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Nach vorn, nach Süden

Roman

Sarah Jäger

(5)
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Beschreibung

Der Hinterhof des Pennymarktes ist mehr als ein Hinterhof für Lena, auch genannt «Entenarsch». Denn hier bekommt man seinen Namen, ob man will oder nicht. Entenarsch hat ihren von Jo, der vor einigen Wochen einfach verschwunden ist. Jo, der mit Marie zusammen war. Und an deren Trennung Entenarsch nicht ganz unschuldig ist. Entenarsch, Marie und Can beschließen, Jo zu suchen – aus den unterschiedlichsten Motiven. Ihre Fahrt durch brüllend heiße Sommertage führt sie immer weiter in den Süden, bis zu einem riesigen Musikfestival. Und während Jo wie vom Erdboden verschluckt scheint, versammeln sich um die drei Suchenden immer mehr gute Bekannte vom Hinterhof. Am Ende wird Entenarsch am Meer auf Jo treffen. Und wird nie wieder Entenarsch genannt werden.

«Es gibt Bücher, mit denen möchte man befreundet sein und sie überall mithinnehmen. Ein solches Buch ist der Debütroman «Nach vorn, nach Süden». [...] Sarah Jäger findet eine Sprache, die nie versucht, aktuellen Jugendslang zu kopieren und die zwischen schnoddriger Beiläufigkeit und Poesie schwankt. [...] Ein sehr gelungenes, ein kraftvolles Debüt.»

Sarah Jäger lebt im Ruhrgebiet. Sie ist IHK-zertifizierte Call-Center-Agentin, ausgebildete Theaterpädagogin und umgeschulte Buchhändlerin. «Nach vorn, nach Süden» ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 10.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00239-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/2,5 cm
Gewicht 403 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 37304

Buchhändler-Empfehlungen

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

So wie Lena beim Autofahren, so hatte ich zunächst Startschwierigkeiten mit der Geschichte. Aber dann rollt es und nimmt Fahrt auf und sowohl die Figuren, als auch die Handlung nehmen den Leser mit auf diesen sommerlichen Road-Trip...

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Eine angenehm leichte, aber nicht anspruchslose Lektüre, die aus den Socken haut und auch nach dem Beenden lange Zeit nachwirkt. Mit witzigen Dialogen, sensiblen und detailreichen Beobachtungen und einem spannenden Plot ist dieses Buch ein wahres Highlight!

Kundenbewertungen

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Lockere, aber nicht zu seichte Sommer-Lektüre
von Lia48 am 26.04.2020

"Manchmal muss man den Hinterhof verlassen, damit das Leben ein Abenteuer werden kann." INHALT: Der Hinterhof vom Penny ist ihr Revier: Can, Marie, "Entenarsch" und die anderen arbeiten als Aushilfen im Discounter. Ansonsten hängen sie gemeinsam im Hinterhof ab. Auch Jo gehörte zur Truppe, bis er eines Tages einfach verschw... "Manchmal muss man den Hinterhof verlassen, damit das Leben ein Abenteuer werden kann." INHALT: Der Hinterhof vom Penny ist ihr Revier: Can, Marie, "Entenarsch" und die anderen arbeiten als Aushilfen im Discounter. Ansonsten hängen sie gemeinsam im Hinterhof ab. Auch Jo gehörte zur Truppe, bis er eines Tages einfach verschwand. Und so machen sich die jungen Leute auf, ihn zu suchen. Mit dem Auto fahren durch die brütende Sommerhitze, immer weiter nach Süden... MEINUNG: Vom Inhalt möchte ich gar nicht mehr verraten. Denn dies ist eines der Bücher, in denen nicht die Menge an Handlung im Vordergrund steht. Dennoch hat die Geschichte "das gewisse Etwas". Sie orientiert sich dafür mehr am momentanen Erleben, welches dem Leser aus der Perspektive von "Entenarsch" vor Augen geführt wird. Anfangs war es für mich ein richtiges Wohlfühlbuch. Die richtige Lektüre, um sich ein wenig Sommer-Feeling nach Hause zu holen. Ich hätte noch ewig mit den jungen Leuten durch die Gegend fahren können. Kennt ihr das, wenn man nicht möchte, dass ein Buch endet? Gegen Ende beinhaltete die Geschichte auch noch etwas ernstere Themen, was aber für mich gut gepasst hat, um die Lektüre nicht zu seicht (à la Friede, Freude, Eierkuchen) werden zu lassen. Für mich hätte es noch ein kleines bisschen mehr in die Tiefe gehen können, aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Lebendige Dialoge mit Jugend-Slang sorgten dagegen für eine gewisse Authentizität. Schließlich sind die meisten der Protagonisten 16-18 Jahre alt, so dass ich die sprachliche Gestaltung als sehr passend, aber nicht als zu aufdringlich empfunden habe. Auch Wortwiederholungen haben mich hier nicht gestört, sondern weckten den Eindruck, dass die Leute im Buch reden und denken, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Und dies noch gewürzt mit einer angenehmen, humorvollen Note - was möchte man mehr?! Trotzdem würde ich empfehlen, vorher mal in das Buch reinzulesen, ob einem der Stil behagt. Abschließend noch ein Lob für die Aufmachung des Buches: Die hübsche, gelb-orangene Farbgebung passt sehr gut zu einem Sommertrip durch heiße Julitage. FAZIT: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5/5 Sterne für eine lockere und dennoch nicht zu seichte Sommer-Lektüre!


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