Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Alena Schröder

(200)
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Beschreibung

Alena Schröder erzählt vom Erbe unserer Mütter
Berlin, 2017. Die 27-jährigen Hannah Borowski bekommt einen Brief, der sie als mögliche Erbin eines verschollenen jüdischen Kunstvermögens ausweist. Warum weiß sie nichts von ihrer jüdischen Familie? Warum will ihre Großmutter Evelyn – ihre einzige lebende Verwandte – nicht darüber sprechen?
Rostock, 1924. Senta Köhler, 18 Jahre alt, ist ungewollt schwanger. Der Vater des Kindes, ein hochdekorierter Fliegerheld aus dem 1. Weltkrieg, verspricht, sie zu heiraten. Den Plan, mit ihrer besten Freundin Lotte nach Berlin zu gehen, muss sie begraben. Als die Ehe nach zwei Jahren zerbricht, stellt Sentas Mann sie vor eine Entscheidung: Er willigt nur in die Scheidung ein, wenn Evelyn, die gemeinsame Tochter, bei ihm bleibt. Senta geht ohne ihr Kind nach Berlin.
Alena Schröder verwebt auf einfühlsame und kluge Weise das Schicksal von vier Frauen und geht der Frage nach, wie wir mit unserem ganz persönlichen Erbe, unserer Geschichte, umgehen.

Produktdetails

Verkaufsrang 107
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Julia Nachtmann
Spieldauer 652 Minuten
Erscheinungsdatum 20.01.2021
Verlag Hörbuch Hamburg
Format & Qualität MP3, 652 Minuten, 415.4 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844923520

Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Kaletsch, Thalia-Buchhandlung Limburg

Rund um ein verschollenes Gemälde aus der NS-Zeit entwickelt sich eine großartig erzählte Familiengeschichte über vier Generationen und starken Frauen, die als Mutter ihr Glück nicht finden konnten. Absolute Leseempfehlung!

Diotima Johanns, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Ein spannender Vier Generationen Roman mit gut ausgearbeiteten, sehr unterschiedlichen Charakteren in toller Ausstattung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
200 Bewertungen
Übersicht
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Ich hatte mir mehr davon erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Haselünne am 09.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau ... In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen? Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an. Zur Autorin Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren als Redakteurin in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. für die ›Brigitte‹, das ›SZ-Magazin‹ und ›DIE ZEIT‹. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher sowie fiktionaler Bücher. Meine Meinung Ich bin durch die positiven Rezensionen auf dieses Buch und auch durch den etwas seltsamen Titel aufmerksam geworden. Man lernt hier die junge Studentin Hannah kennen, die regelmäßig ihre Großmutter Evelyn im Pflegeheim besucht. Bei einem Besuch fällt ihr ein Brief in die Hände, in dem ihrer Großmutter mitgeteilt wird, dass sie wahrscheinlich Erbin eines verschollenen Kunstvermögens ist. Evelyn möchte da aber gar nichts von wissen, lässt Hannah den Brief aber mitnehmen. Daraufhin erfährt man die Lebensgeschichte von Evelyn. Mir ist der Einstieg schon sehr schwer gefallen, es kamen viele Charakter auf mich zu und es doch etwas länger gedauert, sie zuzuordnen. Auch sind mir die Charaktere leider nicht so ans Herz gewachsen, wie es sonst der Fall bei historischen Romanen ist. Außerdem bin ich mit dem Schreibstil leider nicht so warm geworden. Die Autorin hat es einfach nicht geschafft, mein Interesse für die Geschichte so richtig zu wecken, was ich sehr schade fand. Mir wird der Roman trotz der interessanten Thematik nicht lange im Gedächtnis bleiben. Alles in allem kann ich hier leider keine Lese- und Hörempfehluhng aussprechen. Von mir bekommt Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid, 3 Sterne. 3 von 5 Sternen Cover, Buchdetails, Klappentext und Infos zur Autorin : ©dtv Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Unbekannte Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 18.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die 27jährige Hannah ist nicht gerade glücklich mit ihrem Leben und hadert unter anderem mit ihrer Dissertation. Bei einem ihrer wöchentlichen Besuche bei ihrer Großmutter stößt sie auf einen Brief aus Israel. Da ihre Großmutter Evelyn beharrlich schweigt, macht sie sich selbst auf die Suche, um mehr über die Vergangenheit ihrer... Die 27jährige Hannah ist nicht gerade glücklich mit ihrem Leben und hadert unter anderem mit ihrer Dissertation. Bei einem ihrer wöchentlichen Besuche bei ihrer Großmutter stößt sie auf einen Brief aus Israel. Da ihre Großmutter Evelyn beharrlich schweigt, macht sie sich selbst auf die Suche, um mehr über die Vergangenheit ihrer Familie herauszufinden. Die Geschichte spannt sich über knapp hundert Jahre, fast identisch mit der Lebenszeit von Evelyn. Erzählt wird sie aber aus den Perspektiven der Frauen der Familie, angefangen mit Hannahs Urgroßmutter, Evelyns Mutter, zu Beginn der zwanziger Jahre. Ich fand die unterschiedlichen Perspektiven wirklich toll geschrieben und hatte an keiner Stelle Probleme mit dem Wechsel, egal ob zeitlich oder zwischen den Figuren. Jede einzelne der Frauen habe ich gerne gelesen, wobei mir schon Hannah häufig am nächsten stand, da man ja gewissermaßen mit ihr zusammen die Familiengeschichte ergründet. Ich fand die Geschichte sowohl spannend als auch bewegend. Vor allem hat mich beeindruckt, wie geschickt die Autorin die Beziehungen zwischen den Frauen der Familie schreibt, immer mit vielen Nuancen und Raum für Entwicklung – und kein Schwarzweiß, sondern viele Grautöne. Aber auch Hannahs Entwicklung insgesamt fand ich bis zum Schluss spannend, man hat das Gefühl, dass sie an den Recherchen zu ihrer Familie wächst. An manchen Stellen gibt es Lücken in der Erzählung der Frauen, die zwar sicherlich absichtlich sind, aber da gab es einige Punkte in den Lebensläufen, zu denen ich mir doch mehr Details gewünscht hätte. Ansonsten aber habe ich das Buch sehr gerne gelesen und werde es in jedem Fall – allein aufgrund der beeindruckend starken Frauen in dieser Familie – gerne weiterempfehlen.

Titelhighlight setzt sich im Buch fort
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Buchtitel ist mein bisheriges Titelhighlight 2021. Er ist ungewöhnlich, macht neugierig und passt perfekt, wenn man dann das Buch gelesen hat. Dazu noch das schöne Cover, hier passt alles. Doch das Wesentliche ist ja der Inhalt und auch hier bin ich sehr glücklich mit meiner Buchauswahl. Schon noch wenigen Seiten war ic... Der Buchtitel ist mein bisheriges Titelhighlight 2021. Er ist ungewöhnlich, macht neugierig und passt perfekt, wenn man dann das Buch gelesen hat. Dazu noch das schöne Cover, hier passt alles. Doch das Wesentliche ist ja der Inhalt und auch hier bin ich sehr glücklich mit meiner Buchauswahl. Schon noch wenigen Seiten war ich völlig eingetaucht in die Handlung. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, er schafft Nähe zu den Figuren, liest sich leicht und flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Ich wollte das Buch gar nicht weglegen, es hat mich in einen Lesesog ähnlich wie ein guter Thriller gezogen, das kenne ich bei Romane eigentlich gar nicht so. Der Roman wechselt die Zeitebenen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Spannend und sehr bewegend war natürlich die Zeit von 1924 bis Kriegsende, aber mir hat auch der Schwenk in die Gegenwart immer sehr gut gefallen. Das Verhältnis von Oma und Enkelin, das gefühlte Dazwischenhängen einer Twentysomething, ja, auch das habe ich gern gelesen. Besonders gut hat mir auch der Fokus auf die Mutterschaft, den dazugehörigen Erwartungshaltungen, Verletzungen und schwierigen Entscheidungen gefallen, den alle drei Mütter verhalten sich nicht so, wie es der sogenannten Normvorstellung entspricht. Dazu ein runder Buchabschluss, auf den ich auch sehr gespannt war, da hätte man auch noch einiges zerstören können, aber nein, gut gelöst. Ein starkes, einfühlsames, und unterhaltsames Buch, die Autorin werde ich weiterverfolgen.

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