Das Haus der finsteren Träume

Roman

Shaun Hamill

(23)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,99
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

14,99 €

Accordion öffnen
  • Das Haus der finsteren Träume

    Heyne

    Sofort lieferbar

    14,99 €

    Heyne

eBook (ePUB)

11,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Die USA in den 1960er-Jahren: Harry Turner, ein geradezu fanatischer Verehrer von H. P. Lovecraft, macht sich an die Verwirklichung eines gewaltigen Vorhabens. Auf seinem Grundstück soll ein Geisterhaus entstehen, und zwar das größte und unheimlichste, das Amerika je gesehen hat. Harrys komplette Familie arbeitet an dem Projekt mit, obwohl seine pragmatisch veranlagte Frau und seine beiden Töchter die Augen vor der gruseligen Wahrheit verschließen: Die Monster, die im Geisterhaus der Turners ihr Unwesen treiben, sind echt. Der einzige, der diese Tatsache akzeptiert, ist der jüngste Turner-Spross Noah. Doch als er eines Tages beschließt, den Ungeheuern die Tür zu öffnen, wird das Leben der Turners zum Albtraum ...

»Eine gut ausgearbeitete Familiengeschichte, die Charles Dickens wie Stephen King gleichermaßen Ehre machen würde.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 13.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31995-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,7/13,6/4,3 cm
Gewicht 592 g
Originaltitel A Cosmology of Monsters
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 56602

Buchhändler-Empfehlungen

"Wir fanden in der Erde unterhalb des Fensters Fußabdrücke, die unmöglich zu beschreiben sind..."

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

"Das Bild im Haus." "Das Grab." "Das Ding auf der Schwelle." "Der Flüsterer im Dunkeln." "Die namenlose Stadt." "Das gemiedene Haus." "Der leuchtende Trapezoeder." So lauten die Überschriften der sieben Teile dieses Romans - wer jetzt schon mit der Zunge schnalzt, möge erst gar nicht weiter lesen, sondern sich umgehend auf den Weg machen und "Das Haus der finsteren Träume" erwerben, denn dieser subtile Horror-Roman ist eine Reminiszenz an einen der größten Verfasser phantastischer Geschichten, an H. P. Lovecraft, dessen Werk irgendwo zwischen Edgar Allan Poe und Stephen King zu verorten ist. Sollten Sie die obigen Zitate nicht einordnen können, dann sollten Sie ebenfalls sofort eine Buchhandlung aufsuchen, "Das Haus der Träume" erwerben, plus eine Sammlung der "Weird Tales" des Herrn Lovecraft und diese zuerst lesen. Zwei Erkenntnisse sollen ihr Lohn sein: Erstens werden Sie die Zitate oben dann einordnen können, und zweitens werden Sie gelernt haben, dass, scheinbar unbeschreibliches, Grauen sehr wohl in Worte gefasst werden kann. Literarische Albträume, die Sie so schnell nicht loslassen, sie bleiben bei Ihnen, werden selbst nach Jahren durch kleinste Kleinigkeiten von ganz tief aus dem Gedächtnis wieder hervorbrechen, Sie werden sich Dingen stellen müssen, die, im Moment noch, weit jenseits Ihrer Vorstellungskraft sind... Dann lesen Sie "Das Haus der Träume", das zwingt Lovecrafts Phantasien in Ihr Unterbewusstsein zurück, überlagert sie, hält sie in Schach. Aber Vorsicht: Der Preis, den Sie dafür zahlen, ist hoch :-) Zum Inhalt sage ich hier absichtlich nicht viel, es würde die Überraschungen denn doch schmälern! Es ist eine Familiengeschichte, amerikanisch, über drei Generationen, erzählt vom letzten Spross der Turners, Noah. Und es scheint ein Fluch auf diesen armen Menschen zu liegen... Ach so: Vergessen Sie bitte den Klappentext des Verlages, er ist einfach nur Blödsinn und hat mit dem Inhalt nur peripher zu tun! Auch ist der Roman nichts für den Freund einer größeren blutigen Sauerei, das ist nicht Shaun Hamills Stil. Wenn Ihnen aber dieses Kratzen, das letzte Nacht schon wieder vor Ihrem Schlafzimmerfenster (das im 2. Stock liegt...) zu hören war, Sorgen bereitet, genau wie die Furchen auf dem Fenstersims, dann sind diese Ängste durchaus berechtigt - aber es gibt ja eine Erklärung dafür, lesen Sie es einfach nach, es ist einfach besser, gewappnet zu sein. Ob es hilft? Who knows :-)

Jana Düwel, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ich hatte mir von dem Titel mehr erhofft! Leider reicht es nicht, seine Kapitel mit Lovecraft Geschichten zu betiteln und in jedem zweiten Satz ''zyklopisch'' einzufügen um kosmisches Grauen zu schaffen. War ein netter versuch, aber für Fans des Genres wohl etwas zu schwach.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
8
9
4
2
0

Einfach gut.
von Wuschel aus Nußloch am 11.01.2021

Über das Buch stolperte ich zufällig auf Instagram und spontan war mir klar, dass ich es lesen möchte. Während dem Weihnachtsurlaub hat sich das auch gut angeboten. So knappe 500 Seiten zum Jahreswechsel, der düsteren Jahreszeit, passt. Laut meinen Aufzeichnungen war es (leider) kein so langes Vergnügen, denn ich hatte das Buch ... Über das Buch stolperte ich zufällig auf Instagram und spontan war mir klar, dass ich es lesen möchte. Während dem Weihnachtsurlaub hat sich das auch gut angeboten. So knappe 500 Seiten zum Jahreswechsel, der düsteren Jahreszeit, passt. Laut meinen Aufzeichnungen war es (leider) kein so langes Vergnügen, denn ich hatte das Buch binnen von 2 oder 3 Tagen verschlungen. Irgendwie kam mir das gar nicht so schnell vor, wenn ich heute darüber nachdenke, aber im Ernst: Es las sich unglaublich gut, hat mich absolut gepackt und begeistert. Anfangs, als ich noch Vergleiche mit H. P. Lovecraft las, war ich doch etwas skeptisch, da dies aus meiner Sicht schon wieder gehobene Literatur ist (vielleicht ist es auch nur Einbildung, denn beurteilen kann ich es leider nicht), jedoch war es absolut verständlich, die geschaffene Atmosphäre holte mich richtig ab und ich kam mir mitunter vor, als wäre ich mitten in der Geschichte. Die Vorstellung dieser Monster, wie sie schon im Klappentext angeschnitten werden, in unserer eigenen Welt, war schon etwas schräg und vielleicht auch gelegentlich schwer vorstellbar, aber das sind viele Geschichten von Stephen King auch. Zudem schaffte es der Autor den jungen Noah seine Geschichte so authentisch erzählen zu lassen, dass es mir kaum un den Sinn kam diese in Frage zu stellen. An sich fand ich die Geschichte auch nicht wegen besagter Monster gruselig, sondern wegen der Monster, die wir in uns tragen. Shaun Hamill erzählt die Geschichte eines Jungen, der aufgrund seiner Geschichte und Erlebnisse im Grunde keinerlei richtige Gefühle aufbaut. In seiner eigenen Welt lebt. Ich weiß gar nicht, wie ich es richtig umschreiben soll, ohne zuviel zu verraten. Fakt ist, dass diese Familiengeschichte mit einer guten Portion Drama, noch ein absolutes Highlight zum Jahreswechsel für mich war. Für mich war es ein bisschen wie King, nur etwas düsterer und lesbar - meine Beziehung zu King steht ja auf einem anderen Blatt. An sich würde ich jetzt super gern noch ein Buch von H. P. Lovecraft probieren, jedoch schrecken mich hier noch ein wenig die Beschreibungen des Autors ab. Vielleicht ist Shaun Hamill für mich einfach die perfekte Alternative. Fazit: Eine düstere und packende Familiengeschichte über die Monster, die uns täglich begleiten. Kein Horror, aber Spannung pur.

Trotz kleinerer Schwächen ein absolut genialer Horrorroman!
von Lines Books aus Nentershausen am 08.12.2020

Auf dieses Buch bin ich bereits in der Verlagsvorschau aufmerksam geworden. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und auch der Klappentext klang vielversprechend. Ich freute mich sehr aufs lesen und war gespannt was mich erwarten würde. Der Einstieg ins Buch war hier leider gar nicht so leicht. Ich brauchte etwas Zeit um mich... Auf dieses Buch bin ich bereits in der Verlagsvorschau aufmerksam geworden. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und auch der Klappentext klang vielversprechend. Ich freute mich sehr aufs lesen und war gespannt was mich erwarten würde. Der Einstieg ins Buch war hier leider gar nicht so leicht. Ich brauchte etwas Zeit um mich wirklich zurecht zu finden. Das lag aber nicht an den Schreibstil des Autoren, vielmehr lag es an mir selbst. Nach wenigen Seiten gelang es mir dann doch in die Story zu finden. Der Schreibstil des Autoren ist locker und sehr flüssig außerdem schreibt er einnehmend und sehr fesselnd. Die Stimmung im Buch war bedrückend und leicht beklemmend. Ich dachte jeden Moment würde etwas geschehen doch dem war nicht so, dieser unterschwellige Horror war eine Herausforderung. Ich muss allerdings gestehen das der Klappentext etwas irreführend ist. Durch diesen Klappentext hatte ich eine völlig andere Story erwartet. Nichtsdestotrotz hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen allerdings würde ich es nicht einen Horrorroman nennen. Für mich ist dieses Buch eher ein Familiendrama mit Horrorelementen. Die Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Ich konnte mich dadurch ziemlich gut in jeden einzelnen Charakter hineinversetzten. Die Handlung war unglaublich spannend und sie zog sich wie ein roter Faden durchs Buch. Durch geschickte und überraschende Wendungen blieb dieses Buch bis zum Ende hin völlig unvorhersehbar und so etwas liebe ich ja. Sicherlich hatte ich Vermutungen wie das ganze weiter gehen bzw. enden würde. Doch diese Vermutungen erwiesen sich immer als falsch. Das Ende an sich gefiel mir unglaublich gut und es passte perfekt zum Buch. Fazit: Mit "Das Haus der finsteren Träume" gelingt Shaun Hamill ein toller Roman der an ein Familiendrama erinnert. Durch die Horrorelemente war dieses Buch für mich ein echtes Highlight.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2020
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch gestaltete sich auf jeden Fall anders als ich es erwartet hatte und dennoch war ich von der Story gefesselt. Auch wenn der Horror und Grusel im Haus der finsteren Träume etwas zu wünschen übrig lässt, ist es die Geschichte auf jeden Fall wert gelesen zu werden.

  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1