Meine Filiale

Das Lächeln der Mona Lisa

George Tenner

(3)
eBook
eBook
2,99
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 12,20 €

Accordion öffnen
  • Das Lächeln der Mona Lisa

    Epubli

    Lieferbar in 2 - 3 Tage

    12,20 €

    Epubli
  • Das Lächeln der Mona Lisa

    Schardt, M

    Lieferbar in 3 - 5 Tagen

    12,80 €

    Schardt, M

eBook

ab 2,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Mitte des Jahres 1994 findet die Haushälterin Roswitha Färber die Leiche des Kunstmalers Helmut Müller-Karsten in dessen Wohnzimmer im Dresdner Künstlerhaus in Loschwitz. Aufgrund des verwüsteten Zustands, in der sich die Wohnung des Malers befindet, stuft der Notarzt ihn als "ungeklärten Todesfall" ein. Damit wird die Dresdner Mordkommission um Leiter Barneby Kern auf den Plan gerufen. Bei ihren umfänglichen Ermittlungen in der Dresdner und internationalen Kunstszene stoßen sie immer tiefer in einen Strudel von Korruption, illegalen Gemäldehandel, Geldwäsche und politischen Verstrickungen. Zunächst gerät Müller-Karstens Stiefsohn Vester in Verdacht, etwas mit dem Tod des Malers zu tun zu haben. Dabei spielen spezielle Frauenbildnisse eine Rolle, hinter denen nicht nur Vester, sondern auch Galeristen, die Stasi, Kunsthändler und die russische Mafia her sind. Der Krimi führt in die Welt der Mondänen und Lasziven und deckt auf, wie "hohe Tiere" der Stasi Geld beiseite schafften und dabei Verbindungen in die BRD zu nutzen wussten. Der komplexe Fall bleibt lange undurchsichtig, weitere Morde geschehen, aber das Team Kerns bleibt hartnäckig und kann am Ende einen Fall ungeahnten Ausmaßes aufklären.

Vita George Tenner *1939 1964 wurde er wegen des Versuches, aus der DDR zu fliehen, inhaftiert. 1966 floh er über die Ostsee zum Feuerschiff Gedser. 1982 veröffentlichte er seinen ersten Roman über den Geheimdienst der DDR in Verbindung mit dem Sechstagekrieg in Israel. Seit 2002 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783750282063
Verlag Epubli
Dateigröße 692 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
1
0

Etwas zäh
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 19.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das ist weniger ein Krimi, als eher eine Beschreibung der geschichtlichen Vorgänge in der DDR im Allgemeinen und der kunsthistorischen im Besonderen.

Das Geheimnis des Gemäldes "Mona Lisa"
von Dagmar Hartmann aus Berlin am 10.10.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es beginnt mit einem toten Kunstmaler. Zunächst deutet alles darauf hin, dass in seiner Wohnung eingebrochen und der Mann überwältigt wurde. Dies muss allerdings revidiert werden, denn er ist eines natürlichen Todes gestorben. Das Chaos in der Wohnung macht die Polizisten stutzig und nachdem noch zwei andere Personen, die mit Ku... Es beginnt mit einem toten Kunstmaler. Zunächst deutet alles darauf hin, dass in seiner Wohnung eingebrochen und der Mann überwältigt wurde. Dies muss allerdings revidiert werden, denn er ist eines natürlichen Todes gestorben. Das Chaos in der Wohnung macht die Polizisten stutzig und nachdem noch zwei andere Personen, die mit Kunsthandel zu tun haben, tot aufgefunden werden, wird die Mordkommission auf den Plan gerufen. Als Verdächtige kommen mehrere Leute in Frage, die mit der Kunst-Szene und auch den momentanen Personen etwas zu tun haben könnten. Da wäre zunächst der Stiefsohn Thomas Vester, der im Haus wohnte, dessen Freund oder auch ein naher Nachbar im Kreis der Verdächtigen sowie der Galeriebesitzer Fuoli. Zum einen spielt der Kunsthandel eine Rolle, Personen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit kommen ins Blickfeld, auch die Sizilianische Mafia scheint präsent zu sein. Und welche Bedeutung hat spielt dabei das zu beiden Todesfällen gehörende Werk "Das Lächeln der Mona Lisa", das sowohl als Bild als auch mit seinem Lithografiestein mutwillig zerstört wurde? Zunächst wird Thomas Vester verdächtigt, der ein Hass aus Jugendzeit auf seine Mutter hat, denn diese hat ihn einst vernachlässigt und später Geld und Bilder zum Verkauf zugesteckt. War das ihre Wiedergutmachung? Und warum wollte er dann angeblich alle 25 Exemplare der Mona Lisa, die ein Bildnis seiner Mutter darstellt, unbedingt behalten? Im Laufe der zahlreichen Gespräche mit wichtigen Personen, Observierungen von diversen auffälligen PKWs, Offenbarungen hochrangiger Leute, Verhöre der Verdächtigen und der Mitarbeit des LKA hinter vorgehaltener Hand kommt ein ganz anderer Aspekt zutage. Einzelne hochrangige Offiziere, die Kontakte zu italienischen Mafia haben, mit Kunst und Schmuck handelten und damit viel Geld machten sowie andere Beweismittel führen letztendlich zur Aufklärung des Falles und zur Aushebung eines Sumpfes. Von Anfang an ist der Text kompakt und fließend gestaltet. Der Autor ist in der Lage, den Leser unmerklich mitzureißen und in die Story zu geleiten, aus der man erst auf der letzten Seite wieder heraus kommt. Dabei benutzt er verschiedene Merkmale: Zum einen die Authentizität der Lokalitäten, Straßen und Gebäude. Ich hatte das Gefühl, in den Autos der Ermittler mitzufahren, denn er lenkt die Aufmerksamkeit auf Details, die zu Dresden gehören. Allein das "Blaue Wunder" müsste jedem ein Begriff sein. Man erfährt somit einen Teil der Stadtgestaltung und kann sich bildlich vorstellen, an welcher Stelle sich die Leute gerade befinden. Das bezieht sich auch auf die Verfolgung der PKWs, wenn sie einen Wagen zum Zwecke der Observierung verfolgen. Man könnte sagen, es ist eine politische Verarbeitung der DDR-Vergangenheit, den er in einen Krimi verpackt hat. Denn es sind Leute und Firmen mit Namen genannt, die einen Wiedererkennungswert abgeben. Einige Wahrheiten von bekannten Personen kommen ans Licht. Die erwähnte Einflechtung echter Fakten in einen Krimi erreicht der Autor durch zwanglose Gespräche, bei denen die Leute mit den Kriminalisten sprechen oder auch in Verhören in Form von Frage-Antwort-Manier. Auch Beweismittel sind im Buch enthalten, die durch Datum und Unterschrift authentisch benutzt werden. Die Geschichte des Thomas Vester oder anderer Personen ist an manchen Stellen in Erzählform gestaltet.

Mona Lisa
von Grit Weber aus Berlin am 17.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In „Das Lächeln der Mona Lisa“ gibt es gleich im Prolog die erste Leiche. Auch wenn nach der Obduktion des Kunstmalers ein natürlicher Tod festgestellt wird, die ermittelnden Polizisten um Kriminaloberkommissar Lenz und Hauptkommissar Kern vermuten, daß sich hinter diesem Vorfall mehr verbirgt, denn warum sind sowohl die Lithogr... In „Das Lächeln der Mona Lisa“ gibt es gleich im Prolog die erste Leiche. Auch wenn nach der Obduktion des Kunstmalers ein natürlicher Tod festgestellt wird, die ermittelnden Polizisten um Kriminaloberkommissar Lenz und Hauptkommissar Kern vermuten, daß sich hinter diesem Vorfall mehr verbirgt, denn warum sind sowohl die Lithografie als auch der Druckstein zerstört? Hat der Stiefsohn des Kunstmalers etwas damit zu tun? Vieles spricht dafür, doch während seiner Verhöre rücken weitere Personen als Täter ins Rampenlicht. Ein Einbruch in eine Dresdener Galerie sowie ein Doppelmord an einem Kunstsammler und seiner Lebensgefährtin, bei denen ebenfalls Bildnisse der Mona Lisa beschädigt, bringen weitere interessante Fakten zum Vorschein, denn sowohl der Galeriebesitzer als auch das Nachbarspärchen der Ermordeten haben brisante Geschichten zu erzählen. Langsam fügt sich ein Indiz ans andere und es wird sehr fraglich, ob es für die Taten wirklich nur einen Täter gibt, obwohl es jedes Mal um das gleiche Bild geht. Es stellt sich zudem die Frage, was an dem Bild so besonders ist und wen es darstellt. Da es insgesamt 25 Abzüge dieses Bildes gibt, ist zu befürchten, daß weitere Straftaten folgen werden. Es ist wohl sehr gut erkennbar, daß es bei diesem Krimi um sehr verzwickte und miteinander verstrickte Verbrechen geht, die aufzuklären gar nicht so leicht sind. Es ist äußerst interessant, mitzuerleben, wie die Polizeiarbeit von statten geht. Es gibt Verhöre, Befragungen, Recherchen und teamübergreifende Zusammenarbeit, wobei sich langsam aber stetig Puzzleteil an Puzzleteil fügt, die letztendlich zur Aufklärung führen wird. Doch bis dahin dreht sich die Spannungsspirale permanent. Der Leser wird bereits im Prolog an das Buch gefesselt und es läßt ihn bis zur letzten Seite auch nicht wieder los. Zu spektakulär sind die Ermittlungsergebnisse. Somit ist „Das Lächeln der Mona Lisa“ für alle Krimi-Fans eine empfehlenswerte Lektüre. Wer sich jedoch einmal mit dem Autor beschäftigt und sich seine Biografie zu Gemüte führt, der wird erkennen, daß George Tenner hier sehr viel selbst Erlebtes und Recherchiertes eingebaut hat. Das läßt seinen Krimi in einem ganz anderen Licht erscheinen. Daß die Romanfigur ein Kunstmaler ist und den Namen Helmut Müller-Karsten trägt hat auch seinen Grund, denn sein Vater, Helmut Schmidt-Kirstein war ebenfalls ein Kunstmaler. Beeindruckend sind auch die Passagen, in denen es um Kunstmalerei, speziell um die Anfertigungen von Lithographien und derer Druckplatten geht. Hier erkennt man das fundierte Fachwissen, über welches der Autor von Hause aus verfügt. Was jedoch diesen Krimi so spektakulär und brisant macht, sind die Ermittlungsergebnisse der Polizei, denn dem Leser werden hier die grenzübergreifenden Machenschaften zwischen DDR und BRD zu Zeiten des Kalten Krieges geschildert. Es geht hierbei insbesondere um die Praktiken und schmutzigen Geschäfte der StaSi, um Kunstschmuggel russischer Banden und auch um die Sizilianische Mafia. Hierzu werden Namen bekannter Persönlichkeiten genannt und Fakten aufgelistet. Dieser Dresden-Krimi ist eine spannende und unterhaltsame Lektüre, ein vielseitiges und vielschichtiges Gesamtkunstwerk, welches den Leser auch lange nach Auslesen des Buches nicht in Ruhe läßt.

  • Artikelbild-0