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Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Die Biographie


Widerstand gegen Hitler

Am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Hitler, das Deutschland von seinem verbrecherischen Diktator befreien und den Zweiten Weltkrieg beenden sollte. Der Historiker Peter Hoffmann, einer der besten Kenner des deutschen Widerstands, entwirft in seiner zum Standardwerk gewordenen Biographie ein faszinierendes Porträt Stauffenbergs, seines familiären Umfelds und seiner geistigen Wurzeln. Er schildert den schwierigen Weg des Offiziers, der sich lange an den Treueeid auf Hitler gebunden fühlte, hin zum Widerstandskämpfer, der die Ermordung Hitlers als einzigen Ausweg sah.

Die Biographie zum Kinofilm »Operation Walküre «

Ausstattung: mit Abbildungen

Portrait
Prof. Dr. phil. Peter Hoffmann, geboren 1930 in Dresden und aufgewachsen in Stuttgart, studierte Geschichte und wurde als Schüler von Franz Schnabel an der Universität München promoviert. Er lehrte 1965 bis 1970 an der University of Northern Iowa und ist seit 1970 an der McGill University in Montreal Ordinarius für deutsche Geschichte, seit 1988 William Kingsford Professor of History und seit 1989 Fellow of the Royal Society of Canada.
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  • Vorwort
    Seit diese Biographie zum ersten Mal erschienen ist, hat sich die Forschung weiter kritisch mit der Geschichte des Widerstandes gegen Hitler und das nationalsozialistische System befa_. Neue Biographien _ber zwei Pers_nlichkeiten der Heeresf_hrung, die sich den Verschw_rern in jeweils entscheidenden Augenblicken versagten, sowie biographische und editorische Arbeiten _ber Schl_sselfiguren der Staatsstreichversuche erweiterten die Kenntnisse von den Vorg_en. Vor allem aber erfordern neu zug_lich gewordene Dokumente aus Moskauer Archiven und zahlreiche andere in den vergangenen Jahren verf_gbar gewordene Quellen diese Neuausgabe.
    Im Mittelpunkt dieses Buches steht der Offizier Claus Graf Stauffenberg. Das Buch zeichnet die Entwicklung eines Soldaten in den Denkweisen und Befangenheiten seiner Zeit zum Rebellen gegen Hitlers Verbrecherregierung. Seine Geschichte wird erz_t, nachdem ihre Zusammenh_e und ihr Ausgang bekannt geworden sind. Deshalb ist ihre Bedeutung erkennbar, die aber vor allem und zuerst in dieser Entwicklung in der damaligen Zeit liegt.
    Zugleich reicht die Geschichte Stauffenbergs weit _ber ihre eigene Zeit hinaus in die Gegenwart und Zukunft des heutigen Lesers. Vorrangig sollen jedoch die vor 1945 bestehenden Bedingungen, d.h. Kenntnisse, Denkweisen und Sprachstrukturen, einschlie_ich der humanistischen Wertvorstellungen, den Bericht leiten; die erst aus nachtr_ich erworbenen Kenntnissen entstandenen Denkweisen und Urteile _ber die betreffende Zeit sollen m_glichst gemieden werden.
    _Postmoderne_ Philosophen und Geschichtschreiber lehnen die moderne, der Aufkl_ng und der humanistischen Denkweise verpflichtete Geschichtschreibung als _traditionell_ ab. Sie verk_nden theoretisierend verklausuliert als neue Erkenntnisse, was _traditionellen_ Historikern seit dem 19. Jahrhundert selbstverst_lich ist: da_die Zeugnisse der Vergangenheit l_ckenhaft sind; da_Geschichtschreibung keine vergangene Wirklichkeit wiederherstellen kann; da_allenfalls eine Ann_rung an die vergangene objektive Wirklichkeit m_glich ist. Im Extrem leugnet der postmoderne Historiker die M_glichkeit des g_ltigen Erfassens des Vergangenen.
    Ein solcher Standpunkt f_hrt jede Bem_hung um die von anderen und auch von denselben Kritikern zu Recht angemahnte Einsicht in die Vergangenheit der eigenen Nation ad absurdum. F_r den konsequent postmodernen Geschichtschreiber ist Geschichte fiktiv, _Narrativit_, _Text_, Beliebigkeit des Literaten; er sieht keinen _objektiven_, triftigen Grund, eine der vielen m_glichen Versionen der _Erz_ung_ den m_glichen anderen vorzuziehen. Damit wird alle Kenntnis und Erkenntnis der Vergangenheit beliebig und bedeutungslos. Jede auf Werte gegr_ndete Gesellschaft wird dadurch unbegrenzt relativ. Ethische Motivation, der Wertstandpunkt des Humanisten, die Bedingungen und Forderungen des Lebens, Menschseins und gesellschaftlichen Zusammenlebens stellt der postmoderne Geschichtschreiber schon in der Theorie ebenso in Frage wie Motivationen aus Eigeninteresse, Opportunit_oder Menschenverachtung. Weniger konsequente Postmoderne stellen tendentiell Eigeninteresse und Opportunit_der ethischen Motivation entgegen. Werden die postmodernen Denker mit der Frage in die Enge getrieben, ob jede _Erz_ung_ des Genozids an den europ_chen Juden auch nur ein m_glicher _Text_ unter zahlreichen m_glichen anderen sei, erkl_n sie sinngem_das Erlebnis des Massenmordes f_r so unmittelbar, da_es nicht in Frage zu stellen sei.
    Wie der Mord an den Juden ist die Erhebung dagegen kein fiktiver _Text_, sondern Geschichte. Die Koexistenz dieses Motivs mit denen der Beendigung des T_tens _berhaupt und der Zerst_rungen, der Wiederherstellung des Rechts, der Bewahrung der nationalen Existenz, der Hoffnung auf einen ertr_ichen Frieden beeintr_tigt nicht seine Ernsthaftigkeit.
    Die Kritiker der deutschen K_fer gegen Hitler schreiben analog zum Anspruch der Postmodernen auf die Neuigkeit ihrer Sicht, als h_e man in
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 715
Erscheinungsdatum 17.09.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55046-5
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 21,8/13,7/4 cm
Gewicht 776 g
Abbildungen Überarb. und erw. mit Fotos, Dok. und Karten 21,5 cm
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 113895
Buch (Paperback)
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14,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Claus schenk Graf von Stauffenberg
von Alexandra G. aus Minden am 27.12.2019

Klapptext: Am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Hitler, das Deutschland von seinem verbrecherischen Diktator befreien und den Zweiten Weltkrieg beenden sollte. Der Historiker Peter Hoffmann, einer der besten Kenner des deutschen Widerstands, entwirft in seiner zum Standardwerk gewo... Klapptext: Am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Hitler, das Deutschland von seinem verbrecherischen Diktator befreien und den Zweiten Weltkrieg beenden sollte. Der Historiker Peter Hoffmann, einer der besten Kenner des deutschen Widerstands, entwirft in seiner zum Standardwerk gewordenen Biographie ein faszinierendes Porträt Stauffenbergs, seines familiären Umfelds und seiner geistigen Wurzeln. Er schildert den schwierigen Weg des Offiziers, der sich lange an den Treueeid auf Hitler gebunden fühlte, hin zum Widerstandskämpfer, der die Ermordung Hitlers als einzigen Ausweg sah. Eigene Meinung: Eine Biographie zu Rezisiren von den schon mehrere bereits erschienen sind fällt nicht leicht! Doch, denn diese Biographie ist in ihrer Neuausgabe etwas besonderes. Einblicke in die Kindheitstage, die Anfänge und der Übergang vom Offizier zum Wiederstandskämpfer sind in diesem Buch beeindruckend und nachvollziehbar dargestellt. Ebenso die anfängliche Begrüßung der Machtübernahme und dessen Kriegserfolge. Es wird vieles erläutert und sogar noch mehr, wie auch das abwenden gegen das Regime. Auch das Hinweisen auf die Quellen ist sehr eindrucksvoll. Diese Biographie kann als sehr zu empfehlen gewertet werden. Wer vieles wissen möchte über die Hintergründe und Geheimnisse aus dieser Zeit ist mit diesem Buch sehr gut beraten. 4sterne für eine gute Biographie die nichts beschönigt.