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1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

Kriminalroman

Thomas Christos

(38)
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Beschreibung

Nichts ist je vergessen - ein grausamer Leichenfund in einer Ruine bei Düsseldorf führt die Ermittler zurück in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte ...

Düsseldorf, 1965: Für den jungen Kommissar Thomas Engel ist die Stadt am Rhein der verheißungsvolle Beginn eines neues Lebens. Als er zum ersten Mal ein Konzert der Rolling Stones sieht, gibt es für ihn kein Weg zurück, die Provinz liegt weit hinter ihm. Er stürzt sich in das Leben und in seine Arbeit, die ihm gleich einen spannenden Fall beschert. Ein junges Mädchen wird in der Ruine Kaiserswerth tot aufgefunden. Engel versteht nicht, dass seine Kollegen nicht gleich die Spur verfolgen, die geradewegs in die dunklen 1930er Jahre führt. Versucht man etwas vor ihm zu verheimlichen, und warum will niemand sehen, was so offensichtlich auf der Hand liegt?
Zeitgeschichte und gleichzeitig spannender Kriminalroman: der Beginn einer Reihe um den jungen Kommissar Thomas Engel.

Thomas Christos ist das Pseudonym des Drehbuchautors Christos Yiannopoulos. 1964 kam er als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Pädagogik in Düsseldorf und schrieb bereits mit 24 Jahren sein erstes Drehbuch, das auch verfilmt wurde. Danach war er hauptsächlich Drehbuchautor für das Fernsehen und wirkte an vielen erfolgreichen Produktionen mit. Unter anderem wurde er für seinen Film »Schräge Vögel« für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Er lebt zurzeit in Düsseldorf.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641244606
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2356 KB
Verkaufsrang 3303

Buchhändler-Empfehlungen

"Es geht nicht um meine Karriere. Aber ich bin mit Leib und Seele Polizist...."

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Wie sein Vater und sein Onkel, von dem die obige Aussage stammt, hat Thomas Engel seit Jahren nur einen Wunsch: Polizist zu werden. Kurt Strobel soll in wenigen Monaten vom Kommissariat, Abteilung Mord, in die höhere Laufbahn wechseln, aber zuvor wird er seinem Neffen behilflich sein, quasi einer seiner nachfolger zu werden. Die Zeit in der Polizeiakademie vergeht für Vogel wie im Flug, mit knapp 22 Jahren tritt er seinen Dienst in Düsseldorf an, noch leitet sein Onkel die Mordkommission. Das eingespielte Team steht dem jungen Mann etwas skeptisch gegenüber, verkörpert der doch allein durch sein Alter die neue Zeit, mit neuen Methoden, Befugnissen und Richtlinien. Ehrgeizig ist er obendrein, durchaus auch ein Besserwisser, allerdings im wahrsten Sinne des Wortes. Warum aber im Fall eines ermordeten Mädchens, Thomas hat daran keine Zweifel, hat er das Kind doch selbst gefunden, auf Unfall entschieden wird, kann er nicht verstehen. Immer größer werden seine Zweifel an den Fähigkeiten und Motiven seines großen Vorbilds. Thomas Engel, obwohl polizeilicher Neuling, fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. Im Polizeiarchiv, in einer Nervenheilanstalt, im "Milieu" und in der besten Geselschaft Düsseldorfs. Er stößt auf ein Gespinnst aus alten Seilschaften, politischem Filz und schlimmsten Exzessen der Polizei während der Zeit des "Dritten Reichs" - dabei begreift er, dass er von der nahen Vergangenheit kaum etwas wirklich weiß, an allen Ecken und Enden wird nur geschwiegen, auch in der eigenen Familie.... Thomas Christos hat einen durchaus gelungenen Krimi verfasst, den man mit Spannung liest. Freunde des hisrtorischen Romans kommen durchaus auch auf ihre Kosten, das Buch liest sich locker und leicht. Eine Empfehlung für den Urlaubskoffer! Sollte das jetzt etwas mäkelig klingen: Mir persönlich war manches zu dick aufgetragen. Natürlich war 1965 ein Jahr, in dem ein Umbruch begann, eine Zeit, in der die Jugend aufbegehrte, Politik plötzlich in Frage gestellt wurde, die sog. 68er warfen erste Schatten voraus. Zum Teil hat Christos dieses Zeitkolorit gut getroffen, aber an so mancher Stelle nervte es beim lesen, z.B. das immer der genau zur Situation passende Beatles-, Stones- oder Byrds-Song aus der Jukebox bzw dem Radio tönt, oder mit welcher Vehemenz der "Frischling" Thomas Engel sich gegen fast den ganzen Polizeiapparat seiner Abteilung stellt, nachdem er innerhalb weniger Tage vom Anzugträger (und die stammten noch von seinem Vater...) zum liberalen "Nietenhosen"-Fan mutiert ist. Ganz zu schweigen davon, dass er zu rauchen und zu trinken beginnt, und doch tatsächlich obendrein eine junge Frau mit auf sein möbliertes Zimmer nimmt..... Wie gesagt: Das mag jetzt kleinlich wirken, der Krimi an sich ist gelungen und ordentliche Unterhaltung. Und wer, nach der Lektüre, mehr über die deutsche "Polizeiarbeit" z.B. in Polen zwischen 1940 und 1945 wissen möchte, der sollte unbedingt das Buch "Ganz normale Männer" lesen....

Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein wirklich vielversprechender Auftakt, der viele Themen anschneidet und dabei zu unterhalten weiß. Die Zufälle haben mich zwar gestört, aber geschenkt. Spannend und interessant war das Buch allemal.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
38 Bewertungen
Übersicht
20
9
7
2
0

Thema gut, sprachlich schlecht
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 16.06.2020

Gute Geschichte über die Kriegsverbrechen im 2. Weltkrieg und die Verdrängung bis in die 60er Jahre. Sprachlich jedoch schlecht, fast wie ein Jugendroman geschrieben. Der Autor schafft es nicht, den Leser stimmungsmässig in die damalige Zeit zu versetzen.

Fesselnd und Geschichtsträchtig
von einer Kundin/einem Kunden aus Zerbst am 14.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Krimi wurde im Laufe der Handlung immer spannender und packender. Nach anfänglicher Gewöhnungsbedürftigkeit vor allem durch die zwei Zeitebenen wurde der Krimi sogar für mich, als nicht wirklich Kriegsgeschichtsinteressierte, immer fesselnder. Die beiden Zeitebenen packend sowie sehr geschickt miteinander kombiniert, so das... Der Krimi wurde im Laufe der Handlung immer spannender und packender. Nach anfänglicher Gewöhnungsbedürftigkeit vor allem durch die zwei Zeitebenen wurde der Krimi sogar für mich, als nicht wirklich Kriegsgeschichtsinteressierte, immer fesselnder. Die beiden Zeitebenen packend sowie sehr geschickt miteinander kombiniert, so dass der Leser fesselnde Aspekte über die Polizeiarbeit ebenso aus der Nazi-Diktatur erfährt. Sehr lesenswert gefällt mir besonders auch die Vergangenheit einiger Charaktere während der Nazi-Diktatur, der daraus resultierenden Weiterentwicklung und vor allem die Gestaltung der Hauptfigur Thomas. Alles in allem sehr interessant, fesselnd und lesenswert.

Die Spuren führen in die Vergangenheit
von claudi-1963 aus Schwaben am 09.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar." (Rita Süssmuth) Düsseldorf 1965: Thomas Engel hat gerade sein Abitur bestanden, da möchte er unbedingt zur Kriminalpolizei zu gehen. Wie gut, wenn man... "Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar." (Rita Süssmuth) Düsseldorf 1965: Thomas Engel hat gerade sein Abitur bestanden, da möchte er unbedingt zur Kriminalpolizei zu gehen. Wie gut, wenn man da Beziehungen hat und dieser einem dabei behilflich ist. Kurt Strobel kennt Thomas Vater schon seit dem Krieg und er verhilft ihm gerne, dass er zur Kripo kommt. Doch Thomas Einstieg ist nicht einfach, vor allem weil er als Streber verrufen ist. Doch dann findet man die Tochter einer Gastarbeiterfamilie in der Ruine Kaiserswerth tot auf. Doch als dies als Unfall deklariert wird, ist Thomas der einzige, der sicher ist, dass es kein Unfall war. Aber warum verfolgt dann niemand weitere Spuren und warum wird das Mädchen nicht obduziert? Erst als Thomas im Archiv einen ähnlichen Mord, an derselben Stelle im Jahr 1939 entdeckt, ist er sich sicher, das dieser Täter erneut zugeschlagen hat. Nun muss er in der Vergangenheit graben, um Dinge zu entdecken, die ihn erschüttern. --- Meine Meinung: Das dunkle Cover weist auf die Tristheit der damaligen Zeit hin, als schwarz-weiß noch mehr angesagt war. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und recht einfach gehalten. Zwar am Anfang interessant und locker, wird der Inhalt immer mehr diffus, abwegig und fragwürdig. Meiner Ansicht nach wollte der Autor zu viel und packte dies alles in sein Buch hinein. Vielleicht wäre da doch ein bisschen weniger mehr gewesen und er hätte sich lieber etwas intensiver mit dem Kriminalfall beschäftigt. Stattdessen packt er die Leichtigkeit und die Musikszene der 60er Jahre, die Ungerechtigkeit des Kriegs und der Nazis, Judenverfolgung, Missbrauch und zuletzt auch noch eine Liebesgeschichte hinein. Doch am meisten nervte mich der Kommissar, der hier seinen ersten Auftritt hat. Natürlich ist Thomas Engel recht jung, ein frischer Abiturient, doch schon gleich zu Beginn hat man eher das Gefühl einen biederen, minderbemittelten Jungen anzutreffen. Leider wird es selbst als Kommissar zu Beginn nicht wirklich besser und trotzdem wird er öfters als schlau dargestellt. Doch im Laufe des Buches lässt der Autor ihn dann zum wahren Superhelden mutieren, der die ganze Welt retten möchte und es selbst mit den Kollegen auf sich nimmt. Ebenso hatte ich was den Fall anbelangt schnell einen Verdächtigen, der sich am Ende dann wirklich als Täter herausstellt. Das im weiteren Plot dann die Nebensächlichkeiten immer mehr in den Vordergrund rücken, macht den Krimi für mich eher zu einem Reinfall. Ich muss mich förmlich zwingen, weiter dranzubleiben, und werde dann wenigstens noch mit einem etwas versöhnlichen Ende beglückt. Trotz allem konnte mich dieser Ermittler so gar nicht überzeugen und ich bin irgendwie fassungslos, dass man so einen Krimi anpreist. Als ich dann las, dass der Autor bisher eher Kinderbücher und Drehbücher geschrieben hat, war mir auch klar, warum dieses Buch teils so unerfahren, verwirrend und überladen war. Vielleicht würde als Film genügen, jedoch als Buch fand ich es eher enttäuschend. Ich bin mir auch ehlich gesagt nicht sicher, ob ich von diesem Ermittler nochmal etwas lesen möchte. Deshalb von mir leider nur 2 von 5 Sterne.

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