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Dresden rechts außen

Ein Kirsten-Bertram-Krimi

Kirsten Bertram Band 8

»Absaufen lassen!«, brüllen sie auf dem Dresdner Theaterplatz. Die >Bewahrer des christlichen Abendlandes<, kurz Bedecha, feiern ihren Jahrestag mit Tausenden von Anhängern. Aber es gibt auch Gegner der Organisation, und nach der Kundgebung entflammen Straßenschlachten. Als am folgenden Morgen ein Bedecha-Mitglied tot aufgefunden wird, ist schnell ein Flüchtlingshelfer verdächtig. Die Journalisten Kirsten Bertram und Andreas Rönn stoßen jedoch auf Ungereimtheiten. Ihre Recherchen in den Kreisen der extremen Rechten bringen sie selbst in größte Gefahr. Zeit für Privatdetektiv Dale Ingram, aus New Jersey zurückzukehren. Von 2001 bis 2013 ermittelten Kirsten Bertram, Andreas Rönn und Dale Ingram in sieben Kriminalromanen. Mit Dresden rechts außen gibt es nun ein explosives Wiedersehen. »Beate Baum ist eine der besten deutschen Krimiautorinnen.« (Dresdner Morgenpost am Sonntag)
Portrait
Beate Baum ist ein Kind des Ruhrgebiets. Ihre Reisereportagen aus aller Welt begeistern die Leser*innen diverser Zeitungen und Magazine, ihre Musikbegeisterung lebt sie in der Wahlheimat Dresden auch als Kritikerin aus. Baum wurde durch die Kirsten-Bertram-Reihe bekannt, die mit dem vorliegenden Buch eine Fortsetzung erfährt. Außerdem ist sie Verfasserin von Musikerromanen und modernen Sherlock-Holmes-Krimis.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.04.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739489476
Verlag Redstart
Dateigröße 304 KB
Verkaufsrang 33048
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Kundenbewertungen

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Rechts oder Links?
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 06.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover passt natürlich sehr gut zum Buch und zum Thema des Buches, auch wenn ich es jetzt nicht unbedingt "schön" finden muss. Aber sehr passend. Inhaltlich geht es hier um den achten Teil der Kirsten Bertram Reihe. Ich kannte die Teile davor nicht, kam aber ziemlich gut auch so in die Reihe rein, bis auf Kleinigkeiten in ... Das Cover passt natürlich sehr gut zum Buch und zum Thema des Buches, auch wenn ich es jetzt nicht unbedingt "schön" finden muss. Aber sehr passend. Inhaltlich geht es hier um den achten Teil der Kirsten Bertram Reihe. Ich kannte die Teile davor nicht, kam aber ziemlich gut auch so in die Reihe rein, bis auf Kleinigkeiten in der Beziehung etc die man ja noch nicht wissen konnte. Hat dem Lesespaß aber keinen Abbruch getan. In diesem Teil geht es um den Mord eines Mann, der Bedecha-Anhänger ist. Schnell wird ein Mann gefasst, der ein Links-Anhänger ist. Doch ist er der richtige Mann? Die Journalistin Kirsten und ihr Mann Andreas, ebenfalls Journalist, beginnen zu ermitteln und bringen sich bald selbst in Gefahr. Dieser Krimi behandelt ein sehr aktuelles Thema, es hat spass gemacht und war sehr interessant zu lesen. Ich kannte Kristen und ihren Mann vorher nicht, aber beide waren mir schnell sympatisch, vor allem die Protagonistin die überlegter handelt als ihr Mann. Es war interessant diesmal nicht die Polizei bei ihrer Arbeit zu begleiten, sondern Journalisten. Und bei dem politischen Thema ist es besonders toll, da die Zeitung auch mal in die Bredouille gebracht wird von Abbonenten und man dies als Leser alles mitbekommt, worüber man sich vorher vielleicht nicht so Gedanken gemacht hat. Es war sehr interessant zusammen mit Kristen und ihrem Mann zu recherchieren und zu ermitteln. Ausserdem hat man sich mit dem teils erschreckenden rechten Gedankengut auseinander setzten müssen. Was mir sehr gefallen hat ist, dass die Altstadt und die Sehenswürdigkeiten Dresdens im Buch vorkommen. Wenn man schon mal in Dresden war, kann man sich nochmal gedanklich dahin träumen. Was mir nicht so gut gefallen hat ist, das die Methoden der Polizei teilweise etwas unprofessionell für mich waren, was mit einem Freund Kirstens zusammen hängt. Aber ansonsten hat mit der Krimi sehr viel spass gemacht und ich kann ich Krimiliebhabern sehr empfehlen.

Spannung pur Kirsten Bertram ermittelt im rechten Milieu
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 30.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dresden rechts außen von Beate Baum enthält einigen Zündstoff. Eine rechte Kundgebung läuft aus dem Ruder und es gibt sogar einen Toten. Kirsten Bertram und ihr Mann Andreas bekannt aus den Vorgängerbüchern mischen sich ein und bringen sich dabei in Gefahr. Wer ist der Täter und warum gibt es überhaupt rechte Tendenzen? Irgendw... Dresden rechts außen von Beate Baum enthält einigen Zündstoff. Eine rechte Kundgebung läuft aus dem Ruder und es gibt sogar einen Toten. Kirsten Bertram und ihr Mann Andreas bekannt aus den Vorgängerbüchern mischen sich ein und bringen sich dabei in Gefahr. Wer ist der Täter und warum gibt es überhaupt rechte Tendenzen? Irgendwie nur Fiktion aber man hat bei den spannenden über 200 Seiten immer das Gefühl das könnte genauso passieren. Sehr zu empfehlen!

Spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 30.04.2020

„...Nur weil etwas schwer vorstellbar ist, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann...“ Auf dem Theaterplatz in Dresden findet eine Kundgebung der Bedecha statt. Anschließend kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Gegendemonstration. In der Nacht wird am Elbufer ein Toter gefunden. Die Autorin hat einen ... „...Nur weil etwas schwer vorstellbar ist, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann...“ Auf dem Theaterplatz in Dresden findet eine Kundgebung der Bedecha statt. Anschließend kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Gegendemonstration. In der Nacht wird am Elbufer ein Toter gefunden. Die Autorin hat einen spannenden und brisanten Krimi geschrieben. Die Ermittlungen liegen in der Hand von Hauptkommissarin Franziska Stolpner. Doch auch die Journalistin Kirsten Bertram und ihr Mann Andreas mischen fest mit. Deutlich wird, dass der Riss durch die Gesellschaft quer durch alle Bevölkerungsschichten geht. Selbst Mitarbeiter der Polizei sympathisieren mit Becheda. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er macht das vorhandene Gewaltpotential auf beiden Seiten deutlich. Klar wird auch, dass die Strukturen sowohl im rechten Milieu als auch im Linken sehr differenziert zu betrachten sind. Nicht jeder ist mit den Gewalttaten einverstanden. Eine besondere Rolle spielt der „Dresdner Kreis“. Hier haben sich Intellektuelle zusammengefunden, ob ihr Süppchen zu kochen. Sie haben vor allem die Journalisten in Visier. Für Kirsten und Andy werden die Ermittlungen gefährlich. Erschütternd sind die Worte einer älteren Frau: „...Das möchte nicht wahr sein. Das hatten wir doch alles schon einmal...“ Ein möglicher Täter aus der linken Szene ist schnell verhaftet. Er ist zwar ein Chaot, aber bald stellt sich heraus, dass er zur Tatzeit wo anders gesehen wurde. Als es kritisch wird, erscheint Dale, eine früherer Freund von Kirsten und Personenschützer, und versucht, ihr und Andy zur Seite zu stehen. Erste Angriffe auf beide hat es nach ihren Artikeln schon gegeben. „...Wenn du mit so viel Kriminalität zu tun hast, immer wieder mit der ganzen Gewalt, dann willst du diejenigen, die dir am Herzen liegen, am liebsten in Watte packen und Tag und Nacht beschützen...“ Dummerweise hält Kirsten nichts von „in Watte packen“. Bei all der rasanten Handlung aber bleibt genügend Zeit, um einen Eindruck von Dresdens Baudenkmälern und Kunstschätzen zu vermitteln. Besonders gut hat mir der folgende Spruch gefallen: „..Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – 14 Museen mit Werken aller Kontinente: Ein ganzes Haus voller Ausländer! Der Stolz des Freistaats…“ Am Ende zeigt wieder einmal, das manches anders ist, als es scheint. Unter dem Deckmantel der Politik lassen sich gut private Motive verschleiern. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.