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Die Schweigende

Der neue große Roman der Bestsellerautorin

Ellen Sandberg

(35)
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Beschreibung

Manche Erinnerungen hinterlassen tiefe Narben auf der Seele ...

München, 2019. Im Garten der Familie Remy verdorren langsam die Rosenbüsche, die zur Geburt der drei Töchter gepflanzt wurden. Imke, Angelika und Anne sind längst erwachsen und gehen ihrer Wege - bis zu dem Tag, an dem ihr Vater beigesetzt wird. Denn auf dem Sterbebett nimmt er Imke ein Versprechen ab, das schnell eine zerstörerische Kraft entfaltet - und das sie alles hinterfragen lässt, was sie über ihre Mutter zu wissen glaubt.

1956. Im Nachkriegsdeutschland wächst eine neue Generation heran. Die lebenslustige Karin spart für ihre erste Jeans, träumt von Elvis Presley und davon, später Ärztin zu werden. Sie ahnt nicht, dass die Schatten der Vergangenheit lang und mächtig sind - und welch verheerenden Folgen eine spontane Entscheidung haben wird. Nicht nur für sie.

Nach dem großen Erfolg von »Das Erbe« der neue Roman der Bestsellerautorin Ellen Sandberg.

Ellen Sandberg ist eine erfolgreiche Münchner Autorin. Ihre groß angelegten Spannungs- und Familienromane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit ihren Romanen »Die Vergessenen«, »Der Verrat« und »Das Erbe« bewegte und begeisterte sie ihre Leserinnen und Leser. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht sie eine erfolgreiche Krimireihe.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641246099
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2077 KB
Verkaufsrang 20

Buchhändler-Empfehlungen

Die Schweigende

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Die Schweigende : wieder ein Thema das auch in der Heutigen Zeit besteht. Wenn Kinder aus Familien gezehrt werden in Heime gesteckt und kein zurück bis zur Volljährigkeit besteht. Was machen die geschundenen Seelen ,wenn sie Erwachsen sind selber Familie haben ,den Kindern keine rechte liebe entgegenbringen können und auch wenn die Kinder Erwachsen sind , keine Erklärung geben können ; sondern nur schweigen. Ein zu Herz gehender Romsn

Bettina Kämmerling, Thalia-Buchhandlung Kerpen

Wieder einmal gelingt es Ellen Sandberg Geschichte und Gegenwart zusammenfließen zu lassen. Die realistische Beschreibung der Heime in den 50er und 60er Jahren lässt den Leser grausen und die Spannung erhöht sich bis zum Schluss. Auf alle Fälle zu empfehlen!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Kampf zwischen Liebe und Vergessen – Super!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 21.11.2020

Karin und Jens Remy haben 3 bereits erwachsene Töchter. Töchter, die unterschiedlicher nicht sein können. Gesi, die Älteste, lebt in den Tag hinein und plappert immer vor sich hin. Sie kann Stille nicht ertragen, wirkt dadurch aber oberflächlich. Anne, die Jüngste, ist ehrgeizig, sie braucht eine Bühne und bei ihrem Weg zur beru... Karin und Jens Remy haben 3 bereits erwachsene Töchter. Töchter, die unterschiedlicher nicht sein können. Gesi, die Älteste, lebt in den Tag hinein und plappert immer vor sich hin. Sie kann Stille nicht ertragen, wirkt dadurch aber oberflächlich. Anne, die Jüngste, ist ehrgeizig, sie braucht eine Bühne und bei ihrem Weg zur beruflichen Macht ist ihr jedes Mittel recht. Ganz anders dagegen ist Imke. Sie versucht nach dem Tod ihres Vaters seine vermittelnde Rolle zu übernehmen, ist dabei sehr warmherzig und doch trifft sie an ihre Grenzen. Die Familie droht zu zerbrechen… Die so unterschiedlichen Charaktere fand ich sehr gut dargestellt. Sie anmaßende Art von Anne, die so ichbezogen auftritt, hat bei mir für Groll gesorgt. So ein Weibstück! Ähnlich empfand ich anfangs auch gegenüber Karin, der Mutter. Immer habe ich mich gefragt, wie kann man als Mutter nur so lieblos sein. Aber Stück für Stück hat man erfahren, warum diese alte Frau ihr Leben lang ihren Töchtern keine Liebe geben konnte, warum sie nie über ihre Vergangenheit sprach, warum sie stets so abweisend wirkt. Je mehr Imke, die sich gemäß dem letzten Willen ihres Vaters, auf die Suche nach Peter gemacht hat, über Karins Vergangenheit erfährt, um so betroffener, ich muss schon sagen entsetzter, war ich über die Lebensgeschichte von Karin. Wie kann ein Mensch so etwas ertragen? Wie konnte in Deutschland so etwas geduldet werden? Was Karin ertragen musste, das muss schon jeder selbst nachlesen. Aber eines kann ich versprechen, es ist zugleich spannend wie schockierend. Wer erst einmal angefangen hat das Buch zu lesen, kann sich nur schwer davon lösen. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

Die Furcht vor der Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Berleburg am 21.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch mit ihrem vierten Roman hat es die Autorin wieder geschafft mich restlos zu begeistern. Wie auch in den Vorgängerromanen verwebt sie eine spannende Familiengeschichte, die auf zwei Erzählebenen spielt, mit einem historischen Hintergrund. Hauptprotagonistin Karin steht nach dem plötzlichen Tod ihren Mannes nun vor der Au... Auch mit ihrem vierten Roman hat es die Autorin wieder geschafft mich restlos zu begeistern. Wie auch in den Vorgängerromanen verwebt sie eine spannende Familiengeschichte, die auf zwei Erzählebenen spielt, mit einem historischen Hintergrund. Hauptprotagonistin Karin steht nach dem plötzlichen Tod ihren Mannes nun vor der Aufgabe ihr Leben neu zu ordnen. Ihre drei Töchter Geli, Imke und Anne können und wollen ihr da nur bedingt weiterhelfen. Das Verhältnis zur Mutter ist nicht das Beste. Sie ist ruppig, kalt und nicht sehr emotional. Imke hat ihrem Vater jedoch vor dessen Tod ein Versprechen abgenommen, welches die Vergangenheit der Mutter betrifft. Auch wenn Karin bei Nachfragen immer wieder abblockt, muss sie sich nach und nach ihrer Vergangenheit stellen. Die Autorin hat mit der Wahl des Hauptthemas mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ich liebe es mich neben dem Roman im Internet darüber zu informieren und den ein oder anderen Bericht zu lesen. Spannung wird von der Autorin wieder unterschwellig aufgebaut und so merkt man gar nicht wie die Seiten nur so dahin fliegen. Gerade die Vergangenheit von Karin lässt einen sehr emotional werden und ich habe sogar am Ende das ein oder andere Tränchen von den Wangen wischen müssen. Zudem musste ich diesen Roman nach Beenden auch erst einmal sacken lassen. Zu sehr wühlte mich dieser auf. Ich verzichte in meiner Rezension bewusst darauf das Hauptthema dieses Romans zu verraten. Ich finde der Klappentext gibt genug Hinweise bzw. lässt genug Spielraum für Vermutungen zu. Fazit: Aufwühlend emotionales Familiendrama mit einen (wiedereinmal) sehr gut gewähltem Hauptthema.

Es gibt Dinge über die man einfach nicht sprechen kann
von claudi-1963 aus Schwaben am 20.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Eine Seele ohne Schweigen ist wie eine Stadt ohne Schutz, und wer das Schweigen pflegt, bewahrt seine Seele." (Thérèse von Lisieux) München 2019: Karin Remy fällt nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes in eine tiefe Depression. Ihre drei Töchter Geli, Imke und Anne sind fassungslos, wie ihre Mutter sich immer mehr gehen lässt.... "Eine Seele ohne Schweigen ist wie eine Stadt ohne Schutz, und wer das Schweigen pflegt, bewahrt seine Seele." (Thérèse von Lisieux) München 2019: Karin Remy fällt nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes in eine tiefe Depression. Ihre drei Töchter Geli, Imke und Anne sind fassungslos, wie ihre Mutter sich immer mehr gehen lässt. Doch keine der drei Schwestern kommt gut mit ihrer bis dahin herzlosen, kalten Mutter klar. Alle hingen sie am Vater, der ihnen so viel Liebe und Wärme vermittelt hatte und nun tot ist. Allen voran Imke, die ihrem Vater am Sterbebett noch versprechen musste, nach Peter zu suchen. Doch wer ist dieser Peter und wo soll Imke suchen, wenn die eigene Mutter nichts über die Vergangenheit preisgibt? Erst als sie bei ihrer Suche der Vergangenheit auf den Grund geht, kann sie die eigene Mutter immer besser verstehen. 1956: Karin ist ein unbeschwerter Teenager, der gerne mit den Freunden feiert, Jeanshosen trägt, Rock´n Roll hört und später Ärztin werden möchte. Doch eine Entscheidung soll das Leben für sie und ihre Familie für immer verändern. --- Meine Meinung: Das geheimnisvolle Cover mit dem verwilderten Garten und Haus machen mich neugierig auf diese Geschichte. Ich hätte niemals gedacht, dass sich dahinter eine solch deprimierende, traurige Geschichte steckt. Das in mehrere kurze Kapitel eingeteilte Buch wird von zwei maßgeblichen Handlungssträngen dominiert. Zum einen geht es um die Gegenwart der drei Schwestern Geli, Imke, Anne und ihre Mutter Karin. Im anderen erfahre ich, was Karin damals als junge Frau miterleben musste. Dieses Buch beschreibt sehr gut, wie die nächste Generation durch die belastende Vergangenheit der Mutter sich entwickelt und ebenfalls wiederum betroffen wird. Das kann selbst ein guter Vater nicht alles ausgleichen, auch wenn er sich noch so große Mühe gibt wie im Fall von Jens Remy. Die 50 Jahre stehen heute noch für Zucht und Ordnung und haben dadurch leider einen bitteren Nachgeschmack. Den zu dieser Zeit wurden oft Kinder den Eltern entzogen und in Heime gesteckt. Eltern fatalerweise falsch beschuldigt und angeklagt. Alleinerziehende von Nachbarn oder gar Freunden denunziert und ihrer Kinder beraubt. Dass es solche Methoden selbst bei uns in Deutschland gab, war mir nicht neu und das es in diesen Heimen nicht gerade zimperlich zuging, ebenfalls nicht. Doch das, was Karin erleben musste, ist schon wirklich hart, gefühllos und außerordentlich grausam. Daneben erfährt der Leser allerdings noch, wie sich ihre Töchter entwickelt haben, die durch ihre lieblose Art von ihr erzogen wurden. Erstgeborene Geli hat ein bisschen die Lieblosigkeit ihrer Mutter übernommen und ihre eigenen Kinder ebenfalls recht herzlos erzogen. Imke hat schon immer sehr an ihrem Vater gehangen, deshalb möchte sie unbedingt ihr Versprechen einlösen, das sie ihm gegeben hat. Sie ist auch diejenige, die ihre Mutter am meisten unterstützt, auch wenn sie selbst wenig Liebe von ihr erfahren hat. Doch sie scheint nicht nachtragend zu sein, sondern versucht sich in ihre Mutter hineinzuversetzen und zu hinterfragen. Anne, die jüngste dagegen, wurde verwöhnt ohne Ende und gleichzeitig ist sie schon immer eifersüchtig auf ihre Schwestern gewesen. Was sicher von einem unüberlegten Satz der Mutter herrührt. Nach dem Tod des Vaters und ihren Problemen im Job entwickelt sie sich immer mehr ins Negative. Das ist der Grund meines Punktabzuges, den die Person Anne finde ich viel zu übertrieben und unglaubwürdig dargestellt. Anne ist hier überaus nachtragend, rachsüchtig, lieblos, eifersüchtig, berechnend und absolut egoistisch dargestellt. Sie misstraut jedem und selbst ihr Ehemann Alex kommt irgendwann nicht mehr an sie heran. Für mich hätte die Autorin diesen Charakter ruhig etwas unspektakulärer darstellen können, dann wäre das Ganze glaubwürdiger gewesen. Deshalb gebe ich diesem Buch 4 von 5 Sterne, weil es ein Thema angreift, vor dem wir alle und besonders die Kirchen sich nicht verschließen sollten.


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