg zum breiten Publikum

    10. Wortwechsel mit den Kritikern

    11. Die Schüler Carl Czerny und Ferdinand Ries

    12. Das Heiligenstädter Testament

    DRITTER TEIL: Der Herrscher (1802 – 1809)

    1. Der neue Weg

    2. Das «laboratorium artificiosum»

    3. Auseinandersetzungen mit Verlegern und das «Magazin der Kunst»

    4. Composer in residence

    5. Opernstunden bei Salieri

    6. Das Geheimnis der Eroica

    7. Die unsterbliche Geliebte, zweite Episode

    8. Die Suche nach dem idealen Klavier

    9. Leonore: work in progress

    10. Die goldene Zeit

    Komponieren für ein professionelles Streichquartett

    Concerto par Clemenza pour Clement

    Zurück zum Kerngeschäft

    Eine Messe für den Konzertsaal

    Zurück zum Kerngeschäft (noch einmal)

    VIERTER TEIL: Masse und Macht (1809 – 1816)

    1. Ein anderer sozialer Status

    2. Neue Perspektiven

    3. Ein kaiserlicher Schüler

    4. Begegnungen mit Goethe

    5. Die unsterbliche Geliebte, dritte Episode

    6. Se non è vero

    7. Das Ende der klassischen Sinfonie

    8. Musik für die Masse

    9. Ein willkommener Nebenverdienst

    10. Leonore wird Fidelio

    11. K. K.: Kongress-Kitsch

    12. Kampf um ein Kind

    13. Von der unsterblichen Geliebten zur fernen Geliebten

    FÜNFTER TEIL: Der einsame Weg (1816 – 1827)

    1. Die Sehnsucht nach dem Höheren

    2. Wien nach dem Kongress

    3. London-Pläne

    4. Eine faustische Sonate und ein diabolischer Apparat

    5. Die Missa solemnis, eine Messe für den Frieden

    6. Der Kreis schließt sich: Die späte Klaviermusik

    7. Entfremdung

    8. Begegnungen mit der jüngeren Komponistengeneration

    9. Ode an die Freude

    10. Verfall

    11. Kampf um ein Kind: Die Niederlage

    12. Geldangelegenheiten

    13. Die Entdeckung des Himmels: Die letzten Streichquartette

    Ein Triptychon für Sankt Petersburg

    Karl Holz, der letzte Vertraute

    Der schwer gefasste Entschluss

    14. Comoedia finita est

    Abkürzungen

    Anmerkungen

    Bildnachweis

    Literaturverzeichnis

    Dank

    Werkregister

    Personenregister