Rote Kreuze

detebe Band 24613

Sasha Filipenko

(147)
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Beschreibung

Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und immer vergesslicher. Die alte Dame erzählt ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte, die das ganze russische 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken umspannt. Nach und nach erkennen die beiden ineinander das eigene gebrochene Herz wieder und schließen eine unerwartete Freundschaft, einen Pakt gegen das Vergessen.

Produktdetails

Verkaufsrang 43143
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Verlag Diogenes
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Dateigröße 790 KB
Originaltitel Krasny Krest
Übersetzer Ruth Altenhofer
Sprache Deutsch
EAN 9783257610109

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Vom Verlieren und Finden.

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Klasse, Herr Filipenko!

G. Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Ihr Roman hat mich begeistert! Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
147 Bewertungen
Übersicht
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Wunderbares Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Saas-Fee am 14.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman zeigt das erschreckende Sowjetsystem und wie es (noch heute) wirkt. Verstörende und gleichzeitig schöne Geschichte, die berührt.

Rote Kreuze gegen das Vergessen!
von Katrin aus Winterthur am 14.09.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ein fantastischer Roman über eine unerwartete Freundschaft, über Krankheit und die Schrecken im Russland des 20.Jahrhunderts. Zwei Menschen die nicht untersschiedlicher sein könnten treffen sich im Hausflur und beginnen eine wundervolle Reise in die Vergangenheit und stellen fest das in der Gegenwart alles nur halb so schlimm ... Ein fantastischer Roman über eine unerwartete Freundschaft, über Krankheit und die Schrecken im Russland des 20.Jahrhunderts. Zwei Menschen die nicht untersschiedlicher sein könnten treffen sich im Hausflur und beginnen eine wundervolle Reise in die Vergangenheit und stellen fest das in der Gegenwart alles nur halb so schlimm ist.

Kalt und hart
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diese Geschichte um Sascha, der gerade in seine neue Wohnung eingezogen ist, und schnell Bekanntschaft mit seiner Nachbarin Tatjana schließt, ist auf jeden Fall nicht leicht zu lesen. Denn die an Demenz leidende, alte Frau erzählt dem jungen Vater ungefragt ihre Lebensgeschichte im Russland des zweiten Weltkrieges, solange sie s... Diese Geschichte um Sascha, der gerade in seine neue Wohnung eingezogen ist, und schnell Bekanntschaft mit seiner Nachbarin Tatjana schließt, ist auf jeden Fall nicht leicht zu lesen. Denn die an Demenz leidende, alte Frau erzählt dem jungen Vater ungefragt ihre Lebensgeschichte im Russland des zweiten Weltkrieges, solange sie sich noch daran erinnern kann. Und sie lässt dabei dieses kalte, harte Land in keinem guten Licht erscheinen. Das Buch zeigt Russland von seiner kaltherzigen, sturen Seite; erzählt von einer (unerwiderten) Loyalität zu Deutschland und seinem ignoranten Verhalten seinem eigenen Volk gegenüber während des Krieges. Dabei weiß man lange nicht, was man von Tatjana (und auch Alexander, kurz Sascha) halten soll. Die Figuren erscheinen unnahbar, emotionslos, was nicht zuletzt am Erzählstil des Autors liegt. Das Buch wirkt teilweise wie ein sachlich gehaltener Tatsachenbericht, was durch die Einstreuung historischer Briefe unterstützt wird. Und doch entwickelt es eine albtraumhafte Sogwirkung. Es wird nichts beschönigt, nur die kalte, harte Realität dargelegt. Und gerade das hat mich letztenendes mitten ins Herz getroffen. Aus diesem geschilderten Albtraum gibt es keine Entkommen, kein Happyend, ebenso wenig wie es das für die Menschen der damaligen Zeit gab. Fazit: Ein Stück Weltgeschichte, unbeschönigt und doch oder gerade deshalb lesenswert.

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