Migräne ist nichts für Jammerlappen

Isabelle Dürren

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Beschreibung

Bei voller Fahrt im Auto übergeben... Ausflüge des Grauens... Tagelang kein Sonnenlicht sehen... Wie lebt es sich eigentlich mit Migräne? Isabelle Dürren weiß es seit Jahrzehnten, genauer gesagt, seit sie sechs Jahre alt ist, und erzählt darüber in diesem Buch. Wie fühlt sich das an? Welchen skurrilen Situationen, welchen desolaten Zuständen ist man ausgesetzt? Hartgesotten, wo es nötig ist, zerbrechlich, wo nichts mehr möglich ist, gibt Isabelle Einblick in ihre persönliche Hölle und sagt nicht (nur) aus Spaß: Migräne ist nichts für Jammerlappen.

Isabelle Dürren ist Baujahr 1969. Sie lebt und arbeitet im Norden Deutschlands. Sie hat keinen Ehemann, keine Kinder und keinen Hund, wohl aber einen Lebensgefährten, der mit ihr, und sie mit ihm, durch dick und dünn geht. Lesen war für sie von Kindesbeinen an die schönste und liebste Beschäftigung. Seit dieser Zeit schlummerte der Wunsch in ihr - und brach sich ab und an in unvollendeten Geschichten, Plots und allerlei unterschiedlichen Ansätzen zu etwas Kompletten seine Bahn - selbst ein Buch

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 118 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739487229
Verlag Via tolino media
Dateigröße 727 KB

Kundenbewertungen

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Migräne schonungslos beschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Gronau am 26.04.2020

Isabelle Dürren Migräne ist nichts für Jammerlappen Independently published 2020 In ihrem Buch „Migräne ist nichts für Jammerlappen“, beschreibt Isabelle Dürren die schonungslose Wahrheit und Erlebnisse über Migräne. Welche Odyssee sie in 44 Jahren, ihre erste Migräne hatte sie schon mit 6 Jahren, hinter sich gebracht hat. ... Isabelle Dürren Migräne ist nichts für Jammerlappen Independently published 2020 In ihrem Buch „Migräne ist nichts für Jammerlappen“, beschreibt Isabelle Dürren die schonungslose Wahrheit und Erlebnisse über Migräne. Welche Odyssee sie in 44 Jahren, ihre erste Migräne hatte sie schon mit 6 Jahren, hinter sich gebracht hat. In vielem habe ich mich wiedererkannt und ich bin froh, dass die Autorin darüber geschrieben hat. Viel zu wenig WISSEN und GLAUBEN, dass das eine Krankheit ist. Viele denken immer noch, es sei eine AUSREDE. Aber es ist keine Ausrede. Ich finde, dass das Buch sehr gut geschrieben ist und dass die Autorin sehr gut beschrieben hat, wie es ihr bei Migräne ging und geht. Es ist sehr authentisch. Sehr viele Situationen, die ich auch schon erlebt habe, wurden beschrieben und ich habe mich an sehr vieles erinnert, was ich schon sehr tief vergraben hatte. Trotz allem hat die Autorin ihren Mut und ihren Humor nicht verloren. Ich finde es toll, dass sie dieses Werk geschrieben hat und wünsche mir, dass das Buch noch viele Menschen lesen. Meiner Meinung nach sollte es in jeder Arztpraxis stehen, wo man lange warten muss. Die Menschen würden danach ganz anders über Migräne denken. Ich finde, das Buch ist zu kurz, ich hätte gerne noch viel mehr über das Leben der Autorin gewusst, denn es war total interessant und teilweise fast schon spannend. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für Betroffene, sondern auch für die Leute, die jemanden kennen, der Migräne hat. Sehr gut beschrieben, authentisch und die Autorin kommt sehr sympathisch rüber. 5 Sterne.

Migräne ist mehr als nur Kopfschmerzen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2020

Klappentext: Bei voller Fahrt im Auto übergeben… Ausflüge des Grauens… Tagelang kein Sonnenlicht sehen… Wie lebt es sich eigentlich mit Migräne? Isabelle Dürren weiß es seit Jahrzehnten, genauer gesagt, seit sie sechs Jahre alt ist, und erzählt darüber in diesem Buch. Wie fühlt sich das an? Welchen skurrilen Situationen, wel... Klappentext: Bei voller Fahrt im Auto übergeben… Ausflüge des Grauens… Tagelang kein Sonnenlicht sehen… Wie lebt es sich eigentlich mit Migräne? Isabelle Dürren weiß es seit Jahrzehnten, genauer gesagt, seit sie sechs Jahre alt ist, und erzählt darüber in diesem Buch. Wie fühlt sich das an? Welchen skurrilen Situationen, welchen desolaten Zuständen ist man ausgesetzt? Hartgesotten, wo es nötig ist, zerbrechlich, wo nichts mehr möglich ist, gibt Isabelle Einblick in ihre persönliche Hölle und sagt nicht (nur) aus Spaß: Migräne ist nichts für Jammerlappen. Fazit: Bei dem Buch handelt es sich um keinen Ratgeber, sondern um einen mutigen Bericht einer Betroffenen, die schon seit dem 6. Lebensjahr unter Migräne leidet. Der Autorin ist es gelungen mich schon auf den ersten Seiten mit in ihr Leben zu nehmen und mir so manchen Aha-Moment zu bescheren. Wie fühlt sich diese Migräne an und gibt es Warnzeichen? Wie ist die Akzeptanz in unserer Gesellschaft? Gibt es Hilfe? Ist Migräne nur wie so oft behauptet eine Ausrede oder doch ernst zu nehmen? Wer Migräne kennt, der kennt auch die ganzen Nachteile, die mit ihr einhergehen und leidet unter diesen Schmerzen, die kaum vergleichbar sind. Ich war überrascht, wie Isabelle Dürren diesen Schmerz so nachvollziehbar beschrieben hat. Ja, so fühlt es sich an. Als ich das Buch endlich in Händen hatte stieg ich sofort ein und erlebte, wie die Autorin ihr Leben, beginnend mit ihrer Kindheit schonungslos und offen vor meinen Füssen ausbreitete. Schon mit 6 Jahren erleidet sie ihre erste Migräneattacke und muss schon als Kind sehr oft leiden. Dies bringt ihr viele Nachteile, da sie ihr Leben oft im verdunkelten Zimmer verbringen muss und sich anders verhält wie andere Kinder. Ein Leben, geprägt von Schmerzen, Verzicht und vielen schädlichen und nutzlosen Medikamenten. Dazu kommt noch das Gefühl, anders zu sein. Leider muss sie auch schon von Kindesbeinen an damit leben, dass ihr Schmerz als Ausrede abgetan und nicht ernst genommen wird. Was für gesunde Menschen normal ist, ist für Migränepatienten immer wieder eine neue Herausforderung, da die Attacken jeden glücklichen Moment zunichte machen können. Die Auswirkungen auf das gesamte Leben sind enorm und nur für Menschen nachvollziehbar, die selbst betroffen sind. Dies wurde in diesem kleinen, feinen Büchlein sehr gut dargestellt. Mit deutlichen Worten und schnörkellos beschreibt Isabelle Dürren das Dilemma in dem sich Migränepatienten immer wieder sehen. Auch, wenn es sich um ein eher schwieriges Thema handelt, gelang es der Autorin, lebhaft, kurzweilig und voller Humor, mich zu begeistern. Ich konnte mit ihr leiden und fühlen und auch ihre Wut verstehen. Migräne wird auch heute noch oft belächelt und ist nicht tödlich, doch ihre Folgen sind für Betroffene sehr schwer zu ertragen. Das Cover bringt das Thema auf den Punkt, denn es ist sehr schlicht gehalten und der Frau, die ihren Kopf in Händen hält, ist der Schmerz und ihre Verzweiflung direkt anzusehen. Ich danke der Autorin für ihren Mut, dieses Buch zu schreiben, denn es macht Betroffenen Mut und kann anderen Menschen die Augen öffnen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Eindringlich und farbig geschilderte Leidensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kronberg am 21.04.2020

Isabelle Dürren hat einen hochpersönlichen und beeindruckenden Bericht über ihr Leben mit Migräne geschrieben, meines Wissens das erste deutschsprachige Buch dieser Art überhaupt. Das alleine schon macht es wichtig, hinzu kommt aber noch, daß es sowohl intensiv wie auch eingängig geschrieben ist. Gerade die Schilderungen der Att... Isabelle Dürren hat einen hochpersönlichen und beeindruckenden Bericht über ihr Leben mit Migräne geschrieben, meines Wissens das erste deutschsprachige Buch dieser Art überhaupt. Das alleine schon macht es wichtig, hinzu kommt aber noch, daß es sowohl intensiv wie auch eingängig geschrieben ist. Gerade die Schilderungen der Attacken bereiten beim Lesen Unbehagen - das ist ausdrücklich ein Lob, denn es ist ausgesprochen schwer, körperliche Beschwerden in bildhafte Worte zu fassen. Das ist der Autorin schmerzhaft hervorragend gelungen. Überhaupt ist der Schreibstil erfreulich: leicht und angenehm lesbar. Es gibt viele treffende Beschreibungen, so z.B. wenn die Autorin schreibt, daß sie "wie ein welkes Blatt" im Bett lag. Das Leiden - und es ist wirklich eine Leidensgeschichte, die hier erzählt wird - und die darüber zurecht empfundene Wut strahlen von den Seiten aus. "Ich wimmere, schreie, hämmere mir mit den Fäusten gegen die Stirn. Das geht so bis zur endgültigen Erschöpfung" ist eine dieser Passagen, bei denen man mitleidet. Sätze wie "...man stirbt nicht unmittelbar daran. Aber doch jedes Mal ein Stückchen." umfangen den Leser mit der resignierten Traurigkeit über ein Leiden, das nicht nur quälend ist, sondern auch oft belächelt und nicht ernstgenommen wird. Die Autorin berichtet in kurzen thematischen Kapiteln, beleuchtet den frühen Anfang ihrer Migräne"karriere", zeigt auf, wie diese tückischen Anfälle sich auf ihr ganzes Leben auswirken - Schule, Arbeit, Pläne, erschreckende Nebenwirkungen und vieles mehr. Hier fehlte mir aber leider auch recht viel. Durch die große Schrift (ich habe das Taschenbuch gelesen) und nur einseitig bedrucktem Inhaltsverzeichnis, Vor- und Nachwort u.a. war es weniger Text, als man beim Blick auf die Seitenzahl erwarten könnte. Einige Lebensbereiche sind gänzlich ausgelassen (sollen aber wohl zukünftig noch Eingang ins Buch finden, was ich sehr begrüße), bei anderen blieb ich mit zu vielen Rückfragen zurück. Gerade, was die medizinischen Aspekte betrifft, bleibt das Buch sehr vage. Es soll ein Erfahrungebericht sein, kein Ratgeber und natürlich kann und soll ein solch persönlicher Bericht keine medizinischen Ratschläge oder Empfehlungen aussprechen. Trotzdem hätte ich mich z.B. gefreut, wenn man erfahren hätte, ob eine im Buch erwähnte "Anti-Migräne-Tablette" ein Schmerzmittel oder eine andere Art Tablette war, ob die Akupunkturbehandlung langfristig durchgeführt wurde, warum die der Autorin als Kind verschriebenen Schmerztabletten ihr bei einem späteren Anfall nicht verabreicht wurden. Auch werden z.B. Yoga und Entspannungsmethoden erwähnt, aber wir erfahren nicht, ob sie ausprobiert wurden und ob sie Wirkung zeigten. Als Migränebetroffene hätten mich solche Informationen - also nicht nur die Beschreibung der Krankheit, sondern der persönliche Umgang damit - brennend interessiert, sind sie doch ein erheblicher Teil der Erfahrung. Gerade da die Autorin so farbig und kurzweilig berichten kann, wäre mir mehr Ausführlichkeit willkommen gewesen, was letztlich auch ein Lob ist, da ich mich in Büchern sonst oft über zu viel Detailfreudigkeit ärgere. Hier wäre es dagegen: gerne mehr!! Beeindruckend ist es, wie Isabelle Dürren es schafft, nie ihren Sinn für Humor und in aller immer wieder zuschlagenden Dunkelheit ihre Zuversicht nicht zu verlieren. Man kann auf einer Seite noch richtig mitleiden und muß auf der nächsten Seite schon wieder schmunzeln oder anerkennend nicken und denken "Wow, was für eine innere Stärke". Es ist ausgesprochen mutmachend, daß jemand, der Migräne in solch grausamer Stärke hat, noch so positiv denken kann. Ich kann mir auch deshalb gut vorstellen, daß diese Lektüre für viele weitere Migränegeplagte stärkend ist. Auch, wer wissen möchte, was an Migräne Leidende wirklich durchmachen, wird hier eine sehr eindrückliche Schilderung lesen, die deutlich macht, daß Migräne mehr ist als "etwas Kopfschmerzen". So haben wir hier einen farbig geschriebenen eindringlichen Erfahrungsbericht, der auch inmitten der Düsternis eine beeindruckende Leichtigkeit bewahrt. Wenn die von der Autorin geplanten Zusatzkapitel noch Eingang in dieses auch jetzt schon lesenswerte Buch finden, werden die fünf Sterne strahlend leuchten. Empfehlenswert ist es aber in jedem Fall.


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