Tage in Weiß

Rainer Jund

(10)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen
  • Tage in Weiß

    Piper

    Sofort lieferbar

    12,00 €

    Piper

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen
  • Tage in Weiß

    Piper

    Sofort lieferbar

    20,00 €

    Piper

eBook (ePUB)

11,99 €

Accordion öffnen
  • Tage in Weiß

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    11,99 €

    18,99 €

    ePUB (Piper)

Beschreibung


Mit existenzieller Tiefe und literarischer Lakonie erzählt Rainer Jund Geschichten, die uns alle betreffen. Weil sie uns zeigen, was wir sind: ein Wunder, verletzlich, ein Mensch.

Eine aparte Kunsthistorikerin und ihr Mann auf Hochzeitsreise in Florenz. Zwischen dem größten Glück und der Katastrophe geht etwas verloren – die Selbstverständlichkeit des Lebens. Eine abrupte Gehirnblutung ändert für die Frau alles. Immer an ihrer Seite ein Klinik-Arzt, der in der Unfassbarkeit seines Alltags alles erlebt: Momente der Empathie, das bloße Funktionieren im Notfall, als er einem kleinen Jungen nach einer Mandel-OP das Leben rettet, die Zartheit des Abschieds einer alten Frau von ihrem geliebten Ehemann und das Wunder der Geburt.

»Rainer Jund findet eine Sprache für das, was uns im Innersten ausmacht. Literarisch, wahrhaftig und unglaublich bewegend.« Kristof Magnusson

Rainer Jund, geboren 1965, studierte Medizin und Wissenschaftsmarketing. Nach seiner Ausbildung an der Universitätsklinik München praktiziert er heute als HNO-Arzt. In den letzten Jahren näherte er sich seinem Beruf zunehmend auch erzählerisch. Er lebt mit seiner Frau, ebenfalls Ärztin, und ihren drei gemeinsamen Kindern in München. »Tage in Weiß« ist seine erste literarische Veröffentlichung.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.02.2021
Verlag Piper
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/2,5 cm
Gewicht 226 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31680-4

Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Geschichten die für den Arzt in der Klinik Alltag sind, für die Betroffenen aber einzigartig. Der Arzt, der ebensowenig wie die Patienten, der Maschinerie der Klinik entkommen kann und der trotz allem zutiefst menschlich und empathisch bleibt. Sehr authentisch mit starken Bilder

Bianca Werner, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Wie Gesundheitsfabriken funktionieren die großen Kliniken in diesem Land. Die Menschen geraten da schnell in den Hintergrund. Abstumpfung findet in allen Richtungen statt. Respekt denen, die in diesem System ihre Menschlichkeit bewahren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
3
7
0
0
0

Patienten-Schicksale, oft hart am Limit
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anhand von unterschiedlichen Patienten-Schicksalen wird der Leser/in in den Klinikalltag sowie zu verschiedenen Begebenheiten aus dem Alltagsleben eines Arztes mitgenommen. Sehr direkt, unverfälscht gibt der Autor, selber HNO Arzt, Einblicke in Extremsituationen und dem Umgang mit täglichen Belastungsproben. Lesenswert und int... Anhand von unterschiedlichen Patienten-Schicksalen wird der Leser/in in den Klinikalltag sowie zu verschiedenen Begebenheiten aus dem Alltagsleben eines Arztes mitgenommen. Sehr direkt, unverfälscht gibt der Autor, selber HNO Arzt, Einblicke in Extremsituationen und dem Umgang mit täglichen Belastungsproben. Lesenswert und interessant.

Präzis, tief reichend und langhaltig
von Bérénice Bernal am 06.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Schreibkunst Rainer Junds gleicht der medizinischen Kunst; vortrefflich! In einer Sammlung von Anekdoten vom Medizinstudenten bis hin zum Oberarzt, bringt uns der Autor die andere Seite des Berufs näher. Seine Liebesbeziehung zu einer Mitstudentin ist der rote Leitfaden und umrundet somit das Buch. Es ist beeindruckend wie ... Die Schreibkunst Rainer Junds gleicht der medizinischen Kunst; vortrefflich! In einer Sammlung von Anekdoten vom Medizinstudenten bis hin zum Oberarzt, bringt uns der Autor die andere Seite des Berufs näher. Seine Liebesbeziehung zu einer Mitstudentin ist der rote Leitfaden und umrundet somit das Buch. Es ist beeindruckend wie menschlich und einfühlsam der Roman ist.

"Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt." (Voltaire)
von Dreamworx aus Berlin am 22.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schon die Ausbildung zum Arzt ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch nur etwas für starke Nerven und Menschen mit Durchhaltevermögen gepaart mit Idealismus. Das Sezieren von Toten zum Studium der Anatomie und der Bestimmung von Krankheiten ist nichts für schwache Nerven, aber auch die Assistenzzeit und die Arbeit auf der ... Schon die Ausbildung zum Arzt ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch nur etwas für starke Nerven und Menschen mit Durchhaltevermögen gepaart mit Idealismus. Das Sezieren von Toten zum Studium der Anatomie und der Bestimmung von Krankheiten ist nichts für schwache Nerven, aber auch die Assistenzzeit und die Arbeit auf der Intensivstation sowie der Notaufnahme bedeutet viele lange Dienstzeiten mit schlaflosen Nächten, immer in Bereitschaft, dem nächsten Notfall gerecht zu werden und helfen zu können. Dabei sieht man so viele verschiedene Schicksale und muss auch noch die Kraft haben, den Kranken Mut zuzusprechen oder den Angehörigen eine Todesnachricht zu überbringen, wobei man das gesamte Gefühlsbarometer miterlebt und doch genügend Abstand haben muss, um dies nicht an sich herankommen zu lassen. Rainer Jund hat mit „Tage in Weiß“ einen interessanten Roman vorgelegt, der eigentlich eher eine Ansammlung von Erfahrungen aus dem Alltag eines HNO-Arztes wiedergibt und die Erlebnisse des Autors wiederspiegelt. Der Erzählstil ist eher pragmatisch und sachlich zu nennen, kurze und prägnante Sätze leiten den Leser durch die unterschiedlichsten Patientenbegegnungen, die meist zu Herzen gehen, aber auch manchmal Kopfschütteln hinterlassen angesichts der Tatsache, dass mancher Kranke schon im Vorfeld mit eigener Diagnose oder eigenen Vorstellungen einer Behandlung beim Arzt erscheint, unbelehrbar ist und dem Arzt nicht zuhören will. Einzelne Schicksale gehen dem Leser dagegen regelrecht ans Herz, wobei auch der Autor bei seiner Schilderung einen Anflug von Gefühlen erkennen lässt. Die immer wieder auftauchende norwegische Ärztin, die das Herz des Autors zum Vibrieren bringt und nach vielen Jahren in einer glücklichen Familie endet, bildet den Gegenpart zum Klinik- und Behandlungsalltag. Die Beschreibungen mancher Behandlungs- und Operationsmethoden ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, wenn man im Hinterkopf hat, dass es sich dabei um Menschen wie Du und ich handelt und uns allen so etwas zu Teil werden könnte. „Tage in Weiß“ ist ein Buch, das nicht nur die Gefühle und das Verhalten von Patienten und Ärzten aufzeigt, sondern auch einen guten Einblick in den Klinikalltag gibt und beim Leser mehr Verständnis weckt für diesen harten Beruf, der dem Ausübenden einiges abverlangt und uns allen im besten Wissen und Gewissen oftmals das Leben rettet. Sehr empfehlenswert!


  • artikelbild-0
  • artikelbild-1