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Wenn die Dunkelheit endet

Roman

Constance Sayers

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Beschreibung

Frankreich im Jahr 1895: Hals über Kopf stürzt sich die junge Juliet LaCompte in eine leidenschaftliche Affäre mit dem verheirateten Maler Auguste Marchant. Juliets Mutter – eine Hexe – belegt Marchant mit einem Fluch, doch dabei macht sie einen fatalen Fehler: Versehentlich bindet sie Juliets Seele an die des Malers und verdammt ihre Tochter dazu, diese unglückliche Liebe wieder und wieder zu durchleben, bevor sie im Alter von 34 Jahren stirbt ...

Amerika im Jahr 2012: Kurz vor ihrem 34. Geburtstag ist Helen Lambert alles andere als zufrieden. Zwar ist die Chefredakteurin eines angesagten Lifestyle-Magazins beruflich erfolgreich, doch ihr Liebesleben liegt in Trümmern. Sie ist frisch geschieden und hat gerade ein Blind Date mit einem Typen namens Luke, der – als ob das alles noch nicht schlimm genug wäre – auch noch behauptet, sie zu kennen, obwohl Helen ihn noch nie gesehen hat. Sie ahnt nicht, dass sie und Luke ein Geheimnis verbindet, das weit in die Vergangenheit zurückreicht – bis ins Jahr 1895 ...

Constance Sayers studierte Englisch an der George Mason University und Kreatives Schreiben an der University of Pittsburgh, das sie mit summa cum laude abschloss. Sie arbeitet erfolgreich in der Medienbranche, gründete das Literaturmagazin »Thoughtful Dog« und wurde bereits zweimal von Folio unter die hundert einflussreichsten Medienleute Amerikas gewählt. Sie lebt in der Nähe von Washington, D.C.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 544
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-32085-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/4,5 cm
Gewicht 630 g
Originaltitel A Witch in Time
Übersetzer Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verkaufsrang 23305

Buchhändler-Empfehlungen

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Makellos erzählte bittersüße Geschichte um eine junge Frau, die durch einen Fluch gebunden ist und immer wieder geboren wird, um sich in verschiedenen Zeiten in den gleichen Mann zu verlieben. Geheimnisvoll, opulent und tragisch - ein phantastischer literarischer Schmöker!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Unterhaltsamer Genre-Mix, der nicht sein volles Potenzial ausschöpft.
von Der Medienblogger am 02.07.2020

Nein, bei dem vorliegenden Buch handelt es sich nicht um einen neuen Band der "Twilight"-Reihe, wie man bei dem Titel vermuten könnte. Eigentlich hat er mit der Geschichte, die sich hinter dem Buchdeckel verbirgt, nicht wirklich viel zu tun. Vielmehr erwartet die Leser*innen ein spannendes Szenario, das trotz deutlicher Ähnlichk... Nein, bei dem vorliegenden Buch handelt es sich nicht um einen neuen Band der "Twilight"-Reihe, wie man bei dem Titel vermuten könnte. Eigentlich hat er mit der Geschichte, die sich hinter dem Buchdeckel verbirgt, nicht wirklich viel zu tun. Vielmehr erwartet die Leser*innen ein spannendes Szenario, das trotz deutlicher Ähnlichkeiten zu "Und täglich grüßt das Murmeltier" eine beängstigende Vision von unerfüllter Liebe kreiert, die die Epochen überschreitet. Somit gewährt uns die Autorin einen interessanten Einblick in vier Zeitebenen, die sich in ihren gesellschaftlichen Wertesystemen, Traditionen und Ansichten bedeutend voneinander unterscheiden. Die Idee, dass die verfluchte Hauptfigur ihr emotionales Leiden mehrfach in mannigfaltigen Körpern wieder und wieder durchleben muss und über die Erfahrungen ihrer Vorgänger verfügt, erzeugt eine stark beklemmende Wirkung und zugleich eine spannende zeitliche Beziehung zwischen den Jahren. Denn es gilt das Motto: alles gehört irgendwie zusammen. Dieser bunte Mix aus verschiedenen Genres ist zweifelsohne ein gewagtes Vorhaben; und genau an dieser Stelle nimmt sich die Autorin zu viel vor. Sie beschreibt hierfür einige bizarre Szenen, die sich einfach nicht in die restliche Handlung einfügen möchten. Es scheint, als seien hier zwei vollkommen unabhängige Geschichten stümperhaft aneinandergekleistert worden. Der Fantasy-Anteil wird nie ausreichend ausgeführt und wirkt somit unausgereift, ja, wie ein Störfaktor. Zudem findet das Buch seinen Rhythmus nicht. Das Erzähltempo schwankt so stark, dass die Handlung immer wieder ihre Dynamik verliert: Es gibt einige Zeitsprünge innerhalb weniger Zeilen, die ganze Jahre und Jahrzehnte umfassen, gleichzeitig aber werden einige Momente, die dem Fortschritt der Geschichte nichts Essenzielles hinzufügen, szenisch ausgeführt. Der Schreibstil fühlt sich zu blutleer und fad an, um die Leser*innen wirklich mitzureißen. Obwohl einige dramatische Wendungen, wie ein tödlicher Unfall beispielsweise, klarer Bestandteil des Romans sind, fühlte ich mich davon oftmals unbeeindruckt - und das darf nicht sein. Die Hauptfigur verhält sich an zahlreichen Stellen unlogisch, so, als würde sie ihrer eigenen Situation kein ehrliches Interesse entgegenbringen. Sie wirkte somit häufig nur wenig authentisch. Die ersten zweihundert Seiten passierte im vorliegenden Roman so wenig, dass ich beinahe mit dem Gedanken spielte, das Buch abzubrechen. In die letzten fünfzig Seiten hingegen wurde viel zu viel Handlung hineingepresst und die Leser*innen durch mehrere unklar bleibende Zusammenhänge verwirrt zurücklässt. Diese erzähltechnische Flaute bekommt die Autorin zwischenzeitlich aber schnell wieder in den Griff und begeistert mit ihren beflügelten Schilderungen von dem Hollywood der 30er-Jahre oder auch einer aufsteigenden Band der 1980er auf ihrem Weg zum Debütalbum. Zunehmend fühlte ich mich als Leser vertraut in dem Szenario und den repetitiven Abläufen. Zwar wurde das Karussell für meinen persönlichen Geschmack eine Runde zu lange gedreht, und dem Buch hätten hundertfünfzig Seiten weniger sicherlich gut getan, wirklich gelangweilt fühlte ich in der zweiten Hälfte allerdings nicht mehr. Mit einer Leseempfehlung tue ich mich in dieser Besprechung ziemlich schwer. In dem vorliegenden Werk gehen langatmige Phasen und überzeugende Momente Hand in Hand. Wer also überzeugt von dem Klappentext und ein vor allem in seiner zweiten Hälfte unterhaltsames Werk lesen möchte, kann hier durchaus seine Freude mit haben. Die Erwartungshaltung würde ich aber deutlich senken. "Wenn die Dunkelheit endet" ist ein unterhaltsamer Genre-Mix, der einige interessante Ansätze hat, sein Potenzial aber nicht voll ausschöpft.

Spukig und romantisch
von Kunde am 28.06.2020

Als sich die junge Juliet im 19. Jahrhundert in den verheirateten Maler Auguste Marchant verliebt, ist ihre Mutter nicht begeistert und belegt Marchant mit einem Fluch. Doch sie macht dabei einen Fehler, der Juliets Seele an die des Malers bindet. Dadurch ist Juliet dazu verdammt, ihre unglückliche Liebe immer wieder zu erleben.... Als sich die junge Juliet im 19. Jahrhundert in den verheirateten Maler Auguste Marchant verliebt, ist ihre Mutter nicht begeistert und belegt Marchant mit einem Fluch. Doch sie macht dabei einen Fehler, der Juliets Seele an die des Malers bindet. Dadurch ist Juliet dazu verdammt, ihre unglückliche Liebe immer wieder zu erleben. Constance Sayers beschreibt in "Wenn die Dunkelheit endet" eine Liebe, die in vier Zeitebenen immer wieder neu entflammt. Die Charaktere wechseln ihre Namen und Eigenschaften, jedoch ist es immer wieder Juliet, die auf Auguste trifft. Während Juliet um den Fluch weiß und eine Lösung sucht, diesen zu brechen, ahnen Auguste und seine Reinkarnationen nichts. Manchmal führt dies zu humorvollen Szenen. Das Buch ist etwas Besonderes. Denn hier ist Romantik mit Mystery gepaart. Man muß schon eine Vorliebe für Hexerei und Flüche mitbringen, sonst wird man mit diesem Buch nicht glücklich. Constance Sayers schreibt ihre Geschichte auf wunderbar lockere Art und Weise. Man kann ihr gut folgen und verliert nie die Übersicht über das Geschehen. Der rote Faden, der sich durch die Handlung zieht, ist klar und deutlich zu erkennen und führt von Beginn bis Ende durch Juliets Leben. Wer ein Faible für Mystery und Romantik hat, ist hier genau richtig!

Eine Liebesgeschichte, die einem unter die Haut geht!
von mibeabooks aus Berlin am 21.06.2020

Junge, verzweifelte Liebe ist schön, so wie sie Juliet mit Marchant durchlebt. Doch in dieser Zeit war es nicht angesehen. Ihren Schmerz, ihre Trauer, alles konnte ich mitfühlen. Als Leser steigen wir in die gegenwärtige Person von Juliet ein: Helen Lambert. Sie führt einen ein Lifestyle-Magazin und ist frisch geschieden von... Junge, verzweifelte Liebe ist schön, so wie sie Juliet mit Marchant durchlebt. Doch in dieser Zeit war es nicht angesehen. Ihren Schmerz, ihre Trauer, alles konnte ich mitfühlen. Als Leser steigen wir in die gegenwärtige Person von Juliet ein: Helen Lambert. Sie führt einen ein Lifestyle-Magazin und ist frisch geschieden von ihrem Mann. Helen trifft bei einem Blind Date auf den Mann Luke, welcher behauptet, dass sie sich schon ewig kennen würden. Erst im Laufe der Geschichte erfährt der Leser, was es wirklich mit Juliet und Marchant auf sich hat. Es wird spannend, mitfühlend, romantisch, aber auch sehr traurig. Die Geschichte verlangte mir schon einige Tränen ab. Die Autorin, Constance Sayers, konnte ein wunderbares Gefühl und Setting durch ihre Schreibkunst erstellen. Unterschiedliche Zeitepochen und Orten kommen bildlich hervor und die Gefühle der Protagonisten reißen einen mit! Die Handlung der Geschichte konnte einen aufs Neue immer wieder packen, auch wenn es kurzzeitig mal langatmig wurde. Irgendwann kam immer wieder Spannung auf! Durch den Schreibstil fliegt man nur durch diese tragische Liebesgeschichte! Die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Obwohl Juliet in unterschiedlichen Zeiten, immer wieder als dieselbe Person auftaucht, ist sie doch immer wieder anders. Das hat mich sehr beeindruckt. Ihre Entwicklung, die sie auch durch die unterschiedlichen Perspektiven verändert, ist hier deutlich zu spüren. Marchant sowie auch Luke haben die Handlung der Geschichte noch perfekt abgerundet. Zwar kommen auch Nebencharaktere in dem Buch vor, es ist aber auch nicht überfüllt. Es war ein angenehmer Ausgleich! Auch wenn es kein normaler Historischer-Roman war, mit kleinen Elementen von Fantasy, konnte es mich sehr beeindrucken und mitreißen. Fazit: Eine Liebesgeschichte, die spannend, mitreißend, aber auch so viel mehr beinhaltet als nur Liebe!


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