Meine Filiale

Schatten der Welt

Roman

Andreas Izquierdo

(63)
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
16,00
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Paperback

16,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

12,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

14,69 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

12,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Thorn in Westpreußen, 1910. Der schüchterne Carl, der draufgängerische Artur und die freche Isi sind frohen Mutes, dass der Ernst des Lebens noch ein wenig auf sich warten lässt. Nicht einmal die Nachricht, dass ein Komet namens »Halley« die Menschheit zu vernichten droht, kann die drei Jugendlichen schockieren. Im Gegenteil – ungerührt verkaufen sie Pillen gegen den Weltuntergang, während Halley still vorbeizieht.
Doch das Erwachsenwerden lässt sich nicht aufhalten: Carl beginnt eine Ausbildung zum Fotografen, Artur und Isi werden ein Paar. Als 1914 die große Weltpolitik über sie hineinbricht, reißt es die Freunde auseinander. Artur und Carl werden eingezogen, fernab der Heimat werden die beiden Teil eines Kriegs, der jede Vorstellungskraft sprengt. Derweil hat Isi zuhause in Thorn ganz andere Kämpfe auszufechten.
1918 ist der Krieg endlich vorbei. Nichts ist geblieben, wie es einmal war – und doch scheint ein Neuanfang möglich ...
Mitreißend und mit viel Gefühl für seine Figuren erzählt Andreas Izquierdo die Geschichte dreier Jugendlicher, die in den Wirren des frühen 20. Jahrhunderts ihren Weg suchen. ›Schatten der Welt‹ ist Abenteuerroman, Coming-of-Age-Geschichte und spannender historischer Roman zugleich.

»Achtung, Gefühlschaos: Mal muss man beim Lesen laut lachen, an anderen Stellen ist man sprachlos vor Wut oder tieftraurig. Bis zur allerletzten Seite bleibt es spannend: Dieses Buch schreit nach einer Fortsetzung«
Juliane Funke, FREUNDIN

»Eine mitunter drastische, mitunter sehr anrührende Geschichte von dreien die nach oben wollen und denen man beide Daumen drückt, dass ihnen das gelingen möge.«
Susanne Schramm, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

»Was für ein großartiger Roman!«
Monika Schulte, LESEZEIT

»Diese Fähigkeit, den Leser so zum Mitleidenden zu machen, zeichnet Izquierdo als Autor aus. Da, wo andere Schriftsteller die Erlebnisse einfach nur schildern, destilliert er daraus Empathie.«
Susanne Schramm, GENERAL-ANZEIGER

»Der Kölner Autor beschönigt nichts, berichtet von der Willkür und dem Schrecken des Krieges, doch es schwingt immer etwas Hoffnung mit. […] Mitreißend - kaufen.«
Ulrike Weil, EKZ

»Eine mitreißende Geschichte dreier Jugendlicher, die im frühen 20. Jahrhundert ihren Weg suchen.«
KÖLNER ILLUSTRIERTE

Andreas Izquierdo ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u.a. den Roman ›König von Albanien‹ (2007), der mit dem Sir-Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie ›Apocalypsia‹ (2010). Bei DuMont erschienen ›Das Glücksbüro‹ (2013) und der SPIEGEL-Bestseller ›Der Club der Traumtänzer‹ (2014). Zuletzt veröffentlichte er die Romane ›Romeo & Romy‹ (2017) und ›Fräulein Hedy träumt vom Fliegen‹ (2018). Andreas Izquierdo lebt in Köln.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 21.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6498-0
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,9/4,8 cm
Gewicht 753 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 1192

Buchhändler-Empfehlungen

Sabine Schmidt, Thalia-Buchhandlung Korbach

Andreas Izquierdo erzählt mit viel Empathie für seine Figuren die bewegende Geschichte dreier Freunde, die während der Schrecken des ersten Weltkrieges erwachsen werden.

Wahre Freundschaft

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Westpreussen 1910. Ein Buch über Freundschaft, über das Ende der Kindheit und das Erwachsenwerden um 1.Weltkrieg. Drei Freunde, drei Lebensträume, drei Schicksale. Großartig erzählt, ein Roman mit 600 Seiten bei dem man keinen einzigen Satz vermissen möchte. Im Gegenteil ! Eigentlich müsste ein 2. Teil erscheinen, da man noch viel mehr über die drei Freunde erfahren möchte. Unbedingt lesen !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
63 Bewertungen
Übersicht
53
10
0
0
0

Ein großartiger hist. Roman
von Gertie G. aus Wien am 09.08.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Man schreibt das Jahr 1910. Der deutsche Kaiser will in seiner Großmannsucht seinem Reich Weltgeltung verschaffen und vergisst dabei auf das Innere des Landes zu schauen, wo es mehr als genug Möglichkeiten zur Entfaltung gäbe. Die Diskrepanz zwischen arm und reich ist riesig. So auch im kleinen Ort Thorn in Westpreußen. Drei Jug... Man schreibt das Jahr 1910. Der deutsche Kaiser will in seiner Großmannsucht seinem Reich Weltgeltung verschaffen und vergisst dabei auf das Innere des Landes zu schauen, wo es mehr als genug Möglichkeiten zur Entfaltung gäbe. Die Diskrepanz zwischen arm und reich ist riesig. So auch im kleinen Ort Thorn in Westpreußen. Drei Jugendliche wachsen inmitten von Armut und Gewalt auf. Carl Friedländer, der schmächtige Sohn eines jüdischen Schneiders, der seinem Modesalon der Vergangenheit in Riga nachtrauert, Artur, der Sohn des gewalttätigen Wagners und die gerissene Louise, genannt Isi. Die drei wollen aus ihrer Armut entfliehen und entwickeln bereits als Halbwüchsige eigene Ideen, die nicht immer den Gesetzen entsprechen. So nehmen sie das Erscheinen des Kometes Halley, der all 75 Jahre der Erde nahekommt zum Anlass, Überlebenspillen und Gasmasken, die Isi zuvor aus dem Magazin des preußischen Heeres „beschafft“, an die abergläubische Bevölkerung zu verkaufen. Es scheint, als hätte es das Trio geschafft, als Artur mit dem ergaunerten Geld einen der modernen Lastwagen kauft und ein florierendes Geschäft aufbaut. Doch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs macht alle Hoffnung zunichte. Die drei Freunde werden getrennt. Werden sie sich je wiedersehen? Meine Meinung: Ich habe diesen historischen Roman, der die damalige Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Macht in einer rückständigen Kleinstadt darstellt. Innerhalb einer Nacht gelesen. Autor Andreas Izquierdo gelingt es vorzüglich, die Verhältnisse zu beschreiben. „Großbürgertum, Adel und Militär bildeten undurchdringliche Kasten, und das Dreiklassenwahlrecht sorgte dafür, dass sich das niemals ändern würde.“ Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und ausgezeichnet ausgearbeitet. Die Schlitzohrigkeit von Isi ist kaum zu überbieten. Der schüchterne Carl entwickelt sich erst später, als er statt in des Vaters Fußstapfen als Schneider, eine Lehre als Fotograf antritt und später als Kriegsberichterstatter im Dienst der Donaumonarchie an den diversen Fronten auftaucht. Die Schrecken und Gräuel des Krieges werden nicht nur direkt auf den Schlachtfeldern beleuchtet, sondern auch die Auswirkungen in der Heimat. Einige Fragen bleiben offen, was eine Fortsetzung sehr wahrscheinlich macht. Auf eine solche freue ich mich. Fazit: Ein gelungener hist. Roman aus der Zeit vor und während des Ersten Weltkrieges, der die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft plastisch darstellt. Gerne gebe ich hierfür 5 Sterne und warte gespannt auf eine Fortsetzung.

Spannend und bewegend: Drei Schicksale zur Zeit des ersten Weltkriegs
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.08.2020

Im Jahr 1910 nähert der Halley'sche Komet sich erneut der Erde. Der junge Artur sieht darin die Chance, aus der Angst der Bevölkerung vor einem Weltuntergang Profit zu schlagen und holt sich dafür seinen besten Freund Carl mit ins Boot. Was die beiden noch nicht wissen: Das Ereignis ist der Ausgangspunkt für eine langjährige Fre... Im Jahr 1910 nähert der Halley'sche Komet sich erneut der Erde. Der junge Artur sieht darin die Chance, aus der Angst der Bevölkerung vor einem Weltuntergang Profit zu schlagen und holt sich dafür seinen besten Freund Carl mit ins Boot. Was die beiden noch nicht wissen: Das Ereignis ist der Ausgangspunkt für eine langjährige Freundschaft mit Isi, einem eigensinnigen, jedoch auch sehr gescheiten Mädchen. Tatsächlich soll der Komet ihr weiteres Leben sogar signifikant verändern. Ein weiterer Wendepunkt im Leben der drei wird wenige Jahre später der Beginn des ersten Weltkriegs, welcher die jungen Männer zum Militärdienst zwingt, während Isi daheim ihre Kämpfe an anderen Fronten auszufechten hat. "Befehl war der Hammer und Gehorsam der Meißel, mit denen Menschen behauen wurden, um aus ihnen das Produkt eines übergeordneten Willens zu formen." (Zitat S. 292) "Schatten der Welt" ist ein wunderbares Buch über drei Jugendliche, welche vor rund einhundert Jahren versuchen, sich eine Zukunft als Erwachsene aufzubauen und denen der erste Weltkrieg einen grausamen Strich durch die Rechnung macht. Geschrieben ist das Buch, als würde Carl die Erlebnisse der drei retrospektiv erzählen. Er selbst lebt als Junge zusammen mit seinem Vater, einem jüdischen Schneider, im westpreußischen Ort Thorn, dem heutigen polnischen Toruń, und entwickelt den Traum, lieber die Welt in Bildern einzufangen, statt die Schneiderei seines Vaters zu übernehmen. Sein bester Freund Artur ist das Gegenteil von Carl: Als Sohn des Wagners ist er groß gewachsen, kräftig, mutig und um keinen Streich verlegen. Hinzu kommt Luise, "Isi", eine bemerkenswerte junge Frau, deren Hintergründe ich nicht verrate, um niemandem die Überraschung vorweg zu nehmen. Tatsächlich ist der Halley'sche Komet das Beste, was den dreien passieren kann, baut doch deren weitere Zukunft zunächst auf diesem Ereignis auf. Dabei war es höchst faszinierend für mich mitzuerleben, auf welche Ideen die drei jeweils kommen und wie sie diese umsetzen. Da tat es mir richtig in der Seele weh, als der Beginn des Weltkriegs ihre Zukunftspläne komplett ruiniert. Die folgenden Jahre besitzen fortan eine andere Faszination, da die drei getrennt voneinander die Wirren des Krieges erleben. Zuerst befürchtete ich, dass vor allem die Erlebnisse der jungen Männer von Kriegsschauplätzen, Kämpfen und Leid geprägt sein könnten. Doch hat der Autor für die beiden andere Schicksale gewählt, welche sehr bewegend waren und mir recht gut gefielen. Und auch Isis Zeit daheim ist sehr realistisch und bedrückend, zeigt sie doch, welches Los die Frauen zu der damaligen Zeit zu tragen hatten und wie einige wenige versuchten, sich an der Not anderer zu bereichern. Mit diesem Roman hat Andreas Izquierdo einen bemerkenswerten Roman über drei junge Menschen geschrieben, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf beeindruckende Weise versuchen, sich eine Zukunft aufzubauen, bevor der Weltkrieg die Freunde trennt. Auf einfühlsame wie auch unterhaltsame Weise begleitet man die drei durch diese Zeit, lebt, lacht und leidet man als Leser mit ihnen und hat zugleich Einblick in eine historisch äusserst ereignisreiche Zeit. Eine sehr gelungene Zeitreise zum Beginn des 20. Jahrhunderts und in meinen Augen eine eindeutige Leseempfehlung.

Ein großartiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2020

1910 lernen sich in Thorn in Westpreußen Carl, Arthur und die freche Isi kennen. So unterschiedlich sie in ihrer Herkunft und in ihrer Art sind, so dick wird ihre Freundschaft. Der Beginn des Ersten Weltkriegs ändert sehr viel, die Burschen müssen in den Krieg ziehen, Isi in ihrer widerspenstigen Art hat ihre eigenen Probleme. A... 1910 lernen sich in Thorn in Westpreußen Carl, Arthur und die freche Isi kennen. So unterschiedlich sie in ihrer Herkunft und in ihrer Art sind, so dick wird ihre Freundschaft. Der Beginn des Ersten Weltkriegs ändert sehr viel, die Burschen müssen in den Krieg ziehen, Isi in ihrer widerspenstigen Art hat ihre eigenen Probleme. Alle drei erleben sehr viel und viel schreckliches. Super spannend, man hätte gern eine Fortsetzung,


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3