Wie man wird, was man ist

Memoiren eines Psychotherapeuten - Geschenkausgabe

Irvin D. Yalom

(8)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,00
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 11,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

25,00 €

Accordion öffnen
  • Wie man wird, was man ist

    btb

    Sofort lieferbar

    25,00 €

    btb

eBook (ePUB)

10,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.

Irvin D. Yalom widmete sein Leben dem seelischen Leid anderer. In diesem Buch erzählt er von sich und den Umbrüchen, die ihn und seine Arbeit geprägt haben. Er berichtet von der Kindheit in prekären sozialen Verhältnissen, dem Minderwertigkeitsgefühl in jungen Jahren, der frühen Eigenwilligkeit, aber auch von den Kämpfen der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen in den 1960er-Jahren, den Anfängen der Studentenrevolte, der Menschenrechts- und Frauenbewegung, Drogen und Esoterik. Darüber hinaus kommen Berühmtheiten wie Viktor Frankl oder Rollo May zu Wort.

Ausstattung: mit Lesebändchen

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 13.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71979-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 14,4/9,8/3 cm
Gewicht 276 g
Originaltitel Becoming Myself. A Psychiatrist's Memoir.
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Barbara v. Bechtolsheim
Verkaufsrang 14039

Buchhändler-Empfehlungen

Becoming Myself

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Kompromisslos offen erzählt der weltberühmte Psychotherapeut und Romanautor Irvin D. Yalom sein Leben. Spannend und auch immer wieder erstaunlich sind seine Kindheit und Jugend, sein Weg in die Welt der Wissenschaft und Literatur. Er spannt den Bogen weit; dem Leser öffnet sich ein fulminanter Kosmos. "Denn wie ich dem Ende näher und näher komme, wandere ich im Kreis, immer weiter dem Anfang zu" zitiert er Charles Dickens und lässt uns teilhaben an seinem reichen Leben. Eine faszinierende und anregende Lektüre!

Agata Jankowski, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Werdegang, Beweggründe, bunt mit Anekdoten gefüllt zur Psychotherapie und Philosophie. Genau das will ich von einer Biographie: Das Wissen mitnehmen, was die Person zur Person gemacht hat ... oder schon immer war!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
6
2
0
0
0

Ein kleines Buch mit großem Inhalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 25.12.2020

„Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format“ heißt es in der Beschreibung. Als ich das Buch dann zum ersten Mal in Händen halte, bin ich noch ein wenig skeptisch. Nicht aufgrund des Inhalts, denn von Irvin D. Yalom las ich bereits einiges und war vo... „Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format“ heißt es in der Beschreibung. Als ich das Buch dann zum ersten Mal in Händen halte, bin ich noch ein wenig skeptisch. Nicht aufgrund des Inhalts, denn von Irvin D. Yalom las ich bereits einiges und war von seinen philosophisch psychologischen Romanen ebenso begeistert, wie von den Büchern, in denen er über seine Arbeit als Psychotherapeut berichtet. Inhaltlich bewege ich mich hier auf sicherem Terrain, davon bin ich überzeugt. Aber dies ist nun das erste Buch, das ich in einer dieser kleinen Ausgaben besitze, die gerade einmal 10 x 14.6 cm bemisst und 640 Seiten zwischen 2,8 Zentimetern beherbergt. Niedlich finde ich das Buchformat, das sich so einfach für unterwegs in Handtasche oder Rucksack packen lässt und schließe es gleich in mein Herz. Aber ob sich dieses Buch auch komfortabel lesen lässt? Ich bezweifle dies ein wenig, bin aber dennoch bereit es einfach mal auszuprobieren: Und ich bin überrascht, ja sogar begeistert. Denn dieses Buchformat scheint wie für meine Hände gemacht, auch wenn ich diese nicht unbedingt als zierlich bezeichnen würde. Das Buch liegt angenehm darin und ist keineswegs zu klein. Auch die Schrift ist nicht in einem Maße verkleinert worden, dass es mir unangenehm auffallen würde. Eher sorgt dieses spezielle Format dafür, dass sich das Lesen dieses Buches von den üblichen Größen abhebt und zu einem besonderen Leseerlebnis werden lässt. Hinzu kommt natürlich auch, dass der Inhalt dieses Buches für mich ein besonderer ist, weil es sich um die Autobiografie eines von mir sehr geschätzten Autoren handelt. Irvin D. Yalom gibt in „Wie man wird, was man ist – Memoiren eines Psychotherapeuten“ Einblick in seinen beruflichen Werdegang, nimmt aber auch mit in seine Kindheit und in gibt Privates preis. Das alles macht er aus der Sicht eines Mitte achtzigjährigen Mannes, wobei das Wissen eines in Psychologie und Philiosphie bewanderten Menschen mit reichhaltiger Lebenserfahrung aus ihm spricht. Durch ihn erlebt man ein Stück Geschichte der Psychotherapie und wie sein Einsatz auch die Gruppentherapie im Laufe der Jahre etablieren konnte. Aber es ist keine Selbstlobhudelei, die aus ihm spricht, sondern man lernt einen sympathischen Mann kennen, der berichtet, der manchmal unkonventionell sein kann, aber auch zu seinen Fehlern steht und in schwierigen Lebenslagen selbst gelegentlich Hilfe bei anderen Psychotherapeuten gesucht hat. Außerdem lernt man den über Achtzigjährigen kennen, der mit den Einschränkungen des Älter Werdens und den damit verbundenen Sorgen zu tun hat. Hierbei von Ängsten zu sprechen, wäre unpassend, denn sein insgesamt doch eher lockerer Umgang mit dem Alter und seinen Gedanken über das Ende des Lebens, die sich wohl aus seiner langjährigen Arbeit mit todkranken Patienten entwickelt haben, finde ich beeindruckend. „Ich sage mir oft: die Realität des Todes mag uns zerstören, aber die Vorstellung vom Tod kann uns retten. Es bringt die Erkenntnis auf den Punkt, dass wir nur eine Chance zu leben haben und deshalb in Fülle leben und am Ende möglichst wenig bedauern sollten. Meine Arbeit mit den Todkranken brachte mich schrittweise dazu, gesunde Patienten mit ihrer Sterblichkeit zu konfrontieren, um ihnen dadurch zu helfen, ihre Lebensweise zu ändern. Oft bedeutet dies einfach, den Patienten zuzuhören und ihnen ihre begrenzte Lebenszeit bewusster zu machen.“ (S. 344) Trotz teilweise ernster Themen handelt es sich bei diesem Buch jedoch nicht um eines, das einen bedrückt zurück lässt, wenn man es beendet hat. Vielmehr fühlt man sich durch erhellende Gedanken angeregt, sie weiter zu denken. Ein kleines Buch mit großem Inhalt und für mich ein Highlight in diesem Jahr.

Psychoanalytiker ohne Selbsterhöhung
von Gerald Jatzek am 20.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irvin D. Yalom gilt als einer jener Therapeuten, die die Psychoanalyse aus ihrer dogmatischen Erstarrung geholt und im realen Leben (und Leiden) nutzbar gemacht haben. Methodischer Pluralismus und eine "freundschaftliche" Haltung gegenüber dem Patienten sind die Grundlagen seiner Arbeit, die von der Gruppentherapie bis zum Verfa... Irvin D. Yalom gilt als einer jener Therapeuten, die die Psychoanalyse aus ihrer dogmatischen Erstarrung geholt und im realen Leben (und Leiden) nutzbar gemacht haben. Methodischer Pluralismus und eine "freundschaftliche" Haltung gegenüber dem Patienten sind die Grundlagen seiner Arbeit, die von der Gruppentherapie bis zum Verfassen von Romanen reicht. In seiner im vergangenen Jahr erschienenen Autobiografie lässt Yalom den Leser am Zwiespalt zwischen dem erfolgreichen Arzt und Therapeuten und dem Migrantenkind voll Selbstzweifel teilhaben. Der Blick auf das eigene Leben ist von Sympathie, aber auch von Skepsis und einem Schuss Ironie geprägt. Die in seiner Gilde verbreitete Tendenz zur Selbsterhöhung sucht man hingegen vergebens. Als zwischen den Schulen Tätiger erspart er sich vehemente Grenzziehungen, und Kritik an Methoden und, sagen wir, Eigenheiten der Kollegenschaft wird stets milde und zurückhaltend geäußert. Nach der Lektüre weiß man zwar nicht, wie man ein guter Therapeut wird, aber man kennt zumindest einen möglichen Weg zu einem großzügigen Charakter. (Rezension erschienen in: Wiener Zeitung Online)

Ein Leben, in dem fast nichts bereut wird.
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Irvin Yalom, bekanntester Psychotherapeut, -analytiker und Psychiater Nordamerikas hat mit nun schon 87 Jahren seine Autobiografie veröffentlicht! Er erzählt, in gewohnt mitreissendem Erzählstil, von seinem Werdegang, seinen Inspirationen, seinen Patienten und seinen Büchern. "Gastauftritte" haben bekannte Personen der "Szene" w... Irvin Yalom, bekanntester Psychotherapeut, -analytiker und Psychiater Nordamerikas hat mit nun schon 87 Jahren seine Autobiografie veröffentlicht! Er erzählt, in gewohnt mitreissendem Erzählstil, von seinem Werdegang, seinen Inspirationen, seinen Patienten und seinen Büchern. "Gastauftritte" haben bekannte Personen der "Szene" wie Viktor E. Frankl, Virginia Satir, Carl Rogers uvm.


  • Artikelbild-0