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Berlin Prepper

Thriller

suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe Band 4961

Johannes Groschupf

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Beschreibung

Als Online-Redakteur bei einer großen Tageszeitung muss Walter Noack die Pöbeleien und Hasstiraden in den Kommentaren löschen. Tausende Male am Tag ist er mit den widerwärtigsten Beschimpfungen konfrontiert. Sein Nervenkostüm wird noch dünner, als er und später eine Kollegin von Unbekannten anscheinend grundlos zusammengeschlagen werden und er auch noch einen privaten Verlust erleiden muss. Die Polizei zeigt sich bei all dem machtlos. Das tägliche Gift, der Dauerhass sickert schließlich auch in Noacks Seele. Er schliddert allmählich in die trübe Szene von waffenhortenden Preppers, Reichs-und Wehrbürgern, abgestoßen und fasziniert zugleich. Als es in Berlin während der brutalen Sommerhitze zu Großbränden, Unruhen und offener Anarchie kommt, merkt er, dass er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Jetzt geht es nur noch um Leben oder Tod.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Thomas Wörtche
Seitenzahl 236
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-47093-0
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 19/11,6/2,2 cm
Gewicht 225 g
Auflage 1
Verkaufsrang 43103

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Buchhändler-Empfehlungen

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein kurzweiliger, rasanter Thriller, der informativ den Bogen zur Prepper-Szene spannt und uns in die Welt der Hasskommentare im Internet entführt. Düsteres Abbild der Gegenwart!

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Spannender Krimi aus Berlin des Jahres 2018. Der Prepper Noack driftet in eine Welt von Reichsbürgern und Verschwörungstheoretikern ab. Sehr unterhaltsam und packend geschrieben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Mehr Psychogramm als Krimi, aber dennoch spannend
von Xirxe aus Hannover am 07.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Noack ist Mitte 40 und bereitet sich vor - auf das Schlimmste. Schon immer, seit er ein kleiner Junge war, will er gewappnet sein gegen das, was da kommen kann. Denn es wird kommen, das Schlimmste. Als er eine Stelle bei einer Zeitung antritt, wo er täglich tausende Hassmails aussortieren muss, stärkt dies seine Haltung. Dennoch... Noack ist Mitte 40 und bereitet sich vor - auf das Schlimmste. Schon immer, seit er ein kleiner Junge war, will er gewappnet sein gegen das, was da kommen kann. Denn es wird kommen, das Schlimmste. Als er eine Stelle bei einer Zeitung antritt, wo er täglich tausende Hassmails aussortieren muss, stärkt dies seine Haltung. Dennoch verfällt er nicht den kruden Verschwörungstheorien oder feindseligen, wutentbrannten Sprüchen der Rechtsradikalen, die er tagtäglich lesen muss. Doch es kommt ein Punkt, da braucht er deren Unterstützung: Er und eine Kollegin werden von Unbekannten überfallen und auch sein Sohn wird hineingezogen. Und niemand kann ihm helfen. 'Berlin Prepper' wird als Thriller angewiesen, aber dafür geht es fast schon gemächlich darin zu. Über die Hälfte folgt man Noacks Gedankengängen, der die grässlichen Beschimpfungen und Häme beinahe stoisch erträgt. Selbst als er überfallen wird, bleibt er vergleichsweise ruhig, während man als Lesende immer mehr darauf lauert: Wann rastet er aus? Doch er hat sich in der Gewalt, während um ihn herum es kaum noch eine 'lichte' Seele zu geben scheint, nur noch Rechte, Rassisten und Wutbürger, selbst auf der Arbeit. Überall nur noch Schmutz, Hass, Wut und Zorn - beim Lesen hatte ich zeitweilig das Gefühl, dass mich diese Atmosphäre mehr bedrückte als den Protagonisten. Das vom Autor entworfene Szenario ist so düster und eindringlich dargestellt, dass ich mich dabei erwischte darüber nachzudenken, ob es vielleicht nicht doch ganz sinnvoll sei, im Umland ein paar Vorräte anzulegen. Und der Showdown trägt ebenfalls nicht gerade zur Beruhigung bei, denn so realitätsfern ist das Ganze nicht. Was mich allerdings störte, war die Redseligkeit mancher Personen. Weshalb beispielsweise Volkan plötzlich zum großen Erzähler wird, hat sich mir nicht erschlossen, ganz im Gegenteil. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, das mir die Verschwörungs- und Prepperwelt ein wenig näher brachte - ich hoffe, ohne Nachwirkungen ;-)

Der Hass im Netz und das Ausleben in der realen Welt
von Dark Rose aus Troisdorf am 18.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Walter, der Protagonist des Romans, dessen Name lange nicht genannt wird, ist ein Prepper. Er bereitet sich auf den Katastrophenfall vor. Er trainiert jeden Tag, bunkert Vorräte und weiß genau, irgendwann wird der Fall eintreten und fast niemand ist vorbereitet.  Von Beruf ist er Content Moderator, wie er so schön sagt, der K... Walter, der Protagonist des Romans, dessen Name lange nicht genannt wird, ist ein Prepper. Er bereitet sich auf den Katastrophenfall vor. Er trainiert jeden Tag, bunkert Vorräte und weiß genau, irgendwann wird der Fall eintreten und fast niemand ist vorbereitet.  Von Beruf ist er Content Moderator, wie er so schön sagt, der Klomann der Internetseite eines Konzerns. Er liest und bewertet jeden Tag Kommentare und löscht die unangemessenen, Morddrohungen zum Beispiel, Hasskommentare etc.  Doch dann nimmt sein Leben eine dramatische Wende, als er nach einer Schicht zusammengeschlagen wird. Er bleibt nicht das einzige Opfer und bald geht es um Leben und Tod.   Mir waren die Charaktere nicht sympathisch. Irgendwie konnten sie mich nicht packen. Ich fand es gut, wie andauernd die Hasskommentare eingebunden wurden und sich wie ein roter Faden durch die Handlung ziehen. Aber das war für mich auch das positivste an dem Buch, das und die Aufmerksamkeit, die auf diesen Hass gelenkt wird.   Ich stelle mir Walters Job wirklich schlimm vor. Gut, ich mache ihn bestimmt nicht einfacher, ich gehöre zu denen, die sich über Hasskommentare im Internet beschweren, nur leider bringt das immer nichts. Ich finde es echt schrecklich, was die Leute alles schreiben, da werden im Roman viele Beispiele genannt, die mir Übelkeit bereiten.   Ich empfand das Buch als deprimierend. Bei mir kam keine Spannung auf, ich habe es gelesen und fühlte nichts, außer bei den Kommentaren, die wirklich schrecklich waren. Genauso schlimm, wie die Drohungen und die Tatsache, dass man dagegen einfach nichts tun kann.    Fazit: Mich konnte das Buch leider emotional nicht erreichen. Die Charaktere waren mir nicht sympathisch und die Handlung empfand ich nicht als spannend. Ich fand es aber gut, dass der Fokus auf die Hasskommentare und Drohungen im Netz, sowie die dort verbreitete Propaganda gelegt wurde. Das Thema ist top aktuell und wird noch immer viel zu wenig beachtet. Immer wieder gibt es Berichte über die Hetze im Netz, aber nichts passiert. Es wird einfach nichts unternommen und dieses Buch zeigt diese Ohnmacht.    Das Buch bekommt von mir 2 Sterne.

Gewalt und Hass - etwas zu viel
von Imki23 am 06.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch spricht viele Themen an: Hass im Netz, Reichsbürger, Waffen, Gewalt, Mord. Und mittendrin Noack, ein Prepper (den Begriff kannte ich vorher nicht), der quasi im Alleingang kämpft, weil er der Polizei das nicht zutraut. Mit ihm konnte ich leider nicht richtig warm werden, genau wie mit den anderen Charakteren. Ich hatte... Das Buch spricht viele Themen an: Hass im Netz, Reichsbürger, Waffen, Gewalt, Mord. Und mittendrin Noack, ein Prepper (den Begriff kannte ich vorher nicht), der quasi im Alleingang kämpft, weil er der Polizei das nicht zutraut. Mit ihm konnte ich leider nicht richtig warm werden, genau wie mit den anderen Charakteren. Ich hatte das Gefühl, keinen richtig kennenzulernen. Der Schreibstil gefällt mir dagegen gut. Das Buch liest sich flüssig weg. Die Handlung finde ich dagegen etwas übertrieben. Außerdem kam erst zum Schluss richtig Spannung auf. Es war für ich daher kein typischer Thriller. Insgesamt fand ich Thema und Geschichte interessant, die Umsetzung aber nicht ganz gelungen.


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