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Iron Kingdom

The Rise and Downfall of Prussia, 1600-1947. Winner of the Wolfson Prize 2007

Winner of the Wolfson History Prize, Christopher Clark's Iron Kingdom: The Rise and Downfall of Prussia 1600-1947 is a compelling account of a country that played a pivotal role in Europe's fortunes and fundamentally shaped our world.

Prussia began as a medieval backwater, but transformed itself into a major European power and the force behind the creation of the German empire, until it was finally abolished by the Allies after the Second World War.

With great flair and authority, Christopher Clark describes Prussia's great battles, dynastic marriages and astonishing reversals of fortune, its brilliant and charismatic leaders from the Hohenzollerns of Brandenburg to Bismarck and Frederick the Great, the military machine and the progressive, enlightened values on which it was built.

'Fascinating ... masterly ... littered with intriguing detail and wry observation'
Richard Overy, Daily Telegraph

'A terrific book ... the definitive history of this much-maligned state'
Daily Telegraph Books of the Year

'You couldn't have the triumph and the tragedy of Prussia better told'
Observer

'A magisterial history of Europe's only extinct power'
Financial Times

'Exemplary ... an illuminating, profoundly satisfying work of history'
The New York Times

Christopher Clark is a lecturer in Modern European History at St Catharine's College, University of Cambridge. He is also the author of Kaiser Wilhelm II: A Life in Power.
Portrait
Christopher Clark is a lecturer in Modern European History at St Catharine's College, University of Cambridge. His previous book was a biography of Kaiser Wilhelm II.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 816
Erscheinungsdatum 06.09.2007
Sprache Englisch
ISBN 978-0-14-029334-0
Verlag Penguin Books Ltd
Maße (L/B/H) 19,6/13,2/3,6 cm
Gewicht 565 g
Abbildungen XXV, w. mit 62 Illustrationen, 6 maps. 20 cm
Verkaufsrang 3.826
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Das eiserne Königreich
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 20.08.2008

Sir Winston Churchill bezeichnete Preußen einst als "die Wurzel allen Übels" und so verwundert es kaum, dass die Churchills Überzeugung zu Grunde liegende Sichtweise von Preußen als Hort des Nationalsozialismus aufgegriffen wurde und in der der Auflösung des Freistaats durch den Alliierten Kontrollrat am 25. Februar 1947 mündete. Nun... Sir Winston Churchill bezeichnete Preußen einst als "die Wurzel allen Übels" und so verwundert es kaum, dass die Churchills Überzeugung zu Grunde liegende Sichtweise von Preußen als Hort des Nationalsozialismus aufgegriffen wurde und in der der Auflösung des Freistaats durch den Alliierten Kontrollrat am 25. Februar 1947 mündete. Nun bricht der 1960 in Sydney geborene Professor für Neuere Europäische Geschichte am St. Catharines's College in Cambridge mit diesem Diktum und zwingt durch sein eindrucksvolles Standard-Werk zu einer Revision des Preußenbildes, denn "Die Wahrheit ist, dass Preußen ein europäischer Staat war, lange bevor es ein deutscher wurde. Deutschland war nicht die Erfüllung Preußens, sondern sein Verderben" Für Christopher Clark beginnt der Aufstieg Preußens jedoch nicht erst 1701 mit der Krönung Friedrich III. zu König Friedrich I. in Preußen, sondern bereits um 1600, als die Kurfürsten der Markgrafschaft Brandenburg gerade begannen ihre Position im Heiligen Römischen Reich zu festigen. 1613 etwa, konvertierte Kurfürst Johann Sigismund zum Calvinismus und wurde somit zu einem calvinistischen Herrscher über ein lutherisches Land, was zu einigen Differenzen mit dem Landadel führen sollte. Noch waren die brandenburgischen Hohenzollern lediglich Herrscher Brandenburgs, bis sie 1618 das Herzogtum Preußen erbten, welches außerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ursprünglich eine Region zwischen Hinterpommern und dem Kurland bezeichnete. Was an Clarks Werk besonders hervorzuheben ist, er nutzt eine klare und deutliche Sprache, deren Formulierungen für Laien genauso verständlich sind, wie für Historiker. Dabei erzählt er die Geschichte von Preußens Aufstieg lebendig und regelrecht spannend, indem er neben der Ereignisgeschichte auch immer wieder Biographien bedeutender Persönlichkeiten, sowie Berichten und ferner eben Geschichten miteinander verwebt. Dabei bleibt der Autor dem Anspruch des Werkes jedoch treu und hält sich an eine umfassende Darstellung der Geschichte, ohne abzudriften. Dabei würde man sich jedoch immer wieder wünschen, er hätte doch bei diesem oder jenen Thema etwas mehr aufgearbeitet und doch vergisst man darüber leicht, dass genau dies den Umfang des Buches gesprengt hätte. Tragisch ist das gerade beim Thema Religion in Preußen, worüber Clark als Autor von "The Politics of Conversion: Missionary Protestantism and the Jews in Prussia" ein sehr spezifisches Fachwissen besitzen dürfte, dem er in sein opus magnum leider nur geringfügig Rechnung tragen darf. Fortschritte und Rückschläge zeichnen die Geschichte Preußens und Christopher Clark scheut sich nicht, die Geschichte Preußens frei von allen Mythen, als eine politische Erfolgsgeschichte darzustellen. Die preußische Sicherheitspolitik verlangte ein starkes Heer, das Heer eine Finanzierung durch Bündnisse und die außenpolitischen Interessen eine Abgrenzung von der bedingungslosen Kaisertreue. Somit waren Preußens größte Innovationen und Errungenschaften einer Kosten-Nutzen-Rechnung unterworfen, etwa die Aufnahme Vertriebener Hugenotten, welche als leistungsfähige Arbeiter und Handwerker ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität Preußens leisteten. Als Australier ist Clark denkbar in der Lage sich objektiv-distanziert mit Preußen zu befassen und eigentlich war auch "Iron Kingdom - The Rise and Downfall of Prussia 1600-1947" ursprünglich für britische Leserschaft gedacht, wobei von dieser anderen Perspektive aber interessante Impulse ausgehen. Fazit: Klar formuliert, umfassend und höchst fundiert ist Christopher Clarks ein Standardwerk gelungen, das Laien wie auch Historiker begeistern kann.