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Die Bagage

Ungekürzte Ausgabe, Lesung


Wer Seethalers »Ein ganzes Leben« mochte, wird »Die Bagage« lieben!

Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern ganz am Rand eines Bergdorfes, fernab der restlichen Bewohner. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Es ist die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Es ist die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür von Maria klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Erzählerin.

Ungekürzte Lesung mit Monika Helfer

4 CDs, 4h 36min

Portrait
Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Mit ihrem letzten Roman »Schau mich an, wenn ich mit dir rede« (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Mit ihrem letzten Roman »Schau mich an, wenn ich mit dir rede« (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Monika Helfer
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 03.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783844537987
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 276 Minuten
Verkaufsrang 1262
Hörbuch (CD)
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16,39
bisher 18,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Die Bagage

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Auf nur 160 Seiten erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer Vorfahren. Eine Familie, die am Rande eines Dorfes lebt und nur die "Bagage" genannt wird. Mitreißend, traurig und einfühlsam erzählt.

Klein, aber fein

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Im Schatten, ganz am Rand eines Bergdorfes wohnen Maria und Josef mit ihren Kindern. Von den Dorfbewohnern werden sie "die Bagage" genannt. Maria ist wunderschön und Josef ein prächtiger Mann, der mit kleinen Geschäftchen die Familie versorgt. Der 1. Weltkrieg bricht aus und Josef wird eingezogen. Maria ist nun der männlichen Dominanz der Dorfbewohner ausgesetzt. Das Buch hat nur 159 Seiten, diese haben es aber in sich. Eine Familengeschichte so anrührend erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
86 Bewertungen
Übersicht
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4
0

Die Bagage- Monika Helfer
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Bagage ist eine berührende Erzählung über Monika Helfers Großeltern. Es ist eine anspruchsvolle Lektüre mit geschichtlichen Hintergrund. Beim Lesen hat man das Gefühl, als würde man sich mit der Autorin unterhalten, man rutscht von einem Thema zum anderen, wodurch die Geschichte noch interessanter wird.

"Im hintersten Tal war es nicht günstig für eine Frau, schön zu sein."
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

„Im hintersten Tal war es nicht günstig für eine Frau, schön zu sein. Das meinte sie. Über die Schönheit meiner Großmutter wurde hinten im Tal noch bis über ihren Tod hinaus gesprochen“ - eine starke Geschichte aus Vorarlberg. Maria ist die schönste Frau weit und breit. Als ihr Mann 1914 in den Krieg ziehen muss, wird das ohneh... „Im hintersten Tal war es nicht günstig für eine Frau, schön zu sein. Das meinte sie. Über die Schönheit meiner Großmutter wurde hinten im Tal noch bis über ihren Tod hinaus gesprochen“ - eine starke Geschichte aus Vorarlberg. Maria ist die schönste Frau weit und breit. Als ihr Mann 1914 in den Krieg ziehen muss, wird das ohnehin harte Leben in bescheidenen Verhältnissen für Maria und ihre Kinder zusehends schwieriger. Die Autorin erzählt auf 160 Seiten die Geschichte ihrer Familie – über Ausgrenzung und Armut, Selbstbehauptung und Lebensträume. „Niemand hatte Zweifel, dass Lorenz den Mann erschießen würde, der ihn daran hindern wollte, für seine Geschwister zu sorgen. Aber auch niemand hatte Zweifel: früher oder später würden sie im Gefängnis landen. Alle miteinander, die ganze Bagage. Weil: Abschaum waren sie. Bei aller Bewunderung: Abschaum waren sie.“

Gute Geschichte, anstrengender Schreibstil
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Idee und Handlung von Monika Helfers "Die Bagage" finde ich interessant und durchaus spannend. Sie zeichnet ein intimes Portrait ihrer Großmutter und erzählt dabei auch einige Details aus den Leben ihrer übrigen Familienmitglieder. Sie berichtet von deren Alltag vor und während des 1. Weltkriegs und wie sich die F... Die Idee und Handlung von Monika Helfers "Die Bagage" finde ich interessant und durchaus spannend. Sie zeichnet ein intimes Portrait ihrer Großmutter und erzählt dabei auch einige Details aus den Leben ihrer übrigen Familienmitglieder. Sie berichtet von deren Alltag vor und während des 1. Weltkriegs und wie sich die Familiendynamik und die Aufgabenverteilung verändern, dadurch dass der Vater als Soldat eingezogen wird. Was mir allerdings gar nicht gefallen hat - und mir leider auch ziemlich den Lesespaß verdorben hat - sind Schreibstil und Erzählweise der Autorin. Mir ist klar, dass man so eine Geschichte nicht geradlinig von hinten nach vorne erzählen kann, dann wäre sie langweilig. Aber das war etwas zu viel des Guten, meiner Meinung nach. Es geht so weit, dass ich an einigen Stellen schlicht nicht mehr wusste, wo sie eigentlich in der Lebensgeschichte ihrer Großmutter stehen geblieben war, weil dazwischen mehrere Seiten abschweifende Erzählung über den Lebensweg anderer Familienmitglieder oder die allgemeinen Umstände zu der Zeit waren. Wirklich schade, daher nur 2 Sterne.