Kleine Wunder um Mitternacht

Roman

Keigo Higashino

(33)
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Beschreibung

Drei junge Einbrecher, die eine Nacht lang untertauchen müssen. Ein verlassener Laden, der aus der Zeit gefallen ist. Ein alter Mann, der mit Briefen das Schicksal der Menschen zum Guten wendet ... Der neue Roman des japanischen Bestsellerautors!

Es ist kurz vor Mitternacht, als drei junge Einbrecher in einen verlassenen Gemischtwarenladen eindringen, um nach ihrem Raubzug unterzutauchen. Doch Atsuya, Shota und Kohei wird keine ruhige Stunde bis zum Morgengrauen gewährt: Ein Brief wird von außen durch einen Schlitz in den Laden geworfen, obwohl in der Dunkelheit vor der Tür kein Mensch zu sehen ist. Als ihn die erstaunten Kleinkriminellen öffnen, beginnt eine unglaubliche Geschichte, die eine Nacht lang das Leben unzähliger Menschen verändern wird - und eigentlich begann sie vor über dreißig Jahren, als ein weiser alter Mann mit seinen Worten kleine Wunder vollbringen konnte.

Produktdetails

Verkaufsrang 1990
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 13.04.2021
Verlag Random House ebook
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Dateigröße 1900 KB
Originaltitel Namiya zakkaten no kiseki (The Miracles of the Namiya General Store)
Übersetzer Astrid Finke
Sprache Deutsch
EAN 9783641242787

Buchhändler-Empfehlungen

Einfach schön! Buchgestaltung wie literarische Idee!

Andrea Reimann, Thalia-Buchhandlung Winsen

Mal etwas ganz Anderes! Der Autor schrieb bisher ausschließlich erfolgreiche Kriminalromane. Hier zeigt er sich von einer ganz anderen Seite. Der Roman verzaubert und trifft genau den richtigen Ton ins Herz. Literarisch mit einem Funken Magie, genial und einfach schön!

M. Kösters, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein fantasievoller Roman über Menschlichkeit, gegenseitige Unterstützung und die Frage worauf es im Leben ankommt. Verschiedene Perspektiven werden zu einem großen Ganzen verflochten und ergeben eine absolut lesenswerte Geschichte zum Wohlfühlen.

Kundenbewertungen

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Großartig. Wunderbar verwoben, mystisch und der Kreis schließt sich auch noch. 1a.
von Shannon am 09.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch ist selbst wie ein kleines Wunder. Aufgefallen ist es mir gleich beim Erscheinen, es hat aber eine Flut an positiven Rezensionen gebraucht, um mich danach greifen zu lassen. Und ich habe es nicht bereut. Ich muss ehrlich sagen, es ist mir noch nie so schwer gefallen ein Buch zu rezensieren, da ich Angst habe zu spoil... Dieses Buch ist selbst wie ein kleines Wunder. Aufgefallen ist es mir gleich beim Erscheinen, es hat aber eine Flut an positiven Rezensionen gebraucht, um mich danach greifen zu lassen. Und ich habe es nicht bereut. Ich muss ehrlich sagen, es ist mir noch nie so schwer gefallen ein Buch zu rezensieren, da ich Angst habe zu spoilern. Aber der Versuch will gemacht sein. Im Klappentest erfahren wir über Atsuya, Shota und Kohei, drei Kleinganoven, die nach einem erfolgreichen Coup in einem alten Gemischtwarenladen Zuflucht suchen, um die Nacht über versteckt zu sein. Diese Nacht wird nicht nur ihr Leben verändern, denn kurz nach ihrer Ankunft, wird ein Brief durch einen Schlitz im Rollladen geworfen – er wird nicht der einzige bleiben. Das Leben der drei Protagonisten verknüpft sich von nun an mit dem anderer – weit über die Grenzen von Zeit und Raum hinweg. Der Autor orchestriert dies so geschickt, dass sich am Ende tatsächlich alle Kreise schließen. Dies lässt den Roman zwar konstruiert – aber unglaublich geschickt dabei – wirken. Vor allem aber ist es die Atmosphäre des Buches, die einem von Anfang an gefangen hält. Es ist ruhig, schicksalsträchtig und sehr spannend. Bewusst kann ich mich nicht erinnern schon einmal ein japanisches Buch gelesen zu haben (zählt „Sadako will leben“?), aber wenn dies ein Beispiel dafür ist, hat mich die japanische Literatur im Sturm erobert. Ich würde es allen empfehlen, die mit Schicksal, Zeitreisen, Wurmlöchern und dergleichen etwas anfangen können und fantastischer Literatur nicht abgeneigt sind. Viel, viel Lesevergnügen dabei!

Kummerkasten Namiya Gemischtwarenladen
von nil_liest am 05.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Immer wieder zieht mich die leise und feine Erzählkunst der Japaner:innen an und ich freue mich auch dieses Mal wieder eine wunderbare Entdeckung gemacht zu haben mit Keigo Higashino. Der Autor, der wohl für seine Krimis vielfach ausgezeichnet und weltweit bekannt geworden ist, legt mit „Kleine Wunder um Mitternacht“ eher eine m... Immer wieder zieht mich die leise und feine Erzählkunst der Japaner:innen an und ich freue mich auch dieses Mal wieder eine wunderbare Entdeckung gemacht zu haben mit Keigo Higashino. Der Autor, der wohl für seine Krimis vielfach ausgezeichnet und weltweit bekannt geworden ist, legt mit „Kleine Wunder um Mitternacht“ eher eine märchenhafte schöne Erzählung vor als ein spannungsgeladenes Buch! Aber es lohnt sich, ist man gewillt in diese Geschichte einzutauchen. Da sind sie nun die drei Gauner, die nach ihrem gedrehten Ding in dem verlassenen Gemischtwarenladen sitzen und eigentlich nur darauf warten wieder aus der Versenkung auftauchen zu dürfen. Aber was ist das? Plötzlich flattert ein Brief durch den Schlitz, den die 3 öffnen um dann ein handfestes Problem zu lösen, denn ignorieren lässt es sich nicht – so düster sind die Kleinkriminellen nun auch wieder nicht. Eine Frau sucht eigentlich Rat bei dem verstorbenen Besitzer des Ladens. Die Geschichte kommt ins Rollen. Durch Zeitsprünge, durch perspektivische Wechsel und allerlei anderer Kniffe erfahren wir auch was es mit dem Laden auf sich hatte, um was es der Frau genau geht und wie die drei Halunken damit umgehen. Eine in der Tat märchenhafte, leise nette Geschichte, die ans Herz geht. Und sehr ruhig und mit viel Bedacht erzählt wird. Mich hat sie überzeugt und ich erhoffe dem Buch noch so einige Leser:innen. Fazit: Wie „chicken soup for the soul“ auf japanische Art.

Wundersame Hilfe aus der Ausweglosigkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Hambühren am 07.06.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein alter verlassener Gemischtwarenladen wird zum Unterschlupf von jugendlichen Einbrechern, die sich auf der Flucht befinden. Bis zum Morgengrauen wollen sie sich verstecken und mit dem nächsten Zug verschwinden. Doch statt ruhiger Sicherheit erleben Atsuya, Shota und Kohei ein mysteriöses Abenteuer. Durch einen Schlitz im Lade... Ein alter verlassener Gemischtwarenladen wird zum Unterschlupf von jugendlichen Einbrechern, die sich auf der Flucht befinden. Bis zum Morgengrauen wollen sie sich verstecken und mit dem nächsten Zug verschwinden. Doch statt ruhiger Sicherheit erleben Atsuya, Shota und Kohei ein mysteriöses Abenteuer. Durch einen Schlitz im Laden werden anonyme Briefe eingeworfen, die offensichtlich an den ehemaligen Besitzer des Ladens gerichtet sind. Keigo Higashino hat mit diesem Roman ein modernes, leises und tragisches Märchen geschrieben, das dennoch Hoffnung gibt. Ein alter, leer stehender Gemischtwarenladen mit drei jungen Kriminellen dient als Rahmenhandlung. Eine wundersame Briefkorrespondenz über einen Schlitz im Laden und dem an der Außenwand hängenden Milchkasten wird über die Jahrzehnte hinweg geführt. Verblüffend ist, dass dieser Briefverkehr mehr als 30 Jahre überspringen kann und tatsächlich nur in einer Nacht stattfindet. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird vom Autor gekonnt dargestellt. Die Inhalte der Briefe geben Aufschluss über die Zeit der Erstellung und interessante Informationen über Japan zu dieser Zeit. Anfänglich wirken die Briefe der Ratsuchenden wie Kurzgeschichten, die nach der Beantwortung abgeschlossen sind. Doch desto mehr Briefwechsel geführt werden, desto mehr Fäden werden zu einem Gesamtbild gesponnen. Auch wenn alle Ratsuchenden sehr unterschiedliche Anliegen haben, haben sie doch eines gemeinsam: Sie befinden sich in einer offensichtlich ausweglosen Situation und hoffen auf den Rat des alten Yuji Namiya, dessen Ruf bekannt ist für seine wertfreien und weitsichtigen Ratschläge. Die Antworten, die der Musiker, die Sportlerin oder der junge Schüler erhalten, sind nicht immer wie erhofft und wecken nicht nur positive Gefühle in ihnen. Doch sie helfen ihnen, über ihre Situation nachzudenken und ihren eigenen Weg zu finden. Am Ende schließt sich der Kreis und man erfährt nicht nur die Geschichte des alten Namiya und wie er zum Ratgeber wurde, sondern auch, welche Verbindung alle Protagonisten zueinander haben. Besonders dieses letzte Detail wurde sehr gut herausgearbeitet und mit viel Gefühl langsam aufgebaut. Auch wenn der Roman mit sehr schlichtem und einfachem Schreibstil aufwartet, wird die erzählte Geschichte doch von Magie, Tragik und Hoffnung getragen. Es sind die kleinen Momente der Erkenntnis, die jeden Briefwechsel zu etwas besonderem machen. Manch einer mag sich nach der Lektüre so einen magischen Briefschlitz wünschen, um seine Sorgen jemandem anvertrauen zu können. Was mir sehr gefallen hat, war das wunderschöne Cover mit den changierenden Farben, die an einen Kimonostoff erinnern und die schmeichelnde Haptik des Papiers.


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