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Der erste »Baedeker« von Berlin

Die Stadtbeschreibung von Johan Heinrich Gerken 1714–1717

Schriften zur Residenzkultur Band 13

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Beschreibung

Johan Heinrich Gerken kam vor drei Jahrhunderten als Fremder nach Berlin. Er sah eine Stadt, die rasant wuchs und repräsentativ zur Residenz der preußischen Könige umgebaut wurde. Damit waren alle älteren Beschreibungen der Stadt hinfällig. Gerken sah seine Chance und verfasste so ausführlich wie kein Autor vor ihm in den Jahren von 1714 bis 1717 eine Beschreibung der ganzen Stadt »vermittelst selbstgenommener ocularer Inspection«. Durch diese Inaugenscheinnahme Berlins schuf er ein unhintergehbares Zeugnis, eine Quelle ersten Ranges.
Sein Werk blieb jedoch teilweise unvollendet und vermutlich deswegen ungedruckt. Allerdings zirkulierten seine Manuskripte unter den Gelehrten. Vor allem Georg Gottfried Küster bediente sich daraus vielfach und ohne Nachweis. Gerkens Werk bildete somit eine Art von Urtext für spätere Stadtbeschreibungen und kann heute als der erste »Baedeker« Berlins gelten. In Form von Spaziergängen lädt uns Gerken ein, die sich wandelnde Stadt zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu erkunden.
Die vorliegende Edition präsentiert erstmalig den vollständigen Text mit den im Original vorgesehenen Illustrationen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Rudolstädter Arbeitskreis zur Residenzkultur, Thomas Fischbacher, Peter-Michael Hahn
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 01.12.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86732-358-1
Verlag Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
Maße (L/B) 23,5/15,8 cm
Abbildungen ca. 40 Schwarzweißabbildungen
Auflage 1

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