Vier fürs Klima

Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben

Petra Pinzler, Günther Wessel

(9)
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Beschreibung

Die Frage nach dem richtigen, fröhlichen aber umweltbewussten Leben in Zeiten des Klimawandels beschäftigt viele: „Wie reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck?“ Die Familie Pinzler-Wessel hat es ein Jahr lang versucht. Ihre anregenden und mutmachenden Erlebnisse und Recherchen präsentieren sie in diesem alltagsprallen Buch. Ein Weg, der für alle praktikabel ist und wesentlich mehr Spaß macht als Verzicht erfordert.

Wollen wir den Temperaturanstieg auf zwei Grad beschränken, müssen wir unseren CO2-Verbrauch reduzieren. Wie lebt es sich damit? Ist der eingelagerte Bioapfel klimafreundlicher als der aus Chile? Schwein oder Rind? Bahn oder Fernbus? Oder sind alle Mühen vergeblich, weil eine Familie gar nicht viel bewirken kann?

Familie Pinzler-Wessel hat es ausprobiert. Sie hat versucht, für alle Vier gute Kompromisse im Alltag zu finden. Sie haben akribisch recherchiert und ein Haushaltsbuch der kleinen Klimasünden geführt. In diesem lebensnahen Bericht ihres Selbstversuches erzählen sie, was gut geht, was nicht und um welche Erfahrungen sie reicher sind.

Neu für die Taschenbuchausgabe: Mit Nachwort aller vier Familienmitglieder, darunter Franziska Wessel, Aktivistin bei Fridays for Future.

Produktdetails

Verkaufsrang 47734
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.07.2020
Verlag Droemer Taschenbuch
Seitenzahl 336
Maße (L/B/H) 18,7/12,4/2 cm
Gewicht 404 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30273-6

Buchhändler-Empfehlungen

Sehr informativ

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Was können wir für unsere Umwelt und für unser Klima tun? Diese Frage beschäftigte mich schon bevor es mit „Friday for Future“ und Greta Thunberg so richtig losging. In einer meiner Lifestyle-Zeitschriften, die ich regelmäßig lese, bin ich vor einiger Zeit auf das Buch „Vier fürs Klima“ der Autoren Petra Pinzler und Günther Wessel aufmerksam geworden. Die beiden haben zusammen mit ihren beiden Kinder (13 und 16 Jahre) versucht, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Wie sie darauf gekommen sind und was sie unternommen haben, haben sie sehr gut lesbar in ihrem Buch „Vier fürs Klima“ erzählt. Das Buch beginnt im Januar und endet im Dezember. Danach folgt noch ein umfangreicher Anhang mit vielen Lesehinweisen, Links und Literatur zu den einzelnen Kapiteln. Als ich mir das Buch besorgt und aufgeschlagen hatte, erwartete ich eigentlich erst einmal nichts bestimmtes. Ich hatte mir vorab keine Gedanken gemacht, wie das Buch wohl aufgeteilt sein würde. Als ich aber die verschiedenen Monate sah, dachte ich mir, dass es sinnvoll sei, das entsprechende Kapitel für jeden Monat zu lesen, da ich meinte, dass darin spezielle Tipps für den Zeitraum angegeben seien. Dem ist aber nicht so. Sie können das Buch also ohne Probleme in einem Rutsch durchlesen. Ich denke, dass sie Autoren es so gegliedert haben, weil sie sich jeden Monat ein bestimmtes Thema vorgenommen haben. Welche Themen werden in dem Buch behandelt? - Ernährung - Wie schädlich ist das Fliegen? - Das Auto - Verpackungswahnsinn - Wo kommen die Lebensmittel her - Urlaub - Wie reagieren die Mitmenschen? - Kleidung - Sport - Gedruckt oder elektronisch lesen - Bio oder nicht bio - Stromverbrauch und Dämmung - Geschenke Ich habe es sehr bewundert, wie akribisch sich die Familie mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Sie haben recherchiert, sich Fachleute ins Haus geholt, gegoogelt und telefoniert. Und am Ende des Testjahres sah ihre Ökobilanz tatsächlich deutlich besser aus als vorher. Aber natürlich ist dabei immer noch Luft nach oben. Aber die Familie Pinzler-Wessel zeigt auch, dass das Leben dadurch immer noch lebenswert bleibt. Es bedeutet nicht, dass man dabei auf alles, was einem bisher Spaß gemacht hat, verzichten muss. Ein Buch, welches mich dazu angeregt hat, noch mehr darüber nachzudenken, was ich persönlich noch besser machen kann.

Können wir das Klima retten?

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ich bin besorgt um das Klima. In neun Jahren kann die Erde in ihrer aktuellen Existenz für immer verloren sein, und es ist nun an uns, etwas dagegen zu tun. Dieser Auffassung ist auch die Familie Pinzler-Wessel. Vater Günther, Mutter Petra, Sohn Jakob und Tochter Franziska experimentieren ein Jahr lang mit Fragen, die sich ganz schnell stellen, wenn man ans CO2-Sparen geht, und die man nicht unbedingt ohne langwierige Recherchen selber beantworten kann. Ist importiertes Biogemüse "besser" als heimisches Nicht-Biogemüse? Wann sind Autofahrten okay oder sogar empfohlen? Was genau ist überhaupt Klimakompensation? Bei aller Ambition in der Beantwortung dieser Fragen und dem Leben anhand der Antworten räumt jedes Familienmitglied auch ein, dass es immer wieder einen inneren Schweinehund gibt, der doch zu Rind greifen lässt statt Wildschwein oder das Fahrrad im Regen für eine übertriebene Idee hält. So fühlt man sich auch als Leser nicht schlecht, wenn man nicht jeden Lichtschalter betätigt beim Verlassen eines Raums oder sich nicht vom warmen Wasser der Dusche trenne möchte. Was die Pinzler-Wessels auch klar machen: Nicht den gesamten CO2-Ausstoß kann die Privatperson reduzieren. Die Industrie muss umdenken - besonders die, die mit dem Luftverkehr zu tn hat. Aber umdenken sollte trotzdem auch jeder einzelne. Dafür bietet das Buch eine gelungene Grundlage.

Kundenbewertungen

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Was kann der einzelne wirklich fürs Klima tun?
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach einem Hitze-Rekord und nie dagewesener Dürre im Jahr 2018 wurde den Deutschen einmal mehr vor Augen geführt welche verheerenden Auswirkungen der Klimawandel langfristig haben wird. Diesel-Verbote und Ernteausfälle erschweren das weiter-so zudem. In "Vier fürs Klima" zeigt Petra Pinzler anhand ihrer 5-köpfigen Familie auf... Nach einem Hitze-Rekord und nie dagewesener Dürre im Jahr 2018 wurde den Deutschen einmal mehr vor Augen geführt welche verheerenden Auswirkungen der Klimawandel langfristig haben wird. Diesel-Verbote und Ernteausfälle erschweren das weiter-so zudem. In "Vier fürs Klima" zeigt Petra Pinzler anhand ihrer 5-köpfigen Familie auf welche Maßnahmen wirklich sinnvoll zum Umweltschutz sind. Hierbei ist sie keine Verfechterin einer grünen Heidenreligion sondern zeigt im Buch auch ganz deutlich auf, dass beispielsweise die beliebten Bio-Produkte keinen Mehrwert im Kampf gegen den Klimawandel bieten. Innerhalb eines Jahres stellt die Familie immer mehr Gewohnheiten in Frage und findet so heraus, dass insbesondere Flugreisen wahre Klimakiller sind. Rindfleisch und exotische Lebensmittel verschwinden ebenfalls aus dem Speiseplan der Familie. Wo möglich soll anstelle des Autos lieber das Fahrrad, jetzt auch mit Anhänger, genutzt werden. Deutlich wird bei all ihren Bemühungen vorallem, dass insbesondere der Konsumverzicht umweltfreundlich ist. Unterm Strich schaffen Frau Pinzler und ihre Familie es ihren CO2-Austoss um 31 Prozent zu verringern. Angesichts der zahlreichen Entbehrungen, sogar auf eine Reise nach Korsika wird extra verzichtet, bekommt man jedoch auch ein Gefühl für den großen Aufwand für diesen Erfolg. Nur durch Sparsamkeit allein wird es also sicherlich nicht gelingen die Klimakatastrophe abzuwenden. Das Buch war dennoch sehr aufschlussreich insbesondere weil es die richtigen Stellschrauben zum Umweltschutz nennt und Konsumtrends wie Bio oder E-Autos als nutzlos demaskiert.


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