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SoKo Heidefieber

Kriminalroman

Gerhard Henschel

(28)
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Beschreibung

Kurz nach einer Lesung aus seinem neuen Kriminalroman Heidefieber wird der Schriftsteller Armin Breddeloh in einem Teich bei Bad Bevensen gefunden. Tot und mit zwei Glasaugen – genau wie ein Opfer in seinem Roman! Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Schubert aus Uelzen nehmen die Ermittlungen auf und haben einen ersten Verdacht: Missgönnte ein anderer Krimiautor dem Kollegen den Erfolg? Schon wenig später trifft es die Verfasser der Romane Spiel mir das Lied vom Westerwald und Showdown auf Juist, und auch am Tegernsee, im Fläming und in der Steiermark gibt es bald Opfer. Die SoKo Heidefieber tappt jedoch im Dunkeln und der vom Verband deutschsprachiger Krimiautoren engagierte Privatdetektiv erweist sich als Niete. Erst als der Täter ein Bekennerschreiben hinterlässt, kommt plötzlich Bewegung in die Sache ...

»Urkomisch!«

Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, die mit dem Kindheitsroman 2004 ihren Anfang nahmen. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 06.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00833-3
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/14,2/2,7 cm
Gewicht 392 g
Auflage 1
Verkaufsrang 52119

Buchhändler-Empfehlungen

"Zynisch gesagt, könnte man die These vertreten, daß es mit angewandter Literaturkritik zu tun hat!"

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Dieser Krimi ist "überregional", wüst, ungeheuerlich, grotesk und ein Paradebeispiel für das, leider viel zu selten anzutreffende, Genre der literarischen Hochkomik. Das einzige was man Gerhard Henschel und seinem Roman negativ zur Last legen muss, ist der leichtfertige Umgang mit der Gesundheit der Leserschaft - auch wenn "sich totlachen" irgendwie ja eine der besseren Varianten darstellt, aus dem Leben zu scheiden... Überregional-Krimi? Was soll das eigentlich sein? Eigentlich ganz einfach: Ein Krimi, der alle Zutaten des Genres "Kriminalroman mit ganz viel lokalem Flair" beinhaltet, trägt plakativ, gerne schon auf der Umschlagseite den Aufdruck "Ein *****-Krimi!" (Die Sternchen ersetzen Sie bitte durch ihre Lieblingsregion auf der Welt - es gibt garantiert einen passenden Thriller auch zu der von Ihnen favorisierten Gegend!) Der Mörder in "SOKO Heidefieber" mordet bestialisch, was aber weniger an ihm liegt, als an den schriftstellerischen Vorgaben - hat der Killer es doch auf die mehr oder, leider, auch weniger talentierten Verfasser eben jener RegionalKrimis abgesehen. Gemeuchelt werden Sie genau so, wie diese es in ihren Büchern den hilflosen Opfern angedeihen lassen. Quer durch die Republik, und die Nachbarstaaten, schlägt der Täter zu, von der Küste bis zum Großglockner, wo übrigens eine besonders gelungene Mordmethode zum Einsatz kommt.... Keine leichte Aufgabe für die leitenden Ermittler der überregionalen SoKo, Gerold Gerold und Ute Fischer, die sich im Laufe des Buches auch privat näher kommen, auch wenn Gerold den ein oder anderen Nebenbuhler verscheuchen muss! Die eigentliche Hauptrolle spielt aber der Schriftsteller Frank Schulz (u. a. Verfasser des wunderbaren Romans "Kolks blonde Bräute"), der durch einige unbedachte, aber auch falsch, zitierte Äußerungen zu einer unfreiwilligen Odyssee quer durch den Süden Europas gezwungen wird, die er nur äußerst derangiert überlebt - während sein ehemaliger Verleger Gerd Haffmans ihn nicht retten kann, aber bei dem Versuch immerhin auf dem Balkan einen neuen vielversprechenden Autor (Kroate mit deutschem Migrationshintergrund!) auftut... Für mich eine der besten Literatur-Satiren überhaupt - die aus den verschiedenen Werken der Mordopfer zitierten Passagen sind unglaublich, einfach nur zum "Fremd-Schämen", und glauben Sie mir, ich bin, was das anbelangt, hart im Nehmen, aber einfach saukomisch! Genau wie das ganze Buch, das nach fast ruhigem Anfang ordentlich Fahrt aufnimmt, ähnlich einem ICE auf der Schnellfahrstrecke. Ich garantiere Ihnen: So etwas, zumal aus deutscher Feder, haben Sie bis dato noch nicht gelesen - ich auf jeden Fall ziehe vor Herrn Henschel meinen nicht vorhandenen Hut und sage laut & vernehmlich DANKE für ein rabenschwarzes Riesen-Lesevergnügen!

Frances Haase, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Die gekonnten und nie bösartige Satire sowie die herrlichen Wortspiele und Wendungen waren eine schriftstellerische Meisterleistung.  Einfach großartig

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
11
5
9
3
0

Wahnwitziger Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Was ist das? - Das war mein Gedanke nach einigen Kapiteln im Buch. Da ich bisher von dem Autor noch nichts kannte, bin ich nach dem Lesen des Klappentextes von einem Über-Regionalkrimi ausgegangen. Und was lese ich? Von einem Krimi möchte ich gar nicht sprechen. Obwohl - es geschehen so viele Mord quer durch Deutschland und Öste... Was ist das? - Das war mein Gedanke nach einigen Kapiteln im Buch. Da ich bisher von dem Autor noch nichts kannte, bin ich nach dem Lesen des Klappentextes von einem Über-Regionalkrimi ausgegangen. Und was lese ich? Von einem Krimi möchte ich gar nicht sprechen. Obwohl - es geschehen so viele Mord quer durch Deutschland und Österreich an Regional-Krimi-Autoren und das auch noch ausgeklügelt nach deren eigenen Methoden in ihren Krimis. Das erfordert vom Täter schon einiges an Professionalität. Diesem Täter gelingt aber auch alles, und das auch noch in kürzester Zeit. Die irrwitzigen Morde, er hinterläßt keinerlei Spuren, läßt das Ermittlerteam, das anfänglich nur aus Gerold Gerold und Ute Fischer bestand und inzwischen aus einer SoKo aus Teams aus ganz Deutschland, die sich an Inkompetenz gegenseitig überbieten, ziemlich alt dastehen. Die Ermittler tappen im Dunklen, lassen sich von Krimiautoren inspirieren, einer dieser Krimiautoren durchlebt eine wahnwitzige Odyssee. Die ganzen Personen übertreffen sich an Unsympathie, Blödheit und Inkompetenz, dass es schon fast wieder zum Lachen ist. Ich bin etwas zwiegespalten. Nachdem ich mich durch gut die Hälfte des Buches gequält habe, habe ich es mit Humor genommen und durchaus einige amüsante Momente gehabt. Das Buch ist so überzeichnet, überladen mit Klischees und unvorstellbarer Story, dass es schon fast wieder gut ist. Wer allerdings mit dem Gedanken an einen Krimi anfängt zu lesen, der wird sicher enttäuscht werden.

Brilliante Satire - unbedingt Lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 24.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Modus Operandi, den er selbst in einem seiner Krimis beschrieben hat. Hauptkommissar Gerold nimmt die Ermittlungen auf. Kurz darauf passiert ein weiterer Mord an einem Autor von Regionalkrimis – und dann noch einer und noch einer. Spuren am Tatort? Fehlanzeige. Der Täter ist clever und führt die Polizei an der Nase herum. Und je... Modus Operandi, den er selbst in einem seiner Krimis beschrieben hat. Hauptkommissar Gerold nimmt die Ermittlungen auf. Kurz darauf passiert ein weiterer Mord an einem Autor von Regionalkrimis – und dann noch einer und noch einer. Spuren am Tatort? Fehlanzeige. Der Täter ist clever und führt die Polizei an der Nase herum. Und je mehr Morde deutschlandweit passieren, desto mehr Panik breitet sich in der Zunft der Regionalkrimi-Schreiber aus…. und als ein Mitglied der Autorenzunft auch noch mit der Aussage zitiert wird, das sei „angewandte Literaturkritik“, schäumen die Emotionen Neuerscheinung 2020 bei Hoffmann und Campe über. Die deutschlandweite SoKo Heidefieber steht unter hohem Erfolgsdruck. Vor allem, weil sich hier die Creme de la Creme der geltungssüchtigen Profiler und Bürohengste tummelt, die Gerold das Leben schwer Der Schriftsteller Armin Breddeloh aus Bad Bevensen wird ermordet – und zwar haargenau im machen….aber gut, mit der Kollegin Fischer verbindet ihn bald mehr als nur kollegiale Verbindung, und so lassen sich auch besserwissende Vorgesetzte und klugscheissende Kollegen ertragen. Und bevor ich weiter schreibe: das hier ist kein typischer Thriller. Auf keinen Fall ein typischer Krimi. Obwohl ich einen erwartet hatte. Das hier ist die genialste Persiflage auf Regionalkrimis, die ich je gelesen habe. Habe ich überhaupt schon mal eine gelesen? Glaube nicht. Aber diese hier ist cool. Der Stil tropft vor schwarzem Humor, und der Autor macht sich über alles und jeden lustig, aber auf eine sehr, sehr eloquente und teils subtile, teils überhaupt nicht subtile Weise. Bei Seite 65 waren es schon 6 Morde an Regionalkrimi-Autoren, danach habe ich aufgehört zu zählen, ein paar kamen danach noch, aber es ging hier auch nicht unbedingt um brilliante Ermittlertechniken und ausgefeilte Plots, von daher macht ein Mord mehr oder weniger den Kohl auch nicht mehr fett . Ein zweiter Erzählstrang führt mehr oder weniger paralell durch den Roman und berichtet die komplett irrwitzige Jagd auf den Schriftsteller Frank Schulz. Der dachte, er entkommt dem Mörder im Urlaub, verwickelt sich aber in eine Streiterei mit dem Schwiegersohn eines griechischen Syndikatbosses und ist für den Rest des Buches dabei, sein Leben vor wilden Bären, durchgeknallten Drogenkartellen und anderen Kleingangstern zu retten, die ihm an den Kragen wollen. Völlig abgespaced, und ich hab echt laut gelacht beim Lesen. Also: das ist Satire vom Feinsten. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber ich hab mich bestens amüsiert. 5 von 5 Sternen. Gerne mehr davon!!!

sehr lustiges Krimivergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2020

Die Welt der Regionalkrimiautoren und Autorinnen ist in heller Aufregung. Ein Mörder ist ihnen auf der Spur. Er will sie alle aus dem Weg räumen. Noch wissen Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Fischer nicht, ob der Täter aus Neid, Eifersucht oder purer Mordlust tötet. Eines ist aber schnell klar; er hält sich jeweils stri... Die Welt der Regionalkrimiautoren und Autorinnen ist in heller Aufregung. Ein Mörder ist ihnen auf der Spur. Er will sie alle aus dem Weg räumen. Noch wissen Hauptkommissar Gerold und Oberkommissarin Fischer nicht, ob der Täter aus Neid, Eifersucht oder purer Mordlust tötet. Eines ist aber schnell klar; er hält sich jeweils strikt an die Buchvorlagen seiner Opfer. Sehr, sehr lustig


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