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Der Genosse

Roman

detebe Band 24559

Cesare Pavese

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Beschreibung

Alle in der Osteria rühmen sein Talent, doch mit dem Gitarrenspiel seinen Lebensunterhalt zu verdienen kommt für Pablo nicht in Frage. Lieber besucht er mit seiner Geliebten die Tanzlokale und Varietés in Turin – bis es ihn eines Tages nach Rom zieht, wo ihm langsam die Augen aufgehen. Hier stößt er auf Leute, die Flugblätter verteilen, und befindet sich plötzlich inmitten des Widerstands gegen den Faschismus.

Cesare Pavese, geboren 1908 im Piemont, verlor schon früh seinen Vater. Nach dem Studium übersetzte er Klassiker wie ›Moby Dick‹ oder ›David Copperfield‹ ins Italienische und begann beim Turiner Verlag Einaudi zu arbeiten. Pavese gilt als wichtiger Vertreter des Neorealismo, 1950 erhielt er den Premio Strega für ›Der schöne Sommer‹. Im August desselben Jahres, auf dem Höhepunkt seines literarischen Erfolgs, nahm er sich in einem Turiner Hotelzimmer das Leben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24559-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B) 18/11,3 cm
Originaltitel Il compagno
Übersetzer Maja Pflug

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Kundenbewertungen

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"Enttäuscht und zufrieden sah sie mich an."
von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Soweit bekannt ist, schloss sich Pavese während des italienischen Faschismus nicht der Widerstandsbewegung der Partisanen an. Nach dem Sturz der Diktatur bereute er sein fehlendes Engagement und seine Mutlosigkeit. In dem Roman "Der Genosse" schildert Pavese den gesellschaftlichen Alltag während des Faschismus. Das Leben, das er... Soweit bekannt ist, schloss sich Pavese während des italienischen Faschismus nicht der Widerstandsbewegung der Partisanen an. Nach dem Sturz der Diktatur bereute er sein fehlendes Engagement und seine Mutlosigkeit. In dem Roman "Der Genosse" schildert Pavese den gesellschaftlichen Alltag während des Faschismus. Das Leben, das er beschreibt, spielt sich als eine ausgelassene Party ab, auf der sich alle nicht unmittelbar Betroffenen langweilen. Im Roman fällt der Satz: "Enttäuscht und zufrieden sah sie mich an." Ein Satz, der die beklemmende gesellschaftliche Atmosphäre während der Mussolini-Herrschaft in brutaler Weise gut spiegelt. Zwischen all der belanglosen Ausgelassenheit bewegt sich der Protagonist des Romans, der sich schließlich aus der Banalität des faschistischen Alltags herauslöst, um sich der Widerstandsbewegung anzuschließen.


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