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1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

Kriminalroman

Thomas Engel ermittelt Band 1

Thomas Christos

(40)
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Beschreibung


Nichts ist je vergessen – ein grausamer Leichenfund in einer Ruine bei Düsseldorf führt die Ermittler zurück in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte ...

Düsseldorf, 1965: Für den jungen Kommissar Thomas Engel ist die Stadt am Rhein der verheißungsvolle Beginn eines neues Lebens. Als er zum ersten Mal ein Konzert der Rolling Stones sieht, gibt es für ihn kein Weg zurück, die Provinz liegt weit hinter ihm. Er stürzt sich in das Leben und in seine Arbeit, die ihm gleich einen spannenden Fall beschert. Ein junges Mädchen wird in der Ruine Kaiserswerth tot aufgefunden. Engel versteht nicht, dass seine Kollegen nicht gleich die Spur verfolgen, die geradewegs in die dunklen 1930er Jahre führt. Versucht man etwas vor ihm zu verheimlichen, und warum will niemand sehen, was so offensichtlich auf der Hand liegt?

Zeitgeschichte und gleichzeitig spannender Kriminalroman: der Beginn einer Reihe um den jungen Kommissar Thomas Engel.

»Spannend verbindet der Düsseldorfer Autor Thomas Christos Zeitgeschichte mit einem spannenden Kriminalfall.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0719-0
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/4 cm
Gewicht 586 g
Verkaufsrang 129801

Buchhändler-Empfehlungen

Spannender zeitgeschichtlicher Krimi

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Thomas Christos Auftaktroman um den jungen Ermittler Thomas Engel besticht besonders durch den zeitgeschichtlichen Hintergrund vor dem dieser Krimi spielt. Durch die abwechselnden Zeitebenen gelingt es dem Autor hervorragend, Spannung zu erzeugen und die Geschichte kurzweilig zu gestalten. Einen Minuspunkt gibt es leider für das sprachliche Niveau des Romanes. An einigen Stellen "kratzt" der Autor nahe am Stil eines Groschenromanes. Ausgeglichen wird das Ganze aber durch die Beschreibung der poltischen, gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe Deutschlands zur Zeit der "spießigen" 60er Jahre. Dies und die wirklich spannende Geschichte, überwiegen die eine oder andere sprachliche Schwäche. Ausbaufähig...

"Es geht nicht um meine Karriere. Aber ich bin mit Leib und Seele Polizist...."

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Wie sein Vater und sein Onkel, von dem die obige Aussage stammt, hat Thomas Engel seit Jahren nur einen Wunsch: Polizist zu werden. Kurt Strobel soll in wenigen Monaten vom Kommissariat, Abteilung Mord, in die höhere Laufbahn wechseln, aber zuvor wird er seinem Neffen behilflich sein, quasi einer seiner nachfolger zu werden. Die Zeit in der Polizeiakademie vergeht für Vogel wie im Flug, mit knapp 22 Jahren tritt er seinen Dienst in Düsseldorf an, noch leitet sein Onkel die Mordkommission. Das eingespielte Team steht dem jungen Mann etwas skeptisch gegenüber, verkörpert der doch allein durch sein Alter die neue Zeit, mit neuen Methoden, Befugnissen und Richtlinien. Ehrgeizig ist er obendrein, durchaus auch ein Besserwisser, allerdings im wahrsten Sinne des Wortes. Warum aber im Fall eines ermordeten Mädchens, Thomas hat daran keine Zweifel, hat er das Kind doch selbst gefunden, auf Unfall entschieden wird, kann er nicht verstehen. Immer größer werden seine Zweifel an den Fähigkeiten und Motiven seines großen Vorbilds. Thomas Engel, obwohl polizeilicher Neuling, fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. Im Polizeiarchiv, in einer Nervenheilanstalt, im "Milieu" und in der besten Geselschaft Düsseldorfs. Er stößt auf ein Gespinnst aus alten Seilschaften, politischem Filz und schlimmsten Exzessen der Polizei während der Zeit des "Dritten Reichs" - dabei begreift er, dass er von der nahen Vergangenheit kaum etwas wirklich weiß, an allen Ecken und Enden wird nur geschwiegen, auch in der eigenen Familie.... Thomas Christos hat einen durchaus gelungenen Krimi verfasst, den man mit Spannung liest. Freunde des hisrtorischen Romans kommen durchaus auch auf ihre Kosten, das Buch liest sich locker und leicht. Eine Empfehlung für den Urlaubskoffer! Sollte das jetzt etwas mäkelig klingen: Mir persönlich war manches zu dick aufgetragen. Natürlich war 1965 ein Jahr, in dem ein Umbruch begann, eine Zeit, in der die Jugend aufbegehrte, Politik plötzlich in Frage gestellt wurde, die sog. 68er warfen erste Schatten voraus. Zum Teil hat Christos dieses Zeitkolorit gut getroffen, aber an so mancher Stelle nervte es beim lesen, z.B. das immer der genau zur Situation passende Beatles-, Stones- oder Byrds-Song aus der Jukebox bzw dem Radio tönt, oder mit welcher Vehemenz der "Frischling" Thomas Engel sich gegen fast den ganzen Polizeiapparat seiner Abteilung stellt, nachdem er innerhalb weniger Tage vom Anzugträger (und die stammten noch von seinem Vater...) zum liberalen "Nietenhosen"-Fan mutiert ist. Ganz zu schweigen davon, dass er zu rauchen und zu trinken beginnt, und doch tatsächlich obendrein eine junge Frau mit auf sein möbliertes Zimmer nimmt..... Wie gesagt: Das mag jetzt kleinlich wirken, der Krimi an sich ist gelungen und ordentliche Unterhaltung. Und wer, nach der Lektüre, mehr über die deutsche "Polizeiarbeit" z.B. in Polen zwischen 1940 und 1945 wissen möchte, der sollte unbedingt das Buch "Ganz normale Männer" lesen....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
21
10
7
2
0

Spannender Krimi mit Zeitgeist
von Kunde am 12.08.2020

Düsseldorf Kaiserswerth, 1939. Die mißbrauchte Leiche eines Mädchens wird aufgefunden. Die Ermittlungen gestalten sich zu Zeiten der NSDAP als schwierig, ein Mann, der gar nicht der Mörder sein kann, wird zum Tode verurteilt. 1965. Wieder wird die Leiche eines mißbrauchten Mädchens in Kaiserswerth aufgefunden. Thomas Engel, f... Düsseldorf Kaiserswerth, 1939. Die mißbrauchte Leiche eines Mädchens wird aufgefunden. Die Ermittlungen gestalten sich zu Zeiten der NSDAP als schwierig, ein Mann, der gar nicht der Mörder sein kann, wird zum Tode verurteilt. 1965. Wieder wird die Leiche eines mißbrauchten Mädchens in Kaiserswerth aufgefunden. Thomas Engel, frisch beim LKA unter der Obhut seines Onkels Strobel angekommen, wird in das Ermittlerteam aufgenommen. Doch er hat nicht nur mit seiner ländlichen Art und Unwissenheit über das Stadtleben zu kämpfen, als er den Zusammenhang zu dem toten Mädchen von 1939 erkennt, merkt er schnell, daß die Politik von damals noch in das Jahr 1965 reicht. "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos hat mich begeistert. Dieser Krimi spiegelt eine Zeit dar, die einen ungeahnten Reiz hat. Man erlebt hier deutsche Geschichte in zwei Zeitebenen. Zum Einen die Zeit des Nationalsozialismus mit all seinen politischen Machenschaften. Hier erfährt man, mit welchen Mitteln damals Unschuldige überführt wurden, damit die wahren Schuldigen mit Freunden in hohen Positionen unbehelligt blieben. Erschreckend, wie sich diese Machenschaften noch im zweiten Handlungsstrang auswirken. Auch im Jahr 1965 bleiben manche Menschen lieber still und verheimlichen die Wahrheit zu aktuellen Fällen. Thomas Christos vermittelt mit seinem Roman ein Gefühl für das Jahr 1965. Man erlebt die Revolution der Jugendlichen gut mit. Die Rolling Stones spielen hier eine große Rolle. Ich fand es schon faszinierend, mit wie wenig Zuschauern ein Rockkonzert in der Grugahalle damals ausverkauft war. Oder die Regeln bei der Zimmervermietung... Die beiden Handlungsstränge sind äußerst spannend. Hier kommt man fast nicht mehr dazu, das Buch aus der Hand zu legen. Die Zeitebenen wechseln von Kapitel zu Kapitel und enden immer so, daß man es bis zum nächsten Abschnitt nicht mehr erwarten kann. Hier wird man geschickt an die Handlung gefesselt! Ebenso gekonnt beschreibt der Autor die Regionen. Man bekommt ein Gespür für die Umgebung und sieht das alte Düsseldorf und Kaiserswerth vor sich. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Leicht zu lesen, ohne Effekthascherei - einfach ein ruhiger und trotzdem spannender Ton. Auch die Charaktere sind nicht aufregend, sondern eher normal. Jedenfalls für die heutige Zeit. Damals sah das mit Sicherheit anders aus. Thomas Engel war mir von Beginn an sympathisch. Seine Art als Landei in der großen Stadt hat bei mir für Heiterkeit gesorgt und seine Verwandlung war toll zu verfolgen. Er traut sich immer mehr und springt aus dem Schatten von Vater und Onkel heraus. Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen und ich hoffe auf weitere Fälle mit Thomas Engel!

Thema gut, sprachlich schlecht
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 16.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Gute Geschichte über die Kriegsverbrechen im 2. Weltkrieg und die Verdrängung bis in die 60er Jahre. Sprachlich jedoch schlecht, fast wie ein Jugendroman geschrieben. Der Autor schafft es nicht, den Leser stimmungsmässig in die damalige Zeit zu versetzen.

Fesselnd und Geschichtsträchtig
von einer Kundin/einem Kunden aus Zerbst am 14.04.2020

Der Krimi wurde im Laufe der Handlung immer spannender und packender. Nach anfänglicher Gewöhnungsbedürftigkeit vor allem durch die zwei Zeitebenen wurde der Krimi sogar für mich, als nicht wirklich Kriegsgeschichtsinteressierte, immer fesselnder. Die beiden Zeitebenen packend sowie sehr geschickt miteinander kombiniert, so das... Der Krimi wurde im Laufe der Handlung immer spannender und packender. Nach anfänglicher Gewöhnungsbedürftigkeit vor allem durch die zwei Zeitebenen wurde der Krimi sogar für mich, als nicht wirklich Kriegsgeschichtsinteressierte, immer fesselnder. Die beiden Zeitebenen packend sowie sehr geschickt miteinander kombiniert, so dass der Leser fesselnde Aspekte über die Polizeiarbeit ebenso aus der Nazi-Diktatur erfährt. Sehr lesenswert gefällt mir besonders auch die Vergangenheit einiger Charaktere während der Nazi-Diktatur, der daraus resultierenden Weiterentwicklung und vor allem die Gestaltung der Hauptfigur Thomas. Alles in allem sehr interessant, fesselnd und lesenswert.


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