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Sturm über der Villa am Elbstrand

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Elbstrand-Saga Band 3

Charlotte Jacobi

(9)
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Beschreibung

Der Zweite Weltkrieg hat auch die Nielands und ihre engen Vertrauten nicht verschont. Noch viele Jahre später spürt die Familie die erlittenen Verluste. Die angehende Journalistin Isabel, Enkelin von Sofie Timmlein und Edith Nieland, macht bei ihren Recherchen zudem eine Entdeckung, die weitreichende Folgen für die Familie hat. Unterdessen wird Isabels Cousine Rosa Timmlein durch den Bau der Mauer von der Familie getrennt. Als über Hamburg eine verheerende Sturmflut hereinbricht, ist ein weiteres Mal der starke Zusammenhalt der Familien Nieland und Timmlein gefragt.

Produktdetails

Verkaufsrang 4524
Medium MP3-CD
Sprecher Uta Simone
Spieldauer 765 Minuten
Erscheinungsdatum 21.02.2020
Verlag Steinbach sprechende bücher
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783869744223

Weitere Bände von Elbstrand-Saga

Buchhändler-Empfehlungen

Sturm über der Villa am Elbstrand

M. Goldmann, Thalia-Buchhandlung Hamm

Sturm über der Villa am Elbstrand : Der erste sowie der zweite Weltkrieg ist überstanden , die Welt und die Bewohner der Villa am Elbstrand können wieder aufatmen und einem friedlichem Leben entgegen sehen. Denkste die nächste Katastrophe steht ins Haus , nicht nur das Burkard Nieland noch unter den Lebenden weilt und weiter seine Intriegen auslebt. eine große Sturmflut bedroht ganz Hamburg und Umgebung , es sterben viele Freunde , es werden aber Liebende wieder vereint. Die Freunde und Bewohner der Villa am Elbstrand finden wieder zueinander auch die Familien die ausgewandert sind finden sich wieder ein. Tolle Familien Saga , kann ich nur empfehlen.

Ein großer Zeitsprung

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Seit dem zweiten Band „Sehnsucht nach der Villa am Elbstrand“ ist jetzt nur zwei Monate später der dritte und abschließende Band der Reihe um die Reedersfamilie Nieland und die Familie Timmlein erschienen. Und damit müssen wir die beiden Familien leider verlassen. Mich hat zu Beginn des dritten Teils sehr erstaunt, dass wir uns jetzt plötzlich schon im Jahr 1960 befinden. Der zweite Band endete 1945, der Sprung ist also gewaltig. Die Kinder von Anna Nieland und Sofie Timmlein sind inzwischen erwachsen und haben schon eigene Kinder, die so um die 18 Jahre alt sind und flügge werden. Zum Glück gibt es am Anfang ein Personenregister, denn sonst hätte ich die Verbindungen nicht so leicht herstellen können. Die Hauptpersonen in diesem abschließenden Band sind: - Rosa Timmlein, die uneheliche Tochter von Elfie Timmlein - Isabel Torres, die Tochter von Hilde Timmlein und José Torres - Timon Schwarz, der Sohn von Leni Meseritz Leider ist die Matriarchin Gudrun Nieland inzwischen verstorben, aber Anne, Sofie, Willi und Max erfreuen sich nach wie vor guter Gesundheit. Doch diese liebgewonnenen Hauptpersonen der Bände eins und zwei treten im dritten Band eher in den Hintergrund. Es geht um die Geschichten von Rosa, Isabel und Timon. Elfies Tochter Rosa macht ihre Ausbildung zur Kellnerin auf Finkenwerder bei dem Partner Elfies, Jan Lüttgens. Dort lernt sie dessen Neffen Felix Lüttgens, einen Musiker, kennen und verliebt sich in ihn. Als Felix ein Angebot in Rostock an einem Theater erhält, folgt Rosa ihm dorthin. Isabel, die Enkelin von Annas Schwester Edith, folgt beruflich ihrer Großmutter. Sie möchte Journalistin werden und hat das Glück, dass sie beim Hamburger Spiegel anfangen kann. Timon möchte gerne in der Reederei Nieland eine Ausbildung machen. Sehr zum Entsetzen seiner jüdischen Eltern, die während des Nationalsozialismus nach England fliehen mussten, leistet er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ab. Nachdem ich mich erst einmal in die Geschichte einlesen musste, hat sie mich dann wieder richtig gepackt. Erst einmal vermisste ich die „alte Garde“. Doch dann haben Eva-Maria Bast und Jörn Precht richtig Gas gegeben und ganz viel Zeitgeschehen in diesen Roman hineingepackt. Wir finden uns zeitweise auf dem Kiez in St. Pauli wieder, wo gerade die ursprünglichen Beatles, noch ohne Ringo Starr, dafür mit Stu Sutcliff und Pete West, ihre ersten Auftritte haben. Sie freunden sich mit den jungen Leuten der Villa am Elbstrand an. Wir gehen mit Rosa und Felix nach Rostock, bzw. Warnemünde. Felix ist glücklich in dem Theater, in dem er engagiert wurde. Und Rosa macht eine Ausbildung im Hotel. Doch dann beginnen die Beziehungen zwischen Ost- und West-Deutschland massiv zu bröckeln, und die Mauer wird gebaut. Rosa und Felix sind in der DDR gefangen. Isabel arbeitet als Rechercheurin beim Spiegel und bekommt dadurch sehr viel mit. So geraten wir durch sie mitten hinein in die Spiegel Affäre um den angeblichen Landesverrat von Rudolf Augstein und Conrad Ahlers. Und dann kommt der 17. Februar 1962. Timon ist mit seiner Freundin zu Besuch bei einem Kumpel auf Waltershof. Jan Lüttgens ist in seinem Lokal auf Finkenwerder und das Gros der beiden Familien weilt in der Villa am Elbstrand. Doch die Flut steigt immer weiter und es geschehen dramatische Situationen für alle Beteiligten. Leni, die Mutter von Timon, arbeitet inzwischen als Sekretärin für den Hamburger Innensenator Helmut Schmidt. Dadurch sind wir in verschiedenen Positionen direkt mittenmang des Geschehens. Ich habe bisher noch nie so eine packende Schilderung der Hamburger Flut gelesen. Und das, wo gerade der Orkan „Sabine“ über Deutschland sein Unwesen trieb. Eigentlich liebe ich stürmisches Wetter. Ich wäre dann immer liebsten auf einer nordfriesischen Insel direkt am Meeressaum. Aber nach diesem Kapitel über die Sturmflut in Hamburg überdenke ich das besser noch einmal. Den Autoren die es großartig gelungen, die Naturkatastrophe zu beschreiben. Diese Not der Menschen, die häufig noch in Notunterkünften lebten. Auf Elbinseln, deren Deiche nicht hoch- stabil genug waren. Diese eisige Kälte. Die fehlenden Möglichkeiten sich in Sicherheit zu bringen. Und das Versäumnis, rechtzeitig vor der Flut in Hamburg zu warnen. Allerdings auch, was Helmut Schmidt für Anstrengungen unternommen hat, damit die Menschen aus ihren Notlagen gerettet werden konnten. Eigentlich wollte ich schon lange schlafen, aber ich konnte das Buch zu dem Zeitpunkt einfach nicht aus der Hand legen. Ich war gedanklich selbst mittendrin und fühlte mich vom immer höher steigenden Wasser bedroht! Und ich fror! Der dritte Band verknüpft ebenso wie der zweite Band wieder sehr geschickt wahre Geschehnisse mit der fiktiven Handlung. Die Zeit von 1960 bis 1964 war in Deutschland ausgesprochen interessant. Es war auch noch die Zeit, in der sowohl die USA als auch die UdSSR massiv atomar aufrüsteten. Es kam zu den ersten Osterdemonstrationen in Deutschland. Es gab die Kuba-Krise und eine begründete Angst vor dem 3. Weltkrieg. Auch diese Themen werden am Rande gestreift. Ganz so klar war mir gar nicht bewusst, in welche Periode ich 1963 hineingeboren wurde. Schade, dass wir die Bewohner der Villa am Elbstrand jetzt verlassen müssen. Ich denke, es gäbe noch einiges an Stoff in der jungen Bundesrepublik, den die Autoren in ihren Romanen verarbeiten könnten. Eine tolle Geschichtsstunde in Romanform. Die Romane um die Villa am Elbstrand können Männer und Frauen gut lesen, denn sie sie spannend erzählt, bieten viel geschichtlichen Hintergrund und die Liebe nimmt nicht zu viel Platz ein.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Leichte Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaufbeuren am 23.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Band 3 dieser Trilogie war leider etwas unübersichtlich weil in diesem Band einfach zu viele Personen vorkamen. Obwohl ich dieses Buch gleich nach Band 2 gelesen habe musste ich oft überlegen um wen es sich handelt. War leider nicht so spannend wie Band 2 der in einer interessanteren Zeit spielte.

Spannender Abschluss
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 24.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover ist an die Zeit und an die beiden vorausgegangenen Bücher angepasst, sodass der Wiedererkennungswert sehr hoch ist. Die gesamte Buchpräsentation finde ich insgesamt sehr stimmig und einladend. Die Geschichte: Die Geschichte nimmt uns in die 60er-Jahre mit, in die Zeit des Wirtschaftswunders. Die beiden... Das Cover: Das Cover ist an die Zeit und an die beiden vorausgegangenen Bücher angepasst, sodass der Wiedererkennungswert sehr hoch ist. Die gesamte Buchpräsentation finde ich insgesamt sehr stimmig und einladend. Die Geschichte: Die Geschichte nimmt uns in die 60er-Jahre mit, in die Zeit des Wirtschaftswunders. Die beiden Familien Nieland und Timmlein, sowie das gesamte Umfeld der Erben rund um die Villa am Elbstrand, müssen sich dennoch auch mit den dunklen Geheimnissen des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzen. Isabel, die angehende Journalistin entdeckt Tatsachen, die in der Familie nicht ohne Folgen bleiben. Auch die Abriegelung durch die DDR belastet sehr. Als dann noch die schlimme Sturmflut über Hamburg hereinbricht, sind alle Familienmitglieder gemeinsam aufgefordert zusammenzuhalten. Meine Meinung: Die Bewohner der Villa haben mich sofort wieder in ihren Bann gezogen. Allen voran Anna und Sofie und nun auch Isabel, die mich intensiv an ihrem Leben teilhaben ließen. Alle anderen Protagonisten, agieren ebenso glaubhaft. Die Schauplätze sind wie gewohnt präzise dargestellt, sodass man bildlich sehr gut unterwegs sein kann. Wie bekannt, schreiben die Autoren in flüssiger und leicht verständlicher Sprache. Die Verflechtung der Zeitgeschichte ist mir in diesem Band allerdings nicht fein genug, denn es war meines Erachtens im letzten Drittel des Buches zu viel Politik und zu viel vorgefasste politische Meinung, die die Figuren seitenlang diskutierten und kundtaten. Das ist aber meine persönliche Wahrnehmung. Wie auch in den ersten beiden Büchern haben die zahlreichen Perspektivwechsel den Spannungsbogen hochgehalten. Interessant finde ich, dass prominente Zeitzeugen eingebunden sind und in der Geschichte agieren. Insgesamt findet die Trilogie einen beeindruckenden Abschluss, voller Spannung und guter Unterhaltung. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus. Heidelinde von friederickes bücherblog

Gelungener Abschluss der Familiensaga
von katikatharinenhof am 28.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Verluste und Entbehrungen des Zweiten Weltkrieges sind auch in den 1960erJahren bei den Nielands noch zu spüren. Irgendwie lässt sich das alles nicht so einfach abschütteln und bleibt noch Jahre später in den Kleidern hängen. Sofies Enkelin Isabel möchte endlich als Journalistin ernstgenommen werden und versucht, sich ein be... Die Verluste und Entbehrungen des Zweiten Weltkrieges sind auch in den 1960erJahren bei den Nielands noch zu spüren. Irgendwie lässt sich das alles nicht so einfach abschütteln und bleibt noch Jahre später in den Kleidern hängen. Sofies Enkelin Isabel möchte endlich als Journalistin ernstgenommen werden und versucht, sich ein berufliches Standbein zu sichern. Doch auch dieses Mal spielt das Schicksal eine große Rolle, denn nicht nur der Bau der Mauer und die große Sturmflut von Hamburg stellen die Familie vor große Herausforderungen... Im letzten Teil der Elbstrand-Saga entführ uns das Autoren-Dou in das Hamburg der 1960er-Jahre. Wer die Vorgängerbände nicht kennt, hat aber keine großen Probleme, sich in das Gefüge einzulesen, denn immer wieder werden in kleine Rückblenden die bisherigen Ereignisse skizziert und ermöglichen so den Durchblick. Auch für den Kenner der Reihe ist es eine gelungene Auffrischung, denn zwischen der Veröffentlichung der einzelne Bücher liegt eben doch eine größere Zeitspanne und so ist man wieder schnell ein Mitglied der Familie. Besonders gut gefällt mir, dass hier die politischen und öffentlichen Ereignisse Einzug halten und ich darf sowohl die legendären Pilzköpfe in Hamburg treffen, als auch Zeitzeuge des Mauerbaus und der großen Sturmflut sein. Das Autorenduo macht deutsche (Zeit-)Geschichte lebendig und vermittelt so das Gefühl von Authentizität, Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit - mehr geht eigentlich gar nicht. Die Figuren haben sich weiterentwickelt und leben ihre Träume und Wünsche aus. Der Generationenwechsel in der Familie ist ebenso glaubwürdig wie nachvollziehbar geschildert und bereitet den Leser im Verlauf des Buches schonend auf den Abschied von der Villa am Elbstrand vor. Mir bleibt nur, mich mit den Worten von Heidi Kabel von dieser Reihe zu verabschieden "In Hamburg sagt man Tschüss" und klappe das Buch mit einem Seufzer zu. Eine aufregende Reihe geht zu Ende und hat mich vom Beginn der Erzählung im Jahr 1912 bis hin in die 1960er Jahre nicht nur gut unterhalten, sondern auch fasziniert und über ein halbes Jahrhundert deutsche Geschichte erleben lassen.


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    1. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 1: 1960
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    12. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 2: 1961
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    27. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 2: 1961
    28. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 2: 1961
  • Sturm über der Villa am Elbstrand

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    12. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 3: Frühjahr 1962
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    16. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 4: Herbst / Winter 1962
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    20. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 4: Herbst / Winter 1962
    21. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 4: Herbst / Winter 1962
    22. Sturm über der Villa am Elbstrand - Teil 4: Herbst / Winter 1962
    23. Sturm über der Villa am Elbstrand - Epilog: 1964