Zur Genealogie der Moral

Eine Streitschrift

Friedrich Nietzsche

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
8,99
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 4,90 €

Accordion öffnen
  • Zur Genealogie der Moral

    Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    4,90 €

    Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Reclam, Philipp

    Sofort lieferbar

    5,00 €

    Reclam, Philipp
  • Zur Genealogie der Moral

    Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    5,99 €

    Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Epubli

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    7,99 €

    Epubli
  • Zur Genealogie der Moral

    Epubli

    Sofort lieferbar

    8,99 €

    Epubli
  • Zur Genealogie der Moral

    BoD – Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    9,99 €

    BoD – Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Insel Verlag

    Sofort lieferbar

    10,00 €

    Insel Verlag
  • Zur Genealogie der Moral

    Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    11,80 €

    Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Tredition

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    12,90 €

    Tredition
  • Zur Genealogie der Moral (Großdruck)

    Henricus (Großdruck)

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    14,80 €

    Henricus (Großdruck)
  • Zur Genealogie der Moral

    Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    14,90 €

    Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Hansebooks

    Lieferbar in 2 - 3 Tagen

    20,90 €

    Hansebooks
  • Zur Genealogie der Moral: Eine Streitschrift

    Dogma Verlag

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    33,90 €

    Dogma Verlag

gebundene Ausgabe

ab 3,95 €

Accordion öffnen
  • Zur Genealogie der Moral

    Anaconda Verlag

    Sofort lieferbar

    3,95 €

    Anaconda Verlag
  • Zur Genealogie der Moral

    Nikol

    Erscheint demnächst (Nachdruck)

    3,95 €

    Nikol
  • Zur Genealogie der Moral

    Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    16,80 €

    Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Books on Demand

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    24,80 €

    Books on Demand
  • Zur Genealogie der Moral

    Tredition

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    24,90 €

    Tredition
  • Zur Genealogie der Moral (Großdruck)

    Henricus (Großdruck)

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    26,80 €

    Henricus (Großdruck)
  • Zur Genealogie der Moral

    Boer Verlag

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    32,00 €

    Boer Verlag

eBook

ab 0,49 €

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

14,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

12,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Die Streitschrift »Zur Genealogie der Moral« ist eine Ergänzung und Erläuterung zu Nietzsches »Jenseits von Gut und Böse«, in der verschiedene soziologische, psychologische und historische Theorien und Thesen diskutiert werden und die geschichtlichen und psychischen Voraussetzungen und die Entwicklungsbedingungen moralischer Wertvorstellungen analysiert werden, um die Motive menschlichen Handelns und Denkens nachzuvollziehen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen, Kreis Merseburg geboren und starb am 25. August 1900 in Weimar. Er war klassischer Philologe und wurde durch seine philosophischen Schriften postum weltweit bekannt. Zudem betätigte er sich als Dichter und Komponist. Er studierte evangelische Theologie und klassische Philologie in Bonn und Leipzig. Anschließend erhielt er noch vor Abschluss seiner Promotion 1869 eine außerordentliche Professur an der Universität Basel. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden musste er diese zehn Jahre später aufgeben und war fortan als freier Philosoph tätig. Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik“, „Also sprach Zarathustra“ und „Jenseits von Gut und Böse“.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 188
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7502-8765-5
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/1 cm
Gewicht 228 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
0
1
0
0

"Lieber will noch der Mensch das Nichts wollen, als nicht wollen"
von Zitronenblau am 10.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Genealogie ist hinlänglich rezeptiert und bekannt. Im Grunde handelt es sich hierbei nicht um eine Ethik, die fragt: was und wie - sondern warum? Nietzsche bildet eine Art soziologische und psychologische ("Jeder ist sich selbst der Fernste") Abhandlung aus, die auf die geschichtlichen Ursachen der Moral hinaus will: Am Anf... Die Genealogie ist hinlänglich rezeptiert und bekannt. Im Grunde handelt es sich hierbei nicht um eine Ethik, die fragt: was und wie - sondern warum? Nietzsche bildet eine Art soziologische und psychologische ("Jeder ist sich selbst der Fernste") Abhandlung aus, die auf die geschichtlichen Ursachen der Moral hinaus will: Am Anfang war der Wille - der Wille zur Macht! Nietzsche legt drei Unterhandlungen vor: im Wesentlichen werden in der ersten Unterhandlung Herrenmoral und Sklavenmoral (Ressentiment) besprochen, wobei derjenige, der sowohl Herr als auch Sklave SICH immer als gut und die ANDEREN als schlecht bezeichnet, sodass Gut und Böse zu relativen Begriffen (je nach Moral aktiv oder reaktiv) werden. In der zweiten Unterhandlung kristallisiert sich der Wille zur Macht heraus - durch die Korrelation mit den begriffen "Schuld aus dinglicher Schuld" und "schlechtes Gewissen". Jedoch fiel mir schwer, die Systematik zu erkennen: ist Moral eine Folge von Schuldgefühlen oder schlechtem Gewissen? Oder sind beide eine Folge einer Moral? Einen psychoanalytisch interessanten Satz sehe ich in: "[...] das Leiden des Menschen am Menschen, an sich: als die Folge einer gewaltsamen Abtrennung von der thierischen Vergangenheit, eines Sprunges und Sturzes gleichsam in neue Lagen und Daseins-Bedingungen, einer Kriegserklärung gegen die alten Instinkte, auf denen bis dahin seine Kraft, Lust und Furchtbarkeit beruhte." Das erinnert mich an Schellings notwendiger Bosheit des Menschen, der aus der Finsternis des Schoßes geboren wurde. Freilich sollte man hier sehr vorsichtig sein, wenn man auf der Suche nach Wahrheit ist. Die dritte Unterhandlung thematisiert das Ideal der Askese, das alle die "praktizieren" (wohl eher: "denken", denn "Ein verheiratheter Philosoph gehört in die Komödie"), die sich vom Machtwillen abwenden mit einem Nein. U.a. (teilweise ästhetischen Ausführungen ?) erklärt er dadurch auch den Nihilismus, denn da Nicht-Wollen schlechterdings unmöglich ist, Wille immer ist, entschließt der Mensch sich kurzerhand zum Nichts-Wollen. Letztlich wird - anders noch als m.E. bei Schopenhauer - das asketische Ideal als verderbend eingeschätzt. Dessen eingedenk nun bleibt (für mich jedenfalls) das Fazit offen. Sollen wir Zarathustra fragen? Wahrscheinlich... Irgendwo da muss die "neue Moral" zu finden sein.

  • Artikelbild-0