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Gestohlene Erinnerung

Roman

Der New Yorker Detective Barry Sutton steht vor einem Rätsel: Ein geheimnisvolles Phänomen quält die Menschen mit falschen Erinnerungen und treibt sie damit in den Tod. Auch die Hirnforscherin Helena Smith weiß schon lange um die Macht der Erinnerung. Um diese zu bewahren, entwickelte sie eine Technologie, die uns unsere kostbarsten Momente noch einmal erleben lässt: den ersten Kuss, die Geburt eines Kindes. Doch nun bedroht ihre Erfindung das Schicksal der Menschheit. Im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner versuchen Helena und Barry, eine Katastrophe zu verhindern – aber auch auf die Wirklichkeit ist bald kein Verlass mehr …

Portrait
Blake Crouch hatte sich bereits als erfolgreicher Autor einen Namen gemacht, als ihm mit »Dark Matter. Der Zeitenläufer« der internationale Druchbruch gelang. »Gestohlene Erinnerung« ist nun sein nächster großer Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 16.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-20601-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 20,6/13,9/4,1 cm
Gewicht 560 g
Originaltitel Recursion
Übersetzer Rainer F. Schmidt
Verkaufsrang 4905
Buch (Paperback)
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15,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein neues Meisterwerk ;o)

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Blake Crouch hat mich mal wieder überrascht! DieThemen Erinnerung und was ist Realität und was Fiktion, wurden ja schon mehrfach behandelt, aber er macht es wieder in seiner unnachahmlichen Art. Der Roman stellt uns Leser an der ein oder anderen Stelle vor Herausforderungen, ich musste auch ein paar Mal zurückblättern und nachlesen und habe mit 4 Tagen auch verhältnismäßig lange zum lesen gebaucht. Aber das lag keinesfalls an der Geschichte oder der Spannung sondern war einfach der komplexität des ganzen Themas geschuldet. Und Blake Crouch führt wieder zu Theorien und Gedankengängen, die neu und aufgregend sind und das Ganze auch so, dass man das auch als nicht Wissenschaftler versteht :o) Lesenswert!!!

Kundenbewertungen

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Blockbuster für's Hirn
von Blaxy87 aus Hannover am 03.04.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Eines Vorweg: Ich bin mir nicht sicher, ob ich nach Beendigung der jüngsten Lektüre aus Crouch's Feder schon genügend Zeit gegeben habe um diese gebürtig sacken zu lassen. Dieser Roman hat mich ungehauen und läuft großes Potenzial mein Jahreshighlight zu werden. Die Story ist komplex und hat mich nicht nur mitgerissen und ... Eines Vorweg: Ich bin mir nicht sicher, ob ich nach Beendigung der jüngsten Lektüre aus Crouch's Feder schon genügend Zeit gegeben habe um diese gebürtig sacken zu lassen. Dieser Roman hat mich ungehauen und läuft großes Potenzial mein Jahreshighlight zu werden. Die Story ist komplex und hat mich nicht nur mitgerissen und aufgewühlt, sie hat bei mir auch den großen Drang hinterlassen mich über das Gelesene auszutauschen. Zeitgleich bin ich ein wenig sprachlos zurückgeblieben, da ich dieses große Kopfkino zunächst einmal sortieren muss - ganz zu Schweigen von dem ganzen wissenschaftlichen Input. Ich erwähnte schonmal, dass ich auf Sphäre der Physik kein Genius bin und ich bin mir nicht sicher, ob ich die Feinheiten der Erklärungen verstanden habe - was bei dieser großartigen Geschichte aber gar nichts ausmacht! Damit ich mir nicht unnötig mein Köpfchen zerbrach, habe ich alles umfassende als "gegeben" akzeptiert und hatte so dennoch meine helle Freude und vorallem Unterhaltung an diesem Werk. :) Worum geht es denn nun? - Die Wissenschaftlerin Helena Smith bekommt die Chance ihres Lebens: ihr werden die finanziellen Mittel geboten um ihre Forschung bezüglich des kartografierens menschlicher Erinnerungen voranzutreiben. Im anderen Handlungsstrang ermittelt der Detective Barry Sutton in dem Phänomen des FMS - False Memory Syndrome. Menschen, die ihr Leben bisher ganz normal erlebt haben, werden plötzlich von Erinnerungen heimgesucht, die ihnen ein ganz anderes Leben zeigen - parallel zum bisherigen. Die Selbstmorde häufen sich und Barry drängt darauf dieses Mysterium aufzuklären. Beide Handlungsstränge ergänzen sich, um schließlich ineinander zu münden.. Und dann legt Crouch stetig noch eine Schippe drauf. Ich kann nicht sagen, was ich eigentlich erwartet hatte, aber egal was es gewesen wäre.. diese Erwartung hätte nicht mit dem mithalten können, was der Autor dem Leser hier um die Ohren wirft! Wie schon erwähnt, nebst der Komplexität der Story wird hier einem auch geistige Bilder geboten, die ich persönlich nicht so schnell vergessen werde. Das rasante Tempo rundet das nahe "Blockbuster"-erlebnis noch ab. Einst war ich von Blake Crouch's "Dark Matter" ja gar nicht soooo angetan gewesen. Nicht nur, dass "Gestohlene Erinnerung" diesen Eindruck komplett revidiert, sondern wird mir der philosophische Aspekt noch lange nachhallen - ähnlich wie "Dark Matter" es bei mir nun nach Monaten auch immernoch tut. Absolute Leseempfehlung. Auch für nicht-sci-fi-leser, wie mich. ;)

Komplexer Sci-Fi Thriller
von booksurfer aus Ludwigshafen am 03.04.2020

Mich konnte Crouch mit seinem Sci-Fi Roman Dark Matter total begeistern, weshalb ich mich total auf Gestohlene Erinnerung gefreut habe. Barry Sutton ist Polizist und hat es mit einer Reihe seltsamer Selbstmorde zu tun. Die Selbstmörder leiden am Fals Memory Syndrom, sie besitzen Erinnerungen an ein anderes Leben und diese Eri... Mich konnte Crouch mit seinem Sci-Fi Roman Dark Matter total begeistern, weshalb ich mich total auf Gestohlene Erinnerung gefreut habe. Barry Sutton ist Polizist und hat es mit einer Reihe seltsamer Selbstmorde zu tun. Die Selbstmörder leiden am Fals Memory Syndrom, sie besitzen Erinnerungen an ein anderes Leben und diese Erinnerungen treiben sie in den Tod. Seine Ermittlungen führen ihn zu Helena einer Wissenschaftlerin, die an einer Technologie arbeitet die es ermöglicht gewisse Momente wie die Geburt eines Kindes oder die eigene Hochzeit nochmal zu erleben allerdings kann dieser Prozess auch genutzt werden, um ab diesem Zeitpunkt sein Leben noch einmal komplett neu zu leben. Doch jemand benutzt diese Erfindung, um einen finsteren Plan zu verfolgen und selbst die Realität ist bald nicht mehr wie sie sein sollte. Der Autor spielt hier mit dem Gedanken, dass Zeitreise und ab einem gewissen Punkt neu in das Leben einzusteigen. Das fand ich total interessant da man so einige der größten Katastrophen verhindern könnte. Doch was, wenn uns das alte Leben einholt? Denn jede Aktion hat auch eine Reaktion, die wir gar nicht absehen können und genau das müssen die beiden Protagonisten erfahren. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Barry und Helena erzählt, wodurch wirkliche jeder Zentimeter der Geschichte beleuchtet wird und eine unglaubliche Tiefe erreicht. Dies ist auch dringend nötig denn der Roman ist so multidimensional das beim Lesen besondere Aufmerksamkeit gefordert ist. Gerade gegen Ende fand ich es etwas schwierig den Überblick über die einzelnen Erinnerungsstränge zu behalten. Die Charaktere sind beide sehr scharf umrissen und man findet einen guten Zugang, zu den beiden so das man während des ganze auf ein Happy End für die beiden hofft. Die Geschichte nimmt mit jedem weiteren Kapitel an Fahrt und Spannung auf was dem tollen Schreibstil von Crouch geschuldet ist dadurch bleibt der Leser gefesselt und lechzt gerade zu nach den nächsten Seiten des Buches. Blake Crouch hat hier einen sehr komplexen Sci-Fi Thriller geschrieben der durch sein düsteres Setting einem spannenden Schreibstil sowie einer interessanten Geschichte begeistert. An einigen Stellen hat es der Autor aber zu gut gemeint mit den Erinnerungen so das ich teilweise nicht mehr mitkam. Definitiv kein Buch, das man mal nebenbei lesen kann, aber die Geschichte ist es definitiv wert da sie zum Nachdenken anregt.

Wahnsinnig spannender, rasanter Wissenschaftsthriller
von NiWa am 29.03.2020

Detective Barry Sutton vom NYPD stößt auf ein merkwürdiges Phänomen. Menschen werden von falschen Erinnerungen gequält, was bei manchen bis zum Selbstmord führt. Zur gleichen Zeit arbeitet Helena Smith an einer Technologie, die den Menschen ihre Erinnerungen erneut durchleben lässt. Als sie die Tragweite ihrer Erfindung begreift... Detective Barry Sutton vom NYPD stößt auf ein merkwürdiges Phänomen. Menschen werden von falschen Erinnerungen gequält, was bei manchen bis zum Selbstmord führt. Zur gleichen Zeit arbeitet Helena Smith an einer Technologie, die den Menschen ihre Erinnerungen erneut durchleben lässt. Als sie die Tragweite ihrer Erfindung begreift, entgleitet ihr die Wirklichkeit. Ich kenne Blake Crouch bereits durch seine Waywward-Pines-Trilogie und habe mich sofort in den rasanten, intelligenten Stil des Autors verliebt. Eigentlich hatte ich befürchtet, dass er mit seinen vorherigen Werken nicht mithält, doch er hat mich vom Gegenteil überzeugt. "Gestohlene Erinnerung" ist ein Wahnsinns-Thriller, der mich rasch in seinen Bann zog. Zuerst war ich mit Detective Barry Sutton von der New Yorker Polizei unterwegs. Skeptisch habe ich ihn kennengelernt, auf seine gescheiterte Ehe und einen Schicksalsschlag zurückgeblickt. Obwohl hier teilweise die Klischees des ermittelnden Cops erfüllt sind, geht Crouch in eine komplett andere Richtung, die mich begeistert hat. Gleichzeitig tritt die Wissenschafterin Helena Smith ins Geschehen. Sie ist die Art Workaholic, der sich mit Tunnelblick auf die Arbeit konzentriert. Dabei lässt sie weder Zeit noch Raum für private Vergnügen, sondern ist versessen auf ihre Forschung konzentriert. Es beginnt unschuldig, relativ typisch und von einem Moment auf den anderen zieht einen der Autor ins Geschehen rein. Von der Grundstimmung her, fängt es wie ein gewöhnlicher Thriller an, der die Ermittlungsarbeit in den Vordergrund stellt. Nach wenigen Seiten wendet sich der Plot und wird zu einem rasenden Pageturner, wie ich ihn selten erlebt habe. Blake Crouch spielt mit Zeit, Raum und teilweise beängstigenden Szenarien. Man stelle sich vor, man kann sich an ein anderes Leben erinnern, das man nicht gelebt hat? Hinzu kommen Zeitreise-Elemente, denen der Autor seine persönliche Note verpasst, und dadurch - meinem Gefühl nach - etwas Neues schafft. Zudem lässt Crouch Nähe zu seinen Charakteren zu. Man erfährt die Hintergründe um ihren Werdegang und entwickelt ein Gefühl für sie. Mich überzeugt hier vor allem, dass sie einen relativ normalen Eindruck machen. Sie sind keine protzigen Vorzeigehelden oder klischeeüberladene Schablonen. Auf mich wirken sie echt und greifbar, somit ist man mit Haut und Haar dabei, wenn der Countdown für die Figuren läuft. Ich fand "Gestohlene Erinnerung" so spannend, dass ich es nicht zur Seite legen konnte. Dabei fährt Crouch einen einzigartigen Zick-Zack-Kurs, der einen - vor Spannung hechelnd – ständig die Spur wechseln lässt. Gleichzeitig regt der Autor mit seinen Theorien zum Nachdenken an, die meiner Meinung nach den Hergang nachvollziehbar wie auch plausibel erklären. Außerdem berührt Crouch den Leser emotional, indem er glaubwürdige Charaktere schafft. Schlussendlich ist „Gestohlene Erinnerung“ ein wahnsinnig spannender, rasanter Wissenschaftsthriller, von dem ich vollends begeistert bin. Wer Zeitreisen, überraschende Plots und authentische Figuren mag, hat hiermit das richtige Buch in der Hand.