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Ein Häusle in Stuttgart. Stuttgart-Roman.

Der schwierige Weg zum Eigenheim im Land der Häuslesbauer.

Bettina A. Weiskopf

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Beschreibung

Jeanette Schwarzrüb, ihr Mann Stefan und Söhnchen Kilian ziehen aus akuter Wohnungsnot bei den schwäbischen Schwiegereltern ein - wo sich der Schwiegervater als Haustyrann gebärdet. Deshalb suchen sie verzweifelt nach einem eigenen Häusle. Plötzlich verkauft der Schwiegervater sein Haus an eine skrupellose Investorin. Jeanette muss sich nun mit chaotischen Maklern und eigenartigen Hausgenossen auseinandersetzen. Da winkt die Rettung: ein kleines Reihenhäuschen in Stuttgart ...

Bettina Weiskopf lebt mit ihrer Familie in einer Teilgemeinde von Stuttgart. Sie hat an der Neuphilologischen Fakultät der Uni Tübingen studiert und im In- und Ausland als Redakteurin, Übersetzerin und - trotz ihres Dialekts! - als Sprecherin gearbeitet. Nach längeren Aufenthalten im Ausland ist sie immer wieder nach Schwaben zurückgekehrt. Wenn es in der Region gerade keine Flohmärkte hat, unterrichtet sie Sprachen und schreibt für verschiedene Medien.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783842522848
Verlag Silberburg-Verlag
Dateigröße 1314 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Birgit Schwab, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Ein unterhaltsamer Roman über eine junge Familie, die versucht in Stuttgart ein Häusle zu ergattern.

Kundenbewertungen

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Schwabaländle oh je
von Michaela Weber aus Weimar am 14.09.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Stefan und Netti ziehen von Amerika wieder nach Deutschland zurück.Stefan hat einen super bezahlten Job in Stuttgart bekommen.Und Netti glaubt das Großeltern in der Nähe super wären-falls sich ihre Vermutung bestätigt und sich Nachwuchs angekündigt hat.Die Suche nach einer geeigneteten Unterkunft von Amerika aus,gestaltet sich ... Stefan und Netti ziehen von Amerika wieder nach Deutschland zurück.Stefan hat einen super bezahlten Job in Stuttgart bekommen.Und Netti glaubt das Großeltern in der Nähe super wären-falls sich ihre Vermutung bestätigt und sich Nachwuchs angekündigt hat.Die Suche nach einer geeigneteten Unterkunft von Amerika aus,gestaltet sich schwierig.Als großes Glück stellt sich raus,das Stefans Eltern ein Haus gekauft haben.Und das nun ihre Wohnung frei wird....... Die Autorin Bettina A.Weiskopf hat einen schönen Schreibstil,humorvoll beschreibt sie die Geschichte.Schon zu Beginn kam man aus dem Lachen nicht raus und auch genauso geht es weiter mit Pleiten,Pech und Pannen.Diese haben mich sehr gut unterhalten.Gerne gebe ich 4 Sterne,es hat Freude gemacht zu lesen und sich von den Geschehnissen der Zeit ablenken zu lassen-gerne mehr davon.

Mir kennet älles, au luschtig
von Chattys Bücherblog am 26.08.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Ach herrlich! Ich liebe es, wenn mich ein Buch gleich zu Beginn zum Lachen bringt. Und wie schreibt die Autorin doch so nett: "Alles hat einen Anfang". Ja, und nach diesem herzlich frischen Prolog und dem leichten dialektischen Hauch war mir klar, dass ich dieses Buch wohl nicht so schnell wieder aus der Hand legen würde. Also T... Ach herrlich! Ich liebe es, wenn mich ein Buch gleich zu Beginn zum Lachen bringt. Und wie schreibt die Autorin doch so nett: "Alles hat einen Anfang". Ja, und nach diesem herzlich frischen Prolog und dem leichten dialektischen Hauch war mir klar, dass ich dieses Buch wohl nicht so schnell wieder aus der Hand legen würde. Also Türen zu, Klingel abgestellt, kühle Getränke geholt und los geht's... die Geschichte zum "Häusle in Stuttgart" kann beginnen. Herrlich erfrischend berichtet die Autorin von ihrem Umzug aus den USA mit Mann und Kind, dem darauffolgenden Treffen mit den Schwiegereltern und der vermeintlich neuen Wohnung. Sehr bildhaft wird der Wohnstil der Schwiegereltern dargestellt, so dass sich wohl bei jedem Leser die Nackenhaare aufstellen würden. "Gut gemeint muss net gut sein" Getreu diesen Worten hängt man nun selbst zwischen zwei Stühlen. Man kann die angespannte Situation zwischen Schwiegereltern und Schwiegertochter sehr gut nachvollziehen und spürt förmlich das Ungleichgewicht und den Generationskonflikt. Sehr amüsant! Allerdings wurde die Geschichte mit Beginn der Mütter-Krabbel-Kaffee-Runde etwas flacher. Die Spitzen, die mir die Seiten zuvor ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hatte, blieben leider aus. Es war dann vielmehr ein "Aha, aber leider interessiert mich das nicht wirklich". Die ausführliche Wohnungsbeschreibung war zwar sehr bildhaft, aber irgendwie auch sehr ausufernd. Klar, wie der Titel des Buches schon besagt, steht das Haus bzw. dessen Suche hier im Vordergrund, dennoch haben mich die familiären Probleme deutlich mehr angesprochen und interessiert, da dort auch die schwäbischen Tugenden besser zum Vorschein kamen. Insgesamt gesehen, hat mich der Roman sehr gut unterhalten. Ich könnte mir sogar eine Verfilmung für den regionalen Fernsehsender vorstellen. Einer Fortsetzung wäre ich auch nicht abgeneigt.

Lachmuskeltraining ausm Schwabaländle
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 23.08.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Stefan und Netti, haben beide Neuigkeiten. Er hat endlich die super bezahlte Stelle zurück im heimischen Stuttgart ergattert, was ein Zurück aus Seattle bedeutet und Netti ist dem Ganzen nicht abgeneigt, denn schlecht wäre es nicht, wenn sich jetzt tatsächlich Nachwuchs ankündigt, helfende Großeltern um den Weg zu haben. Da die ... Stefan und Netti, haben beide Neuigkeiten. Er hat endlich die super bezahlte Stelle zurück im heimischen Stuttgart ergattert, was ein Zurück aus Seattle bedeutet und Netti ist dem Ganzen nicht abgeneigt, denn schlecht wäre es nicht, wenn sich jetzt tatsächlich Nachwuchs ankündigt, helfende Großeltern um den Weg zu haben. Da die Suche über den großen Teich eine geeignete Unterkunft für die bald kleine Familie zu finden, sich als hoffnungsloses Unterfangen gestaltet, kommt natürlich die Gelegenheit, dass sich Stefans Eltern ein Häuschen gekauft haben und deren Wohnung frei wird, mehr als gelegen als Übergangslösung. Mietfrei wohnen, das kann man sich von den schwäbischen Sparfuchs Großeltern zwar nicht erhoffen, dafür aber ein großzügiges „Also mir hend ons ibrlegt, der Eberhard ond I … also mir wolltet euch, der jonga Familie, also quasi … halt so a Art Schtarthife geba. Des ich ja no älles pfenniggut ... also mir lasset euch die Möbel alle da, und au suscht. Die Küch ist ja voll aufgschtattet, mit ällem Drom ond Dran. Mei aldes Kaffeeservice isch au noch fascht komplett.“ Die „Geschichte ist schnell erzählt. Schwiegereltern als Vermieter und erzschwäbische Erbsenzählerdiktatoren. […] Unsere Küche ist nämlich ein tabakbraunes Eichenlattenholzmonstrum aus den Siebzigern. Auch die verbauten Elektrogeräte halten seit 1975 tapfer durch. Aber wie bei alternden Menschen haben die Geräte mit fortgeschrittener Einsatzzeit ebenfalls Eigenheiten entwickelt. …“, ganz so schnell vielleicht nicht. Als Leser kommt man mit Netti, Stefan und inzwischen auf die Welt gebrachten Büble im heimischen Tübingen an, leider mit dem Enkele gar nicht so ersehnt, wie erhofft, und wird dann von Stefans Eltern erst einmal vor vollendete Tatsachen gestellt mit der vollen Wohnung. Wenig einfache Verhandlungen, schließlich sind die eigenen Möbel im Container unterwegs, schließen sich daher an. Aber ist ja nicht für immer, mit Netti müht man sich ja schon händeringend um Immobilienangebote ab. Klar, dass man auch an den gemeinsamen Besichtigungsterminen mit dabei ist und dort Schimmel in jeder Dimension, versteckte Baumängel und so manchen schrägen Makler erleben darf. Klar, hier soll es nach der Buchbeschreibung ja eigentlich um die anstrengende Häuslessuche gehen, die war für mich aber eigentlich nur Nebensache, anfangs knapper auch durchaus interessant, aber gerade zum Schluss hätte ich einiges weniger ausführlich gebraucht. Ich bin nicht auf der Suche, hatte noch keine schrecklichen Erlebnisse mit Schrottimmobilien oder Maklern, ich wollte mich mit dem Buch nicht getröstet und aufgeboben fühlen, sondern einfach nur Spaß haben. Und davon hatte ich vor allem mit dem Familiären am allermeisten. Zu genial einfach die Reparaturmaßnahmen am Mietshaus der Großeltern, wo einiges im Argen liegt, Eberhard zur Höchstform aufläuft und Netti und Stefan so manche Panne ausbaden müssen. „Ha, der Driebel hot ja des ja ganz trockaglegt! Ha, des goaht doch net! Da muss doch emmer Wasser dren sei, schonscht lauft dir des ganze Standwasser ausam Abwasserrohr , ond na isch leer, ond jede Ratt, ob mit Krückfuß odr ohne, ko dir bis ufs Dach krebsla. Oder halt zu euch hoch ens Bad.“, ist nur ein Beispiel dafür, wofür er aber auch noch bezahlen muss. Tränen konnte ich auch über alle Szenen mit Nettis Mama lachen. Die hat sich nämlich im Urlaub einen neuen Liebhaber angelacht, „Wie oft han i dir des scho gsagt, du bacheliger Schpanier? I glaub, i schpenn! , der zwar nicht so gut Müll trennen kann, dafür aber beim Sport in seinen lila Ballettschläppchen eine prima Figur macht, „Ebenso wie der Manuel, der seine Beine bis auf Hüfthöhe bringt […] Waltrauds Haxn schwingen gerade mal bis zur Unterkante ihrer Bauchspeckrolle, die alle weiteren Anstrengungen, es höher zu schaffen, erfolgreich abfedert.“ Ganz amüsant empfand ich auch die Berichte vom „Damakränzle“ von der Babymassagegruppe und auch die Treffen mit Freundin Biggi, das perfekte Beispiel für Integration, und bei der ja angeblich alles echt ist. Sie werde ich wegen ihrem prima Kuchenrezept, >>Nimmsch a Audo, nimmsch vier Euro achtizig, fahrsch zom Real. Ferddich! Hoißt >Omas Apfelparadies> hockt dort in dr Gfriere.<< sicher auch nicht so schnell vergessen. Pointiert, witzig und äußert kurzweilig, das beschreibt den Stil der Autorin perfekt und ich hatte überwiegend jede Menge Spaß mit diesem Büchle. Schlagfertige Dialoge, urkomische Pleiten und Pannen beim Renovieren und göttliche Beschreibungen haben bei mir fast für ein Dauergrinsen im Gesicht beim Lesen gesorgt. Bettina Weiskopf gelingt es perfekt den Schwabencharme einzufangen, >>Ha, was macht denn dr Eberhard bloß mit dera ganza Kohle? Verreisa dudr net, a alter Klapperkischt fährt r, älles macht r selber. Kaufa dudr sich au nix: Ällaweil des gleiche Hemmed hotr um dr Ranza spanna….<<, allzu sehr wird da gar nicht überzeichnet und auch nicht abschätzig dahergeredet. Dass auch der Dialekt nicht zu kurz kommt, sieht man ja schon an meinen Zitaten. Aber keine Angst, bei besonders heiklen Passagen und Wendungen bekommt man als Nichtschwabe eine Erklärung in einer Fußnote dazu. Ich kann mich schwer entscheiden, ist Eberhard mein Favorit der Geschichte oder doch eher Nettis Mama Waltraud, beide sind auf jeden Fall ganz herrliche Unikate und grandios gezeichnet. Aber auch die anderen Mitspieler sind gelungen dargestellt, bei Eberhards Ehefrau Margret, die sicher nicht viel zu lachen hat, angefangen, über Manuel, den „dahergelaufenen mallorquinischen Seniorenanimateur“, bis hin zu Chef von Baustelle Jakub, für den gilt, „scho blau, die Auge, die sind von Mammutschka“. Alles in allem, gibt es für dieses wirklich spaßig, kurzweilige Schwababüchle und das damit verbundene gelungene Lachmuskeltraining, das mir die Autorin bereitet hat, auch wenn ich gegen Ende hin die eine oder andere kleine Länge verspürt habe, noch fünf Sterne.

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