Morgen ist der Tag nach gestern

Krimi

(3)
Gustav Horstmann war Beiratsmitglied einer Stiftung, die sich um in Not geratene Familien kümmerte. Nachdem er tot in seinem ausgebrannten Haus gefunden wird, nimmt die Kripo Kleve die Ermittlungen auf.
Ein weiterer Toter wird geborgen, als die Spuren­sicherung alle Trümmer beseitigt hat. Im Keller findet sich auf einem PC Bildma­terial von vermissten Kindern, deren Familien von der Stiftung betreut wurden. Was ist mit den Kindern geschehen?
Die Ermittlungsarbeit der Polizei wird von Frank Zech beobachtet. Er weiß, wer der zweite Tote ist und was sich in den vergangenen Jahren in dem Haus abgespielt hat. Aber er hat allen Grund zu schweigen …
Portrait
Mechtild Borrmann wurde 1960 geboren und lebt heute in Bielefeld. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Niederrhein. Sie arbeitete u. a. als Tanz- und Theaterpädagogin, in der Drogenberatung und lebte auch mal eine Zeit lang auf Korsika. Im Pendragon Verlag erschienen die Romane »Mor­gen ist der Tag nach gestern« 2007 und »Mitten in der Stadt« 2009.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 221
Erscheinungsdatum 08.08.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86532-077-3
Verlag Pendragon
Maße (L/B/H) 19/11,6/1,7 cm
Gewicht 190 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 13.297
Buch (Taschenbuch)
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Morgen ist der Tag nach gestern
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 10.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist total spannend und fesselnd und bedient dermaßen viele spezielle Charaktere. Ich bin so gespannt, wie der Fall ausgehen wird, weil man es bis jetzt nicht erahnen kann.

Morgen ist der Tag nach gestern
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 12.01.2017

Im abgebrannten Sommerhaus von Gustav Horstmann wird dessen Leiche gefunden. Schnell stellt sich heraus, das es Brandstiftung und Mord war. Wer hatte etwas gegen den angesehenen Gustav Horstmann? Er kümmerte sich mit seiner Stiftung um benachteiligte Familien, um Scheidungskinder, deren Eltern aus verschiedenen Ländern und Kulturen stammten.... Im abgebrannten Sommerhaus von Gustav Horstmann wird dessen Leiche gefunden. Schnell stellt sich heraus, das es Brandstiftung und Mord war. Wer hatte etwas gegen den angesehenen Gustav Horstmann? Er kümmerte sich mit seiner Stiftung um benachteiligte Familien, um Scheidungskinder, deren Eltern aus verschiedenen Ländern und Kulturen stammten. Als die Kripo Kleve mit dem Ermittlerteam um Kommissar Böhm die Untersuchungen aufnehmen finden sie nicht nur eine zweite Leiche sondern auch einen Computer mit pornografischen Bildern von vermissten jungen Mädchen. Hatte Gustav Horstmann ein Doppelleben? Und wie passt der seltsame Nachbar Frank Zech ins Bild. Er beobachtet mit seinem Fernglas jede Bewegung im Nachbarhaus. Ein Muttersöhnchen mit einer herrischen Mutter, der, da er auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar ist, sich ums eigene Haus und Garten kümmert und auch für Hausmeisterdienste im Sommerhaus beauftragt wurde. Ein weiterer Handlungsstrang beschäftigt sich mit Wolfgang Wessel, dessen Tochter immer noch als vermisst gilt und dieser Verlust die Familie zerstört hat. Wieso schreibt er in das Matheheft seiner Tochter das er weiß, dass er für das was er getan hat bestraft wird? Mechthild Borrmann gelingt es sehr geschickt, die verschiedenen Handlungsstränge zusammen zu führen und immer neue Blickwinkel auf das Geschehen zu werfen. Ohne blutrünstige Beschreibungen, schnörkellos, gelingt es ihr, Spannung aufzubauen und einen in den Bann zu ziehen.

Die Ermordung eines guten Menschen
von Igelmanu66 aus Mülheim am 13.02.2015

»Na, dann woll’n wa mal.« Er balanciert über einen der schmalen Stege und geht dann in die Hocke. Wie ein dicker weißer Ball hockt er zwischen den verkohlten Möbeln und Wänden. »Wir müssen sehen, wie wir den da einigermaßen heil rauskriegen.« Böhm beugt sich über Bongartz. Auf dem Boden, eingeklemmt unter... »Na, dann woll’n wa mal.« Er balanciert über einen der schmalen Stege und geht dann in die Hocke. Wie ein dicker weißer Ball hockt er zwischen den verkohlten Möbeln und Wänden. »Wir müssen sehen, wie wir den da einigermaßen heil rauskriegen.« Böhm beugt sich über Bongartz. Auf dem Boden, eingeklemmt unter einem Balken liegt ein Körper. Das Gebälk liegt quer über den Oberschenkeln. Die Bauchdecke ist aufgeplatzt. Bongartz steht auf, geht einen Schritt vor zum verbrannten Schädel des Toten und winkt Böhm zu sich. »Auf den ersten Blick ein ganz normales Brandopfer, aber sieh dir das mal an.« Er zeigt mit der Spitze eines schmalen Metallstiftes, der aussieht wie eine zu kurz geratene Stricknadel, auf den hinteren, linken Teil des Schädeldaches. Ein Loch von der Größe eines Centstücks ist deutlich sichtbar. … Er pult mit der abgebrochenen Stricknadel vorsichtig an den Rändern der Einschussstelle. »Selbstmord war das jedenfalls nicht. Kein Mensch schießt sich selber hinten links ins Schädeldach.« Peter Böhm und seine Kollegen von der Kripo in Kleve wissen schon bald, wer der Tote ist, der da in seinem völlig verbrannten Haus liegt. Gustav Horstmann war in der Stadt wohlbekannt, galt als guter Mensch, als einer, der nicht wegsah, der sozial engagiert und immer für seine Mitmenschen da war. Dazu passend saß er auch im Beirat einer Stiftung, die sich um in Not geratene Familien kümmerte. Wieso sollte jemand einen solchen Mann ermorden? Während die Kripo ihre Ermittlungen aufnimmt, lernt der Leser zwei Männer kennen. Die beiden sind grundverschieden und haben auf den ersten Blick rein gar nichts miteinander zu tun. Der erste ist ein Mann, der seine Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die mit den Worten beginnt: »Ich will meiner Strafe nicht entgehen. Ich will weder um Verständnis oder Mitgefühl buhlen, noch um Verzeihung bitten. Ich würde es wieder tun, immer und immer wieder.« Mann Nummer zwei heißt Frank Zech und ist ein direkter Nachbar von Gustav Horstmann. Er lebt im Haus seiner Mutter und kümmert sich dort absolut pedantisch um den Haushalt. Für Horstmann hat er regelmäßig gearbeitet, beispielsweise den Garten gepflegt. Weder der Tod seines Nachbarn noch der daraus resultierende Verlust seiner Arbeitsstelle scheinen ihm etwas auszumachen. Hatte der gute Mensch Horstmann am Ende eine böse Seite, ein dunkles Geheimnis? War der Mann, der seine Geschichte erzählt, Horstmanns Mörder? Ist Frank Zech auch irgendwie in die Tat verwickelt? Und falls ja – welchen Grund könnte er gehabt haben? Dieser Krimi ließ bei mir keinen Wunsch offen. Ich empfand ihn als spannend und hatte großen Spaß beim Verfolgen der drei Erzählstränge. Langsam fügte sich ein Puzzleteil zum nächsten und als sich die ersten Hintergründe andeuteten, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Alles wirkte (leider) sehr realistisch, Logikfehler konnte ich keine entdecken und die Auflösung war schlüssig. Interessante Charaktere gab es einige. Bei Frank Zech merkt der Leser schon bald, dass Frank mit dem „normalen“ Leben ernsthafte Probleme zu haben scheint. Auch das Ermittlerteam lebt von seinen gegensätzlichen Charakteren, die sich einerseits streiten, um sich andererseits gut zu ergänzen. Fazit: Ein Krimi, der keine Wünsche offen lässt. Kann ich jedem Krimifreund nur empfehlen.