Warenkorb

Lesen Sie Ihre eBooks auf dem tolino eReader. Jetzt zu Weihnachten bis zu 16% sparen.**

Gedichte

Schon mit 15 Jahren begann der 1886 im siebenbürgischen Schäßburg geborene Hans Leicht, Gedichte zu schreiben. Doch nur wenigen seiner vielen Werke war es vergönnt, zu seinen Lebzeiten gedruckt zu werden. Seine Übertragungen aus dem Ungarischen wurden als "Perlenstrauß ungarischer Dichtungen" erst nach seinem frühen Tod 1937 in Budapest veröffentlicht. Mit dem Tod Leichts begann die Arbeit am Sammeln, Ordnen und Abschreiben seiner eigenen Werke. Auch Leichts Witwe Kitty und seine älteste Tochter, die Schriftstellerin Elisabeth Hering, waren daran beteiligt. Die Herausgabe eines Gedichtbandes ist damals nicht gelungen; Krieg, Flucht und Neubeginn nach 1945 haben es nicht zugelassen.

Heute - mehr als 80 Jahre nach dem Tod Hans Leichts - liegt dessen dichterisches Werk hier erstmals in einer Gesamtausgabe vor.
Portrait
Hans Leicht wurde am 8. Juli 1886 in Schäßburg geboren. Schon als Kind lernte Leicht auf dem ungarischen reformierten Kollegium in Klausenburg Ungarisch. Später studierte er in Klausenburg, Berlin und München Jura und schloss das Studium mit der Promotion ab. Bis zu seiner Einberufung zum Militärdienst im Ersten Weltkrieg arbeitete Leicht als Rechtsanwalt in Schäßburg.

Aus erster Ehe mit Elisabeth Bacon, der Tochter von Josef Bacon, gingen drei Töchter hervor - die Schriftstellerin Elisabeth Hering, Irmgard Gitschner und Gerda Leicht.

In den politischen Wirren der Nachkriegszeit nahm Leicht seine Klausenburger Beziehungen wieder auf, um für die Deutschen in Siebenbürgen erträgliche Lösungen zu erwirken. So wurde er von der Regierung Károlyi zum Referenten für die sächsische Minderheit im "Oberkommissariat Siebenbürgen" ernannt. Als Siebenbürgen nach dem Vertrag von Trianon schließlich endgültig an Rumänien fiel, ging Leicht nach Budapest. Hier nahm er mit Béla Kun, seinem Mitschüler aus Klausenburg, Kontakt auf und wurde Unterstaatssekretär im Volkskommissariat für die nationalen Minderheiten. Leicht setzte in Budapest ein deutsches Theater durch, zu dessen Eröffnung er die Rede hielt und arbeitete für die Deutschen im heutigen Burgenland eine neue Verfassung aus, die allerdings nie in Kraft trat.

Während des Sturzes der Räterepublik und der anschließenden Kommunistenverfolgung blieb Leicht - von einem Ehrengericht freigesprochen - so gut wie unbehelligt. Seither lebte er, zum zweiten Mal verheiratet, als Rechtsanwalt in Budapest und bemühte sich bis zu seinem Tod weiter um eine Verständigung zwischen Ungarn und Deutschen.

Leicht, ein Neffe des Dichters Ernst Thullner, verfasste zahlreiche Gedichte und Gelegenheitsdichtungen und machte sich um Übersetzungen aus dem Ungarischen verdient.

Hans Leicht starb am 29. September 1937 an den Folgen eines Hirntumors.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 280 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783868475586
Verlag Buchfunk Verlag
Dateigröße 777 KB
eBook
eBook
1,99
1,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.