Meine Filiale

Uns gehört die Nacht

Roman

detebe Band 24538

Jardine Libaire

(51)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 12,00 €

Accordion öffnen
  • Uns gehört die Nacht

    Diogenes

    Sofort lieferbar

    12,00 €

    Diogenes
  • Uns gehört die Nacht

    Diogenes

    Erscheint demnächst (Nachdruck)

    16,00 €

    Diogenes

eBook (ePUB)

13,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer reichen Familie. Wie weit sind sie bereit zu gehen?

Jardine Libaire, geboren 1973 in New York, veröffentlichte Kurzgeschichten im ›New York Magazine‹, in der ›Los Angeles Review of Books‹ und in ›Elle‹. Sie ist Absolventin des Skidmore Colleges und hat einen MFA in Creative Writing der University of Michigan. Sie lebt in Austin, Texas, wo sie ehrenamtlich für Truth Be Told arbeitet, ein Hilfsprogramm für Frauen im Gefängnis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 25.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24538-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,4/2,7 cm
Gewicht 331 g
Originaltitel White Fur
Auflage 1
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 51661

Weitere Bände von detebe

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Gießen

James, Erbe einer einflussreichen Ostküstenfamilie trifft auf Elise, aufgewachsen im Mittleren Westen in einem Trailerpark und verliebt sich fast gegen seinen Willen in sie. Eine rasante Liebesgeschichte, die völlig unkitschig, aber umso schöner ist.

Sandra Nonnenmacher, Thalia-Buchhandlung

Liebe kann blind machen oder verrückt. Oder einem immer wieder einen Spiegel vorhalten. Eine Liebesgeschichte, die mehr kann als einfach nur unterhalten. Klare Leseempfehlung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
18
19
8
5
1

Leider habe ich das Buch nicht verstanden
von Dark Rose aus Troisdorf am 17.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Elise und Jamey könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist nicht hübsch, lebt von der Hand im Mund, pflegt Freundschaften mit Homosexuellen und Obdachlosen und hat eine bunte Vergangenheit. Jamey sieht sehr gut aus, stammt aus einer sehr berühmten und extrem reichen Familie, studiert in Yale und lebt mit einem Homophobiker zu... Elise und Jamey könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist nicht hübsch, lebt von der Hand im Mund, pflegt Freundschaften mit Homosexuellen und Obdachlosen und hat eine bunte Vergangenheit. Jamey sieht sehr gut aus, stammt aus einer sehr berühmten und extrem reichen Familie, studiert in Yale und lebt mit einem Homophobiker zusammen, den er seinen Bruder nennt. Eigentlich benutzt Jamey Elise nur für Sex. Sie widert ihn an, aber gleichzeitig schafft er es nicht, ihr fern zu bleiben. Und irgendwann widert sie ihn auch nicht mehr an. Doch Jameys Familie und Freunde setzen alles daran Elise aus seinem Leben zu entfernen. Sie gehört zur Unterschicht und mit der gibt man sich einfach nicht ab! Ich muss ehrlich sagen, dass ich dieses Buch und seine Protagonisten nicht verstanden habe. Es fängt super an, aber dann dauert es nicht lange und es hat mich verloren. Ich finde weder Elise noch Jamey sympathisch. Anfangs finde ich Elise noch interessant, aber ich verstehe sie einfach nicht. Jamey ist am zu Beginn ein A... ein unglaubliches riesen A...! Er benutzt Elise für Sex, will keinerlei Nähe und schon gar nicht darf jemand davon erfahren! Doch so oft er auch versucht ihr fern zu bleiben, er schafft es einfach nicht. Elise dagegen ist schon sehr früh in ihn verliebt – keine Ahnung warum, er benimmt sich schrecklich – und wartet darauf, dass er ihre Gefühle irgendwann erwidert. Ich hatte meine Probleme mit dem Schreibstil. Ich fand die Gleichnisse oft seltsam und konnte sie nicht nachvollziehen, sie wirken auf mich gewollt kunstvoll und abstrakt, dadurch aber auch sperrig. Die Sprache ist oft abgehakt und die Abschnitte immer wieder sehr sprunghaft. Ich empfand die Erzählweise als oberflächlich. Ich hatte nie das Gefühl wirklich an die Protagonisten heranzukommen. Es gibt sehr viele Sex-Szenen, aber ich fand sie ehrlich gesagt nicht besonders. Weder waren sie gefühlvoll noch irgendwie aufregend. Es war einfach Sex. Die beiden stammen aus verschiedenen Welten. Weder seine noch ihre Welt akzeptiert die Beziehung, zumindest wenn es um die Familie geht. Wobei Elises Familie noch eher damit klar kommt. Aber Jameys Familie zieht absolut alle Register, um Elise fertig zu machen und Jamey zu zeigen, dass sie es nicht „wert“ ist, seine Freundin zu sein. Es ist echt heftig, was die sich alles einfallen lassen. Kurz vor Schluss gibt es eine Wendung, die ich absolut überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich versteh sie einfach nicht. Ich merke, wozu sie dienen soll, um die Hilflosigkeit von Elise zu unterstreichen und den beiden als Paar eine andere Seite zu geben, aber ich dachte die ganze Zeit nur „hä?“. Die Geschichte hat definitiv ihre Längen. Leider wiederholt sich auch vieles, wodurch ich aufpassen musste, nicht komplett wegzudriften. Mich hat das Buch leider weder packen noch begeistern können. Ich habe es einfach nicht verstanden. Ich bin weder aus den Protagonisten noch aus der Handlung selbst schlau geworden. Fazit: Leider habe ich das Buch nicht verstanden. Ich saß sehr oft beim Lesen da und dachte mir einfach nur „hä?“. Ich konnte zu den Protagonisten keine Beziehung aufbauen und fand beide auch nicht sympathisch. Ich empfand den Schreibstil als anstrengend. Es fiel mir schwer bei den sperrigen Sätzen zu folgen und die Gleichnisse waren mir zu abstrakt und seltsam. Mich hat das Buch leider nicht packen können. Ich habe weder mitgefiebert noch die Seiten verschlungen. Ich musste mich immer wieder zwingen weiterzulesen. Ich habe das Buch einfach nicht verstanden, es hat mich verwirrt und war leider einfach nicht meins. Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich vergeben soll und habe mich letztlich für ganz knappe 2 Sterne entschieden.

Obszön und doch romantisch.
von Leonie Jakobs am 12.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman "Uns gehört die Nacht" von Jardin Libaire wird bestimmt von den Erzählperspektiven von Elise und Jamey; ein Paar, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Elise ist, wie es im Roman so bezeichnet wird, aus der untersten Schicht der Gesellschaft und dies spiegelt sich auch in ihrer vulgären eher unfeinen Ausdrucksweise... Der Roman "Uns gehört die Nacht" von Jardin Libaire wird bestimmt von den Erzählperspektiven von Elise und Jamey; ein Paar, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Elise ist, wie es im Roman so bezeichnet wird, aus der untersten Schicht der Gesellschaft und dies spiegelt sich auch in ihrer vulgären eher unfeinen Ausdrucksweise wieder. Dies nimmt Jardin Libaire sehr gut in ihren Schreibstil auf und bringt diesen Unterschied zum gebildeten, verschlossenen Jamey schön zum Ausdruck. Doch auch Jamey ist nicht perfekt, sondern hadert mit sich selbst durch die Last des enormen Familienerbes. Er bezeichnet sich häufig als niedergeschlagen, meint dies wäre er sein gesamtes Leben lang schon gewesen. Das Alleinstellungsmerkmal des Romans ist sicherlich die Beziehung von Jamey und Elise. Sie beginnen eine toxische Affäre miteinander, in der sie nichts verbindet außer Sex. Doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass gerade diese wenigen Gemeinsamkeiten und die Gegensätzlichkeit genau das ist, was sie beide in ihrem Leben brauchen. Es geht nicht mehr ohne einander! Bis zum bitteren Schluss, der nochmal eine ganz neue Wendung nimmt und auf den ihr, solltet ihr Euch das Buch kaufen, gespannt sein dürft. Jardin Libaire wechselt in ihrem Roman von einer sehr detailreichen Sprache voller Metaphern und Poesie zu einer fast drastischen Offenheit innerhalb der erotischen Szenen zwischen Jamey und Elise mit zugehörigen vulgären Sätzen und Beschreibungen. Gerade diese Unterschiede machen den Schreibstil Libaires jedoch einzigartig und unterstreicht, dass der Roman mehr ist als eine Libesgeschichte mit viel Sex. Die Beziehung zwischen Elise und Jamey hat eine durchgängige Dynamik, die sich sicherlich nur so bei ihnen wiederfinden lässt. Diese zwei angesprochenen Merkmale weisen auf einen nicht niedrigen literarischen Wert der Erzählung meiner Ansicht nach hin. Für Leser und Leserinnen, die jedoch in Bezug auf Erotik oder Sexszenen eher prüdere Ansichten haben, ist dieses Buch vielleicht eher nichts. Fragen, die man sich bei diesem Roman vielleicht stellen könnte, wären: Wie viel Obsession und Abhängigkeit ist noch gesund? Welche Rolle kann Sex in einer Beziehung einnehmen und wie unterschiedlich darf eine Definition von Liebe zwischen zwei Menschen sein? Kann man lieben lernen? Jamey jedenfalls vollzieht während des Verlaufs der Erzählung einen fast grundlegenden Wandel ... und lernt in gewisser Weise auch erst zu lieben. Denn eine Liebe zu Elise kannte er vorher so nicht. Weder zu einer Frau, noch erfuhr er diese in der Kindheit von seinen Eltern. Als Kind ist ihm nie die wirklich benötigte Aufmerksamkeit zuteil geworden, die er benötigt hätte und nun in gewisser Weise von Elise erhält. Er bemerkt wie sie mehr und mehr fester Bestandteil seines Lebens wird. Elise im Gegensatz sieht sich mit einigen Vorurteilen und Problemen durch Jameys gehobenen Status in der Gesellschaft konfrontiert. Abzuwarten ist bis zum Ende, ob sie diese überwinden können. Bei der Gestaltung des Covers wurde sich auch hier erneut dem gleichbleibenden, schlichten üblichen Design des Diogenes Verlag bedient. Ganz besonders gut gefällt mir jedoch die Fotografie des dunkelhaarigen Mädchens, das sich ihre ins Gesicht fallenden Haare zurück streicht und einem als Betrachter durch ein Fenster entgegen blickt. Vielleicht ein Link zu Elise, die Jamey zu Anfang immer aus ihrem Fenster gegenüber seines Hauses beobachtet hat. Alles in allem möchte ich Jardin Libaire mit "Uns gehört die Nacht" 3 von 5 Sternen geben. Plus Punkte hat sie bei mir als Leserin durch ihren literarisch von hoher Qualität zeugenden Schreibstil gemacht. Ebenso die Dynamik der Beziehung zwischen Jamey und Elise und die Ausdifferenziertheit der beiden Charaktere waren herausragend. Mit der Grundstruktur der Geschichte, ein armes Mädchen lernt reichen, gutaussehenden, jungen Erben kennen, hat sie das Rad jedoch sicherlich nicht neu erfunden. Auch die vulgären, obszönen Metaphern wurden mir manchmal etwas viel. So beschreibt sie beispielsweise an einer Stelle wie Taubenkacke auf dem Ashpahlt vor sich hin gart. Ihr seht, man muss es mögen! ;) Aber dies ist mein persönlicher Geschmack und ich halte den Roman trotzdem für qualitativ sehr hochwertig und empfehlenswert!

Zwei Welten treffen aufeinander und kommen nicht mehr voneinander los
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 23.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Elise Perez und Jamey Hyde sind Nachbarn in New Haven, stammen jedoch aus zwei ganz unterschiedlichen Welten. Elise hat keinen Highschool-Abschluss und ist mit zwanzig von zu Hause weggegangen, ohne sich zu verabschieden. Jetzt hält sie sich jetzt mit einem Job in einem Fischgeschäft über Wasser. Jamey studiert in Yale, er stamm... Elise Perez und Jamey Hyde sind Nachbarn in New Haven, stammen jedoch aus zwei ganz unterschiedlichen Welten. Elise hat keinen Highschool-Abschluss und ist mit zwanzig von zu Hause weggegangen, ohne sich zu verabschieden. Jetzt hält sie sich jetzt mit einem Job in einem Fischgeschäft über Wasser. Jamey studiert in Yale, er stammt aus einer wohlhabenden und einflussreichen Familie. An einem Tag im Januar 1986, Elise wohnt schon drei Monate neben der WG von Jamey und Matt, wird sie von den beiden hereingebeten. Von da an treffen sie und Jamey sich regelmäßig. Während Elise sich Hoffnungen auf mehr macht ist Jamey sich sicher, dass sie für ihn nur jemand ist, mit dem er eine Weile Sex haben kann. Doch die beiden kommen nicht mehr voneinander los. Das missfällt bald nicht nur Matt, sondern auch Jameys Familie. Das Buch beginnt mit einer Szene im Juni 1987. Elise und Jamey befinden sich in einem Motel in Wyoming und sie drückt seit über zwei Stunden ein Gewehr gegen seine Brust. Was sind die Hintergründe dieser Szene? Um diese Frage zu beantworten springt die Geschichte zurück in den Januar 1986 und nimmt den Leser ab dort mit von Monat zu Monat. Elise lebt in der heruntergekommenen Wohnung des schwulen Robbie, seit der sie schlafend im Auto seines Lovers aufgelesen hat. Sie hat ohne Plan ihre Familie hinter sich gelassen, wollte nur weg. Das weiße Townhouse nebenan hat sie immer im Blick, bis sie beschließt, mit einem kleinen Trick von den beiden Yale-Studenten hineingebeten zu werden. Das erste Aufeinandertreffen ist kurz und hinterlässt trotzdem Eindruck. Elise nimmt kein Blatt vor dem Mund und beleidigt Matt, der ihr das übel nimmt. Robbie kann nicht verstehen, was sie bei den reichen Jungs will. Doch Jamey hat keine Lust mehr, mit dem Strom zu schwimmen und das zu tun, was von ihm verlangt wird. Er ist fasziniert von der unvornehmen Elise, der auch er nicht mehr aus dem Kopf geht. Die Autorin zeichnet mit ihren Worten Bilder von den dreckigen Seiten der Stadt und des Lebens. In kurzen Szenen werden oft Dinge wie dampfende Taubenkacke beschrieben genauso wie Sex-Einladungen von Fremden im Waschsalon per Griff an den Schwanz. Vor dieser trostlosen Kulisse kommen sich Jamey und Elise näher. Jamey handelt aus einer Mischung von Perspektivlosigkeit und Rebellion heraus, während Elise weiß, dass er nicht in ihrer Liga spielt und sich trotzdem wünscht, dass da mehr ist. Deswegen und vielleicht auch, weil das ihre Vorstellung einer Liebschaft ist, erniedrigt sie sich beim Sex, den die beiden ständig haben und der vor allem zu Beginn auch immer wieder geschildert wird. Mir persönlich waren das zu viele zu vulgäre Szenen, ohne dass die Handlung vorankam. Die beiden sind nicht gut füreinander, das merkt der Leser und das spiegelt das Umfeld den beiden auch wieder. Doch während vor allem Jamey noch glaubt, dass er das Ganze jederzeit beenden kann ist klar, dass das nicht so einfach funktionieren wird. Dafür ist die emotionale Abhängigkeit zu schnell zu groß geworden. Und warum sollten die beiden auch nicht zusammen sein, wenn das ist, was sie wollen? Sie sperren sich gegen gut gemeinte und zunehmend energische Ratschläge, getrennte Wege zu gehen. Das wiederholt sich in ähnlicher Art und Weise mit zunehmend scharfen Konsequenzen. Zum Schluss hin gibt es eine besonders dramatische Entwicklung, auf die schon die Anfangsszene hindeutete. Auf mich machte das den Eindruck, als hätte die Autorin irgendwie noch etwas Spannung in die sonst dahinplätschernde Handlung bringen wollen. Unterschicht trifft Oberschicht: In „Uns gehört die Nacht“ finden Elise und Jamey trotz gänzlich verschiedener Hintergründe zueinander und kommen nicht mehr voneinander los trotz aller Konsequenzen, die das hat. Eine Beziehung gegen alle Widerstände wird geschildert, für mich jedoch mit zu viel Sex und zu wenig Tempo.


  • Artikelbild-0