A LADY's MAID: Die Zofe

Richelle Staffan

(2)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
3,49
bisher 4,99
*befristete Preissenkung des Verlages.   Sie sparen : 30  %
3,49
bisher 4,99 *befristete Preissenkung des Verlages.

Sie sparen:  30 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Beschreibung

Sinnlicher Schmerz und prickelnde Gefahr Der neue mitreißende Erotik-Thriller von Richelle Staffan Gerade war Christopher Collins noch auf einem Date mit seiner Traumfrau, im nächsten Moment wird er zu einem Tatort gerufen: Der Kunde eines exklusiven Londoner SM-Studios wurde ermordet. Bei seinen Ermittlungen trifft Christopher auf Olivia Carver: Als verführerische Zofe lässt sie die ausgefallensten erotischen Fantasien ihrer Kunden Wirklichkeit werden. Doch wer wollte einen ihrer treuesten Kunden tot sehen? Ein gefährliches Spiel beginnt, denn ein weiterer Mord geschieht und plötzlich geht es um alles ...

Richelle Staffan ist das Pseudonym einer deutschen Thriller-Autorin. Neben Thrillern schreibt sie - unter ihrem Klarnamen - auch Urban Fantasy. Bekannt geworden sind hier vor allem ihre Bücher über die Fälle der Liga Foundation. Seit 2018 ist die Autorin zudem im Selfpublisher Verband organisiert.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739487434
Verlag Via tolino media
Dateigröße 953 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
1
0
0

Eher erotischer Roman denn Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiligenhaus am 08.03.2020

Die Autorin Stephanie Richel wagt sich unter Pseudonym mutig an ein anderes Genre als Urban-Fantasy. Das wunderschöne Cover, das einen Hauch vom exquisiten Kostüm der Protagonistin Olivia, der Zofe, erahnen lässt, suggeriert einen Thriller. Doch werden diejenigen, die einen Thriller erwarten, enttäuscht werden. Es handelt sich v... Die Autorin Stephanie Richel wagt sich unter Pseudonym mutig an ein anderes Genre als Urban-Fantasy. Das wunderschöne Cover, das einen Hauch vom exquisiten Kostüm der Protagonistin Olivia, der Zofe, erahnen lässt, suggeriert einen Thriller. Doch werden diejenigen, die einen Thriller erwarten, enttäuscht werden. Es handelt sich vielmehr um einen erotischen Roman, der mehrere Mordfälle im Hintergrund bietet. Vorrangiges Thema ist die SM-Szene. Detailliert wird die Beziehung einer/s Dom zu seiner/ihrer Sub geschildert, mehrere Rollenspiele in einem luxuriösen Etablissement und während einer sich an Erotik-Messen anlehnenden Convention geschildert, die großen Einfallsreichtum erahnen lassen und Einblick in derartige Berufszweige gewähren. Es geht um ausgelebte Macht, Narzissmus, überschreitende Grenzen, die Dominanz der Frau, aber noch um so viel mehr. An Sexszenen mangelt es nicht. Auch die gleich eingangs beginnende Liebesgeschichte zwischen dem DS Christopher Collins zu seiner Traumfrau gibt reichlich Einblick in das Liebesleben der beiden. LeserInnen, die gern erotische Literatur lesen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen, zumal die Mordgeschichte im Hintergrund für ein wenig Abwechslung und Nervenkitzel sorgt. Das Setting ist in London und Umgebung angesiedelt. Die Charaktere der Protagonistin Olivia als auch des DS Collins sind sehr gut ausgearbeitet und detailliert geschildert, die anderen werden vermutlich in eventuellen Folgebänden an Tiefgang gewinnen, denn hier ging es ja in erster Linie um die Person der Zofe und die Liebesgeschichte des ermittelnden Beamten. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier flüssig und sehr gut zu lesen. Ein wirklich interessantes Buch. Allen D/s-Interessierten und Erotikliebhabern kann ich das Buch empfehlen. Für die Ausarbeitung dieses Themas gebe ich 07/10 Punkte, muss aber leider einen Punkt Abzug geben, weil mir Ermittlungsarbeit für einen Krimi bzw. Thriller gefehlt hat.

Roman, der Wege abseits von Genrestereotypen beschreitet
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwerte am 07.03.2020

Der Roman kann sich nicht entscheiden, was er sein möchte. Zu wenig Ermittlungsarbeit, um ein echter Krimi zu sein, zu wenig Bedrohlichkeit, um ein echter Thriller zu sein und die expliziten Szenen werden nur so weit angeteasert, dass sie beim Leser ein Kopfkino in Gang setzen – entsprechen also auch nicht unbedingt dem Genresta... Der Roman kann sich nicht entscheiden, was er sein möchte. Zu wenig Ermittlungsarbeit, um ein echter Krimi zu sein, zu wenig Bedrohlichkeit, um ein echter Thriller zu sein und die expliziten Szenen werden nur so weit angeteasert, dass sie beim Leser ein Kopfkino in Gang setzen – entsprechen also auch nicht unbedingt dem Genrestandard eines erotischen Romans. Aber diese Mischung funktioniert. Durchweg herrscht eine gewisse Grundspannung, die Geschichte ist gut zu lesen und unterhaltsam. Das Einzige, das mich wirklich gestört hat, ist der passive Christopher, der nach meinem Geschmack für einen Protagonisten zu schwach ist. Privat wird er von Olivia und Evelyn dominiert (was vor dem Hintergrund der BDSM Kulisse nicht nur im übertragenen Sinn zu verstehen ist), beruflich hat seine Chefin das Sagen. Die Ermittlungen laufen in Teamarbeit, sodass auch in diesem Punkt die Impulse von außen kommen. Christopher ist eigentlich nie der Agierende. Gemessen daran nimmt seine Rolle im Roman zu viel Raum ein. Die Feministin in mir freut es natürlich, dass Frauen den Plot beherrschen, mein Lesegeschmack hätte sich hingegen einen stärkeren Christopher gewünscht. So gerät er nicht nur passiv, sondern darüber hinaus auch ein bisschen trottelig, nicht nur wegen seiner Unterwürfigkeit, sondern auch weil er während der Ermittlungen dumme Fehler begeht. Olivia hingegen ist sofort sympathisch. Sie, die im BDSM Studio die submissive Rolle üernimmt, entpuppt sich als die eigentlich starke Persönlichkeit. Bei der Bewertung schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen, gebe letztendlich aber 5, um den Mut zu belohnen, mit diesem Erstling andere Wege als die ausgetretenen Genrepfade zu beschreiten.


  • Artikelbild-0