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Spiegel unseres Schmerzes

Ungekürzte Lesung mit Torben Kessler (2 mp3-CDs)

Die große Romantrilogie Band 3

Pierre Lemaitre

(4)
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Beschreibung

Im April 1940 glaubt in Frankreich niemand mehr an den Krieg, weder die Soldaten in ihren Bunkern noch die Pariser in ihren Cafés, und erst recht nicht die Lehrerin Louise Belmont. Doch dann nimmt die deutsche Wehrmacht Kurs auf Paris. Und nichts ist mehr so, wie es einmal war …

Ungekürzte Lesung mit Torben Kessler
2 mp3-CDs | ca. 14 h 40 min

»Lemaitre zählt zum Besten, was man an unterhaltender Literatur in die Hände bekommen kann.« F. A. Z.

Pierre Lemaitre, 1951 in Paris geboren, ist Autor mehrerer preisgekrönter Romane und Kriminalromane. Sein 2014 erschienenes Buch, »Wir sehen uns dort oben«, wurde mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet. Nach »Die Farben des Feuers« hat er mit dem Abschluss der Trilogie erneut ein beeindruckendes und hochgelobtes Zeitpanorama erschaffen.

Torben Kessler, geboren 1975, gehört nach Stationen u.a. in Frankfurt und Düsseldorf aktuell zum Ensemble des Schauspiel Hannover. Rollen in »Polizeiruf 110« und »Tatort« sowie »Der Baader Meinhof Komplex« machten ihn einem größeren Publikum bekannt. Für DAV hat er u.a. »Drei Tage und ein Leben« und »Die Farben des Feuers« von Pierre Lemaitre gelesen.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Torben Kessler
Spieldauer 825 Minuten
Erscheinungsdatum 23.10.2020
Verlag Der Audio Verlag
Hörtyp Lesung
Übersetzer Tobias Scheffel
Sprache Deutsch
EAN 9783742417527

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Buchhändler-Empfehlungen

Wie immer grandiose Unterhaltung!

Miriam Effertz, Thalia-Buchhandlung Bergheim

Mit "Spiegel unseres Schmerzes" erzählt Pierre Lemaitre zum dritten Mal über Paris in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Nach "Wir sehen uns dort oben" (wo es um den Soldaten Edouard ging) und "Die Farben des Feuers" (Hauptperson seine Schwester Madeleine) treffen wir nun in diesem Band unter anderem auf Louise, die Edouard im ersten Teil beim Maskenbasteln half. Sie ist nun erwachsen und trifft auf einen seltsamen Doktor, der sich vor ihren Augen erschiesst. Nach und nach erfahren wir die Verstrickungen, die zu dieser Tat führen. Wie auch die anderen Bände grandios und opulent erzählt. Wer noch nie etwas von diesen Büchern gehört hat, dem sei dringend empfohlen vorne anzufangen.

Kundenbewertungen

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Der fulminante Abschluss einer Romantrilogie.
von Susanne Probst aus Ulm am 06.12.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Paris. 1940. Ganz normaler Alltag in Paris. Niemand glaubt mehr an den Krieg. Man plaudert im Café, man träumt von der Zukunft. Auch im Restaurant „La Petite Bohème“ von Monsieur Jules in Montmartre geht alles seinen üblichen Gang. Die Lehrerin Louise Belmont kellnert dort wie üblich an den Wochenenden und ist inzwischen zu... Paris. 1940. Ganz normaler Alltag in Paris. Niemand glaubt mehr an den Krieg. Man plaudert im Café, man träumt von der Zukunft. Auch im Restaurant „La Petite Bohème“ von Monsieur Jules in Montmartre geht alles seinen üblichen Gang. Die Lehrerin Louise Belmont kellnert dort wie üblich an den Wochenenden und ist inzwischen zu einem unverzichtbarer Teil des Lokals geworden. Dass sich an der Maginotlinie die feindlichen Truppen gegenseitig belauern wird verleugnet und dass die deutsche Wehrmacht auf dem Vormarsch ist und durch die Ardennen näherrückt ist noch nicht bei jedem ins Bewusstsein vorgedrungen. Aber dann beginnt die Lawine zu rollen und Louise den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Louise erfährt äußerst Unerfreuliches und ihr Leben gerät ins Wanken. Der Stammgast Doktor Thirion vom „La Petite Bohème“ spielt dabei eine Rolle und es offenbart sich eine komplizierte und dramatische Familiengeschichte in deren Zentrum Louises Bruder Raoul steht, der an der Maginot-Linie als Elektriker bei den Pionieren eingesetzt ist und dessen Stubenkamerad der Mathematiklehrer und Fernmelder Gabriel ist. Auch der junge Soldat Gabriel, um den es in einem zweiten Strang geht, muss, wie Louise, erstmal damit klarkommen, dass sich in seinem Leben etwas verändert und bewegt, dass seine überraschende Beförderung Konsequenzen hat. Und schließlich muss die gesamte Bevölkerung der Realität ins Auge sehen: die deutsche Wehrmacht hat die Maginotlinie durchbrochen und schreitet Richtung Paris. Unruhe, Tumult, Aufruhr, Verwirrung, Verunsicherung, Angst und und Chaos sind die Folgen... Seine Charaktere zeichnet Pierre Lemaitre in all ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit. Sie haben Ecken und Kanten, schlagen sich mit inneren Ambivalenzen und seelischen Konflikten auseinander und wirken dadurch authentisch. Unterhaltsam, mit einem Schuss Leichtigkeit, spannend und mit einigen Prisen Humor schafft Pierre Lemaire es, die Gräuel und Dramen des Krieges zu schildern, die Atmosphäre sowohl im vor Schock gelähmten Paris als auch auf dem Feld und in einem Gefängnis glaubhaft zu vermitteln und dabei nichts zu bagatellisieren oder zu ironisieren. Die Szenen und Handlungdorte beschreibt er so anschaulich, dass man das Gefühl hat, vor Ort zu sein. Pierre Lemaitre, ein Menschenkenner , der scharf beobachten und wunderbar erzählen kann, hat mit „Spiegel unseres Schmerzes“ seine Romantrilogie, ein bedeutsames und lesenswertes literarisches Werk, sehr gut beendet. Die Geschichte begann absolut fesselnd, hatte dann allerdings im Verlauf einige Längen. Deshalb nur vier von fünf Sternen.

Durchaus lesenswert!
von Wedma am 19.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Diesen Roman von Pierre Lemaitre habe ich ganz gern gelesen. Ich mag seine Art, seinen charmanten, gekonnten, ironischen, mit einem Hauch von Leichtigkeit geküssten Schreibstil. „Spiegel unseres Schmerzes“ fällt aber nicht so stark aus wie die „Die Farben des Feuers“, dennoch durchaus lesenswert. Ein starker Anfang, die Gesch... Diesen Roman von Pierre Lemaitre habe ich ganz gern gelesen. Ich mag seine Art, seinen charmanten, gekonnten, ironischen, mit einem Hauch von Leichtigkeit geküssten Schreibstil. „Spiegel unseres Schmerzes“ fällt aber nicht so stark aus wie die „Die Farben des Feuers“, dennoch durchaus lesenswert. Ein starker Anfang, die Geschichte um Louise erschien schon recht skurril, dennoch riss sie mich sofort mit. Es blieb keine andere Wahl: Nichts wie weiterlesen. Aber nach dem furiosen Anfang ließ die Spannung nach. Es gab einige Längen. Die Sprünge in der Handlung von Louise zu den Geschehnissen an der Front warfen Fragen auf, denn lange verstand ich nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hatte, und warum das alles erzählt wurde Dennoch gab es hier so einiges, was so aktuell klingt: die Ströme von Flüchtlingen aus Paris 1940 und all die „Annehmlichkeiten“ in diesem Zusammenhang. Eine knackige wie bildhafte Beschreibung, wie Propaganda funktioniert, damals wie heute, kam noch dazu. Erst ab der Hälfte ließen sich die Puzzleteile so langsam einordnen, und ein größeres Gemälde kam zum Vorschein. Im kleineren, privaten Rahmen zeichnete sich eine Geschichte ab, die einen erstmal sprachlos ließ. Im Großen und Ganzen ist dieses Werk auch ein starkes Plädoyer gegen den Krieg, denn seine hässlichen Seiten werden plastisch vor Augen geführt: Das Kopfkino, so lebendig und zum Greifen nah, als ob man selbst dabei wäre. Da läuft man mit Louise und drei kleinen Kindern über das Feld zum nächstgelegenen Wald, um dem Bombardement der deutschen Wehrmacht zu entkommen. Man ist den Herausforderungen ausgeliefert, denen eine junge Frau in dieser Situation gegenübersteht, uvm. Aber auch für Romantik wurde hier reichlich gesorgt, in der zweiten Hälfte. Allerdings ist es eben kein Wohlfühlroman, trotz dem, dass das Ende doch optimistisch ausfällt. Ich komme nicht drumherum, diesen Schreibstil nochmals zu loben. So kann man mir alles Mögliche und Unmögliche erzählen. So lässig gekonnt, voller Menschenkenntnis, messerscharfer Beobachtungen, so klug, ja weise, mit feiner Ironie und das Ganze mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Herrlich. Insgesamt fand ich den Roman etwas weniger gewitzt als „Die Farben des Feuers“, was aber auch dem nicht so ganz einfachen Thema geschuldet ist. „Spiegel unseres Schmerzes“ ist aber auch etwas weniger komplex in der Handlung und Figurenaufbau. Dennoch ist es ein sehr lesenswerter Roman, den ich gern weiterempfehle.

Außerordentlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 24.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit ich vor 3 Jahren den ersten Roman von dem französischen Autor Pierre Lemaitre kenne, lese ich ihn gerne. Sein neuer Roman „Spiegel unseres Schmerzes“ verwebt menschliche und politische Katastrophen. Es beginnt 1940, als in Frankreich noch keiner an den Krieg glaubte. In Paris lernen wir in einem Café die Lehrerin Louise... Seit ich vor 3 Jahren den ersten Roman von dem französischen Autor Pierre Lemaitre kenne, lese ich ihn gerne. Sein neuer Roman „Spiegel unseres Schmerzes“ verwebt menschliche und politische Katastrophen. Es beginnt 1940, als in Frankreich noch keiner an den Krieg glaubte. In Paris lernen wir in einem Café die Lehrerin Louise Belmont kennen. Ihre Erlebnisse sind krass. Der junge Soldat Gabriel erlebt die abstoßenden Personen kennen, von denen er erpresst und gestresst wird. Die Charakter der Personen sind außerordentlich detailliert und erschreckend dargestellt. Pierre Lemaitre schreibt mit gutem Fluss, mit satirischem Einschlag . Er brilliert mit seiner guten Erzählkunst. Der Roman ist spannend. Es ist ein empfehlenswertes Buch.

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