Das Gegenteil von Hasen

Roman

Anne Freytag

(88)
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Beschreibung

Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

»Anne Freytag ist mit ihrem ebenso präzisen wie empathischen Stil am Jugendbuchfirmament ein außergewöhnliches Talent.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 25.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27280-4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/4,5 cm
Gewicht 645 g
Verkaufsrang 9725

Buchhändler-Empfehlungen

Einfach toll!

Johanna Westbrock, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Julia schreibt ein Onlinetagebuch. Dieses ist natürlich nur für sie zugänglich. Als eines Tages ihr Laptop verschwindet, bekommt sie Panik. Hatte sie sich letztes mal abgemeldet, als sie ihr Tagebuch geschrieben hatte? Was ist wenn jemand ihren Laptop geklaut hat und ihre tiefsten und geheimsten Gedanken liest? Doch es kommt noch schlimmer! Jemand hat ihr Tagebuch veröffentlich! Jetzt kann jeder aus Julias Schule lesen, was sie über ihre Freunde und Klassenkameraden denkt. Und dabei war sie doch bis vor kurzem noch eines der beliebtesten Mädchen der Schule gewesen... Echt und ehrlich! So kann ich Anne Freytags Schreibstil nur beschreiben. Der Leser bekam Einsicht nicht nur in Julias Gedankenwelt, sondern auch in die Gedanken von ihren Mitschülern. Man rätselt bis zum Schluss mit, wer Julias Laptop gestohlen und ihre Posts veröffentlicht hat. Anne Freytag schafft es, dass der Leser sich zu allen Charakteren verbunden fühlt und nicht sofort Partei ergreift.

Die Charaktere sind gelungen und wachsen schnell ans Herz

Thomas Becker, Thalia-Buchhandlung

Wer kennt sie noch? Diese irrwitzige Angst, dass das eigene Tagebuch, welches man sorgfältig als Teenager vor fremden Blicken versteckt hat, gelesen wird. Aus dieser Angst heraus habe ich niemals ein Tagebuch geführt. Dabei ist das Schreiben durchaus heilsam. Es schafft Ordnung im Kopf und so mancher Frust fließt, gerade in der heutigen Zeit, über die Tastatur direkt ins Netz. Ungefiltert. Schonungslos. Verletzend. Und manch einer ist sich der Stärke seiner Worte nicht bewusst und unterschätzt den Einfluss auf das Leben seiner Leser. Doch lesen sollte man Julias Einträge in ihren Online-Blog nie. Ganz bewusst hatte die Hauptprotagonistin aus "Das Gegenteil von Hasen" von Anne Freytag ihre Gedankengänge auf "nicht öffentlich" gesetzt. Das digitale Tagebuch half ihr dabei, ihr anstrengendes (Gefühls-)Leben besser zu verarbeiten. Hier konnte sie schonungslos ihre Sicht auf ziemlich jede Person in ihrem schulischen und privaten Umfeld in Worte fassen. Ungeachtet sämtlicher höflicher Zurückhaltung, flossen ihre Gedanken nahezu täglich in ihren Wordpress-Account. Bis Julia eines Tages ihren Laptop verliert - und damit sämtliche gespeicherten Daten in ihrem genutzten Browser. Wie die Dinge kommen mussten, hat ein Fremder den Laptop gefunden und noch bevor Julia reagieren konnte, ihre Zugangsdaten zum Online-Tagebuch abgeändert. Doch damit nicht genug: der Finder von Julias ganz persönlichen Gedanken fängt an, diese Stück für Stück zu veröffentlichen. Wie ein Lauffeuer verbreiten sich die Einträge an der Schule und plötzlich bricht Julias bröckelnde kleine Welt vollständig in sich zusammen. Eine Geschichte über Mobbing, Ausgrenzung und der Schwierigkeit, seinen Platz und sich selbst innerhalb einer Gesellschaft zu finden. Und letztendlich auch von der Stärke, zu sich selbst zu stehen. Anne Freytag packt große, nicht einfache Gefühle in schöne, klare Sätze. Die Charaktere sind gelungen und wachsen schnell ans Herz. Definitiv werde ich mehr von der Autorin lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
88 Bewertungen
Übersicht
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Was für ein tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 27.03.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Anne Freytag ist eine großartige Autorin und in diesem Buch zeigt sie mal wieder was sie mit Sprache anstellen und bewirken kann. Fesselnd von der ersten Zeile an, erlebt man eine Geschichte, die einen auch nicht nach dem letzten Punkt loslässt! Auch wenn das Ende nicht so ist wie ich es mir gewünscht hätte kann ich nur eins sag... Anne Freytag ist eine großartige Autorin und in diesem Buch zeigt sie mal wieder was sie mit Sprache anstellen und bewirken kann. Fesselnd von der ersten Zeile an, erlebt man eine Geschichte, die einen auch nicht nach dem letzten Punkt loslässt! Auch wenn das Ende nicht so ist wie ich es mir gewünscht hätte kann ich nur eins sagen: Bitte auf jeden Fall Lesen! Es lohnt sich!

Super Jugendbuch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Eutin am 24.01.2021

Pass auf, was du im Internet schreibst.... es könnte veröffentlich werden. In „Das Gegenteil von Hasen“ geht es um eine Gruppe Jugendlicher. Eine davon, Julia, verfasst seit längerem ihre intimsten Gedanken auf einer Internetplattform, welche aber offline gestellt ist. Eines Tages jedoch wird ihr Laptop gestohlen und ihre... Pass auf, was du im Internet schreibst.... es könnte veröffentlich werden. In „Das Gegenteil von Hasen“ geht es um eine Gruppe Jugendlicher. Eine davon, Julia, verfasst seit längerem ihre intimsten Gedanken auf einer Internetplattform, welche aber offline gestellt ist. Eines Tages jedoch wird ihr Laptop gestohlen und ihre Beiträge Stück für Stück veröffentlich. Wer es war und aus welchen Gründen, dass müsst ihr selber herausfinden. In dem Buch geht es aber noch um so viel mehr als diese Beiträge. Es geht darum, womit Jugendliche täglich zu kämpfen haben und wie grausam manche sein können. Es geht um Freundschaft, Liebe, Sich selber finden, Hass, Neid, .... Ich fand dieses Buch wirklich toll! Ich mochte die Protagonisten, Bzw die „Hauptgruppe“ der Jugendlichen, sehr sehr gerne. Vor allem Linda und Edgar. Die Veröffentlichung der Beiträge war eig mit eine Nebensache, denn es ging viel mehr darum, dass dadurch all die Probleme zum Vorschein kamen. Ich hab dieses Buch total gerne gelesen und ich fand es zur Abwechslung, da ich in letzter Zeit fast nur New Adult gelesen habe, echt schön. Allerdings würde ich es auf jeden Fall als Jugendbuch betiteln, da die Protagonisten alle noch zur Schule gehen und nicht älter als 17 Jahr sind. Wer damit kein Problem hat, auf den wartet eine tolle, spannende und mitfühlende Geschichte, welche es wert ist zu lesen!

Ein rührender Coming-of-Age-Roman, der auch ein bisschen Thriller sowie schonungsloses Abbild unserer Zeit mit wunderbarer Botschaft ist.
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 06.01.2021

Ich bin ein großer Fan von Beat- und Popliteratur. Mein erster intellektueller Crush, Benjamin von Stuckrad-Barre ist zwar noch aktiv, das Genre hat seinen Zenit aber überschritten. Umso fantastischer ist, was die zeitgenössische Gegenwartsliteratur mir, im Sinne von „wer Stuckrad-Barre gelesen hat, könnte auch das geil finden... Ich bin ein großer Fan von Beat- und Popliteratur. Mein erster intellektueller Crush, Benjamin von Stuckrad-Barre ist zwar noch aktiv, das Genre hat seinen Zenit aber überschritten. Umso fantastischer ist, was die zeitgenössische Gegenwartsliteratur mir, im Sinne von „wer Stuckrad-Barre gelesen hat, könnte auch das geil finden“, bietet. Ich liebe nüchterne, doch rührende Coming-of-Age-Geschichten. Weiß nicht, ob Anne Freytag das wusste, aber sie hat im Mai dieses Jahrs mit „Das Gegenteil von Hasen“ das Buch geschrieben, das innerhalb der ersten Zeilen mein Herz und meine Liebe zur Sprache haben explodieren lassen. Julia ist siebzehn und schreibt all ihre Gedanken – vornehmlichst die Gedanken, die sie gegenüber anderen Menschen hegt – in ein digitales Tagebuch. Ins Internet. Ihre Gedanken sind geprägt vom Tiefgang. Der Tiefgang, für den sie im echten Leben keine Kraft hat. Anders sein, intelligenter sein, differenzierter sein und ehrlich sein bedeuten in der Lebensrealität deutscher Teenager offenbar hauptsächlich eins: Ein Problem zu sein. So sehr Julia auch versucht, dem aus dem Weg zu gehen, es funktioniert nicht, denn eines Tages ist der Laptop weg. Für Passwörter war sie zu faul. Und dann werden Tag für Tag ihre Tagebucheinträge öffentlich in der Schule verbreitet. Die Geschichte ist eine Utopie voller Schmerz und Tragik, doch Humor und Glück. Es ist so irritierend simpel und dennoch ist die Wucht der Komplexität überwältigend. Irgendwie einfach, wie im echten Leben. Ganz gleich, ob es um Teenager geht, die zur Schule gehen - jeder der so liebevoll gezeichneten Charaktere war auch ein bisschen ich. Der unsichere Edgar, die rebellische Linda, die blendende Marlene, die ängstliche Momo und der missverstandene Leonard. Vor zehn Jahren und auch jetzt noch.


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