Die Rabentochter

Psychothriller

Karen Dionne

(70)
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Beschreibung

Fünfzehn Jahre ist es her, dass die damals 11-jährige Rachel Cunningham ihre Mutter erschoss. Ein tragischer Unfall – so ihre Erinnerung. Seither lebt Rachel freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Doch Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist, möchte für eine Reportage mehr über den damaligen Fall herausfinden. Auch in Rachel erwacht der Wunsch, sich endlich der ganzen Wahrheit zu stellen. Wild entschlossen verlässt sie die Klinik und fährt zu ihrer Tante Charlotte und ihrer Schwester Diana, die im Elternhaus von Rachel und Diana leben, einem herrschaftlichen Jagdhaus. Damit begibt sich Rachel jedoch in höchste Gefahr, denn die beiden hüten ein tödliches Geheimnis ...

»Düsterer Psychothriller.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 16.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48934-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/3,8 cm
Gewicht 450 g
Originaltitel The Wicked Sister
Übersetzer Andreas Jäger
Verkaufsrang 5671

Buchhändler-Empfehlungen

Der perfekte Thriller!

Laura Kist, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Karen Dionne hat mich mit ihrem Vorgängerbuch „Die Moortochter“ bereits in ihren Bann gezogen und das ist ihr auch mit diesem Nachfolger gelungen! Die Geschichte der Rabentochter handelt von Rachel, einer jungen Frau, die der festen Überzeugung ist, ihre Mutter mit einem Gewehr erschossen zu haben, als sie noch ein Kind war. Daher lebt Rachel auch seit sie 11 ist in einer psychiatrischen Klinik, in die sie sich selbst eingewiesen hat. Doch nach fast 15 Jahren kommen ihr Zweifel, ihre Erinnerungen und die Details aus dem Polizeibericht wollen nicht zusammenpassen und Rachel beschließt, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Als Leser erleben wir die Geschichte aus zwei Perspektiven. Dem Jetzt, in dem Rachel ihre Nachforschungen anstellt und versucht sich an jenen verhängnisvollen Tag zu erinnern, und dem Damals, in dem Rachel’s Mutter von ihrer Zeit als Forscherin im Wald der Upper Peninsula berichtet, in dem sie ihre Kinder großgezogen hat. Diese Abwechslung aus Gegenwart und Vergangenheit baut einen unglaublichen Spannungsbogen auf und ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen! Karen Dionne gibt sich nicht mit einem großen Plottwist am Ende zufrieden; stattdessen webt sie geschickt nach und nach Informationen in die Geschichte ein, die einen näher an die Wahrheit bringen – ohne je zu viel zu verraten. Ein Schatz unter den Thrillern mit starken Frauen in der Hauptrolle!

Welcher Erinnerung kannst du trauen?

Maria Eurich, Thalia-Buchhandlung Vechta

Schon der Vorgänger der Autorin hat mir gut gefallen. Deswegen konnte ich an ihrem neuen Buch nicht vorbeigehen. 15 Jahre lang glaubt Rachel, ihre Mutter mit einem Gewehr erschossen zu haben. Schon fast ihr ganzes Leben lang befindet sie sich daher in einer psychiatrischen Anstalt. Doch langsam schleichen sich Zweifel bei Rachel ein. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen und zu erfahren, was damals wirklich geschah: Rachel muss an den Ort des Verbrechens zurückkehren. In einem unaufgeregten Stil erzählt Karen Dionne Rachels Geschichte. Obwohl teilweise vorhersehbar, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
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0

Thriller, der spezielles Tabuthema aufgreift
von einer Kundin/einem Kunden aus Buxtehude am 20.03.2021

Seit einigen Jahren schon glaubt Rachel Cunningham als Kind ihre Mutter erschossen zu haben. Ein tragischer Unfall in ihrer Erinnerung. Seit dem lebt sie freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Dann taucht Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist auf und möchte für... Seit einigen Jahren schon glaubt Rachel Cunningham als Kind ihre Mutter erschossen zu haben. Ein tragischer Unfall in ihrer Erinnerung. Seit dem lebt sie freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Dann taucht Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist auf und möchte für eine Reportage mehr über den alten Fall herausfinden. Da sich auch Rachel endlich der ganzen Wahrheit stellen will, entlässt sie sich selbst aus der Klinik, um zu ihrer Tante Charlotte und ihrer Schwester Diana, in ihr Elternhaus zu fahren. Dass sich Rachel damit jedoch in Gefahr begibt, ist ihr nicht bewusst...Spannend bis zum Schluss, spricht es auch ein Tabuthema an.

gut begonnen......
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 07.03.2021

........und dann wurde es langweilig, leider zu ausführliche Naturbeschreibungen ...............bin enttäuscht die Geschichte hätte mehr verdient.......

Solide aber nicht überzeugend
von Nici´s Buchecke am 04.03.2021

Ich hatte von der Autorin schon durch die Moortochter gehört, aber da bin ich nur um das Buch rumgeschlichen habe es aber nie gekauft. Bei diesem Buch habe ich das Cover gesehen und dazu den Klappentext, nach dem Lesen der Leseprobe war für mich klar, ich muss dieses Buch kaufen. Man ist direkt in der Geschichte drin, denn wir... Ich hatte von der Autorin schon durch die Moortochter gehört, aber da bin ich nur um das Buch rumgeschlichen habe es aber nie gekauft. Bei diesem Buch habe ich das Cover gesehen und dazu den Klappentext, nach dem Lesen der Leseprobe war für mich klar, ich muss dieses Buch kaufen. Man ist direkt in der Geschichte drin, denn wir lernen als erstes Rachel in ihrer aktuellen Situation in der Klinik kennen. Sie war mir von Beginn an sympathisch und was sie erleben und durchmachen musste tat mir einfach nur leid. An ihr wird uns deutlich aufgezeigt, welche merkwürdigen Wege unser Gehirn wählt wenn wir Traumatisches erleben. Die gesamte Handlung wird uns aus zwei Perspektiven erzählt, also Vergangenheit und Gegenwart. Das macht das ganz dynamisch und eröffnet uns einen weiteren Blick auf das Geschehen. War das Buch deswegen ein Pageturner? Stellenweise... ich fand die Grundstory wirklich interessant und wollte natürlich auch wissen wie es ausgeht. Aber nachdem die Rahmenhandlung bekannt war empfand ich es stellenweise als langatmig und war sogar teilweise etwas genervt, weil ich dachte es geht nie vorwärts. Man erfährt zwar immer wieder häppchenweise neue Details und man legt sich im Kopf auch eigene Theorien zurecht, aber wenn man das Gefühl hat die Handlung stagniert werde ich zumindest schnell ungeduldig. Und auf den letzten 80 Seiten kommt Bewegung in die Sache alles geht Knall auf Fall und alles fügt sich an seinen Platz. Hat das Buch damit einen perfekten Abschluss? Also es bleibt eventuell nur eine Frage offen und alle anderen werden beantwortet, aber perfekt ist was anderes. Es geht dann wirklich Schlag auf Schlag und alles fügt sich so perfekt und für alles gibt es die passende Lösung, dass es für mich total überzogen und unrealistisch war. Ich kann dies leider hier nicht ausführen, da ich sonst das gesamte Buch spoilern würde was ich nicht möchte. Mein Fazit zu diesem Psychothriller: eine gute Grundstory, sympathische Charaktere und passende Antihelden mit einem Ende, dass nicht offen gehalten wurde. Allerdings hat sich alles zu sehr gefügt, mit Längen in der Mitte und Überstürzung am Ende. Ich fühlte mich auf den letzten 30 Seiten ein wenig abgefertigt. Ein solider Psychothriller, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte.


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