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Glückskinder

Roman

Teresa Simon

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Beschreibung

München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden ...

»Ein lesenswerter und historisch fundierter Roman über den Schwarzmarkt in München.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 08.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42406-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/4,5 cm
Gewicht 411 g
Verkaufsrang 1409

Buchhändler-Empfehlungen

München 1945 - 1948 Aufbruch in eine neue Zeit

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Unwahrscheinlich dichte Schilderung der Aufbruchsjahre in der Münchner Nachkriegszeit : Griet und Toni - zwei starke Frauen kämpfen sich zurück ins Leben, unter schwierigsten Bedingungen gehen sie ihren Weg , nachdem sie als " Glückskinder " den Krieg überlebten. Absolut authentisch und hervorragend recherchiert , fesselt der Roman mit absolut packenden Schilderungen , wie die Menschen diese schreckliche Zeit durchlebten , diese Trümmer - und Hungerjahre ( auch mittels des Schwarzmarktes) meisterten und wieder Hoffnung im Leben fanden. Absolute Leseempfehlung - man kann den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Sehr eindrucksvoll auch die Rezepte am Ende des Buches : " Gute Kost in magerer Zeit " - in welchem Schlaraffenland leben wir dagegen heute !

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

"Glückskinder" ist nicht einfach nur irgendein banaler Roman, sondern eine Herzensgeschichte, die einen mit Haut und Haaren vereinnahmt und nicht mehr loslässt. Meine absolute Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
51
7
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Wieder ein empfehlenswerter Roman der Autorin
von einer Kundin/einem Kunden aus Haselünne am 02.04.2021

München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisi... München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden … Zur Autorin Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und Die Oleanderfrauen wurden alle zu Bestsellern. Meine Meinung Ich habe ja bisher alle Romane der Autorin mit großer Begeisterung gelesen und gehört und daher war klar, dass das neue Werk auch schnellstmöglich gelesen/gehört wird. Diesmal ist mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwerer gefallen als sonst. Man lernt hier die Holländerin Griet 1945 in München kennen, die bei Tonis Familie Unterschlupf findet. Toni ist eine junge Frau, die bei ihrer Tante Unterschlupf gefunden hat und versucht, auf dem Münchener Schwarzmarkt etwas für die Familie zu organisieren. Entgegen meiner sonstigen Erfahrung mit den historisch angehauchten Romanen von Teresa Simon sind mir die Charaktere diesmal nicht so ans Herz gegangen. Auch konnte ich manche persönliche Entwicklung nicht so ganz nachvollziehen, vor allem Benno, der sich zum Ende total gewandelt hat. Dafür habe ich aber auch wieder Informationen dazu gewonnen, z.B. wie es damals auf dem Schwarzmarkt zugegangen ist. Insgesamt ist jedes Buch der Autorin immer eine Bereicherung, da, soweit ich es einschätzen kann, immer sehr detailreich und gut recherchiert. Zum Ende konnte mich das Buch aber wieder mehr begeistern und gerade das Nachwort fand ich auch sehr interessant.. Alles in allem kann ich hier eine klare Lese- und Hörempfehlung aussprechen, auch wenn es für mich persönlich eines der schwächeren Romane der Autorin war. Von mir bekommt Glückskinder 4 Sterne. 4 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Heyne Verlag Infos zur Autorin: ©HeyneVerlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt

Absolut mitreißend
von nellsche am 29.03.2021

München 1945: Toni hat ihr Zuhause verloren und wohnt nun bei ihrer Tante Vev. Auf dem Schwarzmarkt versucht sie, das Wichtigste und Nötigste zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, mag sie sie zuerst nicht. Doch auch Griet hat eine schwere Zeit hinter sich. Werden sie einen Weg finden, sich gemeinsam zu helf... München 1945: Toni hat ihr Zuhause verloren und wohnt nun bei ihrer Tante Vev. Auf dem Schwarzmarkt versucht sie, das Wichtigste und Nötigste zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, mag sie sie zuerst nicht. Doch auch Griet hat eine schwere Zeit hinter sich. Werden sie einen Weg finden, sich gemeinsam zu helfen und zu unterstützen?  Ich kannte bereits mehrere Romane dieser Autorin, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Deshalb bin ich voller Vorfreude in dieses Buch gestartet. Der Schreibstil ließ sich sehr leicht und flüssig lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Es war wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere waren sehr lebendig und authentisch. Ich konnte mich prima in sie hineinversetzen, ihren Gedanken folgen und ihre Gefühle verstehen. Toni und Griet fand ich beide sympathisch und sie sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen. Die Geschichte hat mich sofort gefangen genommen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Es war auf jeder Seite zu spüren, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt und bestens recherchiert hat. Alles wirkte sehr authentisch und ich konnte in die damalige Zeit eintauchen und die Probleme und Schwierigkeiten regelrecht miterleben. Die Zeit nach dem Krieg, die vielen Verluste, die Ängste vor der Zukunft und wie es weitergehen soll - alles war unglaublich echt beschrieben. Aber auch die Hoffnung und der Wille, die die Frauen hatten und sich gegenseitig gaben, war toll beschrieben. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert auf ihrer Suche nach dem Glück. Ein fantastischer und mitreißender Roman, der mich begeistert hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen. 

Packende Nachkriegsgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenrath am 19.03.2021

„Nein, mein Mädchen, wir bleiben schön hier und halten weiter durch. Ich kann die Amis schon riechen, und das gute Essen, mit dem sie uns Hungerleider verwöhnen werden. Wirst sehen, dieser Spuk hat bald ein Ende. Dann bekommen die Moffen ihr Fett ab – und das nicht zu knapp!... Genauso möge es sein, dachte Griet, bevor ihr die A... „Nein, mein Mädchen, wir bleiben schön hier und halten weiter durch. Ich kann die Amis schon riechen, und das gute Essen, mit dem sie uns Hungerleider verwöhnen werden. Wirst sehen, dieser Spuk hat bald ein Ende. Dann bekommen die Moffen ihr Fett ab – und das nicht zu knapp!... Genauso möge es sein, dachte Griet, bevor ihr die Augen ganz zufielen. Ich.Bin.Griet.Van.Mook.Ich.Werde.Leben.“ (Auszug S. 27) 1945 – Die Niederländerin Griet und ihre Freundin Leni, sowie weitere Leidensgenossinnen wurden von den Amerikanern aus den Fängen der Nazis befreit. Da Griet keine Verwandten mehr in den Niederlanden hat, versucht sie, mit Hilfe von Captain Dan Fuß in München zu fassen. Sie findet Arbeit und bekommt ein Zimmer bei einer Müncher Familie zugewiesen. Dort lernt sie unter anderem die junge Münchnerin Toni kennen. Besteht zu Anfangs eine tiefe Abneigung, so merken die beiden nach und nach, dass man gemeinsam mehr bewerkstelligen kann. Teresa Simon ist für mich eine der ganz großen Schriftstellerinnen, wenn es um die Geschichte Münchens geht. Sie lässt in ihren Romanen die Historie dieser Stadt mit der so vielschichtigen Vergangenheit immer wieder lebendig werden. Fast höre ich, wenn ich ihre Romane lese, meine Großmutter über diese Kriegs- und Nachkriegszeit reden. Mit ihrem packenden und bildhaften Schreibstil erschafft sie Emotionen und authentische Erzählungen, die mich immer noch lange beschäftigten. Neu ist für mich dieses Mal allerdings der nur kurze Rückblick am Anfang des Romans – danach geht es in einem Zeitstrang weiter. Und erst ganz am Ende schließt sich quasi der zeitliche Rahmen. Dieser Aufbau lässt einen keine Chance, auszubrechen oder mal innezuhalten – die Geschichte rund um Griet und Toni hat mich wirklich dauerhaft gefesselt und den Roman in einem Rutsch durchlesen lassen. Großartig! Denkt man zum Abschluß ein wenig abschätzig: Ach, in jedem Roman findet sich mittlerweile ein Rezeptteil – so passen die alten Rezepte „Gute Kost in mageren Zeiten“, in denen aus wenig viel gemacht wurde, wirklich gut zu der Geschichte. Denn es sind Rezepte wie „Falsche Schlagsahne“ oder „Gurkenkartoffeln“ , die heute auf keiner Speisekarte mehr stehen, damals aber ein kulinarisches Highlight in der Nachkriegszeit waren. Authentisch fügt sich dieser Teil in den Rest des Romans ein. Alles in allem ist „Glückskinder“ ein Roman, bei dem ich lange gebraucht habe, um den Titel mit dem Inhalt in Verbindung zu bringen. Er gehört für mich zu den Büchern, die ich gerne noch ein weiteres Mal lese. Und auch wenn das Cover meines Erachtens austauschbar ist, der Inhalt gehört definitiv wieder auf die Bestsellerliste.


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