Wie viel wiegt mein Leben?

Warum wir bei Magersucht über den Tellerrand schauen müssen (SPIEGEL-Bestseller)

Antonia C. Wesseling

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Beschreibung

Mit 14 Jahren stellt Antonia von heute auf morgen das Essen ein. Die Ärzte tun ihr Problem als vorübergehendes Pubertätsphänomen ab, bis sie eines Tages in der geschlossenen Psychiatrie landet. Diagnose: Magersucht.In den folgenden Jahren bestimmt die Erkrankung ihr Leben. Ihr Umfeld und sie selbst sind ratlos. Niemand versteht: Warum möchte sich ein ansonsten kerngesunder, fröhlicher Teenager zu Tode hungern?
Drei Klinikaufenthalte und mehrere ambulante Therapien helfen Antonia dabei, die Sprache ihrer Psyche zu entschlüsseln. Nach und nach durchschaut sie die Mechanismen, die hinter der Anorexia nervosa stecken, und erkennt: Es geht gar nicht ums Dünnsein. Die Ursachen für die gefährliche Essstörung liegen tiefer: Antonia ist unzufrieden mit sich selbst, fühlt sich zu laut, zu anstrengend, zu viel.
In ihrem Buch erzählt sie ihre persönliche Geschichte, räumt mit gängigen Klischees über Essstörungen auf, erklärt, warum die Magersucht ein Hilfeschrei der Psyche ist und reicht Betroffenen wertvolle Ratschläge. Darüber hinaus kommt ihr ehemaliger Therapeut, der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie Duisburg, als Experte zu Wort.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 06.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95910-288-9
Verlag Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/2,7 cm
Gewicht 274 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 4605

Buchhändler-Empfehlungen

Ein einfühlsames Buch, welches den eigenen Horizont erweitert

Thomas Becker, Thalia-Buchhandlung

Das ca. 250 Seiten starke Werk beinhaltet mehr, als ich erwartet hatte. Antonia Wesseling erzählt nicht nur schonungslos ehrlich von ihrem Krankheitsverlauf, sondern auch von ihren psychischen Hürden, die sie immer wieder zu überwinden versuchte. Wie man sich vielleicht denken kann, wird eine Magersucht nicht durch eine bloße Gewichtszunahme geheilt. Die Motivation zum Hungern und zur Zurschaustellung des Leidens liegt häufig tiefer verborgen und ist auf Glaubensgrundsätze gestützt, die schon in der Kindheit entwickelt werden. Antonia Wesseling erklärt intensiv und ausführlich, was in vielen in der Sucht gefangenen Menschen vorgeht und verrät Tipps und Erkenntnisse, die ihr persönlich nach und nach aus der Essstörung geholfen haben. Viele dieser Leitsätze lassen sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Ein einfühlsames Buch, welches den eigenen Horizont erweitert und für das Thema Essstörung sensibilisiert.

Ehrlich, offen, wichtig.

M. Wowes, Thalia-Buchhandlung

Wenn ich dieses Buch in einem Satz zusammenfassen müsste, würde er in etwa so lauten: Magersucht? So viel mehr als nur der Wunsch danach, dünn zu sein. Antonia schreibt eindrücklich, schonungslos und trotzdem unglaublich einfühlsam über die Krankheit, die jahrelang ihr Leben und das ihres Umfelds bestimmte. Sie taucht tief ein in ihre eigene Psyche und verdient damit allen Respekt, den man bieten kann. Alleine vor sich selbst so offen zu sein ist bestimmt schwierig und schmerzhaft, das dann aber vor einem Publikum zu tun, ist es wahrscheinlich noch viel mehr. Auch wenn ihrem Werk das Thema Magersucht zugrunde liegt, können sich Erkenntnisse und hilfreiche Sätze auch auf viele andere Lebenslagen übertragen lassen. Ich, die bisher wenig mit ihrem Gewicht oder Körperbild zu kämpfen hatte, konnte trotzdem einiges für mich mitnehmen, und das macht dieses Buch nur noch besser.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Danke für dieses ehrliche Buch.
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 18.04.2021

„Wie viel wiegt mein Leben“ von Antonia C. Wesseling ist eine der wenigen Autobiografien die ich gelesen habe. Dabei ging es mir gar nicht um das wichtige und komplexe Thema (Essstörung) an dem Toni ihre Leser*innen teilhaben lässt- nein ich habe das Buch gekauft, weil ich Toni unglaublich sympathisch, echt und witzig finde. Ich... „Wie viel wiegt mein Leben“ von Antonia C. Wesseling ist eine der wenigen Autobiografien die ich gelesen habe. Dabei ging es mir gar nicht um das wichtige und komplexe Thema (Essstörung) an dem Toni ihre Leser*innen teilhaben lässt- nein ich habe das Buch gekauft, weil ich Toni unglaublich sympathisch, echt und witzig finde. Ich fand es super spannend mit welcher lockeren und doch ernsten Art Toni von ihrer Vergangenheit erzählt. Niemals wird etwas beschönigt oder überdramatisiert. Es ist wie es ist. Und für einige Menschen ist das Leben halt nicht immer leicht. Und für manche Menschen ist das Leben richtig schwer. In dem Buch ganz zu Beginn schreibt Toni, dass sie anfangs kein Buch über ihre Essstörung schreiben wollte. Das Schreiben ist ihr Heiligtum und die Essstörung habe ihr schon so viel genommen- aber nicht das Schreiben, so Toni. Doch genau wie Toni bin ich der Meinung, dass sie durch dieses Buch der Essstörung die Maske abreißt. Sie macht sie klein und nimmt ihr etwas an der Macht ohne sie minder bedrohlich darzustellen.

Lebensverändernd und hoffnungsvoll!
von Lexie am 28.03.2021

Man könnte sagen ich wäre voreingenommen, da ich selbst mit Anorexie zu kämpfen have und dazu der Autorin schon bevor sie über das Thema gesprochen hatte auf ihren Social Media gefolgt bin, ABER hierbei hätte ich sogar sagen müssen das dieses Buch ein Meisterwerk ist wenn ich Toni hassen würde. Ich hätte buchstäblich in ihren Wo... Man könnte sagen ich wäre voreingenommen, da ich selbst mit Anorexie zu kämpfen have und dazu der Autorin schon bevor sie über das Thema gesprochen hatte auf ihren Social Media gefolgt bin, ABER hierbei hätte ich sogar sagen müssen das dieses Buch ein Meisterwerk ist wenn ich Toni hassen würde. Ich hätte buchstäblich in ihren Worten baden können, so schön ist ihr Schreibstil und alles was sie erzählt ist sehr authentisch und hilfreich. Hab mir sogar ein zweites Exemplar gekauft um darin Dinge anzustreichen und dazuzuschreiben. Jeder der mit Psychischen Krankheiten im speziellen Magersucht zu tun hat (sei es er selbst oder ein Freund/Familienmitglied) sollte dieses Buch lesen. Ich habe es meiner Cousine die lesen gar nicht leiden kann ausgeliehen und selbst sie hat es verschlungen.

Sehr nahegehend!
von Ramona Nicklaus am 22.09.2020

Toni kennt ihr vielleicht schon durch ihren Youtube-Kanal tonipure. Ich bin tatsächlich erst durch ihr Buch Wie viel wiegt mein Leben? so richtig und wirklich auf die junge Autorin aufmerksam geworden. Die persönliche Geschichte von Antonia C. Wesseling fesselt von der ersten Seite an. Toni hat eine unglaublich nahegehende u... Toni kennt ihr vielleicht schon durch ihren Youtube-Kanal tonipure. Ich bin tatsächlich erst durch ihr Buch Wie viel wiegt mein Leben? so richtig und wirklich auf die junge Autorin aufmerksam geworden. Die persönliche Geschichte von Antonia C. Wesseling fesselt von der ersten Seite an. Toni hat eine unglaublich nahegehende und schonungslose Art zu schreiben. Ich fühlte als Leserin sehr mit. Mehrfach saß mir ein dicker Kloß im Hals, oder ich hätte am liebsten geweint. Auch wenn ich persönlich keine Essstörung habe, so erkannte ich mich doch in vielen von Tonis Gedanken wider. Mich hat die Offenheit von Wie viel wiegt mein Leben? auch stark beeindruckt. Toni lässt wirklich kein Thema aus. Jugend, Sex, Eltern – es ist alles dabei. Diese Offenheit schafft eine unglaublich starke Nähe. Egal, ob man betroffen ist, oder nicht. Auch finde ich es gut, dass sie zwar natürlich viel über Essen spricht, aber genaue Gewichts- und Kalorienangaben weglässt. Wie viel wiegt mein Leben? ist ein Buch, durch das man einen sehr starken Einblick in die Gefühlswelt einer von Magersucht betroffenen Person bekommt. Die Krankheit wird greifbarer, beängstigender. Klar, wer kennt nicht so schockierende Fotos, von extrem abgemagerten Menschen? Aber es sind Gesichter ohne eine Geschichte. Man kann nicht hinter die Fassade schauen. Man sieht nicht die Einsamkeit und die Verzweiflung. Den täglichen Kampf gegen sich selbst. All das schafft dieses Buch. Ich kann euch die Geschichte von Antonia C. Wesseling nur ans Herz legen. Aber achtet bitte darauf, dass ihr der Geschichte gewachsen seid. Im Fall der Fälle besprecht euch mit einer vertrauten Person und vertraut euch an.


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