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Der Koch

detebe Band 23999

Martin Suter

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Beschreibung

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Têtes. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26152-3
Reihe diogenes deluxe
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 14,7/9,8/2,6 cm
Gewicht 218 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 45984

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Buchhändler-Empfehlungen

guter Unterhaltungsroman

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt. Vor dem Hintergrund von Bürgerkrieg (in Sri Lanka), Krise (in der Weltfinanzwirtschaft) und der Selbstfindung des tamilischen Asylanten (des Kochs Maravan) wird die aphrodisische Wirkung einer molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen zum eigentlichen Thema des Buches. Letztendlich aber scheint mir die Mischung aus Zeitgeschehen, Kriminalstory und Sinnlichkeit zu sehr unter einem verkaufsfördernden Aspekt kalkuliert. Die Rezepte am Ende des Buches sind für Liebhaber der exotischen Küche eine Bereicherung.

Sternekoch

Annette Ordnung, Thalia-Buchhandlung Dresden

Leben und leben lassen, dieser Vorstellung gehen Maravan, der tamilische Asylbewerber und Andrea, die Servicekraft mit ihrem Cateringservice nach. Erotische Menüs zaubern sie fortan und erleben menschliche Schwächen, gehen selbst an die Grenzen mit den eigenen Moralvorstellungen. Suter packt in seinen Roman die Weltwirtschaftskrise, politische Probleme, die Liebe und das Leben. Ein Menü mit vielen Zutaten. Suter verschlingt man, aber man sollte ihn besser geniessen. (Annette Ordnung)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
74 Bewertungen
Übersicht
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32
4
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0

langweilig und oberfächlich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2016
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er... Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er hatte sie zu Hause bekocht und dieses Mal war nicht nur köstlich, es hatte erotische Auswirkungen auf ihren Körper. Die beiden agieren nun schwarz als Caterer mit erotischen Gerichten: «Love Food». Im Prinzip ist das auch schon alles. Er liebt sie, sie aber nicht ihn, denn sie ist lesbisch, dafür aber die junge Sandana, die er nicht liebt. Gähn … Das Ganze wird nebenbei garniert mit ein wenig Weltpolitik. Waffenhändler, sexbesessene Reiche, trickreiche Bosse, die ihr Geld in der Finanzkrise retten wollen, die Bourgeoise von Zürich, alle landen irgendwann bei Maravan, speisen im Sternerestaurant. Der Tamile selbst hat mit Politik nichts am Hut, muss sich aber mit seinen Landsleuten gutstellen, um Aufträge zu bekommen. Seine Schwester bettelt dauernd nach Geld, das er in die Heimat senden soll, denn dort macht die Politik das Leben teuer. Nebenbei wird erwähnt, dass die junge Tamilin Sandana zwangsverheiratet werden soll, sich das nicht gefallen lassen will. Hier wird ein wenig angerissen, aber drüber hinweggeschrieben. Die Reichen sind dekadent, verfressen und böse. Klischee lässt grüßen. Maravan bedient sich der ayurvedischen Rezepte seiner Großtante, setzt sie ins Moderne der Molekularküche. Er hantiert mit Vakuumkocher, Mixer, Siphon, kreiert Kügelchen, serviert auf Löffeln, in Reagenzgläsern und Phiolen. Normalerweise lese ich gern Bücher, in denen gekocht wird, ich rieche Gewürze, den Duft von brodelnden Essenzen, sehe das Menü vor mir. Nichts davon geschah beim Lesen. Nicht mal der Hunger stellte sich ein. „Gefrorene Safran-Mandel-Espuma und ihre Safrantexturen“, «Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und „Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee“ kamen in meinem Kopf nicht an, destilliert im Vakuumkocher, gematschte Molukulare. Widerkäuend über lange Strecken wurde gekocht, serviert, bis die Langeweile aufkam von der Brodelei. Gut erzählt ist die Geschichte allemal. Aber das reicht nicht. Was wollte der Autor sagen? Die Schweiz ist verstickt in Waffengeschäfte und Finanztricksereien, liefert in Kriegsländer, während die Kriegsflüchtigen eben diese Bosse hier bekochen, bis sie von Völlerei geplagt am Herzinfarkt krepieren, bezahlt von dem Geld, was sie am Krieg verdienten. Die Kette schließt. Für mich floss die Geschichte dahin, nett erzählt, ohne Höhepunkte und Spannung. Die Protagonisten sind flach, geben nichts her. Die ganze Geschichte treibt an der Oberfläche, nichtssagend in Inhalt und Protagonisten.

Aussergewöhnlich, spannend, hochinteressant
von Evelyn Kaltenbach aus Basel am 18.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Von der Idee des Love Food zum politischen Background bis zum Schreibstil ganz grosse Klasse!

1x einkochen
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 02.02.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich nehme Vorspeise, Hauptgang und Dessert à la Suter, bitte! Ohne Dramatik, im gewohnt nüchternen Erzählstil, erzählt Suter großes Kino: Er erzählt von politischen Machenschaften, wirtschaftlicher Korruption, von den Individuen,die sonst nicht gehört werden. Sein Hauptakteur ist Asylwerber in der Schweiz, ethnisch der Volksgrup... Ich nehme Vorspeise, Hauptgang und Dessert à la Suter, bitte! Ohne Dramatik, im gewohnt nüchternen Erzählstil, erzählt Suter großes Kino: Er erzählt von politischen Machenschaften, wirtschaftlicher Korruption, von den Individuen,die sonst nicht gehört werden. Sein Hauptakteur ist Asylwerber in der Schweiz, ethnisch der Volksgruppe der Tamilen zugehörig. Hilfsjobs halten ihn über Wasser. Die Situation seiner Familie und sein vom Bürgerkrieg zerrissenen Landes erschweren seinen Gemütszustand. Sein Gegenmittel: das Kochen. Sinnlich, aphrodisierend und sehr lecker! Unter gewissen Umständen eröffnet er mit einer Bekannten einen Catering-Service: "Love Food" und so "kocht" er die Kunden "ein". Einzig die intensive Beschäftigung mit der Molekularküche empfand ich, als Laie, anfangs als ungewohnt.


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