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Glaube Liebe Hoffnung

Ein kleiner Totentanz

Reclams Universal-Bibliothek Band 19682

Ödön von Horváth

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Beschreibung

Horváths 1932 erschienener Theaterklassiker, dessen Uraufführung die Nationalsozialisten zunächst verhinderten, ist heute von den Bühnen nicht wegzudenken: In Anlehnung an das berühmte Zitat aus dem 1. Korintherbrief des Paulus »Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen« handelt das Stück vom Schicksal der alleinstehenden, arbeitslosen Elisabeth, die immer wieder von Männern verstoßen, verlassen, verraten wird, und von ihrem Kampf um ein bisschen Glück im Leben.
Diese Ausgabe, die auch Vorstufen des Stücks enthält, wird zusammen mit Martin Vejvar herausgegeben und kommentiert von Klaus Kastberger, dem Gesamtherausgeber der neuen historisch-kritischen Horváth-Ausgabe.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus Kastberger, Martin Vejvar
Seitenzahl 235
Erscheinungsdatum 15.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019682-3
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,8/10/1,5 cm
Gewicht 107 g
Verkaufsrang 5676

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Kundenbewertungen

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Da ich nicht völlig
von einer Kundin/einem Kunden am 11.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

unvorbereitet ins Schauspielhaus laufen wollte habe ich mir dieses Büchelchen gekauft. Zum Inhalt mag ich nichts weiter sagen, doch was mir mir gefallen hat waren die zahlreichen Anmerkungen zum Sprech der handelnden Personen wie auch die zeitgeschichtliche Einordnung der Handlungen als solches. Ohne dies wäre das hier einfach n... unvorbereitet ins Schauspielhaus laufen wollte habe ich mir dieses Büchelchen gekauft. Zum Inhalt mag ich nichts weiter sagen, doch was mir mir gefallen hat waren die zahlreichen Anmerkungen zum Sprech der handelnden Personen wie auch die zeitgeschichtliche Einordnung der Handlungen als solches. Ohne dies wäre das hier einfach nur eine kurze Geschichte, so wurde es zu einer kleinen Zeitreise in die frühen 30er Jahre. Sehr informativ auch, dass im Anhang sowohl der diesem Stück vorausgegangene Prozess wie auch eine Gebrauchsanweisung des Stoffes, dessen Theatergeschichte und darüberhinaus noch etwaige Deutungsansätze geschrieben stehen. Das eigentliche Stück geht nur über 55 Seiten. Ich habe irgendwo gelesen, dass es sich hier um einen Schulstoff handeln soll. Sollte ein Schüler ein Buch zu diesem Stück suchen kann er gerne zu dieser Ausgabe greifen.

Kleine Ursache - Große Wirkung
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 28.12.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses sehr kurze Drama handelt von einer jungen Frau deren Armut sie dazu bring, sich auf mehrerer Ungeschicklichkeiten und kleinerer Vergehen einzulassen - dafür wird sie ins Gefängnis geschickt. Als sie aus der Haft entlassen wird, lernt sie einen Polizisten kennen, verliebt und verlobt sich. Als er von ihren "Ausrutschern" e... Dieses sehr kurze Drama handelt von einer jungen Frau deren Armut sie dazu bring, sich auf mehrerer Ungeschicklichkeiten und kleinerer Vergehen einzulassen - dafür wird sie ins Gefängnis geschickt. Als sie aus der Haft entlassen wird, lernt sie einen Polizisten kennen, verliebt und verlobt sich. Als er von ihren "Ausrutschern" erfährt verlässt er sie und Elisabeth sieht keinen Ausweg mehr als den Freitod. Der beleuchtete Themenkreis dreht sich vor allem um Armut, soziale Verantwortung und Teilnahmslosigkeit. Horvath einer der größten Dramatiker des 20. Jahrhunderts, gibt selbst im Vorwort zu dem Drama die Worte eines Bekannten wieder: "Ich (Kristl) verstehe die Dramatiker nicht, warum nämlich diese Dramatiker, wenn sie Tatbestand und Folgen eines Verbrechens dramatisch bearbeiten fast immer nur sogenannte Kapitalverbrechen bevorzugen, die doch relativ selten begangen werden - und warum sich also diese Dramatiker fast niemals um die kleinen Verbrechen kümmern, denen wir doch landauf-landab tausendfach und tausendmal begegnen, und deren Tatbestände ungemein häufig nur auf Unwissenheit basieren und der Folgen aber trotzdem fast ebenso häufig denen des lebenslänglichen Zuchthauses mit Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, ja selbst der Todesstrafe ähneln." Er bezog sich damit auf einen realen Fall, aufgrund dessen Horvath das vorliegende Stück entwickelte - in Zusammenarbeit mit eben diesem Kristl.

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  • Glaube Liebe Hoffnung

    Material zur Textgenese
    Vorarbeit: Kasimir und Karoline / Glaube Liebe Hoffnung-Szenerie
    Vorarbeit: Typoskripte von Lukas Kristl
    Vorarbeit: Stiefmutter
    Konzeption: Glaube Liebe Hoffnung in zwei Teilen
    Konzeption: Glaube Liebe Hoffnung in sieben Bildern
    Arbeiten zur »Randbemerkung«

    Material zum Kontext
    Artikel von Lukas Kristl
    Gerichtsakten zum Fall Klara Gramm

    Editorische Notiz
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Nachwort