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Dodgers

detebe Band 24529

Bill Beverly

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Beschreibung

Nichts ist für die Figuren dieses Romans erstaunlicher als der Umstand, noch am Leben zu sein. ›Dodgers‹ beginnt in einem Drogenviertel von L.A. Die Helden: der sensible East, sein schießwütiger Bruder Ty, der Gamer Michael und der dicke, clevere Walter. Nach einer Razzia müssen sie fliehen, quer durch die USA, einen Mordauftrag im Gepäck. Doch die vier Möchtegern-Killer sind Teenager und noch nie aus L.A. rausgekommen.

Bill Beverly, geboren 1965 und aufgewachsen in Kalamazoo, Michigan, hat am Oberlin College und an der University of Florida studiert. Seine Forschungen über flüchtige Kriminelle und ihre Geschichten gingen in den Band ›On the Lam: Narratives of Flight in J. Edgar Hoover’s America‹ ein. Er unterrichtet US-amerikanische Literatur und Schreiben an der Trinity University in Washington, DC.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24529-5
Verlag Diogenes
Maße (L/B) 18/11,3 cm
Gewicht 300 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Hans M. Herzog

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Buchhändler-Empfehlungen

Jan Kleinschmidt, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Vier afroamerikanische Jugendliche aus einem Drogenviertel erleben einen ereignisreichen Road-Trip durch Nordamerika! Bill Beverly wirft einen kritischen Blick auf die Schattenseiten unserer Gesellschaft und thematisiert den Wunsch nach Freiheit! Ein intensives Leseerlebnis!

Eine Reise zwischen Leben und Tod

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

East sollte eigentlich noch zur Schule gehen, doch stattdessen arbeitet er für seinen Onkel, einen Drogenboss in Los Angeles. Dieser schickt ihn zusammen mit seinem ziemlich verhaltensgestörten jüngeren Bruder und zwei weiteren Nachwuchs- Gangstern auf einen Trip quer durch die USA nach Ohio, wo sie einen Richter ermorden sollen, damit dieser nicht als Kronzeuge gegen Easts Onkel aussagen kann. Zum ersten mal in seinem Leben kommt East aus L.A. heraus, und im Laufe der Reise wird sich sein Horizont erweitern und der Blick auf sein Leben drastisch verändern. Man merkt ziemlich schnell, dass East neben seiner außergewöhnlichen Reife auch über viel Menschenkenntnis und Verstand verfügt, der ihn Situationen und letztendlich auch sein Leben hinterfragen lässt. Dieses Buch zu lesen bedeutet, sich in den Bann von Easts Stimme zu begeben, die mich auf der ersten Seite gepackt und in einem Rutsch durch das gesamte Buch gezogen hat. Ein Meisterwerk, so gewaltig wie gewalttätig, so erschütternd wie ergreifend.

Kundenbewertungen

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Authentisch und stimmig
von Elena am 12.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In „Dodgers“ geht es um vier Jugendliche, die von einem Gangsterboss nach Wisconsin geschickt werden, um dort einen Mord zu begehen. Im Mittelpunkt steht der fünfzehnjährige East, der aus verwahrlosten Verhältnissen stammt. Morde, Razzien, all das sieht der stille, pflichtbewusste Junge nicht zum ersten Mal. East ist ein kleiner... In „Dodgers“ geht es um vier Jugendliche, die von einem Gangsterboss nach Wisconsin geschickt werden, um dort einen Mord zu begehen. Im Mittelpunkt steht der fünfzehnjährige East, der aus verwahrlosten Verhältnissen stammt. Morde, Razzien, all das sieht der stille, pflichtbewusste Junge nicht zum ersten Mal. East ist ein kleiner Teil einer kriminellen Organisation in Los Angeles und der Boss seiner Jungs, die Wache stehen, um das Geschehen in den Drogenhäusern zu beobachten. Der Weg nach Wisconsin ist weit. Als L.A. Dodgers-Baseball Fans verkleidet, um möglichst wenig aufzufallen, machen sich die Vier bereit. Für East ist es das erste Mal, dass er aus seiner Welt ausbricht und sein Viertel verlässt. Ganz simple Dinge sind neu für ihn. Aber auch Kälte, Müdigkeit, Hunger machen die Reise zu keinem einfachen Unterfangen und East bemüht sich das Quartett zusammenzuhalten. Der Roadtrip wird zu einer Mischung aus Verzweiflung und der Akzeptanz des Unvermeidlichen. Währenddessen reflektiert East immer wieder sein eigenes Ich. Bill Beverly erzählt anschaulich und mit großem Gespür für seine Figuren. Durch East beobachten wir Leser das Geschehen und folgen seinen Gedanken. Die knappe und oft auch eher sachliche Erzählweise reduziert jedoch die Emotionen auf ein Minimum. Die Jungs sind authentisch gestaltet, ihre Handlungen nachvollziehbar, aber richtig greifbar sind sie für mich dadurch nicht. Die Spannung hält Bill Beverly aber durchweg hoch, denn die Überraschungen in der Handlung machen die fehlenden Emotionen wett. Es ist eine stille Geschichte, die schockiert, fasziniert und nachdenklich macht. Der Autor blickt hinter die Fassade vom sogenannten „Land der Freiheit“, richtet den Fokus genau auf den Brennpunkt. Das Buch ist sozialkritisch und verdeutlicht wie viel Freiheit ein einzelnes Kind wirklich hat, wenn es gar nicht weiß was außerhalb seiner eigenen vier Wände vor sich geht. Bill Beverly lässt uns vier Jungs begleiten, die direkt im Sumpf landen. Fazit: Bill Beverlys Coming-of-Age-Buch „Dodgers“ nimmt uns mit auf einen mitreißenden Roadtrip. Mit seinen vier Jungs zeigt er, wie sich bereits durch Geburt bzw. Herkunft das Leben seine Richtung sucht. Nachvollziehbar, authentisch und stimmig.

Eine gelungene Coming-of-Age-Story mit Young-Gangsters on Tour im Noir-Stil. Lesetipp!
von Schurken.blog aus Österreich am 10.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als die Polizei in die Straße stürmt, ist von einer Sekunde auf die andere alles anders: Der 15-jährige East verliert sein Crackhaus, das er mit ein paar Ghettojungs seit zwei Jahren bewacht hat, während vor seinen Augen ein Mädchen durch einen Schuss sein Leben verliert. Von seinem Boss Fin bekommt er einen neuen Auftrag, e... Als die Polizei in die Straße stürmt, ist von einer Sekunde auf die andere alles anders: Der 15-jährige East verliert sein Crackhaus, das er mit ein paar Ghettojungs seit zwei Jahren bewacht hat, während vor seinen Augen ein Mädchen durch einen Schuss sein Leben verliert. Von seinem Boss Fin bekommt er einen neuen Auftrag, einen tödlichen, einen Auftragsmord. East muss mit dem Möchtegern-Witzbold Michael Wilson, dem schlauen Walter und seinem Ist-mir-alles-scheißegal-Bruder Ty einen Zeugen umbringen. Dazu müssen die vier afroamerikanischen Jungs 3000 Kilometer quer durch die USA bis nach Wisconsin fahren. Auf der Fahrt läuft alles schief, was so schief laufen kann. Die Jungs sind zum Teil selbst daran schuld, denn zum ersten Mal in der großen weiten Welt außerhalb von The Boxes, gibt es eine Menge zu sehen und zu entdecken. Die bunten Lichter Las Vegas, die Kälte des Hinterlandes, ein Telefonhäuschen, … Was wie ein Roadtrip beginnt, entpuppt sich dann doch als Coming-Of-Age-Story, denn besonders East lernt viel während der Fahrt und man spürt beim Lesen diese innere Hin- und Hergerissenheit, eines Jungen, der nach seinem Weg, seinen Platz im Leben, nach richtig und falsch sucht. Obwohl East ein Gangmitglied ist, der kein Problem damit hat, seine Waffe auch zu nutzen, spürt man den kleinen unschuldigen Jungen in ihn, der die Welt nur aus der Gangsterperspektive sieht und sich doch nach einem ganz normalen Leben sehnt. Das macht das Buch dann doch emotional zu lesen, denn als Leser wünscht man East einen Ausweg. Doch Bill Beverly schreibt im Noir-Stil und Noir heißt auch, dass Happyends unerreichbar sind, denn das Leben spielt üble Spiele. Ein sehr gelungener Coming-of-Age-Roman im Noir-Stil, der Young-Gangsters on Tour schickt und den Leser an der Seite von East im Lebenssumpf versinken lässt. Lesetipp für Noir-Fans und Coming-of-Age-Leser!

lesenswert
von StephanieP aus Innsbruck am 05.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

East ist erst fünfzehn und arbeitet bereits seit einigen Jahren für einen Drogendealer in LA. Nach einer Razzia bekommt East gemeinsam mit drei anderen Jugendlichen den Auftrag einmal quer durch die USA zu fahren und einen Auftragsmord auszuführen. Die vier Jungs könnten unterschiedlicher nicht sein und erleben auf ihrem Roadtri... East ist erst fünfzehn und arbeitet bereits seit einigen Jahren für einen Drogendealer in LA. Nach einer Razzia bekommt East gemeinsam mit drei anderen Jugendlichen den Auftrag einmal quer durch die USA zu fahren und einen Auftragsmord auszuführen. Die vier Jungs könnten unterschiedlicher nicht sein und erleben auf ihrem Roadtrip so manches lebensgefährliches Abenteuer. Bill Beverlys Schreibstil ist mitreißend und sehr flüssig. Er schafft es sehr geschickt großes Kopfkino zu ermöglichen, aber nicht zu detailreich zu beschreiben, wodurch die Spannung nie einbricht. Der Autor kann bereits im ersten Kapitel große Spannung aufbauen und diese ohne Unterbrechung bis zum Ende halten. Mich konnte die Handlung komplett in ihren Bann ziehen und fesseln. Ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Trotzdem konnte mich das Ende leider nicht komplett überzeugen. Die einzelnen Charaktere sind sehr authentisch. Obwohl ich mich mit keinem der Jungs identifizieren konnte (es handelt sich ja um vier kriminelle Jugendliche), musste ich mit ihnen mitfiebern und mitleiden. Auch die Zusammensetzung der Gruppe war sehr faszinierend. Da ist einerseits der wirklich sympathische Hauptprotagonist East, dessen kleiner Bruder Ty, welcher bei Problemen sofort zu Gewalt greift und andererseits gibt es noch den Gamer Michael und den übergewichtigen Walter. Bei den unterschiedlichen Charakteren kommt es zu Reibereien und Streitereien, welche sehr glaubwürdig beschrieben sind. „Dodgers“ ist mein erstes Buch von Bill Beverly aber gewiss nicht mein letztes. Der Autor konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und begeistern. Bei vielen der Erlebnisse der Protagonisten kann ich mir vorstellen, dass solche wirklich in diesem Milieu so passieren. FAZIT: „Dodgers“ ist ein mitreißendes Buch, welches mich komplett überzeugen konnte. Der Autor ermöglicht großes Kopfkino und einen glaubwürdigen Einblick in das Leben der kriminellen Jugendlichen. Da mich leider das Ende nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte vergebe ich 4 Sterne!


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