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Mord in Highgate

Hawthorne ermittelt

Hawthorne ermittelt Band 2

Anthony Horowitz

(91)
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Beschreibung

Ein elegantes Haus am Rande von Hampstead Heath. Ein toter Scheidungsanwalt. Eine rätselhafte Botschaft in grüner Farbe. Eine unglaublich teure Weinflasche als Tatwaffe… Zweifellos ein Fall für Daniel Hawthorne, Ex-Polizist und Privatdetektiv, und Scotland Yard immer einen Schritt voraus.Als der smarte Prominentenanwalt Richard Pryce tot in seinem Haus gefunden wird, erschlagen mit einer Flasche 1982 Chateau Lafite Rothschild im Wert von 2000 £, scheint schnell klar, wer es war: Nur wenige Tage zuvor hat die berühmte feministische Autorin Akira Anno ihm genau diesen Tod angedroht – und ihm ein Glas Rotwein ins Gesicht geschüttet. Aber ist es wirklich so einfach? Denn jeder hat hier Dreck am Stecken, und als ein weiterer Toter gefunden wird, muss Hawthorne gemeinsam mit seinem Assistenten und Stichwortgeber Anthony Horowitz tief in die Vergangenheit der Opfer eintauchen, um die Lösung des Rätsels zu finden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 347
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17872-9
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3,8 cm
Gewicht 498 g
Originaltitel The Sentence is Death
Auflage 2
Übersetzer Lutz-W. Wolff
Verkaufsrang 14167

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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Fortsetzung, die nicht hinter dem ersten Band zurückbleibt

Luka Ewald, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Erneut begleiten wir den Charakter Anthony Horowitz in seinem Leben als Autor, der Romane über echte Kriminalfälle schreibt. Horowitz’ Interaktionen mit Hawthorne und anderen Charakteren sind witzig wie eh und je, sodass die Geschichte trotz Mord und Totschlag eher angenehm zu lesen ist. Trotz eingeschränkter Ich-Perspektive gibt es gerade genug Informationen, um sich selbst an dem Fall zu versuchen und einige der Geheimnisse in Hawthorne-Manier zu durchschauen. Können Sie den Fall schneller lösen als der geniale Detektiv?

Clevere Holmes-Hommage

Sabine van Ahlen, Thalia-Buchhandlung Münster

Anthony Horowitz ist hierzulande besonders bei Jugendlichen durch seine Alex - Rider - Spionagethriller bekannt und beliebt. Aber der Autor, der auch zahlreiche Drehbücher für erfolgreiche britische Fernsehserien schreibt, hat sich mit seinen sehr unterhaltsamen Kriminalromanen mittlerweile auch bei Erwachsenen einen Namen gemacht. Vor kurzem ist der zweite Band um Daniel Hawthorne erschienen, einen genialen Privatermittler, der den Polizeidienst einst quittieren musste, weil er persönlich und womöglich recht handgreiflich in das, nun ja, unfreiwillige Ableben einer zugegebenermaßen nicht gänzlich unbescholtenen Person verwickelt war. Nichtsdestoweniger bedient sich die Metropolitan Police in kniffligen und heiklen Fällen immer wieder gerne der überragenden Fähigkeiten ihres Ex- Mitarbeiters, sehr zum Missfallen des jeweils offiziell mit den Ermittlungen betrauten Kriminal-Beamten oder, wie im Fall des Highgate-Mordes, - Beamtin. Detective Inspector Cara Grunshaw, die genauso grantig ist und aussieht wie ihr Name klingt, mag ungehobelt, skrupellos und einschüchternd sein, ist aber insgesamt eher durchtrieben als klug und trotz aller Verbissenheit für den smarten Hawthorne kaum eine ernstzunehmende Konkurrenz. Für den armen geplagten Anthony Horowitz wird sie sich allerdings noch als persönlicher Alptraum erweisen.... Ein Autor ist naturgemäß der Erfinder und Lenker seiner eigenen Geschichte und hält somit als Herr des Geschehens stets alle Fäden der Handlung in der Hand – sollte man meinen. Horowitz aber wird mitten in wichtigen Dreharbeiten unfreiwillig von der harten Hand Hawthornes in seinen eigenen Roman hineingezogen und erweist sich als von der Situation gänzlich überfordert. Von dem eitlen Privatdetektiv angeheuert, seine Fälle und besonders ihre geniale Lösung für die staunende Nachwelt zu dokumentieren, wird er erzwungenermaßen zu dessen ständigem Begleiter und eifrigem Chronisten - und nach Lust und (meist übler) Laune herumkommandiert. Gleichzeitig spannt ihn die zähnefletschende Ms Grunshaw mit - sagen wir es einmal vorsichtig - recht nachdrücklichen Methoden als Informanten ein, um dem verhassten Hawthorne bei der Lösung des Falls um die entscheidende Nasenlänge voraus sein zu können. Eine üble Zwickmühle für Horowitz, die fatale und höchst peinliche Folgen für ihn hat…. Anthony Horowitz ist bekennender Sherlock - Holmes – Verehrer und hat mit der Figur des Daniel Hawthorne eine moderne Sherlock-Holmes-Figur erschaffen, die ähnlich brillant, undurchschaubar, launisch, eitel und womöglich ebenso von heimlichen Lastern beherrscht ist, wie das literarische Original. Und wie Holmes selbstverständlich seinen Watson braucht, dessen deprimierende Durchschnittlichkeit uns zur Identifikation gereichen muss, um das Licht des Helden umso heller strahlen zu lassen, braucht Hawthorne eben seinen Horowitz, dessen tapsige Versuche, den Fall selbst zu lösen, natürlich zum Scheitern verurteilt sind. Immer stellt er die falschen Fragen (die er, nebenbei bemerkt, sowieso besser nicht gestellt hätte), immer zieht er voreilige Schlüsse, immer hat er die entscheidenden Kleinigkeiten in seinem Eifer übersehen. Dass das bei einem Verfasser von möglichst raffiniert konstruierten (Fernseh-)Krimis obendrein zu einer Identitätskrise führen muss, versteht sich fast von selbst, denn was kann man schon von einem Plot erwarten, dessen Autor in einem realen Fall so offensichtlich die Übersicht verliert? Da sind Selbstzweifel durchaus angebracht. Anthony Horowitz spielt ein genüssliches kleines Verwirrspiel mit seinen Figuren und mit uns, nicht allein, was den ziemlich undurchsichtigen und clever (!) gesponnenen Mordfall angeht, sondern auch bezüglich der Trennung von Realität und Fiktion, deren Grenzen hier vollkommen fließend sind. Lebende und erfundene (?) Personen werden hier munter in einen Topf, Pardon, Roman, geworfen und sogar die obligatorische Danksagung des Autors am Ende des Buches lässt uns eine irrationale Sekunde lang zweifeln, ob es sich bei Hawthorne wirklich nur um eine Romanfigur handelt. Eine solche perfekte Illusion kennen wir übrigen auch von Sherlock Holmes, dessen literarisch verbürgten Wohnsitz Sie noch heute in London, Baker Street 221b, besichtigen können. Natürlich nur, wenn der Hausherr gerade nicht anwesend ist. „Mord in Highgate“ ist ein wunderbar gewitzter und herrlich (selbst)ironischer Krimi für alle, die nicht nur gerne einen klassische „Whodunnit“ lesen, sondern auch Spaß an verschrobenen Figuren und am gekonnten und lustvollen Spiel mit Klischees haben. Anthony Horowitz hat, apropos „verschrobene Figuren“, auch das ein oder andere Drehbuch für „Inspector Barnaby“ geschrieben und die großartige (leider nie in deutscher Synchronisation gezeigte) Serie „Foyle‘s War“, die im Roman keine ganz unwichtige Rolle spielt. Die Dreharbeiten dazu stehen nämlich kurz vor dem Scheitern, weil ihr äußerst gestresster Autor bis über beide Ohren in einen Mordfall verwickelt ist...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
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Klassischer Krimi im Stil von Sherlock Holmes
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 05.12.2020

Der Mord an Scheidungsanwalt Richard Pryce scheint sehr schnell klar zu sein: Das Opfer wurde mit einer teuren Flasche Wein niedergeschlagen; wenige Tage zuvor hatte ihm die Frau eines Klienten genau diesen Tod angedroht. Die Polizei zieht Daniel Hawthorne hinzu, gemeinsam mit seinem Assistenten Anthony Horowitz. Angelehnt an... Der Mord an Scheidungsanwalt Richard Pryce scheint sehr schnell klar zu sein: Das Opfer wurde mit einer teuren Flasche Wein niedergeschlagen; wenige Tage zuvor hatte ihm die Frau eines Klienten genau diesen Tod angedroht. Die Polizei zieht Daniel Hawthorne hinzu, gemeinsam mit seinem Assistenten Anthony Horowitz. Angelehnt an die Geschichten um Sherlock Holmes und John Watson, gehen Daniel Hawthorne und sein Assistent die Ermittlungen zu diesem Fall an. Sie müssen in die Vergangenheit des Toten gehen, um die Lösung zu finden. So wird die Geschichte „very british“, mit vielen Reminiszenzen an den Meisterdetektiv, der Scotland Yard und seinem Assistenten Watson immer einen Schritt voraus war. Überraschende Wendungen lassen den Leser immer wieder neu über die Ermittlungen grübeln, und die Auflösung ist zum Schluss bestens belegt. Wer klassische Krimis liebt, dem möchte ich dieses Buch sehr gerne empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Schlechter Abklatsch
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 03.12.2020

"Mord in Highgate" ist ein schlecht umgesetzter Sherlock & Watson Abklatsch, der im Verlauf viele Lücken aufweist. Vom Grundkonzept bin ich nicht abgeneigt, aber beide Hauptprotagonisten waren einfach unsagbar unsympathisch und flach gehalten. Es entstand keine echte Dynamik zwischen dem "Ermittler-Duo", sondern eher eine Rivali... "Mord in Highgate" ist ein schlecht umgesetzter Sherlock & Watson Abklatsch, der im Verlauf viele Lücken aufweist. Vom Grundkonzept bin ich nicht abgeneigt, aber beide Hauptprotagonisten waren einfach unsagbar unsympathisch und flach gehalten. Es entstand keine echte Dynamik zwischen dem "Ermittler-Duo", sondern eher eine Rivalität, welche dem Fall Spannung bereiten sollte. Noch dazu wäre es mir mit nichten möglich gewesen, den Mord nachvollziehbar aufzuklären oder auch nur ernsthaft mitzurätseln. Die große Auflösung fand ich regelrecht langweilig und ab da konnte ich nur noch mit den Augen rollen. SPOILER: Noch dazu hat mich massiv gestört, dass der Fakt, dass Hawthorne so gerade heraus homophob ist und das auch noch so deutlich hervorgehoben wird, absolut nichts zur Geschichte beigetragen hat oder wirklich nochmal zum tragen kam. Außer das es aufzeigen sollte, in welchen Zwiespalt Horowitz ist, hatte diesen Punkt keine Funktion und auch wenn Horowitz gerechtfertigt hat, er würde diese Seite von Hawthorne kritisch beleuchten, wurde er dafür nie wirklich weiter kritisiert. *Ich habe das Buch auf Vorablesen gewonnen.

Klasse Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2020

„Ich glaubte ihm kein Wort. Hawthorne war der Prototyp eines Einzelkämpfers.“ Ich liebe Metafiktion! Daher ist „Mord in Highgate“ genau das Richtige für mich. Der Privatdetektiv Daniel Hawthorne ermittelt wieder, zum zweiten Mal. Worum geht’s? Als der Promianwalt Richard Pryce tot in seinem Haus aufgefunde... „Ich glaubte ihm kein Wort. Hawthorne war der Prototyp eines Einzelkämpfers.“ Ich liebe Metafiktion! Daher ist „Mord in Highgate“ genau das Richtige für mich. Der Privatdetektiv Daniel Hawthorne ermittelt wieder, zum zweiten Mal. Worum geht’s? Als der Promianwalt Richard Pryce tot in seinem Haus aufgefunden wird, scheint der Fall klar: Die Tatwaffe? Eine Weinflasche (verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Pryce Abstinenzler war), und die Tat wurde sogar in fiktionalisierter Form angekündigt, hatte doch die feministische Autorin Akira Anno seit ihrer Scheidung ein Hühnchen mit dem Opfer zu rupfen. Doch ein weiteres Verbrechen lässt die Ermittler bald zweifeln… Ich habe bereits den ersten Teil der Reihe- „Ein perfider Plan“ - sehr gerne gelesen. Anthony Horowitz spielt bewusst mit den Erwartungen der Leser – Daniel Hawthorne ist ein Ex-Polizist, Holmes & Watson, Star und Sidekick, das kennt man bereits, die Protagonisten sind mitnichten best buddies, auch die Form ist altbewährt: Whodunit! Aber es gibt auch frische Figuren, etwa DI Cara Grunshaw. Neu ist die metatextuelle Ebene, man muss dies als Leser jedoch mögen. Der Ich-Erzähler, ein True – Crime - Autor mischt kräftig mit, das Ganze ist auch eine Hommage an den guten alten englischen Krimi, ein augenzwinkernder Verweis auf die Literaturgeschichte, ein Seitenhieb gegen den Literaturbetrieb, gemixt mit etwas (immerhin selbstironischer) Koketterie. Keine der Figuren ist ein Sympathieträger, dies gefiel mir gut. Der Roman ist trotz seiner popkulturellen Bezüge völlig frei von Kitsch. Hawthorne benimmt sich sogar wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen und auch Frauen sind nicht die besseren Menschen. Manchmal ist das Ganze ein ironischer Kommentar zum Zeitgeist. London ist der (mehr oder weniger) heimliche Star der Geschichte. Es gibt skurrile Szenen und den bösen britischen Humor. Dichtung und Wahrheit, ist alles Konstruktion? Über den eigentlichen Handlungsverlauf will ich an dieser Stelle nicht viel verraten, um potentiellen Lesern den Spass nicht zu verderben. „Mord in Highgate“ ist aber definitiv ein Roman zum Mitfiebern! Des Rätsels Lösung liegt, wie so oft, in der Vergangenheit. Alles wird schlüssig erklärt. Fazit: „Mord in Highgate“ ist ein spannender, clever geplotteter Krimi. Trotz gewisser Längen hat mich „Mord in Highgate“ von Anthony Horowitz bestens unterhalten. Der Ich – Erzähler ist mit all seinen (fiktiven und realen) Facetten präsent, die literarischen Querverweise und die Situationskomik machen einfach Spaß! Ich freue mich schon auf den dritten Teil der Reihe!


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