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Venice Connection

Reni Kieffer

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Beschreibung

Gelangweilt. Gelogen.
Verreist. Verliebt.
Virtual Life trifft Real Life.
Ipsen an der Elbe trifft Venice Beach, California.

"Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und das Internet ist voller Egozentriker, denen die eigene Nase am allerliebsten ist.

Ja, was ich getan habe, war blöd. Aber ich würde es immer wieder tun. Denn sonst hätte ich Lea nie getroffen. Oder Alex. Oder Lee. Trevor. Und all die andern."

Reni Kieffer liebt Geschichten, seit sie klein ist, und veröffentlichte mit sechzehn Jahren ihr erstes Buch. "Take That ... and Nobody Else", das sie zusammen mit ihrer Mutter schrieb, schlug damals sämtliche Rekorde und machte die beiden über Nacht zum begehrtesten Mutter-Tochter-Autorenduo.
Heute hat Reni den Glamour und das Reisen gegen ihren Schreibtisch und fiktive Romanhelden getauscht. Wenn sie nicht gerade schreibt, geht sie tatsächlich noch einer regulären Arbeit nach, übersetzt gern Texte und streift mit ihrem Hund Jasper durch die Wälder, immer auf der Suche nach Inspiration.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 216 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783740739539
Verlag Twentysix
Dateigröße 311 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Vom Wert des realen Lebens

Petra Bunte, Thalia-Buchhandlung Hameln

Rad ist ein unsicherer, zögerlicher Außenseiter, der noch nie aus seinem Heimatort herausgekommen ist und dessen Leben sich überwiegend online abspielt. Aber es ist schwer, seine sogenannten Freunde im Netz mit seinem belanglosen Alltag zu beeindrucken. Also veröffentlicht er eine Fake-Meldung, die tatsächlich zur gewünschten Aufmerksamkeit führt - und geradewegs hinein in ein Netz aus Lügen, aus dem es fast kein Entkommen gibt. Es sei denn, er nimmt all seinen Mut zusammen und lässt dieses Lügenmärchen doch wahr werden ... Ein wunderschöner kleiner Roman über wahre Freunde und das Abenteuer, das jenseits der eigenen Komfortzone wartet. Weil auch in unserem Social-Media-Zeitalter das echte Leben viel mehr zu bieten hat als nur eine gewisse Anzahl von Likes und Followern.

Kundenbewertungen

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Leben ist das, was offline passiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Osnabrück am 27.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rad ist gelangweilt von sich und seinem Leben, vor allem, wenn er im Vergleich die aufregenden Leben seiner online-Freunde sieht. Völlig allein muss er sich dem Rest der Welt stellen und merkt dabei, dass auch die Welt sich nicht wirklich für ihn und sein Leben interessiert. Um diese Tatsache zu ändern, beschließt er, mit Hilfe ... Rad ist gelangweilt von sich und seinem Leben, vor allem, wenn er im Vergleich die aufregenden Leben seiner online-Freunde sieht. Völlig allein muss er sich dem Rest der Welt stellen und merkt dabei, dass auch die Welt sich nicht wirklich für ihn und sein Leben interessiert. Um diese Tatsache zu ändern, beschließt er, mit Hilfe einer Lüge sein Leben interessanter zu gestalten: er postet, dass er nach Los Angeles ziehen wird. Von dieser Vorstellung eines spannenderen Lebens beflügelt, steigt Rad kurzerhand ins Flugzeug, reist für einen Urlaub nach LA und stellt dabei fest, dass auch hinter den schillernden online-Fassaden echte Menschen mit echten Problemen stecken. Die Schreibweise ist aus Sicht Rads und man kann sich sehr gut in seine anfangs mutlose, triste Welt hineinversetzen. In LA beginnt sich das Blatt langsam zu wenden, und der Leser bekommt nicht nur ein gutes Bild der Stadt, sondern auch seiner unterschiedlichen Einwohner. Spannend ist das Buch nicht, jedoch sehr kurzweilig. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und interessant ausgearbeitet. Den ein oder anderen von ihnen würde ich wirklich gerne treffen und mit ihm LA entdecken. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Das Thema ist sehr gelungen und es zeigt sich, wie wichtig das offline-Leben ist und wie viel es zu entdecken gibt. Für diese Thematik gebe ich noch einen Zusatzpunkt. Allerdings empfand ich vor allem Rads Leben als sehr düster - und ich empfand es damit teilweise anstrengend weiter zu lesen, da ich mich in Büchern auch gerne mit positiven Dingen beschäftige anstatt die Probleme anderer zu wälzen. Zum Glück kam dann jedoch der Umschwung und es wurde minimal leichter. Des weiteren werden noch andere Themen angesprochen, die den Leser zum Nachdenken bringen können (damit meine ich nicht, dass Homosexualität als total normal dargestellt wird, was ich gut finde), sondern auch beispielsweise Rads Ausgangssituation. Es ist sehr bedrückend, wie viele Menschen komplett alleine dastehen, aus welchem Grund auch immer. Zusammenfassend empfand ich die Geschichte als bereichernd, habe aber etwa Probleme mit der Stimmung. Es wurde viel mit Klischees gespielt, was ich gelungen fand. Allerdings kamen mir auch manche Themen etwas zu kurz. Darum vergebe ich 3,5 Sterne.

Venice Connection
von einer Kundin/einem Kunden aus Munster am 02.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist jeden Cent werd. Leider ist hier nicht genug Platz, um all meine Gedanken nieder schreiben zu können. Aber nur soviel: Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben. Selbst die, die sonst nicht solche Leseratten sind. Ganz besonders unsere jüngere Generation, denn dieses Thema betrifft (fast) alle von uns auf irgen... Dieses Buch ist jeden Cent werd. Leider ist hier nicht genug Platz, um all meine Gedanken nieder schreiben zu können. Aber nur soviel: Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben. Selbst die, die sonst nicht solche Leseratten sind. Ganz besonders unsere jüngere Generation, denn dieses Thema betrifft (fast) alle von uns auf irgend eine Weise. Zu dem steckt dieser Roman auch noch voller Humor. Eure #Büchertweety

Öfter mal offline ins reale Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer kennt nicht das Gefühl, wenn man nach jedem neuen Post in den Sozialen Medien gespannt darauf lauert, wie die Zahl der Herzchen oder Likes steigt, und man hoffnungsvoll auf Kommentare seiner sogenannten Freunde oder Follower wartet? Und wie enttäuschend es ist, wenn eben diese ausbleiben oder weniger sind, als man sich erhof... Wer kennt nicht das Gefühl, wenn man nach jedem neuen Post in den Sozialen Medien gespannt darauf lauert, wie die Zahl der Herzchen oder Likes steigt, und man hoffnungsvoll auf Kommentare seiner sogenannten Freunde oder Follower wartet? Und wie enttäuschend es ist, wenn eben diese ausbleiben oder weniger sind, als man sich erhofft hat? Maximal ein paar Stunden Aufmerksamkeit und schon wird man wieder von anderen Beiträgen verdrängt und verschwindet in der Bedeutungslosigkeit. Wenn überhaupt. So ergeht es auch Rad, der Hauptperson in „Venice Connection“ von Reni Kieffer. Bis der junge Mann aus lauter Frust über sein belangloses Leben und die Nichtbeachtung seiner sogenannten Freunde eine nicht ganz wahrheitsgetreue Ankündigung macht, die sein komplettes Leben auf den Kopf stellt. Auf einmal ist er interessant, bekommt die erwünschten Reaktionen und verstrickt sich immer mehr in sein Netz aus Lügen, um diesen Moment weiter auskosten zu können. Und dann ist da auch noch Lea. Lea, die im fernen Los Angeles auf Rad wartet und nicht weiß, dass alles nur ein Hirngespinst von ihm ist. Zeit, das virtuelle gegen ein reales Leben zu tauschen, oder? Für den unsicheren, etwas weltfremden Rad ist es die Herausforderung seines Lebens. Aber auch das Beste, was ihm passieren konnte. Die Autorin hat mit ihrer locker-leichten Art und einer wunderschön-bildhaften Sprache eine großartige (Liebes-)Geschichte geschaffen, die zum Nachdenken anregt und sicher so manch einem aus der Seele spricht. Man muss Rad einfach ins Herz schließen. Und auch wenn er bei seinem Abenteuer in einer Welt landet, die für die meisten von uns nicht gerade das "normale" Leben ist, hat der Roman eine klare, tolle Aussage über den Wert echter Freundschaft mit realen Menschen und den Mut, über seinen eigenen Schatten zu springen. Meine Empfehlung: Macht mal Pause von Facebook, Instagram und Co., lest dieses kleine, feine Buch und dann ab in euer ganz eigenes reales Abenteuer, welche Herausforderungen auch immer es mit sich bringen mag!

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