Lovecoach

Erotischer Roman

Sophie Andresky

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Beschreibung


Sex und Liebe in Zeiten von Social Media

Karla steht vor der schwierigsten Aufgabe in ihrer Karriere als Liebes-Doc und selbsternannter Sexpertin: Sie muss mit ihrem eigenen Liebeskummer fertig werden. Also wagt sie den erotischen Selbstversuch: Sie installiert die angesagte neue Dating-App »Lovecoach« und hält sich an den Ratschlag, den sie ihren KundInnen immer gibt: Zehn erste sexuelle Male, so ihre These, dann ist man frei und kann sich ohne Groll entscheiden, wie man weiter leben und lieben möchte. Statt an love-eat-pray glaubt Karla an lick-pet-fuck. Aber zwischen Theorie und Praxis besteht ein Unterschied, wie Karla schnell feststellen muss.

"Sophie Andresky verrät, was Frauen wirklich wollen."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 25.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27216-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/3,2 cm
Gewicht 393 g
Verkaufsrang 34398

Buchhändler-Empfehlungen

Giuliana Pierotti, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eher zufällig ausgesucht ohne den Klapptext zu lesen, deswegen war ich an der einigen Stelle doch sehr überrascht über die sehr ausführlichen Beschreibungen. Es war mir persönlich teilweise etwas zu offenherzig. Jedoch ist die Handlung im Großen und Ganzen interessant gestaltet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Rezension: "Love Coach" von Sophie Andresky
von Beccis Escape from Reality am 18.05.2021

Autor/in: Sophie Andresky Titel: Love Coach Genre: Erotikroman Erschienen: Mai 2020 ISBN: 978-3-453-27216-3 Buchtitel und Coverdesign Das Cover bildet eine Frau mit langen dunklen Haaren von der Seite ab, bei der eindeutig zu erkennen ist, dass ihr Rücken unbekleidet ist. Ich vermute mal, dass die Frau ... Autor/in: Sophie Andresky Titel: Love Coach Genre: Erotikroman Erschienen: Mai 2020 ISBN: 978-3-453-27216-3 Buchtitel und Coverdesign Das Cover bildet eine Frau mit langen dunklen Haaren von der Seite ab, bei der eindeutig zu erkennen ist, dass ihr Rücken unbekleidet ist. Ich vermute mal, dass die Frau eine etwas intimere Stimmung hervorrufen sollte, was bei mir aber leider nicht angekommen ist. In einem großen rosafarbenen Kreis prangt in der Mitte des Covers der Titel und die Genrebezeichnung. Hinter dem Titel und in Verbindung mit dem Klappentext erhoffte ich mir eine humorvolle Geschichte mit geistreichen Ratschlägen in Liebesdingen und hatte wirklich eine sehr interessante Vorstellung davon in meinem Kopf. Charaktere In „Love Coach“ werden die Beziehungen von vier äußerst verschiedenen Charakteren beleuchtet, die alle miteinander bzw. untereinander befreundet sind und größtenteils regelmäßigen Kontakt pflegen. Karla ist die Sexpertin der Freundinnen und irgendwie auch die Protagonistin der Geschichte. Sie ist frisch von ihrem (Ex-) Freund Matthis getrennt und durchlebt gerade sozusagen eine kleine Krise. Neben ihrem eigentlichen Therapieangebot für ihre Klienten hat sie nun auch noch die Betreuung für eine Nackt-Kuppelshow beim Fernsehen übernommen. Tilda, die erste der Freundinnen, lebt in einer Kommune und sollte eigentlich enthaltsam leben, bis auf an vom Orden festgelegten Tagen. Dass das nicht ganz der Realität entspricht, brauche ich gar nicht zu sagen. Mieze ist die Lesbe unter den Freundinnen und steckt in einer nicht so liebevollen Beziehung fest, denn ihre Partnerin hält nichts von Monogamie. Und dann gibt es noch Fine: Sie ist ein bisschen crazy und versucht sich als Influencerin, was mehr oder weniger erfolgreich läuft. Ich muss gestehen, dass ich mit keiner der Charaktere auch nur annähernd warm geworden bin. Sie schienen alle recht verdrehte Vorstellungen von Liebe und Sex zu haben, von der fast offensichtlichen Sexsucht bei jeder will ich gar nicht erst anfangen. Klar, jeder ist anders was seine Einstellung und Vorlieben angeht, aber auf mich wirkten alle vier sehr übertrieben in allem was sie getan, gesagt oder gedacht haben. Unnatürlich wäre wohl ein besseres Wort, um sie zu beschreiben. Abgesehen mal davon schien keine auch nur annähernd über ein gesundes Selbstbewusstsein zu verfügen, geschweige denn ein ‚ordentliches‘ Leben zu führen. Generell hatten sie sehr niedrige Ansprüche an ihre Partner und auch an sich selbst, sodass ich mit ihnen so gar nicht zurechtgekommen bin. Schreibstil und Handlung Mir war klar, dass dieses Buch für mich mal etwas Anderes werden würde, als die Geschichten, die ich sonst zu lesen pflege. Dass meine Meinung allerdings so ausfallen würde, hatte ich absolut nicht erwartet. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr merkwürdig. „Love Coach“ ist in der dritten Person bzw. der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Das war nicht der Punkt, der mich irritiert hat, sondern eher die Tatsache, dass alles im Präsens geschrieben ist, als würde jemand gerade wirklich geschehende Handlungen parallel kommentieren. Ich kannte diese Art bisher nur in verschiedenen Vergangenheitsformen und mit denen bin ich eigentlich sehr gut zurechtkommen, was hier halt leider nicht der Fall gewesen ist. Generell wird Sophie Andresky’s Schreibstil als sehr freizügig und direkt beschrieben. Dem kann ich einerseits zustimmen, andererseits muss ich aber auch widersprechen. Ich finde, dass es einen schmalen Grat zwischen freizügig und plump bzw. direkt und herablassend gibt. Leider finde ich nicht, dass die Autorin den ‚richtigen‘ Weg gefunden hat. Ich habe kein Problem mit Freizügigkeit – ich finde nur, dass sie mit angemessenem Ausdruck wesentlich erotischer wirkt, als dass man beispielsweise für verschiedene Geschlechtsteile oder -regionen Wörter benutzen sollte, die heutzutage von vielen Jugendlichen und Erwachsenen als Schimpfwörter bzw. Beleidigungen genutzt werden. Zu viele Passagen waren für mich nicht ansprechend formuliert, wirkten plump, niveaulos und äußerst herablassend sowie vom Kontext her nicht passend. Ich fand den Schreibstil schlichtweg grauenhaft und vermute auch, dass dieses Buch für mich das erste und letzte der Autorin gewesen sein wird. Im Hinblick auf den Klappentext hatte ich auch von der Handlung etwas ganz Anderes erwartet. Weder geht es um ein Coaching-Programm, eine Sextherapie oder um eine App, die einem mit seinen Problemen im sexuellen Bereich helfen kann. Es wird sehr viel über die einzelnen Lebensgeschichten der vier Freundinnen erzählt, aber im Gesamten gibt es nur sehr wenig Kontakt unter den Vieren. Wenn Kontakt bestand, dann eher über Chatverläufe, statt persönliche Treffen, und auch, wenn ich solche Nachrichtenverläufe eigentlich in Büchern liebe – waren auch diese für mich nicht ansprechend, größtenteils einfach nur wirr und abgedreht. Der komplette Inhalt von „Love Coach“ wirkte auf mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe das Buch am Ende zugeklappt und konnte nicht mal annähernd sagen, was ich da eigentlich gerade gelesen habe. Vor allem verwirrend war, dass gegen Ende nochmal eine Art Handlungsumschwung kam und auf einmal etwas ganz anderes Thema wurde, was überhaupt Nichts mit den vorangegangenen Ereignissen zu tun hatte. Ja, es brachte minimale Spannung ins Geschehen, aber da es nicht zum Rest passte auch einfach nur merkwürdig. Der Klappentext sagt so schön, wie dieses Buch das „real life feiert“ – mein einziger Gedanke ist dazu, dass dieser Klappentext unbedingt berichtigt werden sollte, mal abgesehen von der Tatsache, dass das ‚real life‘ nicht mal annähernd so ist, wie dieses Buch es einem weismachen will. Fazit Wieder ein Buch, bei dem der Inhalt absolut nicht das hält, was der Klappentext verspricht. Ich bin enttäuscht. Sophie Andresky soll eine Meisterin der Freizügigkeit sein – meiner Meinung nach war die Geschichte nicht an Niveaulosigkeit zu übertreffen. Bewertung: 1  von 5 Sternen

Konnte mich leider gar nicht überzeugen.
von Blubb0butterfly am 22.08.2020

Die Autorin kannte ich vorher gar nicht. Ehrlich gesagt wollte ich das Buch lesen, weil es dazu viele positive Stimmen auf der Verlagsseite dazu gab. Das hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext klingt auch interessant, deshalb versuche ich es mal. Hinterher habe ich es bereut, weil ich gemerkt habe, dass Geschmäcker doch s... Die Autorin kannte ich vorher gar nicht. Ehrlich gesagt wollte ich das Buch lesen, weil es dazu viele positive Stimmen auf der Verlagsseite dazu gab. Das hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext klingt auch interessant, deshalb versuche ich es mal. Hinterher habe ich es bereut, weil ich gemerkt habe, dass Geschmäcker doch sehr unterschiedlich sein können. Naja, im Nachhinein ist man immer schlauer. Nun inhaltlich dreht sich die Geschichte um Karla und ihre Freundinnen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Karla, frisch verlassen von ihrem Freund, soll mit Hilfe der Lovecoach-App wieder Schwung in ihr Leben bringen. Ihre Freundinnen nutzen diese App schon fleißig. Dabei erhalten wir Einblick in die unterschiedlichen Sexleben der Frauen. Die Bandbreite ist da sehr weit gefächert, wie zum Beispiel Tilda. Sie lebt in einer Kommune, wo alle gleich sind, lebt aber heimlich ihre Rollenspiel-Fantasien aus. Nur weiß davon niemand, selbst ihre Freundinnen nicht. Ein Angebot aus dem Showbusiness soll Karla, die eine Liebeskummerpraxis betreibt, von ihrem eigenen Liebeskummer ablenken. Das Showformat ist ziemlich neuartig, handelt es sich dabei doch um Nackt-Dating. Ein Format, das sich wahrscheinlich hierzulande nicht unbedingt durchsetzen wird. Dafür ist unsere Gesellschaft noch zu prüde. Oder es gibt so etwas Ähnliches schon, nur auf Kanälen, zu denen der normale Mensch keinen Zutritt hat. Passen tut dazu die doch sehr derbe Sprache in dem Buch. Normalerweise habe ich kein Problem damit, aber mich hat es u.a. auch gestört, dass es immer wieder verschiedene Namen für die Geschlechtsteile gab. Es reicht doch wohl ein Name, meinetwegen auch zwei. Naja, wie gesagt, Geschmäcker sind eben verschieden. Insgesamt muss ich gestehen, dass mich die Handlung so gar nicht mitreißen konnte. ich weiß nicht, ich habe es mir irgendwie aufregender vorgestellt. Auch wenn die Geschichte direkt aus dem realen Leben stammen könnte, fand ich sie nicht ansprechend. Ich habe keine Probleme mit expliziten Szenen oder gar einer derben Sprache, aber hier konnte mich einfach der Inhalt nicht überzeugen. Ich fand es ehrlich gesagt ziemlich uninteressant. Der Sex überwiegt hier sehr und die übrige Handlung gibt mir zu wenig her. Lässt sich aber dennoch gut lesen.

Ich liebe dieses absolut ehrliche Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohenberg am 17.07.2020

Inhalt: Karla steht vor der schwierigsten Aufgabe in ihrer Karriere als Liebes-Doc und selbsternannter Sexpertin: Sie muss mit ihrem eigenen Liebeskummer fertig werden. Also wagt sie den erotischen Selbstversuch: Sie installiert die angesagte neue Dating-App »Lovecoach« und hält sich an den Ratschlag, den sie ihren KundInnen im... Inhalt: Karla steht vor der schwierigsten Aufgabe in ihrer Karriere als Liebes-Doc und selbsternannter Sexpertin: Sie muss mit ihrem eigenen Liebeskummer fertig werden. Also wagt sie den erotischen Selbstversuch: Sie installiert die angesagte neue Dating-App »Lovecoach« und hält sich an den Ratschlag, den sie ihren KundInnen immer gibt: Zehn erste sexuelle Male, so ihre These, dann ist man frei und kann sich ohne Groll entscheiden, wie man weiter leben und lieben möchte. Statt an love-eat-pray glaubt Karla an lick-pet-fuck. Aber zwischen Theorie und Praxis besteht ein Unterschied, wie Karla schnell feststellen muss. Meine Meinung: Das Cover ist schön hell gehalten, was mir sehr gut gefällt und der Titel steht im Vordergrund. Die Inhaltsangabe verspricht ein tolles Buch zu einem interessanten Thema und hatte mich sofort gefesselt. Am Besten hat mir der Schreibstil gefallen. Absolut ehrlich und direkt heraus ohne etwas groß zu umschreiben. Gerade bei diesem Thema genau mein Geschmack und absolut selten zu finden. Die Autorin zeichnet Bilder im Kopf an die man sich noch lange und gerne erinnert. Es gibt verschiedene Situationen die bestimmt die wenigsten Leser schon mal erlebt haben, die mich aber absolut begeistert haben. Ein tolles Buch, dass sich die 5 Sterne mehr als verdien hat und für immer in meinem Bücherregal stehen bleiben wird.


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