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Vom Ende der Einsamkeit

detebe Band 24444

Benedict Wells

(80)
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Beschreibung

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Nach dem Abitur zog er nach Berlin und widmete sich dem Schreiben, seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman, ›Vom Ende der Einsamkeit‹, stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet und bislang in 34 Sprachen übersetzt. Wells lebt in Berlin und Bayern.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 09.12.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26155-4
Reihe diogenes deluxe
Verlag Diogenes
Maße (L/B) 14,4/9 cm
Auflage 1
Verkaufsrang 25860

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Vom Ende der Einsamkeit

Julia Spahn, Thalia-Buchhandlung Hanau

Eine bewegende Geschichte dreier Geschwister, die ihre Eltern schon sehr früh in ihrer Kindheit verloren haben. Wie geht man nur mit einem solchen Verlust um? Wie findet man wieder einen Sinn im eigenen Leben? An wem kann man sich festhalten und wer versteht einen wirklich? Mich hat dieses Buch zutiefst berührt. Der Autor gewährt so viel Einblicke in das Leben und die Gefühlswelten des Protagonisten, dass man selbst in ihm zu stecken scheint. Ergreifend, mitreißend und unvergesslich.

K. Kuhberger, Thalia-Buchhandlung Passau

Ein wunderschöner, berührender, trauriger und nachdenklicher Roman. Die Geschichte wühlt auf und fesselt bis zur letzten Seite. Ich habe Rotz und Wasser geheult.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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"Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.”
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Über das Kämpfen, wenn alle Hoffnung schon verloren ist und über das Nullsummenspiel, auf welches wir alle insgeheim hoffen; Dass all die schlechten Dinge, die im Leben geschehen, von den Guten ausgeglichen werden, dass das Minus mit dem Plus aufgefüllt wird und der gleichzeitigen Angst tief in uns, dass das Leben uns nichts sch... Über das Kämpfen, wenn alle Hoffnung schon verloren ist und über das Nullsummenspiel, auf welches wir alle insgeheim hoffen; Dass all die schlechten Dinge, die im Leben geschehen, von den Guten ausgeglichen werden, dass das Minus mit dem Plus aufgefüllt wird und der gleichzeitigen Angst tief in uns, dass das Leben uns nichts schuldet. Ein wunderschön geschriebener Roman, ich konnte nicht anders und hatte immer einen Stift in der Hand, um die schönsten Sätze und Gedanken anzustreichen. Es gibt gewisse Romane, bei denen man die letzte Seite des Buches nicht erreichen möchte, weil man nicht will, dass es endet. Romane, welche man nie wieder vergessen wird. Benedict Wells' Roman “Vom Ende der Einsamkeit” ist genau das.

Der Roman handelt von einer tragischen Familiengeschichte, ein melancholisches Buch über die Liebe, über eine verlorene Kindheit und das Erwachsenwerden
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Alter von zehn Jahren verliert Jules seine Eltern durch einen Verkehrsunfall. Er und seine beiden älteren Geschwister Liz und Marty kommen in ein Internat, wo sich die Geschwister in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Marty zieht sich zurück und verbringt seine Freizeit allein am Computer, Liz betäubt sich mit Drogen und... Im Alter von zehn Jahren verliert Jules seine Eltern durch einen Verkehrsunfall. Er und seine beiden älteren Geschwister Liz und Marty kommen in ein Internat, wo sich die Geschwister in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Marty zieht sich zurück und verbringt seine Freizeit allein am Computer, Liz betäubt sich mit Drogen und flüchtet sich in Beziehungen zu Männern, während sich Jules in seinen Träumen verliert. Jules verliebt sich zudem in seine Mitschülerin Alva, legt aber seine Gefühle für sie nicht offen. Ihre Wege trennen sich, doch Jules kann Alva nicht vergessen. Sie bleibt der Maßstab für all seine Beziehungen, die wegen seiner Sehnsucht zu ihr nicht in die Tiefe gehen. Jahre später nimmt Jules den Kontakt zu Alva auf, die mittlerweile mit einem deutlich älteren Mann verheiratet ist. Nach dem Tod des Ehemanns finden Alva und Jules endlich zueinander, aber ihr Glück ist nicht von langer Dauer. "Vom Ende der Einsamkeit" ist ein melancholischer Roman, der eine traurige Familiengeschichte erzählt. Früh verlieren die drei Kinder ihre Eltern und gehen ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer um. Das Trauma des plötzlichen Verlusts und die Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit prägen nicht nur ihre Kindheit, sondern auch ihr Handeln als Erwachsene. Im Internat entfremden sich die Geschwister, trauern und verarbeiten ihren Verlust nicht gemeinsam, halten jedoch als Erwachsene weder fest zusammen und unterstützen sich gegenseitig in allen Notlagen. Die Geschichte ist aus der Perspektive von Jules geschildert, der lange Jahre antriebslos durch das Leben geht. In Rückblenden wird seine Entwicklung vom Kind zum Familienvater geschildert. Er fängt vieles an, führt es aber nicht zu Ende, bleibt beruflich und privat lange unentschlossen und mutlos, bis er zu Risiken bereit ist und einen Weg aus der Einsamkeit findet. Durch Jules erfährt der Leser, wie sich seine beiden Geschwister entwickeln, die jedoch etwas unnahbar bleiben. Es ist ein Buch über die Liebe, über eine verlorene Kindheit und das Erwachsenwerden, das viele Schicksalsschläge -Tod, Drogenmissbrauch, Kinderlosigkeit, Krankheit - beinhaltet, die auf traurige Weise zeigen, dass das Leben kein "Nullsummenspiel" ist. Es gibt keine Garantie für Gerechtigkeit und keinen Anspruch auf Glück, das selbst wieder vergänglich ist. Nach einem starken Beginn wird der Roman eher ruhig erzählt und konnte mich im Mittelteil nicht durchgängig packen, bis die emotionale Liebesgeschichte für Spannung und Dramatik sorgt. Trotz aller Tragik im Leben der Familie Moreau endet der Roman hoffnungsvoll und lässt den Leser mit einem positiven Gefühl zurück.

Wir sind von Geburt an auf der Titanic.
von Kaffeeelse am 05.07.2020

Hier kann ich von einem wunderbaren Buch berichten, bei dem ich den Hype um dieses Buch vollkommen verstehen kann. Ein 32-jähriger schreibt über das Leben und das fand ich fast berauschend gut, bei der Lektüre empfand ich "Vom Ende der Einsamkeit" als ein sehr gutes und lebenskluges Buch, dass definitiv berührt/ungemein berührt.... Hier kann ich von einem wunderbaren Buch berichten, bei dem ich den Hype um dieses Buch vollkommen verstehen kann. Ein 32-jähriger schreibt über das Leben und das fand ich fast berauschend gut, bei der Lektüre empfand ich "Vom Ende der Einsamkeit" als ein sehr gutes und lebenskluges Buch, dass definitiv berührt/ungemein berührt. Bedächtig beginnend, zeigt es recht schnell seine Stärken, aber gegen Ende wird dieses Buch zu einem mich verschlingenden Orkan, so geweint habe ich schon lange nicht mehr bei einem Roman, und genau dieses Intensive/dieses Eindringliche/dieses Berührende gehört gewürdigt, noch dazu von einem sehr jungen Autor. Da kann jemand sein Werk und man kann gespannt sein auf alles Weitere aus der Feder von Benedict Wells! Einfach nur wow!!! Unbedingt lesen! Um was geht es in "Vom Ende der Einsamkeit"? Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Jules, Marty und Liz, schon früh müssen sie erkennen, dass Glück endlich ist. Und natürlich verändert sie dieses Erleben nachhaltig. Sie verlieren sehr früh ihre Eltern durch einen Autounfall, müssen ins Heim. Die Erzählstimme des Jules berichtet rückblickend über das Leben der Drei. Und innerhalb der drei Geschwister nimmt Jules den zentralen Part ein. Er ist der Jüngste der Drei und hat mit dem Verlust der Eltern natürlich sehr stark zu kämpfen. Dieser entsetzliche Verlust trifft alle drei Kinder sehr stark, alle drei gehen aber anders damit um, sind es doch auch verschiedene Menschen. Sie suchen und finden ihre Wege. Und nicht nur dieser Verlust ist zentrales Thema des Buches, ebenso zentral platziert ist auch eine wunderschöne Liebesgeschichte. Wobei Liebesgedöns jetzt nicht so meins ist, aber hier ist es einfach wunderschön beschrieben. Jules und Alva. Beide verbindet erlebtes Grauen. Sie lernen sich in der Schule kennen, spüren eine Faszination, nähern sich langsam an, öffnen sich, stützen sich, verlieren sich und finden sich wieder. Haben ihre Zeit. Und dann tobt wieder das Leben! Doch die Geschwister kennen dunkle Phasen und geben sich wieder Halt, finden das Ende der Einsamkeit. Traurig und wunderschön!!!!!!!!


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