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Inhalt und Details

Ich saß seit einer gefühlten Ewigkeit im Wartezimmer von Doktor Brandt und bemühte mich, die Gespräche um mich herum zu überhören. Schwangerschaftserbrechen, Komplikationen bei Geburten oder Stillprobleme waren nicht wirklich meine Lieblingsthemen. Also stellte ich die Ohren auf Durchzug und konzentrierte mich auf die Autozeitung, die sicherlich ein Jahr alt war.

Auch in "Maimorde" hat Detlev Menke es nicht leicht. Wieder einmal findet er eine Leiche, und das kommt selbst seiner Freundin, der taffen Oberkommissarin Tabea Kühn, verdächtig vor. Handelt es sich bei dem Toten doch um den Ehemann der Frau, mit der ihn mehr als eine flüchtige Bekanntschaft verbindet.
  • Einband

    Taschenbuch

  • Seitenzahl

    290

  • Erscheinungsdatum

    17.04.2020

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-940627-26-1

Beschreibung & Medien

Ich saß seit einer gefühlten Ewigkeit im Wartezimmer von Doktor Brandt und bemühte mich, die Gespräche um mich herum zu überhören. Schwangerschaftserbrechen, Komplikationen bei Geburten oder Stillprobleme waren nicht wirklich meine Lieblingsthemen. Also stellte ich die Ohren auf Durchzug und konzentrierte mich auf die Autozeitung, die sicherlich ein Jahr alt war.

Auch in "Maimorde" hat Detlev Menke es nicht leicht. Wieder einmal findet er eine Leiche, und das kommt selbst seiner Freundin, der taffen Oberkommissarin Tabea Kühn, verdächtig vor. Handelt es sich bei dem Toten doch um den Ehemann der Frau, mit der ihn mehr als eine flüchtige Bekanntschaft verbindet.

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Seitenzahl

    290

  • Erscheinungsdatum

    17.04.2020

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-940627-26-1

  • Verlag Dirk-Laker-Verlag
  • Maße (L/B/H)

    19/11,6/2,2 cm

  • Gewicht

    234 g

  • Auflage

    1

Kundenbewertungen

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Privatdetektiv Menke in seinem Element
von Jeanette Lube aus Magdeburg am 25.05.2020

Dieses Buch erschien 2020 im Dirk-Laker-Verlag und beinhaltet 290 Seiten. Seit einer gefühlten Zeit saß ich im Wartezimmer von Doktor Brandt und bemühte mich, die Gespräche um mich herum zu überhören. Schwangerschaftserbrechen, Komplikationen bei Geburten oder Stillprobleme - das waren nicht wirklich meine Lieblingsthemen. Also... Dieses Buch erschien 2020 im Dirk-Laker-Verlag und beinhaltet 290 Seiten. Seit einer gefühlten Zeit saß ich im Wartezimmer von Doktor Brandt und bemühte mich, die Gespräche um mich herum zu überhören. Schwangerschaftserbrechen, Komplikationen bei Geburten oder Stillprobleme - das waren nicht wirklich meine Lieblingsthemen. Also stellte ich einfach nur meine Ohren auf Durchzug und konzentrierte mich auf die Autozeitung, die sicherlich ein Jahr alt war. Detektiv Menke hat es auch in "Maimorde" nicht leicht. Er findet wieder einmal eine Leiche. Das kommt selbst seiner Freundin, der taffen Oberkommissarin Tabea Kühn, verdächtig vor. Es handelt sich bei dem Toten nämlich um den Ehemann der Frau, mit der ihn mehr als eine flüchtige Bekanntschaft verbindet. Der Schreibstil der Autorin Angelika Godau ist einfach nur toll. Sie hat es aufgrund ihres flüssigen Schreibstils geschafft, dass mich die Handlung des Geschehens von der ersten bis zur ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Ich mag Detektiv Detlef Menke und weiß nicht, wie er es schafft, sich immer wieder in abenteuerliche Geschichten hineinzumanövrieren. Irgendwie kommt er mir damit etwas tollpatschig vor. Sein Dackel Alli spielt auch hier wieder eine wesentliche Rolle und er wird so gut beschrieben, dass ich ihn förmlich vor meinen Augen sehen kann. Dieses Buch habe ich an einem Tag regelrecht verschlungen und bin jetzt noch total begeistert darüber, wie es die Autorin einfach nur fabelhaft geschafft hat, mich auf die komplett falsche Fährte zu locken. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich und so wunderbar beschrieben, dass ich sie förmlich vor meinen Augen sehen konnte. Ich hatte sowieso die ganze Zeit irgendwie das Gefühl, mich mitten im Geschehen zu befinden. Ich mag den Humor der Autorin und ihre Art, zu schreiben. Ich flog nur so durch die Seiten und war dann am Ende echt sprachlos, denn mit diesem Ende hatte ich nicht wirklich gerechnet, obwohl ich die ganze Zeit mitermittelt habe. Grandios ausgedacht und aufgeschrieben! Ich bin begeistert. Das war mal wieder ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Angelika Godau hat mich überzeugt. So, nun lest selbst! Dieses Buch kann man ohne Vorkenntnisse ihrer anderen Bücher lesen. Auch Tabea und ihr Ermittlerteam haben gute Arbeit geleistet. Ein tolles Lesevergnügen für Krimi-Fans, die auch gern ein wenig humorvolle Dialoge in Krimis mögen! Sehr empfehlenswert!

Komplexer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 22.05.2020

„...Du warst mal eine mega Frau, Melanie, eine stolze Rose, die ich bewundert habe. Heute bist du nur noch ein Veilchen, sittsam, bescheiden und rein, ein blasses Blümchen, das keiner mehr sieht...“ Mit diesen Worten charakterisiert Torben seine Schwägerin Melanie. Sie war eine begabte Juristin, doch die Ehe hat ihr nicht gut... „...Du warst mal eine mega Frau, Melanie, eine stolze Rose, die ich bewundert habe. Heute bist du nur noch ein Veilchen, sittsam, bescheiden und rein, ein blasses Blümchen, das keiner mehr sieht...“ Mit diesen Worten charakterisiert Torben seine Schwägerin Melanie. Sie war eine begabte Juristin, doch die Ehe hat ihr nicht gut getan. Sie hat sie gebrochen, auch weil Kinder ausblieben, die die Schwiegereltern am liebsten herbeigesehnt hätten. Ihr blieb die Flucht in den Alkohol. Nun ist sie seit kurzem trocken – und schwanger. Der Gynäkologe allerdings ist auf Grund der Vorgeschichte gar nicht begeistert. Allerdings ist er wenige Stunden später tot. Und gefunden wird er ausgerechnet vom Detektiv Detlev Menke. Der stolpert nicht das erste Mal über eine Leiche. Die Autorin hat erneut einen fesselnden Krimi geschrieben. Der gewinnt seine innere Spannung durch die komplexen Beziehungen der Protagonisten. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das Besondere daran ist, dass Detlev seinen Part als Ich – Erzähler selbst wiedergibt. Neben der Aufklärung der Verbrechen geht es auch darum, was alles passieren muss, dass eine selbstbewusste und intelligente Frau zu ihrem eigenen Schatten wird. Wann war es für den Absprung zu spät? Roger, ihr Mann, ist der Typ Muttersöhnchen. Als Ehemann fällt er in die Kategorie „ungeeignet“. Auch die weiteren Personen, die eine tragende Rolle spielen, gewinnen nur wenige Sympathiepunkte. Da wäre Julia, die Frau des Toten. Die kennt Detlev besser, als ihm lieb ist. Kurze Charakteristik: schöner Schein und nichts dahinter. Als Detlev sich mit ihr über Melanie unterhält, deren Freundin sie war, fast er zusammen: „...Hm, wer dich als beste Freundin hat, braucht keine Feinde, oder? Ich meine, viel Mitgefühl höre ich aus deinen Worten nicht raus...“ Das zeigt auch, dass Detlev ziemlich geradezu ist. Er hält mit seiner Meinung selten hinter dem Berg. Zwei Personen aus dem Ermittlerteam gehören zu den Lichtblicken im Buch. Das ist zum einen Peter Pawenka, der Chef, der nicht nur gut mit seinen Leuten umgehen kann, sondern durch seinen schwäbischen Dialekt auch für lokale Authentizität sorgt. Außerdem hat er seinen sehr trockenen Humor, den er bei der Beerdigung des Gynäkologen beweist. „… Hier können sich ein Dutzend Täter aufhalten, ohne dass wir die entdecken würden […] Wenn ich mal sterbe, will ich einen solchen Almabtrieb bestimmt nicht haben...“ Nebenbei bemerkt, mag ich auch seine Lebensweise. „...Wir sind zarte Pflänzchen, musst du wissen, wir tun viele dumme Dinge, um euch Frauen zu imponieren. Nicht immer gleich draufhauen, wäre eine Möglichkeit, eine Beziehung wachsen zu lassen...“ Zum zweiten ist es Sandmann, der Tabea gekonnt die Meinung sagt. Oberkriminalkommissarin Tabea Kühn ist Detlevs Freundin, und sie bremst den wiederholt aus. Es fühlt sich so an, als habe sie in der Beziehung die Hosen an. Übrigens waren auch Pawenkas obige Worte an sie gerichtet. Dabei ahnt Pawenka in dem Moment noch nicht, welch entscheidende Rolle seine Worte ebenfalls in dem Fall spielen. Natürlich versucht Detlev sein Bestes, um bei den Ermittlungen mitzumischen. Dabei kommt er erneut nicht ohne Blessuren davon. Das Ende wartet mit einer handfesten Überraschung auf. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

Spannug und Unterhaltung pur!
von vronika22 aus Worms am 18.05.2020

Es handelt sich hierbei bereits um den vierten Band um Detektiv Detlev Menke, seinen Hund Alli, sowie seine Freundin Oberkommissarin Tabea Kühn. Ich kenne das Trio aus den Vorgängerbänden und habe alle drei ins Herz geschlossen. So war ich auch diesmal wieder sehr gespannt darauf, was mich erwarten würde. Sehr zu Tabeas Leidwe... Es handelt sich hierbei bereits um den vierten Band um Detektiv Detlev Menke, seinen Hund Alli, sowie seine Freundin Oberkommissarin Tabea Kühn. Ich kenne das Trio aus den Vorgängerbänden und habe alle drei ins Herz geschlossen. So war ich auch diesmal wieder sehr gespannt darauf, was mich erwarten würde. Sehr zu Tabeas Leidwesen findet Menke wieder eine Leiche. Und schon finden sich beide erneut in Mordermittlungen wieder. Und die nächste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Es geht sozusagen Schlag auf Schlag. Ich mag den Schreibstil von Angelika Godau sehr. Und auch dieses Mal konnte sie mich wieder richtig begeistern. Das Buch liest sich absolut flüssig und unterhaltsam. Es kommt sehr rasch etwas Spannung auf, die sich dann langsam steigert und bis zum Schluss anhält. Das Ende war für mich etwas überraschend und hat mich sogar noch ein wenig ins Grübeln gebracht. Das Buch ist gleichermaßen unterhaltsam wie spannend zu lesen. Die Autorin mischt immer etwas Humor bei, so dass man zwischendurch immer grinsen oder schmunzeln muss. Was mir bei dieser Krimireihe zusätzlich noch besonders gut gefällt ist der regionale Touch. Der Plot spielt wieder in der schönen Pfalz. Und beim Lesen kommt das Pfälzer Flair wieder richtig gut rüber. Die Handlung ist gut durchdacht und auch die Protagonisten wurden gut gezeichnet, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Alles in allem konnte mich Angelika Godau auch diesmal wieder mit ihrem Trio absolut begeistern. Wer unterhaltsame Regionalkrimis mag, sollte „Maimorde“ unbedingt lesen.


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