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Was verrät uns Shakespeare über Trump, Putin & Co.? Jetzt live in Hamburg erleben.

Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen?

Gestehen wir uns ein, dass wir die Klimakatastrophe nicht verhindern können

Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht sehen, sagt Jonathan Franzen, der sich seit vielen Jahren mit Themen des Umweltschutzes beschäftigt. Das Spiel ist aus, wir werden den Klimawandel nicht mehr kontrollieren, die Katastrophe nicht verhindern können. Das Pariser Abkommen, das Zwei-Grad-Ziel, "Fridays for Future", die Bepreisung von CO₂: alles zu spät, nachdem 30 Jahre lang vergeblich versucht wurde, die globale Erwärmung zu reduzieren.
Aber das ist kein Grund zum Aufhören und schon gar nicht das Ende von allem. Wir sollten uns vielmehr neu darauf besinnen, was uns wichtig ist. Deshalb, so Franzen, wird es jetzt Zeit, sich auf die Folgen vorzubereiten, zum Beispiel auf Brände, Überschwemmungen und Flüchtlingsströme. Es geht aber auch darum, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um unsere Gesellschaften, unsere Demokratien zu festigen.
Dieses Buch ist ein kämpferisches Plädoyer dafür, die Grenzen unserer Möglichkeiten nicht zu Lasten dessen zu leugnen, was sich erfolgreich verändern lässt. Es enthält neben einem Essay und dem bislang unveröffentlichten Vorwort des Autors ein Interview, das er der Zeitung "Die Welt" im Juli 2019 zur Klimakrise gegeben hat.

"Wenn unser Planet uns am Herzen liegt, und mit ihm die Menschen und Tiere, die darauf leben, können wir zwei Haltungen dazu einnehmen. Entweder wir hoffen weiter, dass sich die Katastrophe verhindern lässt, und werden angesichts der Trägheit der Welt nur immer frustrierter oder wütender. Oder wir akzeptieren, dass das Unheil eintreten wird, und denken neu darüber nach, was es heißt, Hoffnung zu haben." Jonathan Franzen
Portrait
Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller «Die Korrekturen» 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die Romane «Die 27ste Stadt», «Schweres Beben», «Freiheit» und «Unschuld», das autobiographische Buch «Die Unruhezone», die Essaysammlungen «Anleitung zum Alleinsein», «Weiter weg» und «Das Ende vom Ende der Welt» sowie «Das Kraus-Projekt». Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen, 2015 erhielt er für seinen Einsatz zum Schutz der Wildvögel den EuroNatur-Preis. Er lebt in Santa Cruz, Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 64
Erscheinungsdatum 28.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00440-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 17/10,3/1,5 cm
Gewicht 96 g
Originaltitel What if We Stopped Pretending?
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Bettina Abarbanell
Verkaufsrang 86
Buch (gebundene Ausgabe)
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Gewalt gegen die Natur erzeugt Gewalt gegen den Menschen.

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Der Literat Jonathan Franzen versammelt in diesem Bändchen ein stimmgewaltiges Essay sowie ein neu verfasstes Interview. Beide veranlassen zum nachdenken, denn die Klimakrise ist nicht erst seit Greta Thunberg ein Thema und geht uns alle an. Franzens Aussagen sind dabei keinewegs friedlich, im Gegenteil, sehr genau weist er den Leser daraufhin, dass es die eigene Bequemlichkeit, der ungesunde Egoismus sowie die Respektlosigkeit der Umwelt und den Tieren gegenüber ist, die uns Menschen ins Verderben treiben wird.

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