Venice Connection

Reni Kieffer

(6)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
3,99
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

8,99 €

Accordion öffnen
  • Venice Connection

    Twentysix

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    8,99 €

    Twentysix

eBook (ePUB)

3,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Gelangweilt. Gelogen.
Verreist. Verliebt.
Virtual Life trifft Real Life.
Ipsen an der Elbe trifft Venice Beach, California.

"Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und das Internet ist voller Egozentriker, denen die eigene Nase am allerliebsten ist.

Ja, was ich getan habe, war blöd. Aber ich würde es immer wieder tun. Denn sonst hätte ich Lea nie getroffen. Oder Alex. Oder Lee. Trevor. Und all die andern."

Reni Kieffer liebt Geschichten, seit sie klein ist, und veröffentlichte mit sechzehn Jahren ihr erstes Buch. "Take That ... and Nobody Else", das sie zusammen mit ihrer Mutter schrieb, schlug damals sämtliche Rekorde und machte die beiden über Nacht zum begehrtesten Mutter-Tochter-Autorenduo.
Heute hat Reni den Glamour und das Reisen gegen ihren Schreibtisch und fiktive Romanhelden getauscht. Wenn sie nicht gerade schreibt, geht sie tatsächlich noch einer regulären Arbeit nach, übersetzt gern Texte und streift mit ihrem Hund Jasper durch die Wälder, immer auf der Suche nach Inspiration.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 216 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783740739539
Verlag Twentysix
Dateigröße 311 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Vom Wert des realen Lebens

Petra Bunte, Thalia-Buchhandlung Hameln

Rad ist ein unsicherer, zögerlicher Außenseiter, der noch nie aus seinem Heimatort herausgekommen ist und dessen Leben sich überwiegend online abspielt. Aber es ist schwer, seine sogenannten Freunde im Netz mit seinem belanglosen Alltag zu beeindrucken. Also veröffentlicht er eine Fake-Meldung, die tatsächlich zur gewünschten Aufmerksamkeit führt - und geradewegs hinein in ein Netz aus Lügen, aus dem es fast kein Entkommen gibt. Es sei denn, er nimmt all seinen Mut zusammen und lässt dieses Lügenmärchen doch wahr werden ... Ein wunderschöner kleiner Roman über wahre Freunde und das Abenteuer, das jenseits der eigenen Komfortzone wartet. Weil auch in unserem Social-Media-Zeitalter das echte Leben viel mehr zu bieten hat als nur eine gewisse Anzahl von Likes und Followern.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
2
0
0
0

Ein toller Kurzroman zu einem wichtigen Thema
von Christiane aus Bergisch Gladbach am 17.01.2021

Radulf oder auch Rad führt ein einsames und seiner Meinung nach auch ein sehr langweiliges Leben. Freunde hat er nur virtuell. Irgendwann kommt er sich von seinen „Freunden“ so missachtet vor, dass er sich eine Lüge ausdenkt um sich interessanter zu machen. Als dann auch noch ein Mädchen ins Spiel kommt, beschließt er nach LA zu... Radulf oder auch Rad führt ein einsames und seiner Meinung nach auch ein sehr langweiliges Leben. Freunde hat er nur virtuell. Irgendwann kommt er sich von seinen „Freunden“ so missachtet vor, dass er sich eine Lüge ausdenkt um sich interessanter zu machen. Als dann auch noch ein Mädchen ins Spiel kommt, beschließt er nach LA zu reisen und Sie kennen zulernen. Hier trifft Real Life auf Social Media Life und alles ist so ganz anders als er es dachte. Es ist ein Kurzroman mit knapp 180 Seiten und die Geschichte wird aus Radulfs Sicht erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, und angenehm zu lesen. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt, welche sich noch einmal in Wochentage aufgliedern. Radulf hat viel durchgemacht im leben und zieht sich deshalb sehr in sein Schneckenhaus zurück. Er kommt kaum raus außer um zu arbeiten. Sein Leben spielt sich hauptsächlich virtuell ab und er fühlt sich immer übersehen und uninteressant. Das hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht mit Ihm warm zu werden. Die beiden anderen Charaktere, die einen größeren Anteil an der Geschichte haben, sind Lea und Alex, welche beide auf Ihre Art sehr Lebensfroh und ganz anders sind als Rad. Beide Charaktere sind genau wie Radulf sehr gut ausgearbeitet und in Teilen sehr vielschichtig. Die Autorin thematisiert in diesem Buch gekonnt ein Thema welches in den letzten Jahren durch Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Nämlich die Selbstdarstellung auf diesen Plattformen, die Wahrnehmung dessen, was wir dort sehen und wie wir uns davon beeinflussen lassen. Ja es ist ein Thema welches mittlerweile vermehrt aufgegriffen wird und man könnte jetzt auch damit um die Ecke kommen, dass jemand wie Radulf, der sich eh schon sehr zurück zieht für so etwas vielleicht anfälliger ist. Aber nein darum geht es nicht. Die Autorin veranschaulicht hier wie sehr uns Social Media beeinflussen kann. Wie gerne wir über das Ziel hinausschießen bei unserer eigenen Selbstdarstellung oder wie schnell wir auch davon enttäuscht sind, wenn es nicht so läuft wie wir uns das wünschen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mich dieses Buch noch einmal zum Nachdenken gebracht hat, was meinen Umgang mit Social Media betrifft und ich finde so etwas macht ein gutes Buch aus. Denn wer hat sich im Netz nicht schon mal ein wenig interessanter dargestellt oder war enttäuscht, wenn er nicht die entsprechende Aufmerksamkeit bekommen hat. Das Buch ist Tiefgründig genug um einen wirklich zum Nachdenken anzuregen und behandelt am Rande ein paar weitere wichtige Themen. Für mich hätte es an einigen Stellen noch ein wenig Tiefgründiger sein können oder auch auf die anderen Themen etwas mehr eingehen können. Das Ende war für meinen Geschmack ein wenig abrupt. Deshalb erhält es von mir nur 4 von 5 Sternen. Alles in allem ist es aber ein Buch zu einem sehr wichtigen Thema und es bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Ich werde es bestimmt noch einmal lesen um mit Alex, Lea, Rad und den anderen Venice unsicher zu machen.

Interessant
von Tigerluna am 28.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

“Venice Connection“ ist ein Buch von Reni Kieffer. Rad ist todunglücklich. Sein Leben ist eine einzige trostlose Dauerschleife. Er fühlt sich allein und ungenügend. Da kommt ihm nach und nach eine Idee. Aus einer Lüge wird etwas ganz großes. Und je schneller er sich versieht sitzt er deswegen plötzlich im Flugzeug, obwohl er ... “Venice Connection“ ist ein Buch von Reni Kieffer. Rad ist todunglücklich. Sein Leben ist eine einzige trostlose Dauerschleife. Er fühlt sich allein und ungenügend. Da kommt ihm nach und nach eine Idee. Aus einer Lüge wird etwas ganz großes. Und je schneller er sich versieht sitzt er deswegen plötzlich im Flugzeug, obwohl er doch eigentlich nie weg wollte. Eine besondere Reise beginnt und nimmt den Leser mit auf eine Achterbahn der Gefühle durch Höhen und Tiefen. Das Cover ist der Stimmung entsprechend eher düster und drückend gehalten wobei die Lichter für Hoffnungsschimmer in der Geschichte stehen könnten. Der Schreibstil von Reni Kieffer gefällt mir wieder einmal gut. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Zu Beginn habe ich das eintönige Leben richtig miterlebt und die Depression gespürt. Da musste ich mich dann kurz dazu nötigen schneller zu lesen, um aus dem Trott rauszukommen. Nach dem ersten Teil des Buches ging es dann endlich richtig los und ich war gleich gefesselt. Für Spannung und Denkanstöße wurde auf jeden Fall gesorgt. Eine interessante und mal etwas andere Geschichte mit einem akzeptablen Ende. Alles in allem mal ganz nett für zwischendurch.

Leben ist das, was offline passiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Osnabrück am 27.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rad ist gelangweilt von sich und seinem Leben, vor allem, wenn er im Vergleich die aufregenden Leben seiner online-Freunde sieht. Völlig allein muss er sich dem Rest der Welt stellen und merkt dabei, dass auch die Welt sich nicht wirklich für ihn und sein Leben interessiert. Um diese Tatsache zu ändern, beschließt er, mit Hilfe ... Rad ist gelangweilt von sich und seinem Leben, vor allem, wenn er im Vergleich die aufregenden Leben seiner online-Freunde sieht. Völlig allein muss er sich dem Rest der Welt stellen und merkt dabei, dass auch die Welt sich nicht wirklich für ihn und sein Leben interessiert. Um diese Tatsache zu ändern, beschließt er, mit Hilfe einer Lüge sein Leben interessanter zu gestalten: er postet, dass er nach Los Angeles ziehen wird. Von dieser Vorstellung eines spannenderen Lebens beflügelt, steigt Rad kurzerhand ins Flugzeug, reist für einen Urlaub nach LA und stellt dabei fest, dass auch hinter den schillernden online-Fassaden echte Menschen mit echten Problemen stecken. Die Schreibweise ist aus Sicht Rads und man kann sich sehr gut in seine anfangs mutlose, triste Welt hineinversetzen. In LA beginnt sich das Blatt langsam zu wenden, und der Leser bekommt nicht nur ein gutes Bild der Stadt, sondern auch seiner unterschiedlichen Einwohner. Spannend ist das Buch nicht, jedoch sehr kurzweilig. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und interessant ausgearbeitet. Den ein oder anderen von ihnen würde ich wirklich gerne treffen und mit ihm LA entdecken. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Das Thema ist sehr gelungen und es zeigt sich, wie wichtig das offline-Leben ist und wie viel es zu entdecken gibt. Für diese Thematik gebe ich noch einen Zusatzpunkt. Allerdings empfand ich vor allem Rads Leben als sehr düster - und ich empfand es damit teilweise anstrengend weiter zu lesen, da ich mich in Büchern auch gerne mit positiven Dingen beschäftige anstatt die Probleme anderer zu wälzen. Zum Glück kam dann jedoch der Umschwung und es wurde minimal leichter. Des weiteren werden noch andere Themen angesprochen, die den Leser zum Nachdenken bringen können (damit meine ich nicht, dass Homosexualität als total normal dargestellt wird, was ich gut finde), sondern auch beispielsweise Rads Ausgangssituation. Es ist sehr bedrückend, wie viele Menschen komplett alleine dastehen, aus welchem Grund auch immer. Zusammenfassend empfand ich die Geschichte als bereichernd, habe aber etwa Probleme mit der Stimmung. Es wurde viel mit Klischees gespielt, was ich gelungen fand. Allerdings kamen mir auch manche Themen etwas zu kurz. Darum vergebe ich 3,5 Sterne.

  • Artikelbild-0