• Die Wiederentdeckung des Menschen

Die Wiederentdeckung des Menschen

Warum Egoismus, Gier und Konkurrenz nicht unserer Natur entsprechen

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Inhalt und Details

"Menschen sind halt so..."

Der Mensch ist von Natur aus egoistisch und faul. Generell ist er darauf aus, den größten Nutzen für sich selbst herauszuschlagen und bringt seine beste Leistung nur unter Konkurrenzdruck. So zumindest die herrschende Meinung in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik - mit weitreichenden Folgen, die wir alle zu spüren bekommen: zum Beispiel in der verfehlten Bildungs- und Sozialpolitik oder in einer zunehmend kontrollierten Arbeitswelt.
Das Menschenbild im Kapitalismus ist nichts weiter als eine von der Wirtschaft verbreitete Mär. In diesem Buch widerlegt Andreas von Westphalen die These des egoistischen Nutzenmaximierers und beweist anhand vieler spannender Beispiele, dass wir ganz anders ticken. Ein reichhaltiges Angebot an guten Argumenten gegen die Besserwisser aus den Chefetagen, den Beraterfirmen und den Stammtischrunden.
  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Family Sharing

    Ja

  • Sprecher Klaus B. Wolf
  • Spieldauer

    450 Minuten

  • Erscheinungsdatum

    18.06.2019

Beschreibung & Medien

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Family Sharing

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    Ja

  • Medium

    MP3

  • Sprecher Klaus B. Wolf
  • Spieldauer

    450 Minuten

  • Erscheinungsdatum

    18.06.2019

  • Verlag ABOD Verlag GmbH
  • Fassung

    ungekürzt

  • Hörtyp

    Lesung

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    4064066269562

Kundenbewertungen

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Die Wiederentdeckung des Menschen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 01.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sollte jeder lesen der den Glauben an das Gute im Menschen verloren hat.

Wider dem Konsumverhalten
von Sikal am 03.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Geld, Konsum, Werbung oder Machtstreben – alles Eigenschaften des Kapitalismus und alles Werte und Eigenschaften, die der Mensch für sich in Anspruch nimmt (oder nehmen möchte). So hat sich unsere Menschenbild geprägt, aber woher kommt diese Prägung eigentlich? Stimmt es, dass der Mensch ausschließlich auf seinen eige... Geld, Konsum, Werbung oder Machtstreben – alles Eigenschaften des Kapitalismus und alles Werte und Eigenschaften, die der Mensch für sich in Anspruch nimmt (oder nehmen möchte). So hat sich unsere Menschenbild geprägt, aber woher kommt diese Prägung eigentlich? Stimmt es, dass der Mensch ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil aus ist oder ist er gar nicht so egozentrisch wie er sich auf den ersten Blick gibt? Ist der Mensch gar ein soziales Wesen und nur durch die Welt, in der er lebt zu einem unersättlichen Konsumenten geworden? Diesen Fragen geht der Autor in seinem Buch nach und versucht uns in sechs Kapiteln vom Guten im Menschen zu überzeugen. Ausgehend von einem deformierten Menschenbild, in dem der Konsum und das eigene Ego an erster Stelle stehen, versucht der Autor ein Bild der Menschen zu zeichnen, welches ein anderes ist als das, welches sich bei uns eingeprägt hat. Der Mensch ist nicht daran schuld wie er ist, es ist vielmehr das Umfeld in welchem er sich befindet. Erst dessen Umgebung macht den Menschen zu dem was er ist – ob im Guten oder Schlechten, ob als Egoisten oder Altruisten. „Was für eine Welt, in der das Menschenbild der Werbebranche deutlich näher an der Natur des Menschen ist als die Wirtschaftswissenschaften. Doch sie sind es, welche die Grundlagen für zentrale politische Entscheidungen schaffen – Entscheidungen, die unser […] Zusammenleben nachhaltig prägen […]“ Damit fasst der Autor zusammen was er in einem der Kapitel ausführlich erklärt – der Mensch ist das, wozu er gemacht wird. Aber es geht auch anders. Auf den folgenden Seiten versucht uns der Autor anhand zahlreicher Beispiele davon zu überzeugen, dass der Altruismus die eigentliche vorherrschende Gefühlsneigung im Menschen ist. Leider können seine Argumentationen nicht ganz der Wirklichkeit standhalten – oder zumindest wird man während der Lektüre das Gefühl nicht los, dass jener menschengebundene Altruismus der Werbewirtschaft und dem Kapitalismus kaum Paroli bieten kann. Schade eigentlich, denn man würde sich im Laufe des Buches wirklich wünschen, dass von Westphalens Erläuterungen den Tatsachen entsprechen würden… 4 Sterne

"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" - oder doch nicht?
von Gertie G. aus Wien am 16.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Andreas von Westphalen, Literaturwissenschaftler und Philosoph, nimmt in seinem neuen Buch das Fehlen von Empathie und Kooperation zwischen den Menschen (und Staaten) unter die Lupe. Wenn man sich in seinem Umfeld umsieht, hat man den Eindruck, dass heute alles Streben dem Konkurrenzkampf untergeordnet wird. Sei es um den bes... Andreas von Westphalen, Literaturwissenschaftler und Philosoph, nimmt in seinem neuen Buch das Fehlen von Empathie und Kooperation zwischen den Menschen (und Staaten) unter die Lupe. Wenn man sich in seinem Umfeld umsieht, hat man den Eindruck, dass heute alles Streben dem Konkurrenzkampf untergeordnet wird. Sei es um den besten Preis im Supermarkt, sei es um das schönste Spielzeug im Kindergarten, das neueste Mobiltelefon, die meisten Klicks in den sozialen Medien oder den besten Job. Wettbewerb an sich ist ja nicht verwerflich. Es kommt, wie schon Paracelsus sagte, auf die Dosis an. Wenn wirklich alles nur mehr der Gier nach „mehr“ untergeordnet wird, bleiben andere menschliche Eigenschaften wie Nächstenliebe oder Rücksichtnahme auf der Strecke. Das Buch regt zum Nachdenken über sich selbst und die Umgebung an. Viele Kapitel sind mit spannenden Zitaten überschrieben. Der Autor zeigt Wege und Denkansätze auf. Man muss nicht allen folgen. Den einen oder anderen näher zu betrachten, lohnt sich auf jeden Fall. Fazit: Ein durchaus angenehm zu lesendes Buch zu einem eher philosophischen Thema. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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