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Die Überflüssigkeit der Dinge

Roman

»Ein berührender Coming-of-Age-Roman über Liebe, Sex und Schuld.« Olga Grjasnowa

Ina hat sich eingerichtet in einer Welt, in der niemand etwas von ihr erwartet. Mit ihrem Mitbewohner Falk streift sie durch die Nächte auf St. Pauli und begnügt sich mit genug Schlaf, etwas Sex und Gin Tonic. Als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, wird Ina eingeholt von einer Kindheit im Theater und den Gedanken an einen Vater, den sie nie kennengelernt hat. Ausgerechnet jetzt kehrt er zurück nach Hamburg und inszeniert Shakespeares Sommernachtstraum. Und Ina, die endlich so etwas wie einen Plan hat, nimmt einen Aushilfsjob in der Kantine des Theaters an. Doch bevor sie sich überlegen kann, ob sie sich dem Vater offenbart, trifft sie auf die Schauspielerin Paula. Ina, die ihr Herz bisher weder an Dinge noch an Menschen gehängt hat, lernt die Liebe kennen – und den Verrat an ihr.

»Schlafwandler wissen: wenn sie die Augen öffnen, stürzen sie ab. Von einem solchen Augenöffnen erzählt Steenfatt mit schwindelerregender Sicherheit und einem spröden Witz.« Antje Rávik Strubel
Portrait
Janna Steenfatt, geboren 1982 in Hamburg, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet als freie Autorin und Moderatorin für verschiedene Filmfestivals. Sie war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, Teilnehmerin des 19. Open Mike und erhielt zahlreiche Aufenthaltsstipendien. Die Überflüssigkeit der Dinge ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 04.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00831-9
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,5 cm
Gewicht 359 g
Auflage 1
Verkaufsrang 12691
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Ina lebt in den Tag hinein und wartet darauf, dass das "richtige" Leben endlich beginnt. Nach dem Tod ihrer Mutter, möchte sie Kontakt zu ihrem ihr unbekannten Vater aufnehmen. Ein interessanter Debütroman, welcher empathisch die Innenwelt seiner Protagonistin schildert.

Was uns ausmacht

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein inspirierender Roman über eine junge Frau, die ihre Mutter und einen Teil ihrer Herkunft verliert und dafür sich selbst und einen anderen findet. Klug, dynamisch zu lesen und mit viel Tiefsinn versehen. Wunderbares Erstlingswerk mit Setting in Hamburg.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Die Hoffnung auf ein tiefgründiges Buch wurde enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 08.03.2020

Dem Klappentext nach und dem Anfang vom Buch nach, habe ich eine tiefgründige Ausführung einiger sehr wichtigen Themen erwartet. Wie gesagt, anfangs war ich noch sehr angetan und interessiert, dann wurde es aber zu melancholisch, zu düster, zu depressiv. Die Protagonistin kommt da einfach nicht heraus, ich verstehe dass ihre D... Dem Klappentext nach und dem Anfang vom Buch nach, habe ich eine tiefgründige Ausführung einiger sehr wichtigen Themen erwartet. Wie gesagt, anfangs war ich noch sehr angetan und interessiert, dann wurde es aber zu melancholisch, zu düster, zu depressiv. Die Protagonistin kommt da einfach nicht heraus, ich verstehe dass ihre Denkweise, ihr Leben und Motivationen ( bzw. nicht Motivationen) erklärt werden müssen, aber irgendwann ist auch mal gut, ich glaube nicht dass der Sinn des Buches sein sollte den Leser selbst in depressionen zu stürzen. Die Beziehung zum Mitbewohner, hätte gut weggelassen werden können, da langweilig und ugnötig. Auch sind viele Begebenheiten aus dem Leben mit der Mutter,die Alkocholistin ist, meiner Meinung nach unrealistisch. Ich weiß daß, das Leben mit einem Alcocholisten von Brutalität und Gefühlskälte durchzogen ist, und auf alle Familienmitglieder abfärbt und deren Leben beeinflusst, es ist aber vollkommen unrealistisch dass man einen Alkocholiker absichtlich betrunken macht um etwas von ihm in Erfahrung zu bringen. Leider kann ich hier keine Leseempfehlung abgeben

Das erste Highlight des Jahres
von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2020

Ach, man möchte Ina, der Ich-Erzählerin des wunderbaren Debüts von Janna Steenfatt gern einen Gin-Tonic reichen und sagen: Kopf hoch, Schultern straffen - wird schon wieder. Mit trockenem, ja manchmal bissigen Humor und einem großen sprachlichen Gespür für Inas Situation schafft es die Autorin, dass man das Buch nicht aus der Ha... Ach, man möchte Ina, der Ich-Erzählerin des wunderbaren Debüts von Janna Steenfatt gern einen Gin-Tonic reichen und sagen: Kopf hoch, Schultern straffen - wird schon wieder. Mit trockenem, ja manchmal bissigen Humor und einem großen sprachlichen Gespür für Inas Situation schafft es die Autorin, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, auch wenn einem Inas Lethargie und Antriebslosigkeit manchmal gehörig auf die Nerven gehen. Ina steckt in einer wirklich bescheidenen Lebensphase: die Mutter kürzlich verstorben, der Vater, der nichts von ihr weiß, inszeniert in der Stadt Shakespeares "Sommernachtstraum" und zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch in Paula, die im Stück den Puck spielt, aber kein wirkliches Interesse an Ina hat. Dass man bei der ganzen Tragik nicht selbst depressiv wird, liegt am schriftstellerischen Können von Janna Steenfatt, welches wirklich bemerkenswert ist.

schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 12.02.2020

Ich habe ein paar Seiten zum rein kommen gebraucht und dann habe ich das Buch unglaublich gerne gelesen und war ein bisschen traurig das es nicht weiter ging.