Die Bagage

Monika Helfer

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Beschreibung


Wer Seethalers »Ein ganzes Leben« mochte, wird »Die Bagage« lieben!

Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern ganz am Rand eines Bergdorfes, fernab der restlichen Bewohner. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Es ist die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Es ist die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür von Maria klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter von Monika Helfer.

Ungekürzte Lesung mit Monika Helfer

4h 36min

Produktdetails

Verkaufsrang 7567
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Monika Helfer
Spieldauer 277 Minuten
Erscheinungsdatum 03.02.2020
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 276 Minuten, 179.77 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844538069

Buchhändler-Empfehlungen

Klein, aber oho!

P. Haas, Thalia-Buchhandlung Bremen

Dieser schmale Roman ist wirklich toll geschrieben. Erzählt wird Helfers Familiengeschichte ab ihrer Großmutter. Das Leben als aussetzige, eben der "Bagage" wird krass beschrieben, teilweise ist man richtig verstört.

"So viel geschieht, und es geschieht nebeneinander, auch wenn es nacheinander geschieht."

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Dies eröffnet sich dem Leser, wenn er dieses feine, schmale Buch liest. Man darf sich nicht daran stören, dass die Geschichte immer etwas hin und her springt und 'echte' Daten mit Überlegungen, vielleicht sogar Fiktion gespickt sind. Aber dies passt sehr gut. Das wahre Leben verläuft nun mal nicht geradlinig und wird verschieden wahrgenommen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
135 Bewertungen
Übersicht
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0

Die Bagage
von Kristall86 aus an der Nordseeküste am 20.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: „Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die ... Klappentext: „Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.“ Autorin Monika Helfer hat sich selbst mit diesem Buch verewigt, denn sie erzählt die Geschichte ihrer Mutter und ihrer Großeltern. An sich eigentlich spannend und faszinierend, aber Helfer schafft es für mich so gut wie nie emotional oder feinfühlig ihre Geschichte rüberzubringen. Man merkt schnell das Liebe und Romantik in der Familie Moosbrugger nicht an oberster Stelle stehen, denn sie sind die Aussätzigen, die Bagage des Dorfes. Ich kann Helfer da schon mit ihrem Schreib-Stil verstehen aber es wirkte für mich als Leser stumpf und tröge. Es ist ein biografischer Roman ihrer Mutter und nicht ihrer, dennoch fehlt das Gefühl was Monikas Mutter Grete gut getan hätte. Es wird schnell klar das die Fänge des Ersten Weltkrieges mehr fordern als Soldaten....hier gehen auch Lieben auseinander, auch wenn beide Partner noch leben. Die Liebe und das Gefühl von Sehnsucht ist groß, man stumpft ab, wenn man diese nicht erhält und da taucht dann ein Fremder auf, der die schöne Maria besucht. Helfer lässt dann zum Teil Realität und zum Teil ihre eigenem Gedanken zusammen verschmelzen. Gut, das ist machbar, aber bitte nicht so harsch und emotionslos erzählt. Es wirkt alles wie das herunterrasseln eines Einkaufszettels oder einer abschätzigen Aufzählung. Helfers Schreibstil ist dabei ja ganz passend aber traf nicht meinen Geschmack. 2 von 5 Sterne.

nicht vom Hocker gerissen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wenzenbach am 14.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

etwas verwirrend, wenn die Erzählung von unterschiedlichen Personen erzählt wird - , auch die Personen slebst sind schwach gezeichnet, ich konnte sie mir nicht wirklich vorstellen, so verschwommen wie auf dem Umschlag-Bild...

Wow
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 08.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bestes Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Die Familiengeschichte ehrlich erzählt ohne schnick schnack. Man kann einfach immer und immer weiter lesen. Dienste Monika Helfers zu erzählen ist einfach toll.

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